Home / Mafia / Ihnen zum Verderben / KAPITEL 3 – Hintern in die Höhe

Share

KAPITEL 3 – Hintern in die Höhe

Author: Maya Adams
last update publish date: 2026-07-30 10:40:53

BELLAS POV

„Verdammt!“

Mein Magen knurrte protestierend, als ich versuchte aufzustehen.

In den vergangenen Tagen hatte ich jede Mahlzeit verweigert. Ich verstand nicht, warum sie mich überhaupt noch am Leben ließen. Mein Vater weigerte sich, seine Schulden zu bezahlen.

Sollte ich nicht längst tot sein?

Alessandro und Domenico hatte ich in den letzten Tagen kaum zu Gesicht bekommen.

Nur ständig wechselnde Angestellte, die mir Essen brachten.

Heute stand eine der Haushälterinnen ohne Tablett vor mir.

Stattdessen warf sie mir ein Kleidungsstück zu und musterte mich vorsichtig.

„Zieh das an. Die Bosse wollen dich in ihrem Arbeitszimmer sehen“, sagte sie knapp und verschränkte die Arme vor der Brust.

Ich runzelte die Stirn.

Langsam hob ich den Stoff auf.

Meine Beine zitterten, als ich mich aufrichtete.

Sobald ich das Kleidungsstück auseinanderfaltete, spannte sich mein Kiefer an.

Es war ein winziges zweiteiliges Outfit aus silberfarbenem Metallicstoff.

Ein Oberteil, das kaum etwas bedeckte.

Und ein hauchdünner Minirock, der nicht einmal bis über meine Hüften reichte.

Was zur Hölle?

Damit würde ich aussehen wie eine billige Hure.

Ich schüttelte den Kopf und warf ihr den Fetzen wieder entgegen.

„Den Schrott ziehe ich ganz sicher nicht an.“

Die Haushälterin ließ die Arme sinken und verdrehte genervt die Augen.

Ohne zu zögern hob sie zwei Finger an die Lippen und pfiff schrill.

Nur Sekunden später stürmten drei kräftig gebaute Frauen ins Zimmer.

Noch bevor ich begriff, was geschah, packten sie mich.

„Wartet! Was zum Teufel macht ihr da?!“

Ich trat um mich, schlug wild um mich und wehrte mich mit allem, was mir noch geblieben war.

Doch mein ausgehungerter Körper hatte längst keine Kraft mehr.

Sie drückten meine Arme aufs Bett, rissen mir die Kleidung vom Leib und zwängten mich gewaltsam in das lächerlich kleine Outfit.

Als alles festgebunden war, packten mich zwei von ihnen an den Armen und zerrten mich aus dem Zimmer.

Während meine Füße über den Marmorboden schliffen, zwang ich mich, trotz meiner Wut aufmerksam zu bleiben.

Ich prägte mir jedes Detail des Anwesens ein.

Dritter Stock.

Westflügel.

Schwere Eichentüren auf der linken Seite.

Vielleicht der Sicherheitsraum.

Keine Kartenleser an den Gästezimmern.

Aber biometrische Scanner an den Doppeltüren neben dem Treppenhaus.

Ein hohes Rundbogenfenster auf dem Treppenabsatz.

Darunter ein schmiedeeisernes Geländer.

Oben in der Ecke eine Überwachungskamera.

Die rote Kontrollleuchte blinkte alle vier Sekunden.

Noch bevor ich mir mehr einprägen konnte, stießen sie mich durch hohe Mahagonitüren.

Sofort zogen sie sich zurück.

Mit einem lauten Knall fiel die Tür hinter mir ins Schloss.

Mir stockte der Atem.

Alessandro und Domenico saßen hinter zwei massiven Schreibtischen aus dunklem Holz.

Vor ihnen lagen Stapel von Unterlagen.

Beide trugen Brillen mit schmalem Metallrand.

Als sich die Tür schloss, hoben sie gleichzeitig den Kopf.

Ihre Blicke glitten sofort über meine entblößten Beine.

Eine Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut aus, als die kalte Klimaanlage meinen nackten Bauch und meine Oberschenkel streifte.

Instinktiv zog ich an dem winzigen Rock, um wenigstens etwas mehr zu bedecken.

Vergeblich.

Ich sah sie misstrauisch an.

„Was soll das hier? Seid ihr wirklich so erbärmlich, dass ihr eure Angestellten dazu zwingt, mich auszuziehen und in diesen… diesen Fetzen zu stecken?“

Keiner von beiden antwortete sofort.

Ich bemerkte nur, wie ihre dunklen Augen langsam über meinen Körper wanderten.

Domenico stand schließlich auf.

Ein schmales Grinsen lag auf seinen Lippen.

In seiner rechten Hand hielt er etwas Metallisches.

Langsam wich ich einen Schritt zurück.

„Was hast du—“

Mir blieb die Stimme weg.

Er trat ganz nah an mich heran.

Ohne ein Wort hob er die Hand.

Seine warmen, rauen Finger glitten langsam über meinen Hals.

Mein ganzer Körper erstarrte.

Ich wollte zurückweichen.

Doch er trat hinter mich.

Noch bevor ich mich umdrehen konnte, spürte ich kaltes Metall zwischen meinen Schulterblättern.

Ein Schauer lief mir über den Rücken.

Klick.

Er legte mir ein schweres silbernes Halsband um den Hals und ließ das Schloss einrasten.

Das Metall schnitt unangenehm in meine Haut.

Viel zu eng.

Mein Atem beschleunigte sich.

Wut schoss durch meinen Körper.

„Habt ihr mir gerade ernsthaft ein Halsband angelegt?! Ihr seid völlig verrückte Psychopathen! Nehmt das sofort wieder ab, oder ich schwöre bei Gott—“

Weiter kam ich nicht.

Plötzlich stand Alessandro direkt vor mir.

Mit eisernem Griff packte er mich an den Hüften und zog mich nach vorne.

Meine Vorderseite prallte gegen den kalten Mahagonischreibtisch.

„Du redest zu viel, kleines Haustier“, murmelte er dicht an meinem Ohr.

Ich schnappte erschrocken nach Luft.

Domenicos schwere Hand legte sich auf meinen unteren Rücken und drückte mich flach auf die glatte Tischplatte.

Mit der anderen hob er den winzigen Rock an und brachte mein Gesäß hoch in die Luft.

Meine Augen weiteten sich.

Was zum Teufel hatten sie vor?

„Lasst mich los!“

Ich wand mich verzweifelt.

Meine Handflächen rutschten über die glatte Holzoberfläche.

„Ich bringe euch beide um!“

„Umbringen?“

Alessandro lachte leise.

„Das ist ein großes Wort, kleines Haustier. Du wärst längst tot, wenn du nicht so…“

Er brach den Satz ab.

Als wollte er, dass ich ihn selbst beendete.

Oder unter der Spannung litt.

Ich ignorierte ihn.

Meine Beine zitterten.

Domenicos lange Finger zeichneten langsam eine federleichte Spur über die Rückseite meiner nackten Oberschenkel.

Jede Berührung ließ meine Haut empfindlicher werden.

Vor mir ließ Alessandro seine behandschuhten Finger sanft über meine Taille gleiten.

Er strich langsam am Rand des silbernen Oberteils entlang.

Sein warmer Atem streifte meinen Hals.

Ich biss mir so fest auf die Lippe, dass ich Blut schmeckte.

Meine Hände ballten sich zu Fäusten.

Ein leises Stöhnen kämpfte sich meine Kehle hinauf.

Nein.

Ich würde ihnen niemals diese Genugtuung schenken.

Doch als Domenicos Finger gefährlich nah an die Innenseite meiner Oberschenkel glitten, jagte ein ungewollter Schauer durch meinen Rücken.

Tiefe Hitze breitete sich in meinem Bauch aus.

Meine Brust hob und senkte sich schneller.

Die nächste Beleidigung blieb mir im Hals stecken.

Stattdessen entwich mir ein unkontrolliertes Keuchen, als ihre Nähe und ihre beharrlichen Berührungen meinen Körper erschauern ließen.

Verdammt.

Ich hasste sie.

Ich hasste mich selbst.

Und am meisten hasste ich die Tatsache, dass ich unter ihren Berührungen zitterte.

Continue to read this book for free
Scan code to download App

Latest chapter

  • Ihnen zum Verderben   KAPITEL 10 – Ganz euch

    POV des AutorsKurz nach ihrem Gespräch mit Isabella verwarfen Alessandro und Domenico den Gedanken, Vittorio Conti endgültig aus dem Weg zu räumen.„Wenn Isabella will, dass er alles verliert, dann werden wir genau dafür sorgen“, sagte Domenico mit geballten Fäusten, während er gemeinsam mit Alessandro die Villa verließ und in einen ihrer luxuriösen Wagen stieg.Alessandro setzte sich ans Steuer. Seine Hände umklammerten das Lenkrad fester, als er aufs Gaspedal trat und direkt auf Vittorios Versteck zusteuerte.Für jemanden, der unbedingt Mafioso spielen wollte, war Vittorio erschreckend schlecht darin, sich zu verstecken.Sie stürmten die Villa, die mit dem Geld errichtet worden war, das eigentlich ihnen zustand, und schalteten die Sicherheitsleute mit gezielten Schlägen aus.Als Vittorio Conti das Geschehen durch die Glasfront seines Schlafzimmers bemerkte, weiteten sich seine Augen vor Schreck.Panik überkam ihn.Mit zitternden Händen riss er den Kleiderschrank auf, zog hastig ein

  • Ihnen zum Verderben   KAPITEL 9 – Dein Wunsch ist uns Befehl

    BELLAS POVEs war mir völlig egal, dass das Blut auf meiner Haut bereits getrocknet war, dass draußen vor der Tür Leichen in ihren eigenen Blutlachen lagen oder dass die kalte Glasscheibe gegen meine Brust drückte, während sie mich direkt davor nahmen.Mein Herz schlug heftig gegen meinen Brustkorb, während meine Finger langsam an der Fensterscheibe hinabglitten und sich meinen leicht geöffneten Lippen ein leises Stöhnen entrang.Das war krank.Verflucht noch mal, es war völlig krank.Denn alles, woran ich in diesem Moment denken konnte, war die erschreckende und zugleich berauschende Gewissheit, dass ich ihnen gehörte.Die Gefühle, gegen die ich so verzweifelt angekämpft hatte, hatten inzwischen vollkommen die Kontrolle übernommen.Und ich hatte es satt, mir selbst etwas vorzumachen.Es hatte vor ein paar Tagen angefangen.Wir hatten einen heftigen Streit.Ich wusste, dass ich im Unrecht gewesen war.Verflucht noch mal, ich wusste es.Und genauso wusste ich, dass sie mich dafür bestr

  • Ihnen zum Verderben   KAPITEL 8 – Blutverschmiert und voller Verlangen

    ALESSANDROS POVMeine Hand ballte sich so fest zur Faust, dass die Knöchel weiß hervortraten.„Bella … ich schwöre bei Gott, ich werde—“Das leise Geräusch ihres ruhigen Atems ließ die Worte in meiner Kehle ersticken.„Sie schläft“, murmelte Dom, während sich ein Lächeln auf seinen Lippen ausbreitete.Ich hatte ihn noch nie so …… glücklich gesehen.„Wir werden Vittorio töten. Gemeinsam“, sagte er leise.Seine Pupillen weiteten sich, während sich Dunkelheit in seinem Blick ausbreitete.Mein Kiefer spannte sich an.Vittorio Conti war ein wandelnder Toter.Für jedes kalte Wort, das er seiner eigenen Tochter an den Kopf geworfen hatte.Für jede Tür, die er ihr in der Dunkelheit verschlossen hatte.Ich würde sein gesamtes Imperium zu Asche machen und ihn lange auf Knien um den Tod flehen lassen, bevor ich ihn ihm gewährte.„Sie ist wunderschön.“Doms Stimme riss mich aus meinen Gedanken.Er streckte die Hand aus und strich ihr eine lose Haarsträhne aus der geröteten Wange.„Das ist sie“,

  • Ihnen zum Verderben   KAPITEL 7 – Wie eine gewöhnliche Hure

    BELLAS POVIch vergrub mein Gesicht in Alessandros Schoß und krallte meine Finger in seine Beine, während mir leise Wimmerlaute über die Lippen glitten.Mein Körper zitterte, Tränen sammelten sich in meinen Augen und tropften auf seine Hose.Mein Gesäß pochte schmerzhaft von den Schlägen mit dem Paddle und den Hieben seiner Hand, während meine Innenschenkel dumpf vor Schmerz und Blutergüssen brannten.So etwas hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt.Die Intensität dessen, was sie mit mir getan hatten, war qualvoll, beängstigend und völlig überwältigend.Und doch…Tief in meinem Bauch glomm eine verräterische Hitze, die an meinem empfindlichen, noch immer pulsierenden Körper zerrte.Verdammt.Ich hätte das hassen sollen.Ich hätte sie hassen sollen…Und trotzdem…Mein Herz machte einen Satz.Es hatte mir gefallen.Mir gefiel ihre kompromisslose, unerbittliche Kontrolle über mich.Und noch mehr gefielen mir die sanften Worte, die Alessandro mir ins Haar flüsterte, während sein

  • Ihnen zum Verderben   KAPITEL 6 – Die Bestrafung

    DOMENICOS POVMeine Finger gruben sich fest in ihre Taille, während ich ein tiefes Knurren ausstieß und mich mit unerbittlicher Härte gegen sie bewegte.Ein heiseres, zerbrochenes Keuchen entwich ihren Lippen. Ihre Hände krallten sich in die seidigen Laken, während sich ihr Rücken unter mir in einem tiefen Bogen spannte.Mir stockte der Atem, als sich ihre Wärme eng um mich schloss.Ich beschleunigte mein Tempo. Meine Hüften trafen immer wieder auf ihren nackten Rücken, und der gleichmäßige Rhythmus erfüllte den ganzen Raum.Alessandro kniete dicht bei ihrem Kopf. Seine Finger glitten durch ihr dunkles Haar und zogen ihr Gesicht sanft nach oben, damit er sie jedes Mal küssen konnte, wenn ich mich erneut tief in sie bewegte.Sie verlor sich vollkommen.Zwischen Schluchzern und unzusammenhängenden Worten rang sie nach Luft, während jede meiner Bewegungen genau den Punkt traf, der sie erbeben ließ.Als sich ihr Körper schließlich heftig um mich zusammenzog und sie ihren Höhepunkt erreich

  • Ihnen zum Verderben   KAPITEL 5 – Jetzt bin ich dran, kleines Haustier

    BELLAS POV„Braves Mädchen.“Domenicos Stimme hallte durch die Dunkelheit des Raumes.Noch bevor ich etwas sagen konnte, drückte sich der Vibrator gegen meinen bereits empfindlichen Körper, während seine Finger mich festhielten.Mir stockte der Atem.Mein ganzer Körper begann heftig zu zittern.Ich brach zusammen.Mein Rücken hob sich so weit von der lederbezogenen Liege ab, dass ich glaubte, meine Wirbelsäule würde brechen. Ein hoher, erschütterter Schrei riss sich aus meiner Kehle, als mich der hinausgezögerte Höhepunkt mit voller Wucht überrollte.Krampfartige Wellen breiteten sich durch meinen Unterleib aus und ließen für einen Moment alles um mich herum verschwimmen.Meine Schenkel zitterten heftig in den Lederfesseln.Mein ganzer Körper bebte unkontrolliert.Doch als die Empfindungen langsam nachließen, blieb tief in mir ein nagendes Gefühl der Leere zurück.Ich wollte mehr.Nicht nur ihre Berührungen.Nicht nur ihre leisen, verführerischen Worte.Ich wollte sie.„Bitte …“, brac

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status