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Kapitel 3

作者: Olivia_k
last update publish date: 2026-10-14 17:34:07

Nachdem Benita gehört hatte, wie Georges Mutter Lilian davon sprach, dass er und Benita in Zukunft ein Kind haben würden, spuckte sie vor Schreck ihren Kaffee aus.

Sie bemerkte, dass etwas Kaffee auf ihr Kleid gespritzt war, und wischte hastig daran herum, während sie spürte, wie Aarons Blick sich in ihre Haut brannte, was sie noch nervöser machte.

Als sie merkte, dass alle sie anstarrten, entschuldigte sie sich schnell. "Schon gut, meine Liebe. Sei nicht so besorgt. Wir haben nur gescherzt", sagte Lilian mit einem mitleidigen Lächeln.

"Entschuldigt mich bitte, ich sollte mir das Kleid wechseln. Es wird Flecken geben", sagte Benita verlegen und stand auf. "Okay. Ich warte unten auf dich", sagte George sanft und lächelte sie höflich an. Benita ging eilig davon. Ihr Herz schlug noch immer heftig. Als sie ins Zimmer zurückkehrte, dachte sie, dass die Dinge schon jetzt außer Kontrolle gerieten, und das nach nur einem Tag. Sie war mit George verheiratet, lag aber im Bett seines Onkels.

Und allem Anschein nach hatte Aaron nicht vor, sie gehen zu lassen. Wenn die Familie davon erfuhr, wäre der Vertrag umsonst gewesen.

Und was, wenn George es herausfand? Ihr Kopf drehte sich vor lauter Gedanken, und sie versuchte, im Badezimmer ein- und auszuatmen, um sich zu beruhigen.

Sie streifte die Träger des Kleides ab, um sich umzuziehen, und spürte plötzlich eine warme Hand auf ihrem Rücken. Sie schrie vor Schreck auf und drehte sich um. Beim Anblick von Aaron setzte ihr Herz einen Schlag aus. "Wie bist du hereingekommen?", fragte sie und hielt sich panisch die Brust. "Ganz einfach. Ich habe die Tür mit meinen Händen geöffnet und bin mit meinen Beinen hereingegangen. Einfach, oder?", antwortete Aaron sarkastisch. Dann zog er Benita in seine Umarmung und begann, ihren Hals zu küssen. Sein Kuss ließ eine Gänsehaut über ihren ganzen Körper laufen, und sie stöhnte vor Erregung auf, kam aber augenblicklich wieder zur Besinnung.

"Lass mich los", knirschte sie und stieß ihn mit aller Kraft von sich. "Es war nur eine einmalige Sache. Wir werden nie wieder darüber sprechen. Es ist mir peinlich. Lass es uns einfach abschreiben und weitermachen." Aaron lachte finster und machte einen Schritt auf sie zu. "Schreib es ab, Baby Girl. Das Spiel hat gerade erst begonnen."

Er beugte sich näher zu ihr und flüsterte ihr ins Ohr: "Es hört erst auf, wenn ich es sage."

Bevor Benita etwas erwidern konnte, packte Aaron sie, drückte sie gegen die Badezimmerwand und schloss die Tür ab. "Benita", rief eine Stimme. Sie kam aus dem Zimmer.

"George", flüsterte sie ängstlich und sah Aaron an, der von der Anwesenheit ihres Ehemannes unbeeindruckt schien. "Ja", rief Benita in Richtung der Tür. "Was ist?", fragte sie, während Aaron weiter Küsse auf ihren Hals hauchte und sie mit seinen Armen zu beiden Seiten einschloss. "Ich fahre los, um Hayley abzuholen. Ich sage dem Fahrer, dass er dich später abholen soll", teilte George ihr mit. "Okay", sagte Benita atemlos. Da sie nicht normal klang, fragte George misstrauisch: "Was ist los? Geht es dir gut?"

"Mir geht es gut. Geh du schon mal. Mach dir keine Sorgen um mich. Ich komme bald nach", versuchte Benita, normal zu klingen, aber Aarons Küsse und seine wandernden Hände machten sie schwach in den Knien und im Kopf.

"Okay", sagte George. Und dann hörte sie, wie die Zimmertür geschlossen wurde. Benitas Gedanken waren ein einziges Chaos. Wie sollte sie Aaron ein für alle Mal loswerden?

Sie konnte das unmöglich weiter durchhalten. Aaron biss in ihr Ohrläppchen und flüsterte ihr ins Ohr: "Es sind nur wir beide. Möchtest du jetzt ein kleines Spiel mit mir spielen?" "Nein, möchte ich nicht", fauchte Benita und versuchte, sich zu fassen und sich von ihm zu lösen. "Schade, dass es nicht bei dir liegt", entgegnete Aaron und trug sie in die Badewanne.

"Was machst du da?", schrie sie. "Warum lässt du mich nicht einfach gehen? Du kannst jede Frau haben, die du willst, lass mich einfach in Ruhe. Hast du eine Ahnung, wie das mein Leben ruinieren kann?"

"Sei leise", knurrte Aaron und drehte den Hahn auf, während er seine Knöpfe öffnete. Er sagte: "Ich lasse dich gehen, wenn ich mit dir fertig bin, aber das wird für sehr lange Zeit nicht der Fall sein. Gewöhn dich also daran."

Beim Anblick seines nackten Oberkörpers war Benita sprachlos. Wie konnte ein böser, egomanischer Mann wie er einen Körper wie Adonis haben?

Seine Bauchmuskeln und seine Brust waren perfekt, als hätte Gott sie höchstpersönlich gemeißelt. "Gefällt dir, was du siehst?", fragte er mit einem Grinsen, und sie blinzelte sich aus ihrer Benommenheit.

"Sei nicht zu selbstsicher", entgegnete sie und versuchte, unbeeindruckt zu wirken. Aaron packte ihre Wange und beugte sich hinunter, ihre Gesichter kaum einen Zentimeter voneinander entfernt.

"Sei nicht so scharfzüngig. Ich mag meine Mädchen gehorsam", knurrte er, während sein tiefer Kuss alle ihre Gedanken wegfegte. Eine Weile später wickelte Aaron Benita in ein Handtuch und trug sie aus dem Badezimmer, ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Er legte sie aufs Bett und reichte ihr ein weiteres Handtuch, um sich die Haare abzutrocknen. "Kann ich mir dein Handy ausleihen?", fragte sie plötzlich.

Aaron nahm sein Handy und reichte es ihr. Sie schien in das vertieft zu sein, was sie tippte und las, ihr Gesichtsausdruck änderte sich immer wieder. Schließlich gab sie es ihm nach ein paar Minuten mit finsterer Miene zurück.

"Was ist los?", fragte er und fragte sich, was sie mit seinem Handy gemacht hatte. "Nichts", antwortete sie und trocknete weiter ihre Haare. Aaron öffnete den Schrank und nahm ein Kleid heraus, das dort hing.

"Zieh das heute an", wies er sie an. "Schwarz am Tag?", fragte sie und zog die Augenbrauen zu ihm hoch. "Und ich mag kein Schwarz. Es ist zu deprimierend."

"Ich mag es, und du wirst es auch mögen", sagte er bestimmt und warf ihr das Kleid zu. Sie schnaubte verächtlich, wusste aber, dass eine Antwort ihn nur dazu bringen würde, ihr Schlimmeres anzutun.

Sie betrachtete das tief ausgeschnittene, ärmellose Kleid, das sicher den größten Teil ihres Körpers freilegen würde.

"Ich mag diese Art von Kleid nicht", sagte Benita stirnrunzelnd, obwohl sie es durchaus sexy und reizvoll fand.

"Du musst an deinem Stil arbeiten, wenn du eine Rowland werden willst", sagte Aaron gleichgültig, als wären ihm ihre Vorlieben wirklich egal.

"Ziehst du es selbst an, oder soll ich es dir anziehen?", fragte er streng. Benitas Wangen und Hals röteten sich vor Verlegenheit, und Aaron lächelte, da er es amüsant fand.

"Ich mache es selbst, aber du musst rausgehen", zischte sie unerwartet. Aaron bestand nicht darauf zu bleiben und verließ leise das Zimmer.

Gleichzeitig stieß Benita einen Seufzer aus, und ihre Schultern sanken. "Oh Gott, ich hoffe, das war das letzte Mal. Ich kann das nicht mehr", grunzte sie.

Vielleicht war Gott gerade eingenickt, denn es sah so aus, als würde ihr Gebet unerhört bleiben. Mit all ihrer Kraft raffte sie sich auf und begann, sich anzuziehen.

Als Benita später nach unten kam, saß Aaron bereits im Wohnzimmer und beobachtete gespannt die Treppe. Beim Anblick von ihr erschien ein finsteres Lächeln auf seinem Gesicht.

Das Kleid passte perfekt, obwohl sie sich ein wenig unwohl zu fühlen schien, aber das machte ihn nur noch aufgeregter. Da fiel ihm ein, dass sie sein Handy benutzt hatte.

Neugierig wollte er sehen, wonach sie gesucht hatte. Der zuletzt geöffnete Tab war eine Suchmaschine. Obwohl sie im Inkognito-Modus gesucht hatte, hatte sie vergessen, den Tab zu schließen.

"Wie werde ich ihn los, damit er mich in Ruhe lässt?" lautete der Titel des Artikels. Aaron versuchte, sich das laute Lachen zu verkneifen, und lächelte über ihre Unschuld.

"Als ob", murmelte er leise. Lilian ging auf Benita zu, die gerade die letzte Treppe hinabgestiegen war.

"Benita, meine Liebe, George musste früh los. Er hat ein paar Dinge in der Firma, um die er sich kümmern muss. Ich werde unseren Fahrer bitten, dich nach Hause zu bringen."

Je länger Lilian Benita ansah, desto mehr mochte sie sie, in ihren Augen wie ein sanftes und unschuldiges Kind. Obwohl der Ruf der Jenners nicht mehr nennenswert war, hatte die Familie noch immer ein Erbe, das weit und breit reichte. Anders als die kokettierenden Bauerntrampel da draußen war Benita noch immer ein Kind aus kultiviertem Hause.

"Danke, Mrs Rowland, das wäre wirklich sehr freundlich von Ihnen", sagte Benita mit Anmut und höflicher Haltung. Insgeheim lachte sie in ihrem Herzen, denn sie wusste, dass George heute nichts mit den Geschäften der Firma zu tun hatte und in die Arme seiner heimlichen Geliebten geflogen war.

"Meine Liebe, du bist meine Schwiegertochter, jetzt ein Teil der Familie. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass du mich Mama nennst." Lilian streichelte Benitas Wange liebevoll.

Benita und George hatten ihre Ehe nicht registriert. Es war eher eine private Feier gewesen, bei der nur die engsten Verwandten Zeugen waren, wie das Paar in den Ehebund eintrat. Es war schließlich ein Geschäft zwischen den beiden Familien.

Egal, wie liebevoll Lilian zu Benita war, sie konnte in ihr nie eine richtige Mutter sehen. "Du musst dir keine Mühe machen. Lilian, ich breche gleich auf. Ich werde sie nach Hause bringen", verkündete Aaron und brach damit die Pattsituation zwischen den beiden. Benitas Herz gefror. Sie würde lieber meilenweit nach Hause laufen, als mit Aaron zu fahren.

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