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Kapitel 3

Author: Deep ink
last update publish date: 2026-07-23 17:17:55

Den Alpha verführen

Azalea~

Ich wachte auf, meine Wange klebte am kalten Leder der kleinen Couch im Vorzimmer der Sekretärin, das zerrissene Kleid von letzter Nacht war noch immer feucht und klebte an meiner Haut wie eine Strafe, der ich nicht entkommen konnte.

Mein Körper schmerzte auf Arten, die ich nicht benennen wollte.

Ein tiefes, pochendes Ziehen pulsierte zwischen meinen Beinen bei jeder noch so kleinen Bewegung, eine schmutzige Erinnerung daran, wie Roman mich aufgedehnt hatte, wie sich meine Muschi um seinen Knoten zusammengezogen und ihn überströmt hatte, während ich geglaubt hatte, es wäre Timothy.

Scham brannte heiß in meinem Magen. Ich presste meine Oberschenkel zusammen und hasste die frische Nässe, die die Erinnerung hervorrief.

Die Penthouse-Etage des Thorin Towers war noch still, eingehüllt in diese schwere Stille vor der Morgendämmerung. Letzte Nacht war ich an der Sicherheitskontrolle vorbeigeschlüpft, weil ich nirgendwo anders hingehen konnte. Meine Eltern hatten mich verstoßen. Timothy hatte mich zurückgewiesen und war mit meiner besten Freundin davongegangen. Das Zuhause, das wir geteilt hatten, gehörte nicht länger mir. Also hatte ich mich hier wie ein verletztes Tier versteckt, zusammengerollt an dem einen Ort, den niemand ohne die Erlaubnis des Alphas zu betreten wagte.

Ich blieb versteckt, bis ich die ersten gedämpften Stimmen der Angestellten hörte, die auf den unteren Etagen eintrafen. Erst als es auf dieser Etage wieder ruhig wurde, schlich ich zu meinem Schreibtisch vor seinem Büro. Mein Haar war ein einziges Chaos. Das Kleid war zerknittert, an der Schulter zerrissen und trug noch immer den unverkennbaren Geruch von Sex und ihm.

Ich sah genau so aus, wie mich jetzt alle nannten – eine billige, ruinierte Schlampe, die sich dem Alpha an den Hals geworfen hatte.

Der Aufzug klingelte.

Mein Herz hämmerte gegen meine Brust.

Roman trat heraus und sah bis ins kleinste Detail wie der unantastbare milliardenschwere Alpha aus. Ein makelloser schwarzer Anzug. Markantes Kinn. Eine kalte, gebieterische Ausstrahlung, die die Luft schwerer wirken ließ. Seine Augen fielen auf mich und glitten langsam über meinen Körper, über mein zerzaustes Haar, den zerrissenen Stoff, der mich kaum bedeckte, die sichtbaren Bissspuren an meinem Hals und die Art, wie ich noch immer vor Kälte und allem anderen zitterte.

Ich schluckte schwer und verlagerte mein Gewicht auf einen Fuß, während Hitze meinen Unterleib durchströmte. Meine Muschi pochte verräterisch, ein Schwall von Nässe machte meine Oberschenkel feucht. Ich hasste meinen Körper dafür, dass er so auf ihn reagierte. Und ich hasste ihn noch mehr, weil er das verursachte.

Zuerst sagte er nichts.

Er griff einfach in seine Brieftasche, zog eine goldene Kreditkarte heraus und schnippte sie direkt vor meine Füße auf den Boden.

„Besorg dir ein paar anständige Klamotten“, sagte er mit eisiger, von Abscheu durchzogener Stimme. Der nervige, unhöfliche Roman. Ein verdammter Bastard.

„Du siehst aus wie eine billige Schlampe, die die Nacht damit verbracht hat, durchgefickt und anschließend weggeworfen zu werden“, fügte er hinzu. „Ändere das, bevor du mich und diese Firma noch weiter blamierst.“

Seine Worte trafen mich wie Schläge in die Magengrube. Demütigung brannte heiß und bösartig durch meine Brust. Meine Hände zitterten, als ich mich bückte und die Karte vom Boden aufhob. Ich wollte sie ihm ins Gesicht zurückwerfen. Ich wollte ihn anschreien. Aber ich hatte nichts. Kein Geld. Keine Kleidung. Kein Zuhause. Keinen Stolz mehr, den ich noch hätte schützen können.

Ich hasste mich dafür, dass ich mich gebeugt hatte.

Ich hasste ihn noch mehr.

Roman ging wortlos an mir vorbei, verschwand in seinem Büro und schloss die Tür mit einem leisen Klicken.

Ich saß dort, so lange ich mich erinnern konnte, und atmete gegen die Wut und die Scham an, die sich in meinem Inneren verdrehten. Dann nahm ich mein Handy und ging hinaus, den Kopf hoch erhoben, während ich durch den Hauptbereich des Büros lief.

Alle Augen richteten sich auf mich. Geflüster und Gelächter folgten mir wie ein Gift in der Luft.

„Das ist sie … diejenige, die nackt mit dem Alpha erwischt wurde …“

„Timothy hat sie so schnell zurückgewiesen. Die Arme.“

„Sieh sie dir an. Sie riecht immer noch nach ihm.“

Eine Gruppe Frauen kicherte hinter vorgehaltenen Händen. Eine von ihnen machte sich nicht einmal die Mühe, es zu verbergen. Mein Gesicht brannte, aber ich zuckte nicht zusammen. Ich wurde nicht langsamer. Sie waren es nicht wert.

Ich ging weiter, bis ich den Aufzug erreichte, trat hinaus in die kalte Bergluft und nahm ein Taxi zum nächsten Luxuskaufhaus in Shadowveil.

Ich kaufte Kleidung, die zu Waffen werden sollte.

Eng anliegende schwarze Blusen, die sich an meine Brüste schmiegten und gerade genug Dekolleté zeigten, um ihn zu quälen. Bleistiftröcke, die meinen Hintern und meine Oberschenkel wie eine zweite Haut umschlossen. High Heels, hoch genug, damit meine Beine endlos und gefährlich wirkten.

Ich zog mich in der Umkleidekabine um und zwang mich anschließend, eine richtige Mahlzeit zu essen – Eier, Toast und Kaffee –, denn mein Magen war seit Beginn dieses Albtraums leer gewesen. Ich brauchte Kraft. Ich brauchte Energie, wenn ich diesen Krieg überleben wollte, den ich gerade begann.

Als ich zum Thorin Tower zurückkehrte, sah ich aus wie eine andere Frau. Nach außen professionell. Darunter gefährlich.

Ich klopfte nicht an seine Bürotür.

Ich stieß sie auf, bereit, mein Spiel zu beginnen, bereit herauszufinden, ob ich dieses Eis zum Schmelzen bringen konnte.

Und erstarrte in der Tür.

Roman hatte eine Frau über seinen massiven schwarzen Schreibtisch gebeugt. Ihr Rock war bis zu ihrer Taille hochgeschoben, ihr Slip hing an einem ihrer Knöchel. Er fickte sie hart von hinten, mit tiefen, strafenden Stößen, die sie aufstöhnen ließen, während sie sich verzweifelt an der Schreibtischkante festklammerte.

Seine kräftigen Hüften prallten immer wieder gegen ihren Hintern, das nasse, schmutzige Geräusch von Haut auf Haut erfüllte das stille Büro. Mit einer Hand hatte er ihr Haar zur Faust geballt und riss ihren Kopf nach hinten. Die andere umklammerte ihre Hüfte so fest, dass sich seine Finger tief in ihr Fleisch gruben.

Sein Kopf hob sich. Seine dunklen Augen trafen auf meine.

Er hörte nicht auf.

Er fickte sie weiter, jetzt noch härter, sein Blick brannte die ganze Zeit in meinen. Als wollte er, dass ich jeden einzelnen brutalen Stoß mitansehe. Als wollte er, dass ich alles spürte. Sein Kiefer war angespannt, seine Muskeln spannten sich bei jedem Stoß an, doch seine Augen verließen meine nicht.

Meine Muschi zog sich ohne jede Vorwarnung zusammen. Eine Welle aus Hitze und Eifersucht überrollte mich so heftig, dass meine Knie beinahe nachgaben. Meine Brustwarzen verhärteten sich schmerzhaft unter der neuen Bluse. Frische Nässe durchnässte meine Oberschenkel.

Ich erinnerte mich ganz genau daran, wie Roman sich in diesem Bett angefühlt hatte. Wie sein langer, gewaltiger Schwanz mich aufgedehnt hatte. An diesen brutalen Rhythmus, daran, wie sein Knoten angeschwollen war und uns miteinander verriegelt hatte, bis ich zerbrach.

Ich stand dort und zitterte, meine Brust war wie zugeschnürt, unfähig, den Blick abzuwenden.

Er tat das mit Absicht.

Und das Schlimmste daran war, wie sehr mein Körper sich wünschte, an ihrer Stelle über diesen Schreibtisch gebeugt zu sein.

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