Chapter: Kapitel 4Als Benita hörte, dass Aaron anbot, sie nach Hause zu bringen, lief ihr ein Schauer über den Rücken. "Ich weiß, dass du Benita nur als Vorwand benutzt, um davonzulaufen. Warum willst du nicht noch ein paar Tage bleiben? Du bist doch gerade erst zurückgekehrt. Und außerdem besuchst du uns ja nicht sehr oft. Dein Vater wird sich freuen, wenn du etwas länger bleibst. Aaron", beharrte Lilian."Auf Wiedersehen, Lilian", antwortete Aaron kalt und richtete seine Aufmerksamkeit auf Benita, die von seinem Angebot noch immer benommen war. "Nun, worauf wartest du? Beeil dich. Wir haben nicht den ganzen Tag." Als er sah, wie Benita benommen dastand, brüllte er: "Beeil dich, Frau!" Benita kam wieder zu sich. Ihr Körper zitterte, aber sie fasste sich schnell wieder. "Ich verabschiede mich jetzt", verkündete sie. Und Lilian nickte nur. "Wollen wir gehen?", sagte Benita dann, als sie herauskam.Aaron drehte sich um und marschierte zum Ausgang, während Benita ihm folgte. Benitas Herz schlug schneller
Last Updated: 2026-10-14
Chapter: Kapitel 3Nachdem Benita gehört hatte, wie Georges Mutter Lilian davon sprach, dass er und Benita in Zukunft ein Kind haben würden, spuckte sie vor Schreck ihren Kaffee aus.Sie bemerkte, dass etwas Kaffee auf ihr Kleid gespritzt war, und wischte hastig daran herum, während sie spürte, wie Aarons Blick sich in ihre Haut brannte, was sie noch nervöser machte.Als sie merkte, dass alle sie anstarrten, entschuldigte sie sich schnell. "Schon gut, meine Liebe. Sei nicht so besorgt. Wir haben nur gescherzt", sagte Lilian mit einem mitleidigen Lächeln."Entschuldigt mich bitte, ich sollte mir das Kleid wechseln. Es wird Flecken geben", sagte Benita verlegen und stand auf. "Okay. Ich warte unten auf dich", sagte George sanft und lächelte sie höflich an. Benita ging eilig davon. Ihr Herz schlug noch immer heftig. Als sie ins Zimmer zurückkehrte, dachte sie, dass die Dinge schon jetzt außer Kontrolle gerieten, und das nach nur einem Tag. Sie war mit George verheiratet, lag aber im Bett seines Onkels.Und
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Chapter: Kapitel 2Aaron sah Benita aus dem Fenster springen. Er wusste, dass draußen ein schmaler Sims war, und dachte, dass sie sich wahrscheinlich dort versteckte. "Beweg dich nicht. Ich bin gleich wieder da." Er wollte, dass sie sich im Badezimmer versteckte, aber bevor er es ihr sagen konnte, war sie bereits aus dem Fenster geklettert. Im selben Moment stieß Mr Rowland die Tür auf und sah Aaron am Fenster stehen."Aaron, was machst du da?", fragte Mr Rowland und sah Aaron seltsam an. "Was machst du hier?", konterte Aaron. "Du hast mich schon lange nicht mehr besucht, also dachte ich, ich sehe mal nach dir", sagte Mr Rowland liebevoll. Doch niemand würde glauben, dass dieser Mann, der wie ein Tycoon wirkte, eine weiche Seite hatte. "Ich werde bald gehen", sagte Aaron knapp. Man konnte erraten, dass er Mr Rowland nicht mochte. "Aaron, du solltest wenigstens frühstücken, bevor du gehst. Bei der Zeremonie warst du auch nicht dabei. Triff wenigstens deine Nichte", sprach Mr Rowland sanft und dachte dabe
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Chapter: Kapitel 1Ein Auto raste auf das Herrenhaus zu und hielt vor dem Tor. Der Mann im Auto ließ die Fenster herunter.Sein Gesicht war rot, seine Faust fest geballt, als wäre er bereit, seiner Wut freien Lauf zu lassen. Seine Brauen waren fest zusammengezogen, und sein scharf geschnittenes Gesicht wirkte angespannt.Mit extrem kalter Stimme wandte er sich dem Mann vor sich zu. "Lance, hast du dich um alle gekümmert?", fragte er. Ein Schauer lief Lance über den Rücken.Hastig antwortete er: "Ich habe mich um sie gekümmert, Sir. Das Mittel ist stark. Bald werde ich eine Frau für Sie finden." "Nicht nötig", sagte der Mann.Dann startete er sein Auto und fuhr davon. Er parkte seinen Wagen und ging in eine große Villa. Er sah Benita in einem weißen Hochzeitskleid, wie sie die Tür zu seinem Zimmer öffnete.Er ging schnell auf sie zu, schlang den Arm um die schlanke Taille der Frau und brachte sie in das Zimmer.Im dunklen Zimmer drückte der Mann Benita gegen die Wand, während seine schmalen Lippen die ih
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Chapter: Kapitel 5Layla POV Die Feierlichkeiten waren allesamt abgeklungen. Bis zum Ende des nächsten Tages war ich stolz darauf, mich bei dem Fest rar gemacht zu haben, um jeden weiteren Kontakt sowohl mit Hazel ...Als auch mit Alpha Alexander zu vermeiden. In Sport-BH und Spandex-Leggings schlüpfte ich in ein Paar Turnschuhe, band mir das Haar zu einem unordentlichen Dutt und machte mich auf zu einem Lauf durch den Wald.Ich rannte meilenweit in den Wald hinein, den Pfad entlang, der aus dem Rudelland in den nächsten benachbarten Clan führte, und blieb stehen, um zu verschnaufen.Mein Blick verweilte noch auf der offenen Straße, während ich einen Gedanken erwog, den Gedanken an Flucht.Eine affektierte Stimme hallte aus der Nähe, jagte mir einen Schreck durch den Körper, und ich fuhr augenblicklich herum. Eine Silhouette löste sich hinter einem der Bäume.Und ich stand dem Kerl gegenüber, den der Alpha Zayed genannt hatte. „Verfolgst du mich?" „Ach, bitte." Er verdrehte die Augen und spielte mit ei
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Chapter: Kapitel 4Layla POV Ich versuchte, die Angst zu verbergen, die in mir aufzusteigen begann, als wir zum Haupthaus des Rudels zurückgingen.Ich schlang die Arme fest um ihn, den Kopf an seine Brust gedrückt, während er mich trug, als wöge ich nichts.Wir bogen durch die Flure ab, die zum Ende des großen Gebäudes führten, das dem Alpha und dem Rest seiner Familie gehört hatte.Ich sah mich nach links und rechts um, während wir schweigend weitergingen, und betete, dass Arden mich nicht mit seinem Onkel in einer so kompromittierenden Lage sehen würde.Der andere Kerl folgte uns und tippte mit rücksichtsloser Hingabe auf dem Handy in seinen Händen herum.Als wir in das einzige Zimmer am Rand des Hauses gelangt waren, stieß der Kerl die Holztür mit einem lauten Knarren auf.„Brauchen Sie irgendetwas, Alpha? Ich werde nicht ..."„Etwas brauchen. Wenn es so weit ist, sage ich dir Bescheid." Er nickte und wandte sich zum Gehen. Bevor der Alpha erneut sprach.„Verlass nicht das Rudelgelände." Alexander n
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Chapter: Kapitel 3Layla POV Auf dem Rückweg zum Rudelhaus, wo die ganze Festlichkeit stattfand, schauderte ich, als der kalte Nachtwind meine Haut peitschte, fast so, als hätte er sich den anderen angeschlossen, um mich ebenfalls zu verspotten.Da ich keinen Wolf hatte und wie jeder gewöhnliche Mensch war, schien der Vollmond hell über mir, bereit, seinen Höhepunkt zu erreichen. Sein metallisches Silber erhellte den ganzen Wald, der zur Seemündung führte.Die nächtlichen Geräusche und der Ruf einiger Nachtvögel und Eulen verliehen dem Anlass eine weitaus ruhigere Stimmung. Die ungebundenen Wölfinnen hatten sich um den Mondsee versammelt, von dem es hieß, die Mondgöttin selbst habe ihn gesegnet, als Geschenk, um uns zu helfen, zu offenbaren.Unsere Gefährten. Während ich die unbekleideten Frauen betrachtete, starrte ich auf die bunten, gemusterten Blätter, mit denen die Umgebung geschmückt war, sodass sie wie ein verzauberter Wald aussah.Wie auf ein Stichwort entdeckte Hazel mich wieder. Sie grinste h
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Chapter: Kapitel 2Layla POV Die Sonne ging fast unter, also machten wir uns auf den Weg ins Rudelhaus, als Hazel und ihre Gruppe von Handlangerinnen auf uns zukamen.Ihr knielanger Rock war auf seltsame Weise getragen, und das weiße Hemd, das sie anhatte, war unterhalb des Bauches geknotet und zeigte ein bisschen Dekolleté. Sie schlenderte auf mich zu.Ihr Wolf schoss ihr in die Augen, als sie sich mir näherte. „Wenn das nicht die wolflose Schlampe ist", ich verzog das Gesicht.„Was willst du?" „Hazel, glaubst du, du solltest hier sein? Das hier ist kein Ort für Leute wie dich. Layla, du hast hier keinen Platz."Sie hielt inne, als sie bemerkte, wie ihre Worte mich trafen, und ich zuckte zusammen. „Es sei denn natürlich, du bist hier, um allen zu zeigen, was für eine kleine Schlampe du bist."Die drei Mädchen hinter ihr kicherten aufgeregt über ihre harten Worte. Ich ballte die Faust.Meine Fingerknöchel wurden fast weiß, während ich darum kämpfte, dem überwältigenden Drang zu widerstehen, ihr ins Ges
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Chapter: Kapitel 1Layla POV Es war der Beginn der Wintersonnenwende. Ardens Stimme hallte durch den Wald, unter dem Schein des Sichelmonds.Das Rudel hatte sich zu einer Soirée versammelt, und er lockte mich von den anderen weg zu unserem Lieblingsplatz, wo wir uns heimlich trafen, um die Sterne zu betrachten und uns unsere Liebe zu gestehen.Nur dass die Worte, die diesmal aus seinem Mund kamen, mein Herz trafen und in eine Million zerbrochener Scherben zersplittern ließen.„Ich lehne dich als meine auserwählte Gefährtin ab." Seine azurblauen Augen bohrten sich tief in meine, als er die Worte seiner Ablehnung aussprach.Eine Träne glitt an meinen Augen vorbei. Ich erschauderte.Ich wollte nicht glauben, dass mein Gefährte, mein eigener Gefährte, der mir von der Mondgöttin geschenkt worden war, mich verraten würde.„Warum? Warum? Wie konntest du?", rief ich und schrie, während ich darum rang, Worte herauszubringen.„Es tut mir leid, Layla, ich kann dich nicht über Hazel wählen. Sie ist die Tochter des
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