Sein Geheimnis unter meiner Haut

Sein Geheimnis unter meiner Haut

بواسطة:  The Sugaredpenتم تحديثه الآن
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Als Liana Rivers sich ihrem düsteren, dominanten und gefährlich unwiderstehlichen Stiefbruder Killian Wolfe hingab, gab sie ihm alles – ihr Herz, ihren Körper und ihre Unschuld. Doch dann erfuhr sie, dass sie schwanger war und Killian eine andere heiraten wollte. Ohne ein Wort verschwand sie, mit gebrochenem Herzen und seinem Kind im Bauch – einem Kind, von dem er niemals erfahren sollte. Sieben Jahre später hält sie sich als alleinerziehende Mutter mit einem Job als Reinigungskraft in einem Hotel über Wasser. Sie tut alles, um ihre Vergangenheit und ihren Sohn vor dem erbarmungslosen Alpha zu verbergen, der sie einst zerbrochen hat. Doch eines Nachts findet Killian sie wieder. Reicher. Düsterer. Mächtiger denn je. Und er will sie zurück. Killian ist nicht zurückgekehrt, um heile Familie zu spielen. Er will die Kontrolle. Über ihr Leben. Ihren Körper. Ihren Sohn. Und diesmal fragt er nicht um Erlaubnis. Einmal ist sie ihm entkommen. Jetzt kennt er die Wahrheit … und er wird die ganze verdammte Welt in Schutt und Asche legen, um zu behalten, was ihm gehört.

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الفصل الأول

Kapitel 1

Kapitel 1

Lianas Sicht

Ich war neunzehn, als ich meinen Stiefbruder im Badezimmer dabei erwischte, wie er sich einen runterholte und dabei verzweifelt meinen Namen stöhnte.

Ich hatte gar nicht so lange wach bleiben wollen. Ich war nur aufgestanden, um mir in der Küche ein Glas Wasser zu holen, als ich es hörte.

Da hörte ich plötzlich meinen Namen – klar und deutlich.

„Liana … S– Scheiße …“

Ich erstarrte. Mein Herz schlug mir bis zum Hals.

Es war drei Uhr morgens. Im ganzen Haus herrschte Stille.

Killian war für einen kurzen Besuch nach Hause gekommen. Seine Arbeit hatte ihn fast ein Jahr lang ferngehalten, obwohl ich bis heute nicht weiß, was er eigentlich beruflich macht.

Er wohnte nicht bei uns. Am anderen Ende der Stadt besaß er ein eigenes Haus und ließ sich nur selten blicken – zu besonderen Anlässen oder wenn seine Mutter darauf bestand. Seit mein Vater seine Mutter geheiratet hatte, hatte ich ihn überhaupt erst zweimal gesehen.

An den Tag, an dem ich ihn drei Jahre zuvor zum ersten Mal gesehen hatte, erinnerte ich mich noch genau. Mir war beinahe die Kinnlade heruntergeklappt. Killian sah aus wie ein leibhaftiger griechischer Gott. Alles an ihm strahlte Macht und eine unerschütterliche Selbstsicherheit aus, die niemand vortäuschen konnte.

Doch er nahm keine Notiz von mir. Für ihn war ich Luft. Das traf mich härter, als ich erwartet hatte, aber ich versuchte, es mir nicht zu Herzen zu nehmen. Er war schließlich sieben Jahre älter. Wahrscheinlich hielt er mich für ein albernes Kind. Seine Mutter war wohl selbst kaum dem Teenageralter entwachsen, als sie ihn bekam. Vielleicht war das der Grund für seine Verschlossenheit. Vielleicht war ich ihm aber auch einfach egal.

Bei diesem Besuch sah er mich selbst beim Abendessen nicht an. Er lächelte nie. Er sprach nur, wenn jemand ihn direkt ansprach, und an unseren Familiengesprächen beteiligte er sich überhaupt nicht. Er saß zwar mit uns am Tisch, wirkte aber dennoch abwesend.

Seine Mutter dagegen war von Anfang an herzlich zu mir. Kaum war sie in unser Leben getreten, wurde sie zu der Mutter, die ich nie gehabt hatte. Meine eigene Mutter war zwei Jahre nach meiner Geburt gestorben. Ich hatte nie erfahren, wie es war, von ihr in den Arm genommen, „Schatz“ genannt oder abends mit einem Kuss zugedeckt zu werden.

Killians Mutter gab mir ganz selbstverständlich all das, was mir bis dahin gefehlt hatte. Sie liebte mich wie ihr eigenes Kind – nicht aus Pflichtgefühl, sondern von ganzem Herzen. Bei ihr fühlte ich mich geborgen.

Nur ihr Sohn blieb unnahbar.

Killian lächelte mich nie an, sprach kein Wort mit mir und behandelte mich, abgesehen von gelegentlichen kühlen Blicken, wie Luft. Und doch sehnte sich ein Teil von mir danach, dass er mich eines Tages wirklich wahrnahm und meinen Namen sagte. Ich wollte ihm wenigstens ein bisschen bedeuten.

Ausgerechnet während er sich selbst befriedigte, hörte ich ihn zum ersten Mal meinen Namen sagen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Es war schockierend. Falsch. Verstörend.

So krank es auch klang: Meine Füße trugen mich weiter auf das Geräusch zu. Alles in mir schrie: Kehr um. Aber ich konnte nicht. Ich wollte nicht. Ich musste wissen, ob es wirklich geschah. Ob Killian tatsächlich mich vor Augen hatte, während er sich so berührte.

Die Tür stand einen Spalt offen. Ein schmaler Lichtstreifen fiel aus dem Badezimmer in den Flur. Ich legte die Hand an die Tür und schob sie auf.

Da stand er.

Killian.

Völlig nackt stand er vor dem Spiegel. Eine Hand umschloss seinen dicken, harten Schwanz; Adern zeichneten sich deutlich unter der Haut ab. Mit der anderen hielt er sich am Waschbecken fest. Seine Rückenmuskeln spannten sich, der Kiefer war fest zusammengebissen. Er unterdrückte ein Knurren.

Er war pure, ungebändigte Kraft, wild und vollkommen verloren in der Vorstellung von mir.

Mein Name lag noch immer auf seinen Lippen. Er stöhnte ihn mit einer Verzweiflung, die beinahe schmerzhaft klang. Das Feuer in ihm hatte ihn ganz erfasst, und in diesem Augenblick konnte offenbar nur ich es stillen.

Ich atmete nicht. Ich blinzelte nicht. Ich stand nur da und sah zu. Meine Schenkel pressten sich zusammen, meine Brust hob und senkte sich immer schneller, und zwischen meinen Beinen brannte es. Ich hasste, wie nass ich allein bei seinem Anblick wurde. Seine Hand glitt über seinen Schwanz, und in mir regte sich das Gefühl, längst ihm zu gehören.

Dann entwich mir ein leises Keuchen.

Er fuhr herum. Unsere Blicke trafen sich.

Die Zeit stand still.

Ich sah alles: die Röte auf seinen Wangen, den Schweiß auf seiner Brust, seine Hand, die mitten in der Bewegung verharrte, ohne ihn loszulassen. Dann verdunkelte sich sein Blick. Darin lag blanker Hunger.

Dann war alles vorbei.

„Raus hier!“, brüllte er.

Er knallte die Tür so heftig zu, dass der Boden unter meinen Füßen bebte. Ich stolperte zurück, rang nach Luft und rannte mit zitternden Beinen den Flur hinunter. Dieser Anblick brannte sich unauslöschlich in mein Gedächtnis.

Ich warf meine Zimmertür hinter mir zu und sank aufs Bett. Mein Herz raste – nicht vor Scham, sondern vor Verlangen.

Er hatte an mich gedacht. Er hatte mich begehrt. Jetzt war ich so erregt, dass mein Slip völlig durchnässt war. Mit zitternden Fingern strich ich über meine Lippen und versuchte, mich zu beruhigen. Vergeblich. Vor meinem inneren Auge sah ich immer wieder seine Hand um seinen Schwanz. In meinen Ohren hallte nach, wie er meinen Namen gestöhnt hatte.

Ich wollte ihn schmecken, seine Hitze auf meiner Haut spüren und ihn meinen Namen noch einmal stöhnen hören – diesmal mit mir auf den Knien und seiner Hand in meinem Haar.

Ich hasste mich dafür, dass ich mir das wünschte.

Aber nicht genug, um diesen Wunsch zu ersticken.

Am nächsten Morgen ging ich ihm so gut es ging aus dem Weg. Ich blieb in meinem Zimmer und hielt jedes Mal den Atem an, wenn Schritte auf dem Flur zu hören waren. Erst nachdem unsere Eltern das Haus verlassen hatten, schlich ich in die Küche.

Doch er war schon da.

Er wartete auf mich.

Er sagte kein Wort.

Er ließ mir keine Gelegenheit, zu lügen oder den Vorfall zu überspielen.

Killian kam auf mich zu. In seinem Blick lag die Gewissheit, dass er genau wusste, wovon ich die ganze Nacht geträumt hatte. Er schien mein Verlangen förmlich zu riechen und die Hitze zwischen meinen Beinen zu spüren, ohne mich auch nur zu berühren.

Er packte mich an der Taille und stieß mich so heftig gegen den Kühlschrank, dass mir ein Keuchen entfuhr. Meine Hände prallten gegen seine Brust, doch er wich keinen Zentimeter zurück. Sein Körper presste sich fest an meinen.

Sein Atem strich heiß über mein Gesicht. Seine Stimme war kaum mehr als ein tiefes Knurren.

„Bist du letzte Nacht auf den Flur gekommen, weil du sehen wolltest, wie ich mir einen runterhole und dabei an dich denke?“

„Killian …“

„Antworte mir!“, fuhr er mich an. Eine Hand presste meine Hüfte gegen den Kühlschrank, während die andere an meinem Oberschenkel hinaufglitt. Ich bekam kein Wort heraus. Mein Atem stockte, meine Knie zitterten.

Natürlich bemerkte er es.

„Oh, du presst ja schon wieder die hübschen Schenkel zusammen, hm?“ Er lachte leise und kehlig. Sein Blick sank von meinen Lippen zu meiner Brust.

Mein Körper spannte sich an, meine Lippen öffneten sich.

„Du standest da und hast mir zugesehen, während ich mich deinetwegen angefasst habe. Und es hat dir gefallen, stimmt das?“

Ich wimmerte. „I– ich wollte nicht …“

„Was wolltest du nicht?“ Seine Lippen waren nur noch einen Hauch von meinen entfernt. „Dich erwischen lassen? Herausfinden, ob ich so versaut bin, dass ich mir einen runterhole, während ich an deine enge kleine Muschi denke?“

Ich zitterte am ganzen Körper. Unwillkürlich rieben meine Schenkel aneinander, und mein Slip war längst nass.

Seine Hand schob sich zwischen meine Schenkel und drückte hart gegen den Stoff. Er musste nicht hinsehen. Er wusste es. Ich war klatschnass.

„Du bist nass“, knurrte er und erhöhte den Druck. Mir entwich ein Keuchen. „Nur von meinen Worten. Nur, weil ich deinen Namen gesagt habe, als ich gekommen bin.“

„Killian, bitte …“ Ich wusste selbst nicht, worum ich bettelte.

Er drückte noch einmal zu. Seine Finger rieben hart über meine empfindlichste Stelle. Mein Rücken bog sich durch, mein Hinterkopf stieß gegen den Kühlschrank.

„Ich sollte dich hier und jetzt zum Kommen bringen“, knurrte er. „Deine gierige Muschi reiben, bis du weinst. Bis dir die Nässe die Schenkel hinunterläuft. Bis du um meinen Schwanz bettelst. Bis du nichts mehr willst außer mir.“

Ich keuchte auf und stöhnte. Meine Schenkel schlossen sich um seine Hand, meine Nägel gruben sich in seine Schultern.

„Ich will dich kaputtmachen“, flüsterte er mir ins Ohr. „So sehr. Verdammt noch mal, ich will es so sehr. Aber ich kann nicht.“

Quälend langsam zog er die Hand zurück. Sein Körper war noch immer hart und bebte vor Anspannung.

Er sah mir in die Augen. Seine Augen waren dunkel vor ungezügelter Begierde.

„Willst du das?“

Ich blinzelte und rang nach Luft. „I– ich will nicht …“

„Gut. Wenn du auch nur einen Funken Selbstachtung hast, dann vergiss, dass das hier je passiert ist.“

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