MasukRion ließ sich herunter, bis sein Kopf zwischen ihren Oberschenkeln war. Seine sturmgrauen Augen fixierten ihre, dunkel und hungrig.
"Sag mir, dass du das willst", sagte er, Stimme tief und rau, Atem heiß gegen ihre feuchte Haut.
Kaelythis Brust hob und senkte sich. Sie verdrehte ihre Finger in den Laken. "Ich will es. Götter, Rion, setz deinen Mund jetzt auf mich."
Ein dunkles Lächeln zog sich über seine Lippen. "Braves Mädchen."
Er zog langsam seine Zunge durch ihre Mitte. Kaelyth zuckte hart. "Zytherion—"
"Rion", korrigierte er, die Vibration schoss geradewegs durch sie. "Wenn ich dich koste, nennst du mich Rion."
Er leckte sie wieder, fester, umkreiste ihre Klitoris mit langsamen, bewussten Strichen. Ihre Hüften stießen vor. Er hielt sie mit einer großen Hand nieder.
"Bleib still", befahl er. "Lass mich verschlingen, was meins ist."
Sie stöhnte, das Geräusch roh. "Es fühlt sich zu gut an. Ich kann nicht denken."
"Du musst nicht denken", knurrte er und saugte ihre Klitoris in seinen Mund. "Du musst nur fühlen."
Kaelythis Rücken bog sich vom Bett. Durch den Nebel der aufsteigenden Hitze versuchte eine gezackte Kante der Realität durchzudringen. Das war Wahnsinn. Er war ein Niedriggeborener, ein Mann, den ihr Vater hätte hinrichten lassen für das bloße Anschauen auf diese Weise, und sie war die einzige Hoffnung der Krone. Wenn die Türen aufgebrochen würden, wenn die Wachen sie so sähen, würde das Königreich in ein Blutbad versinken.
Sie sollte ihn wegdrängen. Sie sollte ihre Würde zurückfordern.
Aber dann wischte seine Zunge tief, und der Gedanke zersplitterte wie Glas. Der Einsatz, die Krone, der Hof, der bevorstehende Krieg, fühlten sich wie ein Traum aus einem anderen Leben an.
"Genau dort. Hör nicht auf. Bitte hör nicht auf."
Er tat es nicht. Zwei dicke Finger glitten in sie, kurvten sich genau richtig, während seine Zunge ihre Klitoris in unerbittlichen Kreisen bearbeitete. Die feuchten Geräusche seines Mundes vermischten sich mit ihren verzweifelten Stöhnern.
"Du tropfst mir das Kinn runter", murmelte er gegen sie, Stimme schwer. "Ist das es, was die mächtige Prinzessin versteckt hat? Wie sehr sie einen Niedriggeborenen zwischen ihren Beinen braucht?"
"Halt die Klappe und mach weiter", schnappte sie, auch als ein weiteres Stöhnen sie verriet.
Er lachte sanft und gehorchte, verdoppelte seine Bemühungen. Rion führte seinen eigenen Krieg, seine Hände zitterten, Knöchel weiß, wo er ihre Hüften festhielt und sich zwang, sich auf ihr Vergnügen zu konzentrieren, während sein eigener Körper nach Befreiung schrie. Er wollte sie vollständig beanspruchen, sie auf Weisen markieren, die die Welt nicht ignorieren konnte, aber er kanalisierte diese besitzergreifende Wut in seinen Mund, seine Zunge wurde zu einer Waffe reiner Empfindung.
Ihre Oberschenkel begannen zu zittern. Die Spirale in ihrem Bauch zog sich unerträglich zusammen. Die Bindung zwischen ihnen war jetzt ein physisches Gewicht, pulsierte golden in ihrem geistigen Auge und ertränkte die letzten Flüstertöne ihrer königlichen Pflicht.
"Ich bin nah", keuchte sie. "Rion, ich bin so nah."
"Komm", befahl er. "Komm auf meiner Zunge wie die gute Gefährtin, die du bist."
Die Worte stießen sie über den Rand. Kaelyth zerbrach mit einem Schrei, Oberschenkel um seinen Kopf klemmend, als Vergnügen in gewaltsamen Wellen durch sie riss. Die Bindung flammte heiß auf und speiste seine wilde Befriedigung direkt in ihre Adern.
Er leckte sie durch jeden Nachbeben, bis sie wimmerte und überempfindlich war. Erst dann kroch er an ihrem Körper hinauf und küsste sie tief, ließ sie sich selbst auf seiner Zunge schmecken.
"Du schmeckst wie Sünde und Schicksal", flüsterte er gegen ihre Lippen.
Kaelyth schlang ihre Arme um seinen Nacken, ihr Körper summte noch. Sie zog ihn näher, wollte seine Wärme die Leere füllen lassen. "Zieh dich nicht zurück", atmete sie. "Ich brauche mehr von dir."
Seine Augen verdunkelten sich, aber er bewegte sich nicht, um die Distanz zu schließen, wie sie erwartet hatte.
Sie griff mit beiden Händen nach seinem Gesicht. "Fick mich, Rion. Oder ich schwöre, ich werde das selbst beenden."
Er lachte, dunkel und tief, dann verschob er sich, ließ sein schweres Gewicht zwischen ihren Beinen nieder, ohne ihre Körper zu verbinden. Er fing ihre Handgelenke ein und heftete sie sanft über ihrem Kopf, seine Brust keuchte gegen ihre.
"Du hast für jetzt genug bekommen, Prinzessin", raspelte er, seine Stimme eine tiefe Vibration.
"Habe ich nicht", forderte sie, bog sich gegen ihn und spürte seine feste Länge durch sein Leder drücken. "Ich will dich spüren. Alles von dir."
Rions Kiefer verkrampfte sich. Ein Muskel hüpfte in seiner Wange, als er um eine Kontrolle kämpfte, die sie entschlossen war zu brechen. "Die Bindung schreit, Kaelyth. Wenn ich dich jetzt nehme, während die Magie so roh ist, werde ich nicht aufhören können. Ich werde die Welt niederreißen, nur um dich in diesem Bett zu halten."
"Dann lass sie brennen", flüsterte sie und griff nach den Schnüren seiner Hose.
Er fing ihre Hand auf, sein Griff fest. Er bewegte sich nicht, um seinen eigenen Schmerz zu befriedigen, stattdessen senkte er seinen Kopf und begrub sein Gesicht in der Kurve ihres Halses, wo ihr Puls hämmerte.
"Diese Nacht dreht sich um dich", murmelte er. "Darum, dir zu zeigen, dass jeder Zoll davon, das Vergnügen, der Schmerz, die Kraft, mir gehört. Und ich gehöre dir, Körper und Seele, ob ich in dir bin oder einfach zu deinen Füßen."
Er begann seine Hände zu benutzen und fand die empfindliche Haut ihrer inneren Oberschenkel und die Wölbung ihrer Brüste. Er betete sie mit seinem Mund an und sorgte dafür, dass jede Nervenbahn entfacht wurde. Er war geduldig, vollständig darauf konzentriert, wie ihr Atem stockte.
"Sag mir, wem du gehörst", raspelte er, sein Daumen streifte ihre Unterlippe, seine Augen suchten ihre.
Die Worte starben in ihrer Kehle. Sie sah ihn an, den Mann, der sie gerade aufgelöst hatte. Sie war nicht bereit, seine zu sein. Sie war nicht bereit, ihren Namen, ihre Pflicht oder ihre Seele einem Schicksal zu übergeben, das sie nicht gewählt hatte.
"Ich gehöre niemandem", flüsterte sie, ihre Stimme zitterte mit einer Mischung aus verbleibender Hitze und kaltem Stahl. "Am wenigsten einem Niedriggeborenen, der denkt, ein paar Berührungen machen ihn zu einem König."
Rions Augen blitzten auf, eine Mischung aus Schmerz und gefährlicher Entschlossenheit, aber er zog sich nicht zurück. Er küsste sie tief, ein sinnenraubender, besitzergreifender Anspruch, den sie nicht erwiderte, aber auch nicht ganz ablehnen konnte. Die Paarungsmale an ihren Hälsen flammten hell gold auf und pulsierten im Takt ihrer Herzschläge.
Für lange Minuten blieben sie aneinander geschmiegt, schwer atmend. Rion drückte sanfte Küsse entlang ihres Halses, genau über dem leuchtenden Mal.
"Es ist mir egal, was es kostet. Du bist jetzt meine, Kaelyth."
Kaelythis Hand erstarrte gegen seinen Kiefer. Die Wärme des Nachglühens fühlte sich plötzlich wie Fieber an, erstickend und gefährlich. Sie sah das Mal an seinem Hals an, das im Takt mit ihrem eigenen Herzschlag pulsierte, und spürte einen Anflug von Panik durch den Dunst des Vergnügens stechen. Das war eine Bindung, um die sie nicht gebeten hatte, ein Schicksal, das an einen Mann gebunden war, von dem ihr die Welt sagte, sie sollte ihn verachten.
Sie echote seine Worte nicht. Stattdessen zog sie ihre Hand zurück, ihre Finger rollten sich in die Laken. "Du bist ein Narr, Rion", flüsterte sie, ihre Stimme zitterte mit Trotz. "Das Königreich wird sich nicht um diese Bindung kümmern. Sie werden nur eine Prinzessin und einen Niedriggeborenen sehen und sie werden uns beide dafür verbrennen."
Er suchte ihre Augen und sah die Wände, die sie wieder hochzog. Er argumentierte nicht. Er rollte sie einfach so, dass sie auf seiner Brust lag, seine Arme wickelten sich fest um sie, als könnte er sie durch bloße Willenskraft vor der Realität schützen.
"Sollen sie es versuchen", raspelte er gegen ihr Haar.
Kaelyth blieb steif in seinen Armen, bevor die Erschöpfung schließlich gewann. Sie sagte nicht, dass sie seine war. Sie versprach ihm keine Zukunft. Aber als sie in einen schweren Schlaf fielen, summte die Bindung zwischen ihnen weiter.
***
Am nächsten Morgen summte der Trainingsplatz unter der Sonne. Kaelyth stand in der Mitte in ihrer Lederrüstung, Übungsklinge in der Hand. Rion stand ihr gegenüber, ohne Hemd, blasse Haut glänzend, sturmgraue Augen auf ihre geheftet.
"Nochmal", befahl sie.
Sie waren es seit fast einer Stunde. Jeder Aufeinanderprall von Stahl trug die Erinnerung der Nacht zuvor. Jedes Mal, wenn er sie entwaffnete oder anpinnte, erinnerte sie sich an jedes Stöhnen.
"Du hältst zurück", beschuldigte sie, nachdem er ihre Beine fegte und sie auffing, bevor sie den Boden traf.
"Tue ich das?" Sein Atem streifte ihr Ohr, als er sie gegen seinen Körper hielt. "Oder hast du Angst, mich alles sehen zu lassen, was du hast?"
Sie stieß ihn weg und griff erneut an. Er traf ihren Zug für Zug, dann fing er plötzlich ihr Handgelenk auf und verdrehte es, bis ihr Schwert wegklapperte.
Für drei volle Herzschläge standen sie aneinander gefesselt, Brust keuchend, Augen brennend.
Beide Paarungsmale flammten heiß unter ihren Kleidern. Eine sichtbare Welle von Kraft pulsierte nach außen. Mehrere nahestehende Wächter taumelten zurück, Augen weit geöffnet.
"Was zur Hölle war das?" Murmelte einer.
Kaelyth trat schnell zurück und hob ihr Schwert auf. "Genug für heute."
Aber der Tag war noch lange nicht vorbei.
Am späten Nachmittag füllte sich der große Saal mit Adligen und ausländischen Würdenträgern. Hörner ertönten von den Palasttoren.
"Prinz Caevan von Aestheryn", verkündete der Herold laut.
Kaelyth versteifte sich neben ihrem Vater auf dem Podest. Sie wusste, was das bedeutete. Eine weitere politische Schlinge, die sich um ihren Hals zuzog.
Prinz Caevan trat vor, groß, goldhaarig und triefend vor berechnetem Charme. Er verbeugte sich tief vor dem Thron.
"Prinzessin Kaelyth", sagte er, Stimme glatt wie Seide. "Es ist eine Ehre, endlich vor der größten Kriegerin von Velmoria zu stehen."
Sie neigte ihren Kopf, Ausdruck kühl und königlich. "Prinz Caevan. Willkommen."
Ihr Vater sah sichtlich erfreut aus. Ihre Mutter saß wie eine zufriedene Katze, Augen scharf vor Zustimmung.
Caevan trat näher und nahm Kaelythis Hand in beide seine ohne zu fragen. Die Berührung fühlte sich kalt und falsch an. Er hob sie öffentlich, laut genug für den gesamten Hof zu hören.
"Ich komme nicht nur mit Allianzvorschlägen zwischen unseren Königreichen", erklärte er, "sondern mit einer persönlichen Bitte. Prinzessin, werden Sie mir die immense Ehre erweisen, eine Verbindung zwischen uns in Betracht zu ziehen?"
Eine schwere Stille fiel über den Saal.
Auf der anderen Seite des Raumes, an seinem Posten nahe dem Seiteneingang stehend, beobachtete Rion den gesamten Austausch. Seine Fäuste schlossen sich langsam an seinen Seiten. Das unter seinem Kragen verborgene Paarungsmal brannte wie ein Brandmal, heiß genug, dass er kämpfen musste, nicht hinaufzugreifen und es zu berühren.
Kaelyth spürte das Echo seiner rohen Eifersucht und besit
zergreifenden Wut durch die Bindung wie eine lebende Flamme in ihrer Brust.
Sie hielt ihr Gesicht vollkommen neutral, auch als ihr Puls donnerte.
"Was meinst du damit?" fragte Kaelyth.Draußen war die Sonne hell und hoch über Velmoria, aber im Zimmer gab es kein Geräusch von Federn, die auf Papier bewegt wurden. Auf dem Schreibtisch lagen keine offenen Steuerregister.Zum ersten Mal seit Rion aus seiner Zelle gegangen war, redeten sie nicht über Karten. Sie redeten nicht über die westlichen Lords oder die Ratsabstimmungen oder die Wächter.Sie saßen zusammen auf dem Bett. Kaelyth hatte die langen Beine unter ihren Hosen eingerollt. Rion saß direkt neben ihr, der Arm ruhte entlang der Rückseite des Holzes hinter ihrem Kopf."Wir reden ständig davon, den roten Mond zu überleben", sagte Rion sanft. "Wir reden davon, die Grenze zu überqueren. Wir reden davon, meine alten Ketten zu brechen und gegen die Armee deiner Mutter zu kämpfen."Kaelyth drehte den Kopf, um ihn anzusehen. "Das liegt daran, dass diese Dinge direkt vor unseren Gesichtern stehen, Rion.""Ich weiß. Aber was passiert danach?"Kaelyth blinzelte einmal. "Danach?""We
Das private Büro der Königin war still. Im Raum gab es keine Wächter. Keine Berater saßen am Tisch. Es gab keine Zeugen, die die kalte Luft zwischen den zwei königlichen Frauen sehen konnten.Königin Iselthra stand nahe dem Balkon und blickte über die schlafende Stadt. Sie trug ihre vollständigen königlichen Roben, ihr Haar fest in einer hohen Krone aufgesteckt. Sie hielt ein Weinglas in der rechten Hand, wie sie es gewöhnlich tat.Kaelyth fragte sich, wie sie die ganze Zeit trinken konnte, ohne sich krank zu fühlen.Kaelyth hatte entschieden, ihre formellen Hofumhänge nicht zu tragen. Sie trug ihre dunklen Reithosen, ihre Stiefel und eine schlichte schwarze Tunika. Ihr goldenes Haar war in einen einzigen Zopf zurückgezogen und ihre grünen Augen waren auf ihre Mutter gerichtet wie zwei Dolche."Du bist ohne deinen Riesen gekommen", sagte Iselthra glatt. Sie nahm einen langsamen Schluck aus ihrem Glas, ihre Stimme vollkommen ruhig, als würde sie einen Gast zum Morgentee begrüßen. "Ich
Zwanzig Tage blieben bis zum roten Mond.Zwanzig Tage bis der alte Tempel in Thryndranlis seine Tore öffnen würde.Zwanzig Tage bis alles, was sie aufgebaut hatten, entweder zerbrechen oder die Welt in Brand setzen würde.Rion saß auf dem niedrigen Hocker beim kalten Kamin, nackt bis zur Brust in der Dunkelheit, ein langer Schleifstein bewegte sich gegen die Kante seines Dolches. Schhhk. Schhhk. Schhhk.Er brauchte kein Licht. Das Silber in seinen Augen fing das Mondlicht auf, das durch das Balkonfenster strömte und wie Zwillingssterne in den Schatten leuchtete. Seine Ohren lauschten dem Wind draußen, dem fernen Klang der Nachtwachen drei Stockwerke tiefer und dem winzigen, fast lautlosen Geräusch von Kleidern, die gegen Stein rieben, direkt außerhalb seiner Balkontür.Rion hörte nicht auf, die Klinge zu schärfen. Schhhk. Schhhk."Du machst zu viel Lärm", sagte Rion sanft in den dunklen Raum.Die Balkontür glitt auf und eine dünne, in Schatten gehüllte Gestalt trat in die Kammer. Der
Der Raum war dunkler geworden, die Schatten streckten sich wie lange Finger über die Teppiche. Das alte Buch lag geschlossen auf den Dielen.Kaelyth blieb genau dort, wo sie war, quer über Rions Oberschenkeln sitzend. Sie konnte den harten Muskel seiner Beine unter ihr spüren, stetig und solide wie Stein. Ihre Hände ruhten noch immer auf seinen Schultern, ihre Finger leicht in den Enden seines Haares verhedert.Rions Hände ruhten einfach gegen den kleinen ihres Rückens. Er starrte direkt auf die Tür. Seine grauen Augen sahen aus wie ein stürmischer Himmel, voller Gedanken, die er nicht laut aussprach."Du bist sehr still, Rion", sagte Kaelyth. Ihre Stimme war leise und brach die Stille des Raumes. Sie verschob sich leicht, ihre grünen Augen verfolgten die harte Linie seines Kiefers. "Das Buch hat uns die Antwort gegeben. Wir wissen, wo das Tor ist. Warum siehst du aus, als hättest du gerade ein Todesurteil erhalten?"Rion ließ einen langsamen Atem aus. Das Geräusch grollte tief in sei
Die Vorhänge waren fest gegen die Nachtluft gezogen und sperrten die kalten Winde aus. In Kaelythis Gemach kam das einzige Licht vom Kaminfeuer und drei Kerzen auf dem Schreibtisch.Das alte Buch lag aufgeschlagen zwischen ihnen auf dem Boden.Kaelyth saß auf dem weichen Teppich am Kamin, ihre langen Beine gekreuzt. Sie hatte sich in eine lockere, dunkelgrüne Tunika umgezogen. Rion saß direkt neben ihr, seine Beine über die Dielen ausgestreckt. Er war so groß, dass seine Schulter gegen ihre rieb, jedes Mal wenn er ein- und ausatmete."Schau dir diese Zeile an", sagte Kaelyth. Ihre Stimme war leise, aber sie schnitt durch das Knistern des Feuers. Ihr Finger zeigte auf eine Reihe silberner Symbole ganz oben auf der Seite. "Zel hat die erste Hälfte dieser Seite übersetzt. Sie spricht über die alte Linie der Könige von früher. Aber dann ändert sich die Tinte einfach. Die Buchstaben ergeben für meine Augen überhaupt keinen Sinn."Rion lehnte sich herunter und starrte lange auf die Symbole.
Kaelyth saß am langen Tisch im Kriegsraum, ihre Finger verfolgten den Rand einer Schriftrolle. Ihre Haut prickelte noch immer von der Erinnerung an die Nacht zuvor.Rion stand direkt hinter ihrem Stuhl, die Arme über seiner nackten Brust verschränkt. Er sagte kein Wort, aber er stand näher als je zuvor. Alle paar Sekunden strichen seine Finger leicht über den Hinterkopf ihres Halses, seine Haut verfolgte den Rand ihres Kragens, nur um den Puls der Bindung darunter zu spüren.Sie waren vorerst allein und keiner von ihnen versuchte, Distanz zu halten."Du starrst dieses Papier an, als würde es dir Gold schulden, kleines Monster", murmelte Rion und lehnte sich leicht herunter, so dass seine Brust gegen ihre Schulter drückte."Ich schaue mir die Versorgungslinien an", antwortete Kaelyth, ihre Stimme glatt aber leicht sanfter als üblich. Sie neigte den Kopf zurück und ließ ihr goldenes Haar gegen seine Schulter streichen.Rions Hand glitt von ihrem Kragen herunter, um auf ihrer Schulter zu
Drei Tage.Sie war rastlos.Sie war nie rastlos.Die Götter mögen es verhindern, dass sie jemals irgendetwas oder irgendein Wesen sie stört, geschweige denn ein Mann sie beunruhigt.Die Zähne zusammenbeißend, ließ sie einen tiefen Seufzer aus, ihre Brust hob und senkte sich.Sie zog ihren Nachtmant
Sie hatte den ganzen Tag im Bett gelegen und nachgedacht. Das war untypisch für eine Prinzessin. Untypisch für sie. Sie konnte einfach nicht aufhören, an ihn zu denken und wo er gewesen war.Nicht als ob sie auf ihn gewartet hätte, niemals.Seit dem letzten Mal, als sie in seinem Haus einen 'Moment
Sie hatte vor der Tür ihrer Schwester gestanden, Tränen in den Augen, die Zähne in ihre Innenwangen grabend, als sie eine vertraute warme Hand spürte, die ihr Gesicht umfasste."Männer sind nicht alles, Schwester", sagte Kaelyth sanft."Leicht gesagt für dich.""Ich wünschte. Wisch deine Tränen."S
Er ging langsam auf sein linkes Knie, seine linke Hand ruhte darauf, als er den Kopf neigte, den abgetrennten Kopf in seiner rechten Hand."Nein, Mein König. Als er sich befreit hat, fingen alle an zu rennen. Er hätte mich getötet. Aber Prinzessin Kaelyth hat mich gerettet. Sie hat uns hierher gebr







