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Der neue CEO

Penulis: Selisblum
last update Terakhir Diperbarui: 2026-01-29 06:35:37

Der Wecker klingelte viel zu früh

Mila stöhnte leise, drehte sich noch einmal um und Griff schliesslich doch nach dem Handy. 5:30 Uhr. Ein neuer Arbeitstag.

Sie zwang sich aufzustehen, schlüpfte aus dem Bett und ging direkt ins Bad. Die warme Dusche hüllte sich ein, spüllte die letzen Resten von Müdigkeit von ihr ab. Heute lag etwas in der Luft- sie wusste nur noch nicht was.

Nach dem Duschen band sie sich die Haare zusammen, zog ein schlichtes, aber elegantes Outfit an und schminkte sich dezent. Routine, sicherheit genau das, was sie brauchte.

Kurz darauf sass sie im Auto und holte ihre beste Freundin Kira ab. Kira lebte nur ein paar Strassen weiter und wartete bereits mit einem Kaffe in der Hand. 

,,Du siehst verdächtig wach aus", grinste Kira als sie ins Auto einstieg. 

,,Zu früh aufgestanden", murmelte Mila und startete den Motor. 

,,Grosser Tag heute", sagte Kira. ,,Hast du gehört? Herr Brandt will etwas Wichtiges verkünden".

Mila zuckte mit der Schulter. ,,Bestimmt wieder Zahlen oder neue Rechtlinien".

Doch als sie wenig später im Büro ankamen, war die Stimmung ungewöhnlich angespannt. Mitarbeiter standen in kleinen Gruppen zusammen, flüsterten warfen neugierige Blicke richtung Konferenzraum.

Kurz darauf wurde alle zusammengerufen. Herr Brandt trat nach vorne, räusperte sich und begann zu sprechen. Seine stimme war ruhig, souverän. 

..WIe viele von Ihnen wissen, wird unser Unternehmen weiter als Familienbetrieb geführt", sagte er. ,,AB heute wird mein jüngster Sohn eine wichtige Rolle übernehmen".

Ein Rauen ging durch den Raum.

,,Ich darf Ihnen vorstellen: Elias Brandt, unser neuer CEO."

Die Tür öffnete sich- und Mila hielt unwillkürlich den Atem an.

Elias trat nach vorne.  Er hatte braune Haaren die leicht zerzaust waren, blaugrüne Augen die aufmerksam durch den Raum wanderten. Unter dem perfekt sitzenden Anzug zeichnet sich Tattoos an seinem Unterarm ab. Er wirkte selbstsicher aber nicht arrogant, jung etwas gefährlich und ruhig.

,,Guten Morgen zusammen", begann er mit tiefer Stimme. ,,Ich freue mich, hier zu sein und gemeinsam mit ihnen die Zukunft von Brandt Office zu gestalten."

Während er sprach, blieb sein Blick immer wieder an Mila hängen. Sie spürte es, auch wenn sie versuchte es zu ignorieren. Ein leichtes Lächeln  huschte über seine Lippen, als hätte sie ein geheimes Gespräch, von den niemand sonst wusste.

,,Ausserdem", fuhr Elias fort, ,,bin ich aktuell auf der Suche nach einer neuen persönlichen Sekretärin. Jemandem, der strukturiert arbeitet, loyal ist und den Überblick behält".

Mila schluckte. Seine Blicke ruhte unverhohlen auf ihr.

Nach der Versammlung zog Kira sie sofort zur Seite.

,,Sag mir bitte, dass du das auch gesehen hast", flüsterte sie.

,,Was gesehen?", fragte Mila unschuldig.

,,Elias Brandt, dieser Mann ist verboten sexy", zischte Kira. ,,Diese Augen und diese Tattoos!"

Mila spürte, wie ihre Wangen warm wurden.

,,Er ist unser CEO", sagte sie leise. 

Kira grinste. ,,Und du warst die EInzige, die er die ganze Zeit angeschaut hat".

Mila wusste nicht, warum ihr Herz plötzlich schneller schlug. Aber sie ahnte, dass dieser Morgen mehr verändert hatte, als ihr lieb war. 

Der Morgen ging ziemlich lange und Mila hatte viele Mails und Aufträge zu erledigen. Sie arbeitete sehr konzentriert und redete nicht ein einziges Wort mit Kira. Als es plötzlich zwölf Uhr war entschloss sich Kira nicht in den Mittag zu gehen, sondern den Auftrag noch fertig zu machen.

Elias kam aus seinem Büro, genau in dem Moment, als Mila versuchte sich wieder auf ihrem Bildschirm zu konzentrieren. Die Stimme im Grossraumbüro waren leiser geworden, den viele Kollegen hatten sich bereits in die Mittagspause verabschiedet. Mila bemerkte erst, dass jemand neben ihrem Schreibtisch stehen geblieben war, als ein Schatten auf ihre Unterlagen fiel. 

,,Warum gehen sie nicht in die Pause?"

Sie blickte auf. und direkt in diese blaugrünen Augen. Ihr Herz machte einen kleinen Sprung, den sie sich nicht erklären wollte. 

,,Ich.. ich muss noch etwas fertig machen," antwortete sie ehrlich. ,,Danach gehe ich in die Pause."

Elias nickte langsam, als würde er genau diese Antwort erwartet haben. ,,Du arbeitest also lieber weiter, während die anderen essen?"

,,Ich mag es nicht, Dinge offen zu lassen", sagte Mila leise. ,,Danach kann ich besser abschalten."

Ein kaum merkliches Lächeln erschien auf seinen Lippen. ,,Das erklärt einiges."

Er lehnte sich locker an den Rand Ihres Schreibtisches, ohne aufdringlich zu wirken. Für einen kurzen Moment vergass Mila, dass er ihr neuer CEo war. Er wirkte... menschlich nahbar. 

,,Du kannst mich übrigens Elias nennen", sagte er plötzlich. ,,Hier muss nicht alles so steif sein."

Mila blinzelte überrascht. ,,Dann... kannst du mich Mila nennen."

,,Mila" wiederholt er ruhig, als würde er den Klang ihres Namens prüfen. Es liess ihr eine Hänsehaut über den Rücken laufen. 

,,Mein Vater hat mir von dir erzählt", fuhr Elias fort. ,,Er sagte, du wärst einer der zuverlässigsten Mitarbeiterinnen hier. Strukturiert, loyal und konzentriert."

Mila spürte wie ihr Magen sich zusammenzog. ,,Das ist... nett von ihm."

,,Es ist mehr als nett", sagte Elias ernst. Genau solche Eigenschaften erwarte ich von einer Sekretärin. Jemanden, dem ich vertrauen kann."

Für einen Moment herrschte Stille zwischen ihnen. Mila wusste nicht, was sie sagen sollte. War das ein Kompliment? Oder bereits ein Angebot, das unausgesprochen im Raum stand?

,,DU musst nicht sofort antworten", fügte Elias hinzu, als hätte er ihre Gedanken gelesen. ,,Ich wollte nur, dass du weisst das ich dich wahrnehme."

Sie nickte langsam ,,Danke."

Er riechtete sich auf, warf noch einen letzten Blick auf sie. warm, aufmerksam fast schon intensive.

,,Wir sehen uns Mila", sagte er schliesslich. 

Dann drehte er sich um und ginig Richtung Lift, um in die Mittagspause zu gehen. Mila sah igm nach, bis sich die Türen schlosse.

Erst dann atmete sie tief aus. 

Sie wusste nicht, was genau gerade passiert war. Sie spürte, dass Elias nicht nur einfach ihr neuer Chef war und das ihr Leben gerade begonnen hatte, eine neue Richtung einzuschlagen.

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