LOGINAureas SichtIch trat durch die schweren Doppeltüren, und mein Atem stockte in meiner Kehle, als sie hinter mir mit einem schweren, endgültigen Dumpfen ins Schloss fielen.Das Erste, was mich traf, war die Stille. Das Büro war absolut riesig, eine weitläufige Penthouse-Suite, umhüllt von bodentiefem Glas, das den Blick über die gesamte Skyline von St. Petersburg freigab. Die Einrichtung war eine Meisterklasse in dunklem Luxus – schwarze Marmorböden, kohlegraue Möbel und tiefe, karminrote Akzente. Doch als ich ein paar Schritte vortrat und mich in dem weitläufigen Raum umsah, wurde mir etwas Seltsames klar.Das Büro war völlig leer.„Hallo?“, rief ich leise, meine Stimme kaum tragend in dem riesigen Raum.Es gab keine Antwort. Verwirrt ging ich weiter in den Raum hinein, sah hinter den Trennwänden nach und überflog die polierten Oberflächen. Mein Vater war nirgends zu finden. Warum sollte Direktor Volkov mir sagen, dass der CEO meine Anwesenheit verlangte, wenn niemand hier war?Als ic
Aureas SichtIhre Blicke folgten mir über den gesamten Weg aus dem Café. Selbst als die schweren Glastüren hinter Natasha und mir zuschnappten, wagte ich es nicht, mich umzublicken. Ich wusste, dass ich sie beim Anstrengen erwischen würde, wenn ich mich umdrehte, wie ihre Augen jede meiner Bewegungen verfolgten.„Oh mein Gott, June!“, quietste Natasha, ihre Stimme ein gedämpftes, hektisches Flüstern, während sie mich praktisch zum Aufzugsbereich zerrte. Ihre braunen Augen waren weit geöffnet vor einer Mischung aus Schock und funkelnder, romantisierter Bewunderung. „Ich zittere buchstäblich gerade! Ist das gerade wirklich passiert? Träume ich?“Ich starrte sie befremdet an, meine Stirn legte sich in Falten, während ich versuchte, meinen unregelmäßigen Atem zu beruhigen. „Natasha, bitte beruhige dich. Die Leute starren schon.“„Lass sie starren!“, zischte sie und ignorierte die neugierigen Blicke der vorbeigehenden Angestellten völlig. Sie drückte den Knopf für den 30. Stock und drehte
Aureas SichtDer rothaarige Fremde lehnte sich in seinem Stuhl zurück, während seine grünen Augen sich in den Winkeln kräuselten und sein strahlendes, selbstbewusstes Lächeln noch breiter wurde.„Ich glaube, wir haben uns noch nicht offiziell kennengelernt“, sagte er mit geschmeidiger Stimme, die einen verspielten, magnetischen Charme trug. Er bot mir eine Hand über den Tisch an. „Ich bin Lucian. Lucian Stone.“Ich bot ein höfliches Lächeln an und reichte ihm kurz die Hand. „Schön, dich kennenzulernen, Lucian. Ich bin June. June Valli.“In dem Moment, als der Name meine Lippen verließ, zerbrach Lucians entspannte Haltung völlig.Seine Hand erstarrte in meiner, und seine Augen weiteten sich vor Überraschung. Er starrte mich an, als wäre mir ein zweiter Kopf gewachsen. Bevor ich überhaupt fragen konnte, was los war, schnellte er auf seinem Stuhl nach oben.„Schwägerin?!“, schrie er, seine Stimme hallte laut durch das ruhige Café.Menschen in der Nähe drehten ihre Köpfe, um unseren Tisch
Aureas SichtIch starrte auf die Tasse auf meinem Schreibtisch und blickte dann langsam auf, um Alessias Freundin anzusehen.Das Mädchen stand mit verschränkten Armen da, das Kinn hochnäsig erhoben, in einer klassischen Demonstration absoluter Arroganz. Ihre Augen waren von einer gehässigen, rachsüchtigen Belustigung erfüllt, als hätte sie bereits ein ungesprochenes Machtspiel gewonnen. Sie wartete darauf, dass ich zurückwich und die unterwürfige, stille Rolle einnahm, von der sie alle annahmen, dass sie mir entsprach.Sofort hallte Julians tiefe, beschützende Stimme in meinem Kopf wider: „Wenn dir irgendjemand in diesem Büro Schwierigkeiten macht oder dich jemand schikaniert, möchte ich, dass du es mir sofort sagst.“Ein Teil von mir war versucht, mein Telefon herauszuholen und meinem Bruder eine kurze Nachricht zu schicken. Ich wusste, dass Julian dieses Mädchen mit einem einzigen Wort feuern lassen würde, noch bevor sie ihre Schicht beenden konnte. Aber ich verwarf den Gedanken auf
Aureas SichtDas scharfe Schrillen meines Weckers schnitt durch die ruhige Zuflucht meines Schlafzimmers. Ich schreckte hoch, mein Herz raste für einen Bruchteil einer Sekunde, während meine Augen durch den Raum wanderten. Die Sonne schien hell durch die Vorhänge.Dann klickte die Realität ein, gefolgt von einem plötzlichen Schub der Aufregung.Heute war der Tag. Ich begann endlich meinen neuen, echten Job.Ich warf die Bettdecke ab und rannte praktisch ins Badezimmer. Nachdem ich meine Morgenroutine absolviert hatte, stylte ich mein Haar leicht, ließ es in sanften Wellen herunterfallen und trug minimales Make-up auf. Ich ging in meinen Kleiderschrank und griff nach einer professionellen Silhouette: ein knackiges weißes Knopfdurchhemden, ordentlich eingesteckt in einen maßgeschneiderten schwarzen Bleistiftrock.Ich schnappte mir meine Handtasche und mein Telefon vom Nachttisch und eilte die große Treppe hinunter.In dem Moment, als meine Absätze auf dem Marmorboden des Foyers klackten
Aureas Sicht„Mach dir keine Sorgen, Prinzessin“, flüsterte Valerius, seine Augen verdunkelten sich vor einem rohen, gierigen Verlangen. „Wir werden es dir beibringen.“Bevor ich überhaupt ein Wort in meiner Kehle formen konnte, presste Valerius seine Lippen auf meine.Der Zusammenprall seines Mundes auf meinem war explosiv und raubte mir auf der Stelle den Atem. Seine Zunge drang augenblicklich an meinen geöffneten Lippen vorbei, um jeden Winkel meines Mundes zu dominieren. Ich stieß ein leises, gedämpftes Wimmern gegen seinen Mund aus; meine Hände krallten sich in den Stoff seines schwarzen Sakkos, während sich mein Kopf zu drehen begann.Zur exakt selben Zeit lehnte sich Vincenzo über seinen Stuhl. Seine massive, hitzeabstrahlende Hand glitt unter den hohen Kragen meines Kleides, seine Finger fanden sofort meine bloße Brust. Er schlang seine Hand direkt um das weiche Fleisch meiner Brust und knetete das empfindliche Gewebe mit einem festen, unerbittlichen Druck, der meinen Rücken u







