LOGINMila hatte eine schwere Kindheit. Ein Vater der mit Alkohol und Aggressionen zu kämpfen hat. Als der Neue CEO anfing war es für Mila wie Liebe auf den ersten Blick jedoch waren ihre Ängste zu gross im Kopf. Doch irgendwann nähern sie sich und sie wagt es. Kann Elias Milans Ängste überwältigen ? Werden sie ein Happy End haben?
View MoreDie Woche nach ihrer Rückkehr aus New York begann hektisch. Kaum waren sie wieder im Büro angekommen, hatte der Alltag sie mit voller Wucht eingeholt. Termine stapelten sich, neue Projekte standen an und Herr Brandt erwartete von seinem Sohn sichtbare Ergebnisse. Für Mila bedeutete das: noch mehr Organisation, noch mehr Verantwortung und noch mehr Zeit mit Elias. Eine Zeit, die gefährlich wurde. Sie hatten sich vorgenommen, professionell zu bleiben und auf Abstand zu halten. Niemandem im Büro Anlass zu Gerüchten zu geben. Doch jedes Mal, wenn sich ihre Blicke trafen, geriet dieser Vorsatz ins Wanken. Am Montagmorgen sass Mila bereits früh an ihrem Schreibtisch. Sie trug eine schlichte weisse Bluse und eine schwarze Stoffhose. Ihr Haar hatte sie zu einem lockeren Zopf gebunden. Sie wollte seriös wirken, neutral und Unsichtbar. Doch als Elias aus dem Lift trat, im dunklen Anzug, mit leicht zerzaustem Haar und diesem selbstsicheren Schritt, spürte sie wie ihr Herz schneller sch
Der erste Morgen zurück fühlt sich seltsam an. Nicht falsch, auch nicht leer aber anders. Mila lag in ihrem Bett, die Decke bis zum Kinn gezogen und starrte an die Decke , als wäre dort irgendwo die Antwort auf eine Frage geschrieben, die sie noch nicht formulieren konnte. Die Stille ihrer Wohnung war nicht unangenehm- aber sie war laut auf einer Weise, die sie nicht kannte. In New York war immer ein Geräusch gewesen. Eine Bewegung oder ein Atem oder Elias…Jetzt war nur sie alleine.Sie drehte sich auf die Seite, griff nach ihr Handy und sah auf die Uhr. 6:12 Uhr. Zu früh, um aufzustehen aber zu spät um weiterzuschlafen.Sie hatte das Gefühl, dass ihr Herz noch irgendwo auf dem Atlantik schwebte. Mila seufzzte leise, setzte sich auf und liess die Füsse aus dem Bett gleiten. Der Boden war kalt, der Raum Still und plötzlich war sie wieder ganz in ihrem alten Leben. Kein Hotel, keine Skyline, keine gelben Taxis, keine fremden Strassen, kein Jatlag und das wichtigste kein Elias neben
Der Morgen kam leise. Nicht mit Lärm, nicht mit Hektik, sondern mit diesem sanften Licht, das sich langsam durch die Vorhänge schob und die Konturen des Zimmers weich zeichnet. Mila wachte auf, ohne sofort die Augen zu öffnen. Sie blieb still liegen, lauschte auf ihren eigenen Atem- und dann auf einen zweiten, ruhigen Atemzug neben ihr. Elias. Er lag auf dem Rücken, ein Arm locker über die Decke gelegt, sein Gesicht entspannt. Für einen Moment betrachtete sie ihn einfach nur. Sie versuchte, jedes Detail in sich aufzunehmen: die leichte Falten zwischen seinen Augenbrauen, die selbst im Schlaf da war, seine ruhige Art wie sich seine Brust hob und senkte, die Nähe die sich nicht nur körperlich, sondern auch emotional so vertraut anfühlte. Sie hatte lange geglaubt, dass sie nie wieder so aufwachen würde- neben jemandem ohne Angst, ohne Druck, ohne diesen inneren Alarm, der sie sonst immer zurückzog und doch war es genau so. Ruhig, echt und warm. Mila setzte sich vorsichtig auf
New York hatte eine ganz eigene Art, einen in den Bann zu ziehen. Es war nicht nur die Skyline, die sich wie ein Versprechen aus Stahl und Glas in den Himmel reckte, sondern auch dieses Gefühl, dass hier alles möglich wäre- jeder Traum, jede Liebe und jeder Neuanfang. Für Mila fühlte sich die Stadt wie ein zweites Herz an, das plötzlich im gleichen Rhythmus schlug wie ihres. Der Morgen begann früh. Das Sonnenlicht fiel in goldenen Streifen durch die hohen Fenster der Hotelsuite und tanzte auf dem weissen Laken. Mila blinzelte, als sie die Augen öffnete und brauchte einen Moment, um zu realisieren wo sie ist. Den in einer Suite in New York. Ein Fünf-Sterne Hotel mit Elias und ein Wochenende, das sich schon jetzt wie etwas Besonderes anfühlte. Sie lag auf der Seite, den Blick zur Decke gerichtet während sie die leisen Geräusche der Stadt hörte- entfernte Sirenen, das Rauschen von Verkehr, das Murmeln einer Welt die niemals schlief. Neben ihr bewegte sich Elias leicht, drehte sich
Der Moment, in dem Mila die E-mail erhielt, veränderte alles . Herzlichen Glückwunsch Mila. Wir freuen uns, ihnen die Position der persönlichen Sekretärin des CEO anbieten zu dürfen. Darunter Elias‘ Name. Keine Förmlichkeiten und keine Distanz. Sie las die Zeilen mehrmals, als müsste sie sich v
Der nächste Morgen fühlte sich schwerer an, als Mila erwartet hatte. Der Abend im Club hing, ihr noch nach- Elias‘ Blick, der Tanz, diese Gefühle das sie nicht einordnen konnte. Dich heute war kein Platz für Tagträume. Heute fuhr sie zur Klinik um ihre Mutter zu besuchen. Der Himmel war grau, als
Am nächsten Abend stand Mila länger vor dem Spiegel als sonst. Sie wusste nicht genau, warum sie nervös war. Vielleicht weil sie sich darauf freute, einfach nur Mila zu sein- nicht die Frau mit Verantwortung, sondern eine junge Frau die tanzen wollte.Sie entschied sich für ein schwarzes Kleid, sch
Der Wecker klingelte viel zu frühMila stöhnte leise, drehte sich noch einmal um und Griff schliesslich doch nach dem Handy. 5:30 Uhr. Ein neuer Arbeitstag. Sie zwang sich aufzustehen, schlüpfte aus dem Bett und ging direkt ins Bad. Die warme Dusche hüllte sich ein, spüllte die letzen Resten von M

















