تسجيل الدخولAls Liana Rivers sich ihrem düsteren, dominanten und gefährlich unwiderstehlichen Stiefbruder Killian Wolfe hingab, gab sie ihm alles – ihr Herz, ihren Körper und ihre Unschuld. Doch dann erfuhr sie, dass sie schwanger war und Killian eine andere heiraten wollte. Ohne ein Wort verschwand sie, mit gebrochenem Herzen und seinem Kind im Bauch – einem Kind, von dem er niemals erfahren sollte. Sieben Jahre später hält sie sich als alleinerziehende Mutter mit einem Job als Reinigungskraft in einem Hotel über Wasser. Sie tut alles, um ihre Vergangenheit und ihren Sohn vor dem erbarmungslosen Alpha zu verbergen, der sie einst zerbrochen hat. Doch eines Nachts findet Killian sie wieder. Reicher. Düsterer. Mächtiger denn je. Und er will sie zurück. Killian ist nicht zurückgekehrt, um heile Familie zu spielen. Er will die Kontrolle. Über ihr Leben. Ihren Körper. Ihren Sohn. Und diesmal fragt er nicht um Erlaubnis. Einmal ist sie ihm entkommen. Jetzt kennt er die Wahrheit … und er wird die ganze verdammte Welt in Schutt und Asche legen, um zu behalten, was ihm gehört.
عرض المزيدKapitel 25Lianas SichtNach dem Abendessen kehrte allmählich Ruhe ein. Ryan schlief bereits, und ich saß auf meinem Bett und bürstete mir die Haare, als es leise an der Tür klopfte.„Komm rein“, sagte ich.Meine Mutter trat ein. Ihre Miene war ruhig, aber ernst. Langsam kam sie zum Bett und setzte sich an den Rand. Ihre Finger waren fest ineinander verschränkt.Eine Weile sah sie mich nur an. Dann stellte sie endlich die Frage, die sie seit dem Abendessen nicht mehr losließ.„Liana … wer ist Ryans Vater? Ist es etwa …“Bevor sie den Satz beenden konnte, klingelte ihr Handy laut. Sie zuckte zusammen und griff hastig danach.„Hallo?“, meldete sie sich sofort.Lange hörte sie schweigend zu. Dann wurden ihre Augen groß, und ihre Hand schnellte vor den Mund.„Er ist wach? Mein Mann ist aufgewacht?“Sofort sprang ich auf.„Er ist wach!“, rief sie atemlos und erhob sich ebenfalls. „Dein Vater ist wach!“Sie stürmte aus dem Zimmer.Ich griff nach meinem Pullover und lief ihr hinterher. Im Woh
Kapitel 24Lianas SichtSobald meine Stiefmutter das Zimmer verlassen hatte, ließ ich mich wieder aufs Bett sinken und atmete erleichtert aus. Mein Herz hämmerte noch immer. Sie schöpfte bereits Verdacht. Das hatte ich in ihren Augen gesehen. Die Art, wie sie Ryan angesehen hatte, war nicht nur liebevoll oder überrascht gewesen. Sie hatte Ryan genau gemustert und im Stillen ihre Schlüsse gezogen.Dazu brauchte es auch nicht viel.Ryan sah Killian viel zu ähnlich. Er hatte dieselben dunklen Augen, dasselbe markante Kinn und legte bei Verwirrung auf genau dieselbe Art die Stirn in Falten. Die Ähnlichkeit sprang jedem ins Auge. So sehr ich sie auch leugnen oder mir etwas vormachen wollte – wer genau hinsah, erkannte sie sofort.Ich legte mich zurück und starrte an die Decke. Meine Gedanken überschlugen sich, während ich nach einer Ausrede suchte, falls sie mich direkt fragte. Noch hatte sie nichts ausgesprochen, doch ihrem Blick nach zu urteilen, ließ sie sich nicht mehr lange hinhalten.
Kapitel 23Lianas Sicht„Ist das etwa …“ Ihre Stimme versagte. Sie rieb sich über die Augen und sah abwechselnd Killian, Ryan und mich an. In ihrem Gesicht mischten sich Verwirrung und Erkenntnis.Schließlich blieb ihr Blick an Ryan hängen, der sich schüchtern hinter meinem Bein versteckte.„Liana“, begann sie langsam und vorsichtig, „ist das dein Kind?“Mein Herz raste. Behutsam nickte ich. „Ja, Mama. Das ist Ryan.“Killian stand schweigend neben uns. Die Hände steckten in seinen Hosentaschen, sein Gesicht verriet nichts.Ich kniete mich neben Ryan und strich ihm sanft durch die Locken. „Schatz, sag deiner Oma Hallo.“Ryan blinzelte unsicher und trat ein kleines Stück vor. „Hallo … Ich bin Ryan“, sagte er leise und höflich.Meine Mutter starrte ihn an und rührte sich nicht.Ihr Blick glitt über sein Gesicht und wanderte dann wieder zu Killian. Aufmerksam musterte sie jeden seiner Züge. Die Ähnlichkeit war nicht zu übersehen, doch sie sagte nichts. Sie presste die Lippen zusammen und b
Ich nickte leicht.Für Ryan hatte er ebenfalls etwas ausgesucht: einen kleinen grünen Kapuzenpullover mit bunten Autos. Zurück am Wagen half er ihm beim Umziehen, während ich schweigend auf die Straße starrte.Als Ryan wieder angeschnallt war, lehnte er den Kopf an die Scheibe und schloss die Augen. Killian startete erneut den Motor.Ich saß auf dem Beifahrersitz und hatte die Arme fest vor dem Körper verschränkt. Nur so hielt ich mich noch irgendwie zusammen.Killian warf mir einen kurzen Blick zu. „Falls du irgendetwas brauchst …“„Mir geht es gut“, fiel ich ihm rasch ins Wort.Wir fuhren weiter. Als Killian schließlich vor dem Krankenhaus hielt, schlug mein Herz so heftig, dass es mir beinahe die Brust zerriss.Er warf dem Parkservice die Schlüssel zu und eilte um den Wagen, um mir die Tür zu öffnen.„Komm“, sagte er leise und nahm Ryan auf den Arm.Ich zögerte keine Sekunde. Ich rannte los.Killian führte mich durch die Flure des Krankenhauses. Der lange Gang roch nach Desinfektion











