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043

Author: Noona An
last update publish date: 2026-08-07 21:28:05

Aria holte tief Luft, ehe sie Jayden behutsam den Schweiß von den Schläfen strich. Anschließend legte sie das kühle, feuchte Tuch sanft auf die Stirn ihres Ehemannes. Aria wollte sich gerade umdrehen und gehen, als Jayden blitzschnell nach ihrer Hand griff und sie festumklammert hielt.

„Was ist denn noch?“, erkundigte sich Aria leise.

„Ich möchte in meinem Zimmer schlafen...“, flehte Jayden mit schwer werdenden Augenlidern.

„Warte, bis die Dienstmädchen da sind. Ich kann dich unmöglich ganz all
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  • Lass dich scheiden Mr Arrogant   044

    „Du meine Güte, Jayden!“, schrie Aria entsetzt auf, als nicht nur das Glas, sondern Jayden selbst der Länge nach zu Boden stürzte. Zu allem Überfluss fiel er auch noch voll auf die messerscharfen Scherben, sodass er sich an mehreren Stellen tiefe, blutende Schnittwunden zuzog.Mit der letzten Kraft, die sie aufbringen konnte, hievte Aria Jayden zurück aufs Bett. Woher sie in diesem Moment die Stärke nahm, ihn ganz alleine zu stützen, war ihr selbst ein Rätsel.„Aah!“, stöhnte Jayden schmerzerfüllt auf und hielt sich den Arm, mit dem er versucht hatte, den Sturz abzufangen, um nicht mitten in die Scherben zu greifen.„Sag mal! Was fällt dir eigentlich ein, häh?! Du verdammter Idiot! Sieh dir deinen Arm an, alles voller Wunden! Dein Fieber ist noch nicht einmal gesunken, und jetzt richtest du auch noch so einen Blödsinn an!“, herrschte Aria ihn wütend an. Doch anstatt eingeschüchtert zu sein, stahl sich ein schwaches Lächeln auf Jaydens Lippen.„Tara, komm sofort rein!“, rief Aria nach

  • Lass dich scheiden Mr Arrogant   043

    Aria holte tief Luft, ehe sie Jayden behutsam den Schweiß von den Schläfen strich. Anschließend legte sie das kühle, feuchte Tuch sanft auf die Stirn ihres Ehemannes. Aria wollte sich gerade umdrehen und gehen, als Jayden blitzschnell nach ihrer Hand griff und sie festumklammert hielt.„Was ist denn noch?“, erkundigte sich Aria leise.„Ich möchte in meinem Zimmer schlafen...“, flehte Jayden mit schwer werdenden Augenlidern.„Warte, bis die Dienstmädchen da sind. Ich kann dich unmöglich ganz alleine in dein Zimmer schleppen“, entgegnete Aria, was Jayden ein genervtes Schnauben entlockte. „Du hättest ja wohl direkt in dein Zimmer gehen können, als du noch dazu in der Lage warst – anstatt einfach hier draußen auf der Couch einzuschlafen“, maulte Aria ihn leicht an.„Wie hätte ich denn bitteschön in dein Zimmer kommen sollen, wenn du es gestern Abend von innen abgeschlossen hattest?“, konterte Jayden und schmollte sie mit vorgeschobener Lippe an.„Wie bitte?“ Aria rollte genervt mit den A

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    Aria lächelte zaghaft, während sie sanft über das Gesichtchen des kleinen Juan strich, der tief und fest schlief. Der kleine Mann ruhte friedlich auf Arias Brust. Er schien es sichtlich zu genießen, dort zu liegen und dem gleichmäßigen Herzschlag seiner Mutter zu lauschen. Womöglich erinnerte es ihn an die Zeit im Mutterleib – und Aria genießt jeden einzelnen dieser kostbaren Augenblicke.Bis plötzlich ein heller Lichtschein von draußen durch das Fenster dringt und Arias Aufmerksamkeit fesselt. Sie sitzt zufällig auf einem Schaukelstuhl nahe der Fensterscheibe. Es ist ein herannahendes Auto – und Aria erkennt den Wagen nur zu gut.Hastig eilt sie ins Schlafzimmer, bettet Juan behutsam ins Bettchen und kehrt zurück ins Wohnzimmer. Doch kaum dort angekommen, erblicken ihre düsteren Augen Jayden. Er steht mitten im Raum, seine Kleidung ist durchnässt, sein Gesicht übersät mit Blutergüssen, und sein Blick liegt starr auf ihr. Draußen gießt es wie aus Eimern – der Mann hat offenbar vergess

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    Erst nach vier zermürbenden Tagen des Wartens traf Jayden schließlich auf Hans. Jayden hätte niemals damit gerechnet, dass es so lange dauern würde – als er damals den Vorschlag für die Zusammenarbeit eingereicht hatte, hatte es gerade einmal zwei Tage gedauert, bis Hans einem Treffen sofort zugestimmt hatte.„Ich wusste, dass du zu mir kommen würdest“, sagte Hans gelassen und schenkte Jayden ein Glas ein.„War das von Anfang an dein verdammter Plan, Hans Alexander?“, fragte Jayden und fixierte den Mann, der ihm gegenüber saß, mit eiskaltem Blick. Von dem freundschaftlichen Tonfall und den verständnisvollen Blicken bei ihrer letzten Begegnung war nicht das Geringste übrig geblieben.Die beiden Männer glichen Feinden, die einen erbitterten, stummen Krieg gegeneinander führten.Hans antwortete nicht, doch das süffisante, schiefe Lächeln auf seinem makellosen Gesicht reichte völlig aus, um Jayden Gewissheit zu verschaffen.Jayden verog schmerzlich das Gesicht und atmete tief durch. „Ich

  • Lass dich scheiden Mr Arrogant   040

    Aria schwieg für einen Moment und versuchte zu verarbeiten, was die Frau namens Viona eigentlich damit sagen wollte. Ehrlich gesagt konnte sie kaum unterscheiden, ob Vionas Worte nun als Kompliment oder als Beleidigung gemeint waren. Es lag irgendwo dazwischen.„Du bist doch seine Freundin, oder? Dann solltest du das eigentlich besser wissen als ich“, erwiderte Aria so neutral wie nur möglich auf die Bemerkung der Jüngeren.„Ja, das stimmt natürlich. Ich weiß im Grunde alles über Hans.“ Viona zuckte unbestimmt mit den Schultern. „Aber nicht, was Frauen angeht. In der Hinsicht ist er extrem verschwiegen und geheimnisvoll“, fuhr sie fort, was Aria zu einem leisen Glucksen veranlasste.Viona beobachtete Aria haargenau – von jeder ihrer geschmeidigen Bewegungen bis hin zu den Worten, die ihren feinen Lippen entwichen. Sie wirkte ganz anders im Umgang mit ihr als vorhin mit der Frau, bei der sie gestanden hatte. Viona hatte das Gespräch schließlich mitangehört. Wenn sie sich nicht täuschte

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    Bevor Hans erwacht war, hatte Viona bereits mehrere Male nach ihm gesehen.„Du meine Güte, Hans, du bist ja immer noch nicht wach?!“, rief Viona aus und stützte die Hände in die Hüften, während sie auf Hans blickte, der sich nach wie vor tief unter seiner dicken Bettdecke vergrub. Es war mittlerweile bereits das fünfte Mal, dass sie versuchte, ihn aus den Federn zu holen.Tatsächlich war es völlig zwecklos, ihn zu wecken; er stand schlichtweg immer noch zu sehr unter dem Einfluss des Alkohols. Es war wohl besser, ihn einfach von selbst aufwachen zu lassen. Ohnehin hatte Viona keine Lust mehr, ständig im Zimmer auf und ab zu laufen. Ihr Blick fiel auf Hans’ Mobiltelefon, das er auf dem Nachttisch abgelegt hatte. Aus irgendeinem Grund brannte sie darauf zu erfahren, wer die mysteriöse Frau war, die Hans derart verzaubert hatte.Man stelle sich das vor: Selbst als Viona Hans’ Finger auf das Display drückte, um die Bildschirmsperre zu entsperren, bekam dieser nicht das Geringste davon mit

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