LOGINMila hatte eine schwere Kindheit. Ein Vater der mit Alkohol und Aggressionen zu kämpfen hat. Als der Neue CEO anfing war es für Mila wie Liebe auf den ersten Blick jedoch waren ihre Ängste zu gross im Kopf. Doch irgendwann nähern sie sich und sie wagt es. Kann Elias Milans Ängste überwältigen ? Werden sie ein Happy End haben?
View MoreDer Flughafen war erfüllt von Stimmen, dem Rollen unzähliger Koffer und dem rhythmischen Piepen der Anzeigetafeln. Mila zog ihren Mantel enger um sich, während sie suchend durch die Halle blickte. Als sie Elias entdeckt, entspannte sich etwas in ihr. Er stand ruhig da, den Blick auf sein Handy gerichtet doch als er sie sah, lächelte er sofort. „Hey“, sagte er als sie sich näherten. „Hey“, erwiderte Mila und spürte dieses vertraute Kribbeln, das sie immer noch überraschte. Sie checkten ein, gaben ihr Gepäck auf und setzten sich schliesslich nebeneinander ins Flugzeug. Kaum waren sie in der Luft, machte sich die Müdigkeit der anstrengenden Woche bemerkbar. Der Langstreckenflug zog sich ruhig dahin, fast unspektakulä. Elias bot ihr seine Schulter an, ohne etwas zu sagen. Es fühlte sich sicher an so natürlich. Irgendwann schliefen sie beide ein, begleitet von gleichmässigen Brummen der Triebwerke. Als sie in New York landeten, war Mila noch benommen. Doch sobald sie den Flughaf
Die Woche zog sich wie Kaugummi.Mila hatte selten so intensiv gearbeitet. Termine reihten sich aneinander, Meetings dauerten länger als geplant und Elias war ständig unterwegs oder in Gesprächen vertieft. Trotz allem funktionierte sie als Team erstaunlich gut, fast zu gut. Jeder Blick, jede Lächeln, jedes zufällige Berühren ihrer Hände trug etwas Ungesagtes in sich, etwas das sie beide bewusst nicht aussprechen- weil sie beschlossen hatten, es langsam anzugehen. Jedoch konnte langsam auch anstrengend sein. Die Lust danach sich zu küssen, sich zu berühren sogar auch intimer zu werden ist gross.Am Donnerstagabend sass Mila erschöpft auf dem Sofa, als Kira mit einer Take-away Sack vor der Tür stand.„Du siehst aus, als hätte man dich einmal durch die Woche gezogen“, sagte sie grinsend. „Fühlt sich auch genau so an“, murmelte Mila und liess sich dankbar das Essen reichen.Sie setzten sich an den kleinen Küchentisch. Für einen Moment assen sie schweigend, bis Kira sie neugierig must
Der Samstag begann ruhig, fast schon trügerisch ruhig. Mila sass mit einer Tasse Kaffee am Fenster ihrer Wohnung und beobachtete, wie die Stadt langsam zu Leben erwachte. Autos fuhren vorbei, Menschen eilten mit Einkaufstaschen über den Gehweg, doch Mila fühlte sich als stände sie still. Ihre Gedanken kreisten immer wieder um denselben Namen; Elias! Seine Worte Worte aus dem Büro liessen sie einfach nicht los. Von dem Moment an , als ich dich zum ersten Mal gesehen habe… Es war nicht nur das, was er gesagt hatte, sondern wie ruhig, ehrlich , ohne Druck und genau das machte ihr Angst. Ein Teil von ihr wolle glauben, dass es anderst sein könnte. Dass Nähe nicht zwangsläufige Schmerz bedeutet. Ein Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken. Kira trat ein, geschniegelt, gut gelaunt und wie immer volle Energie. „Raus mit dir“, sagte sie ohne Begrüssung. „Shoppen und frische Luft schnappen und Ablenkung.“ Mila seufzte, griff aber nach ihrer Lederjacke. „Du gibst mir keine
Der Moment, in dem Mila die E-mail erhielt, veränderte alles . Herzlichen Glückwunsch Mila. Wir freuen uns, ihnen die Position der persönlichen Sekretärin des CEO anbieten zu dürfen. Darunter Elias‘ Name. Keine Förmlichkeiten und keine Distanz. Sie las die Zeilen mehrmals, als müsste sie sich vergewissern, dass sie sich das nicht einbildete. Ein Teil von ihr war Stolz, jedoch ein anderer Teil war nervös und irgendwie tief in ihr regte sich eine Angst, die sie gut kannte: die Angst davor, dass etwas Gutes zu nah kommen könnte. Die nächst Tage waren intensiv. Mila arbeitete enger mit Elias zusammen, als sie es sich je vorgestellt hatte. Meetings, Termine, Telefonate und Entscheidungen waren ihre Aufgaben. Er vertraute ihr schnell, liess sie organisieren, strukturieren und mitdenken. Sie merkte, wie sehr ihr diese Rolle lag. Sie war gut darin sogar sehr gut und Elias wusste es. „Ohne dich würde ich hier untergehen“, sagte er einmal halb im Scherz, halb ernst als sie ihm den Tage





