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Kapitel 2

Penulis: Deep ink
last update Tanggal publikasi: 2026-07-23 17:17:17

Den Alpha verführen

Roman~

Die schwere Tür zu meinem Penthouse an der Spitze des Thorin Towers schlug mit einem Knall zu, der durch den leeren Raum hallte wie ein Pistolenschuss.

Ich schaltete das Licht nicht ein. Ich brauchte es nicht.

Der Sturm draußen spendete durch die Fenster genug Licht. Blitze erhellten den schwarzen Wald und die tiefe Schlucht weit unter mir, wo alles Schwache früher oder später hinabstürzte und verschwand.

Ich stand dort, immer noch in derselben Kleidung wie im Hotel, die Fäuste so fest geballt, dass sich meine Fingernägel in meine Handflächen gruben. Blut rann warm und klebrig hinab, doch ich spürte es kaum. Alles, was ich spürte, war sie. Azalea.

Ihr Duft haftete immer noch an meiner Haut. Süß. Wütend. Süchtig machend. Vermischt mit dem unverkennbaren Geruch von Sex und meiner eigenen Entladung.

Ich konnte sie immer noch auf meiner Zunge schmecken. Das Salz ihres Schweißes, die Art, wie ihre Muschi meinen Mund überflutet hatte, als ich sie wie ein verhungernder Mann geleckt hatte, bevor ich meinen Schwanz in sie stieß.

Verdammt.

Ich ging zum Fenster und presste meine Stirn gegen das kalte Glas, während ich in die Dunkelheit hinausstarrte, die die Fäulnis in meiner Brust widerspiegelte.

Vier Jahre. Vier verdammte Jahre lang hatte ich diesen Fluch schweigend mit mir herumgetragen. Ich beobachtete sie aus den Schatten bei jeder Versammlung des Rudels.

Ich sah zu, wie sie Timothy anlächelte, als wäre er ihrer würdig. Ich sah zu, wie er berührte, was mir hätte gehören sollen, während ich dort wie ein loyaler Alpha stand, den Kiefer fest zusammengebissen und so tat, als würde mich dieser Anblick nicht in Stücke reißen.

Letzte Nacht war diese Selbstbeherrschung vollständig zerbrochen.

Sogar unter Drogen war sie vollkommen gewesen. Die Art, wie sie ihre Beine um mich geschlungen hatte, ihre Fersen sich in meinen Hintern gruben, während sie mich tiefer in sich zog. Die gebrochenen Stöhner, die ihrer Kehle entkamen, als mein Knoten anschwoll und ihre Muschi hart aufdehnte. Die Art, wie sie sich um mich zusammengezogen und mich überströmt hatte, wie sie so heftig gekommen war, dass ihr ganzer Körper bebte, während sie aufschrie – im Glauben, ich wäre er.

Diesen Teil hasste ich am meisten.

Mein Schwanz wurde bei der Erinnerung wieder hart und drückte schmerzhaft gegen meine Hose. Ein tiefes Knurren stieg in meiner Kehle auf, während ich meinen eigenen Körper für seine Schwäche hasste.

Ich hatte sie so lange begehrt, dass sie zu haben, selbst auf diese Weise, sich zugleich wie Erlösung und Verdammnis anfühlte. Ihre Wände hatten mich umschlossen, als wollten sie mich nie wieder loslassen. Heiß. Nass. Gierig. Sie pressten jeden einzelnen Tropfen aus mir heraus, während mein Knoten uns miteinander verriegelte, für etwas, das sich wie Stunden anfühlte.

Ich schlug meine Faust gegen die Fensterbank. Das Holz splitterte unter der Wucht.

Sie glaubte, ich hätte das alles geplant. Ich hatte es heute Morgen in ihren Augen brennen sehen, als die Kameras aufblitzten und die Welt ihrer Demütigung zusah. Diese Mischung aus Verwüstung und reinem Hass.

Sie glaubte, ich hätte ihr das angetan, um sie dafür zu bestrafen, dass sie mir vor zwei Tagen im Büro die Stirn geboten hatte. Dafür, dass sie mich grausam genannt hatte. Dafür, dass sie mir direkt in die Augen gesehen und gesagt hatte, ich sei nichts weiter als ein kalter, arroganter Bastard, der sich hinter Geld und Macht versteckte.

Ein Teil von mir wünschte, ich hätte es geplant. Wenigstens hätte ich sie dann rechtmäßig für mich beanspruchen können. Wenigstens würde ich mich dann nicht wie die schlimmste Art von Monster fühlen.

Ich ging zurück zu meinem Schreibtisch. Goss mir ein großes Glas Whiskey ein und trank die Hälfte in einem Zug aus. Das Brennen tat nichts, um den Schmerz in meiner Brust zu lindern.

Timothys Gesicht blitzte immer wieder vor meinem inneren Auge auf.

Die Art, wie er dort mit Christy gestanden hatte und ihre Hand hielt, als hätte er diesen Moment tausendmal geprobt.

Die Reporter, die viel zu schnell eingetroffen waren. Die Art, wie er Azalea ohne auch nur eine einzige Sekunde des Zögerns oder Schmerzes zurückgewiesen hatte. Ohne ihr auch nur eine zweite Chance zu geben.

Alles war zu sauber. Zu perfekt.

Dieser Bastard und Azaleas sogenannte beste Freundin hatten uns beide hereingelegt. Davon war ich überzeugt. Sie hatten sie unter Drogen gesetzt. Mich unter Drogen gesetzt. Die eine Nacht, in der ich die Kontrolle verloren hatte, benutzt, um ihren Ruf zu zerstören und ihn von ihr zu befreien, damit er mit Christy zusammen sein konnte. Und sie hatten Erfolg gehabt.

Die Wut ließ das Blut in meinen Adern vibrieren und setzte sich tief in meinen Knochen fest.

Timothy war mein Beta gewesen. Mein bester Freund, seit wir Welpen gewesen waren. Ich hatte ihm alles anvertraut. Sogar als er mich gestern Abend zu Azaleas Geburtstag eingeladen hatte. Ich hatte die verdammte Einladung nicht einmal ausgeschlagen, obwohl ich öffentliche Zusammenkünfte hasste.

Und er hatte nicht nur mich verraten, sondern auch die Frau, die ich seit Jahren heimlich begehrte.

Auch Christy würde leiden. Dafür würde ich sorgen. Ihr Schmerz würde schlimmer sein als der von mir und Azalea. Ich würde sie so vollkommen brechen, dass ihre Knochen unter der Zermalmung schreien würden.

Aber Azalea …

Sie würde jetzt anders sein.

Ich kannte ihr Feuer. Sie würde nicht still zerbrechen. Sie würde nicht in den Schatten verschwinden und ihre Wunden lecken. Dieser Blick, den sie mir zugeworfen hatte, bevor die Sicherheitskräfte sie wegschleiften – das war nicht nur Hass.

Es war Rache, die Wurzeln schlug. Sie würde hinter mir her sein. Sie würde versuchen, mich zu verführen. Diesen wunderschönen Körper und diese scharfe Zunge als Waffen benutzen, um mich zu Fall zu bringen und mich dann zu zerstören. Sie hatte keine verdammte Ahnung, wie gut ich jede einzelne ihrer Bewegungen voraussehen konnte.

Ein dunkles, besitzergreifendes Lächeln spielte trotz allem um meine Lippen.

Soll sie es nur versuchen. Soll sie nur hinter mir herkommen.

Ich wollte sie nah bei mir haben. Näher, als sie mir jemals gewesen war. Nah genug, damit ich endlich aufhören konnte, so zu tun. Nah genug, um sie wieder zu schmecken, während sie mich noch immer hasste. Nah genug, um zuzusehen, wie sie zerbrach und erkannte, dass sie mir gehörte.

Ich trank den Whiskey aus und stellte das Glas ab, während ich mein Spiegelbild im Fenster anstarrte. Der Alpha. Der Milliardär. Der Mann, der mit einem einzigen Blick jede Frau in Shadowveil haben konnte. Und doch war die Einzige, die ich jemals wirklich gewollt hatte, verboten gewesen.

Bis jetzt.

Ihre Bindung zu meinem Beta war verschwunden. Sie war frei.

Und ich war fertig damit, mich zurückzuhalten.

Der Sturm draußen tobte noch heftiger, Blitze erhellten den endlosen schwarzen Wald.

Irgendwo dort draußen litt Azalea. Sie schmiedete Pläne. Sie brannte vor dem Verlangen, mich zu zerstören. Davon war ich überzeugt.

Gut.

Komm nur, kleine Beta.

Verführe mich. Hasse mich. Versuch, mich zu zerstören.

Ich werde auf dich warten.

Und wenn du mir endlich nahe genug kommst … werde ich dich nie wieder gehen lassen.

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