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Kapitel 240

Author: Tana Sil
Renate war notversorgt und lag auf der Intensivstation. Luna rannte direkt in die richtige Etage.

Angehörige durften nicht hinein. Corinna und Baldur saßen draußen auf den Stühlen. Luna entdeckte sie und rannte los: „Corinna!“

Corinna war völlig aufgelöst. Als sie Luna sah, stürzte sie auf sie zu und hämmerte gegen ihre Schultern: „Warum bist du nicht rangegangen! Warum bist du nicht rangegangen!“

Luna taumelte zurück. Ihre Kehle schnürte sich zu: „Das war keine Absicht… Wie geht es Mama?“

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  • Herr Becker, sie ist es wert!   Kapitel 331

    Julian, in schwarzem Anzug, trat ein. An seiner Seite Damaris und Frida, hinter ihm seine Leibwächter. Eine geschlossene Phalanx in dunklen Anzügen – die Wirkung war überwältigend.Alle erhoben sich instinktiv von ihren Stühlen. Niemand am Tisch, der Julian nicht kannte.Bernd brauchte ein paar Sekunden, dann setzte er reflexhaft ein Lächeln auf: „Herr Becker … Herr Becker! Was führt Sie denn hierher?“Julians Blick streifte Luna. Ihr Atem stockte einen Moment, sein Erscheinen kam für sie vollkommen unerwartet.In Weststadt war es im Winter eisig. Julian trug schwarze Lederhandschuhe. Während er einen davon abstreifte, sagte er ungerührt: „Ich habe gehört, hier soll es eine Tanzdarbietung geben. Da wollte ich mir das gerne ansehen. Hoffentlich stört es Sie nicht, dass ich so unangemeldet aufkreuze, Herr Hoffmann.“„Aber natürlich nicht! Sie möchten ebenfalls Tanz sehen?“Bernd ging es im Kopf in Sekundenschnelle durch: Dass Julian Luna aus der Branche verbannt hatte, war in der B

  • Herr Becker, sie ist es wert!   Kapitel 330

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  • Herr Becker, sie ist es wert!   Kapitel 329

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    Luna senkte den Kopf und aß weiter. Der Haferbrei war mit Beeren und Honig gesüßt, eigentlich lecker. Aber ihrem Hals tat das Süße im Moment nicht gut.Sie bereute es. Sie hätte besser eine klare Nudelsuppe nehmen sollen. Aber Essen wegzuwerfen war nicht ihre Art, und so aß sie weiter.Julian fixierte ihren Scheitel, seine Stimme wurde dumpf: „Ein dahingesagtes Wort aus minderjährigen Tagen – soll das für bare Münze genommen werden?“Luna hob den Kopf.Eben hatte Julian es nicht einmal übelgenommen, dass sie die Schale geworfen und unverfroren von ihm verlangt hatte, sich von all seinen Liebschaften zu trennen. Jetzt sah er sie kühl an.„Du und Alexander, ihr wart ernsthaft. Aber bilde dir nicht ein, andere gingen mit derselben kindlichen Entschlossenheit durch die Welt wie ihr. Wir waren damals noch nicht so reif, das war einfach Kinderkram. Was heißt da erste Liebe.“Luna und Alexander, das war schließlich auch zur Schulzeit gewesen.Lunas Hand am Löffel verkrampfte sich: „Es

  • Herr Becker, sie ist es wert!   Kapitel 327

    Luna schluckte mühsam, dann sagte sie mit rauer, kaum hörbarer Stimme: „Wenn Sie diesen Tisch wollen, überlasse ich ihn Ihnen.“Julian runzelte die Stirn: „Was ist mit deinem Hals?“Luna versuchte nur, sich loszumachen. Julian befahl: „Setz dich und iss. Danach fahre ich dich ins Krankenhaus.“„Bemühen Sie sich nicht.“ Sie wollte gehen, doch Julian duldete keinen Widerspruch.Beim Hin und Her kippte die Schale um, der heiße Brei spritzte auf Lunas Handrücken. Es verbrühte sie leicht, und im nächsten Moment kochte Wut in ihr hoch.Mit einem harten Klirren knallte sie das Tablett auf den Tisch. Im Restaurant drehten sich die Köpfe.Julians Miene verfinsterte sich: „Wer hat dich so verzogen, dass du hier mit Geschirr um dich wirfst?“Selbst wenn Ulrich vor ihm auf den Tisch schlug, drehte Julian sich kalt um und ging. Bei anderen erst recht.Luna war wirklich tollkühn geworden!…Kaum war es geschehen, bereute Luna es schon.Aber sobald sie ihn sah, fiel ihr wieder ein, dass si

  • Herr Becker, sie ist es wert!   Kapitel 326

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