Forbidden Daddy: Wilde Nächte mit dem Vater meines Schwarms

Forbidden Daddy: Wilde Nächte mit dem Vater meines Schwarms

last updateLast Updated : 2026-08-03
By:  Adelina BestonUpdated just now
Language: Deutsch
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Ich bin hier, um Aurèle Varenne zu verführen. Doch statt ihm taucht sein Vater auf. Côme ist dreiundvierzig, zwanzig Jahre älter als ich – und er ist es gewohnt, Befehle zu erteilen. Er weiß genau, wie er mich ansehen und berühren muss, damit ich seinen Sohn völlig vergesse. Aus unserer einen Nacht wird eine Affäre, die sich unmöglich noch stoppen lässt. Wir schlafen in seiner Villa miteinander, in seinem Auto, in seinem Büro – überall dort, wo das Risiko besteht, dass Aurèle uns erwischt. Er will mich nackt, gehorsam und unersättlich. Und ich sehne mich nach seinen Befehlen, seinen Händen und seinem Körper, bis ich völlig die Kontrolle verliere. Jedes Risiko heizt unser Verlangen nur noch weiter an. Sein Sohn darf niemals etwas herausfinden. Das Versteckspiel ist Teil der Lust.

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Chapter 1

Kapitel 1 – Der falsche Varenne

Aurèles Nachricht trifft genau in dem Moment ein, als Romy den dritten Knopf ihres Kleides öffnet.

Tut mir leid, Planänderung. Probe in Bordeaux. Wart nicht auf mich. Du kannst in der Villa schlafen, wenn du willst.

Sie liest die vier Zeilen noch einmal, dann fällt ihr Blick auf den Couchtisch: zwei Gläser, eine Flasche Champagner im Eiskühler, die Blätterteighäppchen, die er so liebt und die sie in einer Kühltasche den ganzen Weg aus Paris mitgeschleppt hat, damit sie nicht zerdrückt werden. Ihr Telefon liegt neben den Tellern, der Bildschirm leuchtet noch immer mit seinem Namen.

Auf dem Sofa verdeckt ihr Mantel nur schlecht die schwarze Tasche, in der sie die Reizwäsche verstaut hat – eigens für diesen Abend ausgewählt.

Zwei Stunden Zugfahrt. Vierzig Minuten im Auto. Ein Kleid, in dem sie kaum atmen kann.

Für vier Zeilen.

»Mistkerl.«

Romy knöpft ihr Kleid wieder zu. Beim dritten Knopf zittern ihre Finger zu stark. Sie gibt auf, greift nach der Flasche und reißt den Korken heraus. Er knallt laut.

Hinter ihr öffnet sich die Eingangstür.

»Wenn Sie das alleine trinken wollen, nehmen Sie wenigstens ein Glas.«

Romy wirbelt so schnell herum, dass der Champagner über ihre Hand schwappt.

Der Mann, der gerade eingetreten ist, stellt eine Reisetasche neben der Anrichte ab. Er ist groß, aber es sind vor allem seine Proportionen, die den Blick fesseln: breite Schultern, eine schmale Taille und eine markante Brust, die das dunkle Hemd nicht einmal zu betonen versucht und dennoch bei jeder Bewegung unterstreicht. Die hochgekrempelten Ärmel geben gebräunte Unterarme frei, durchzogen von ausgeprägten Adern, und eine feine weiße Narbe nahe dem rechten Handgelenk.

Das ist kein Körper, der für Fotografen erschaffen wurde. Es ist der Körper eines Mannes, der Jahre in Cockpits verbracht hat, der Geschwindigkeit und Fliehkräften ausgesetzt war – und der seine Disziplin behielt, als er aufhörte zu fliegen, um die zu leiten, die es tun.

Ein paar silberne Strähnen durchziehen sein dunkles Haar an den Schläfen. Sie lassen seine Züge markanter wirken, anstatt ihn alt aussehen zu lassen: geradlinige Nase, ausgeprägte Kieferpartie, feine Fältchen in den Augenwinkeln. Mit dreiundvierzig Jahren hat Côme Varenne nichts von der glatten Schönheit seines Sohnes. Er hat etwas Besseres: Eine Präsenz, die den Raum einnimmt, ohne um Erlaubnis zu fragen.

Romy erkennt ihn. Das Wirtschaftsmagazin zeigt dieses Gesicht unter dem Logo von Asterion Aviation, neben einem Prototyp oder einem Minister. Schon auf den Fotos hat er diesen gleichen Ausdruck – so ruhig, dass es fast einschüchternd wirkt, als wären Probleme nur Daten, die auf eine Entscheidung warten.

Der Vater.

Sein Blick wandert hinab zu den beiden Gläsern, den Blätterteighäppchen, dem halb geöffneten Kleid. Langsam gleitet er wieder hoch zu Romys Gesicht.

»Aurèle hat mir den Code gegeben«, sagt sie.

»Ich weiß. Er hat mir Bescheid gesagt, dass er nicht nach Hause kommt.«

Heiße Scham steigt ihr in den Nacken. Aurèle hat also die Zeit gefunden, seinen Vater vorzuwarnen. Sie hingegen hat er das Haus wie eine Idiotisch herrichten lassen, bevor er ihr vier Zeilen hinwarf.

Cômes Telefon vibriert. Auf dem Display erblickt Romy den Namen des stellvertretenden Geschäftsführers von Asterion und das Wort VORSTAND. Côme nimmt ab.

»Verschieben Sie die Abstimmung. Ich gebe Oslo um zweiundzwanzig Uhr frei.«

Ein Protestieren raschelt aus dem Lautsprecher. Er nimmt seine Uhr ab, legt sie auf die Anrichte und krempelt sich mit einer ruhigen Bewegung die Ärmel hoch.

»Das ist keine Verhandlung, Gaspard.«

Er legt auf. Am anderen Ende der Leitung wird ein gesamter Aufsichtsrat seinen Zeitplan ändern, nur weil er es gerade so entschieden hat. Hier kehrt die Stille mit derselben Leichtigkeit zurück.

Côme betrachtet die lächerliche Kulisse.

»Mein Sohn lässt Sie seit zwei Jahren warten. Und heute Abend lässt er Sie wieder den ganzen Weg umsonst fahren.«

Romy greift nach ihrem Mantel.

»Danke für die Analyse.«

Er tritt sofort zur Seite und macht den Weg frei. Er hält sie nicht auf.

Sie macht drei Schritte. Als sie auf seiner Höhe ist, nimmt sie seinen Geruch wahr: die kühle Luft von draußen, Leder und eine Note von Metall. Nichts Süßes, nichts, das krampfhaft verführen will. Unter dem offenen Kragen kommt ein Dreieck gebräunter, fester Haut zum Vorschein, über das sich der Schatten eines Muskels legt, als er den Kopf dreht.

Der Weg zur Tür ist frei. Sie sollte gehen.

»Ihre Bewerbung ist bei der Varenne-Stiftung eingegangen«, fährt er fort. »Ich habe mir Ihre gesamte Fotoserie über die Hotelzimmer angesehen.«

Romy bleibt stehen. Aurèle hat ihr Portfolio nie bis zum letzten Bild angeschaut. Sein Vater erinnert sich sogar an den Titel.

»Und zu welchem Schluss sind Sie gekommen?«

»Dass Sie sehr genau sehen, was Menschen zu verbergen suchen. Außer wenn es um ihn geht.«

Die Worte treffen ihr Ziel, ohne dass er die Stimme heben müsste. Côme sucht nicht das letzte Wort; er hat die viel gefährlichere Angewohnheit, darauf zu vertrauen, dass sich die Dinge letztlich seiner Entscheidung beugen.

Romy legt ihren Mantel auf die Reisetasche.

Sein Blick verändert sich kaum. Nur eine dunklere Spannung zieht durch seine Augen.

»Sie wissen, warum ich hergekommen bin«, sagt sie.

»Ja.«

»Und trotzdem sehen Sie mich so an.«

Diesmal gleitet sein Blick hinab zu dem offen gebliebenen Knopf. Eine Sekunde lang. Nicht mehr. Das reicht aus, damit sich Romys Brustwarzen unter der Spitze versteifen.

»Sie sind immer noch hier«, antwortet er.

Er rührt sich nicht. Er lässt ihr die Tür, den Abstand, die Wahl. Diese Beherrschung entblößt sie mehr als eine Hand auf ihrer Haut.

Romy überwindet den Abstand zwischen ihnen, packt seinen Kragen und küsst ihn.

Côme erwidert den Kuss nicht sofort. Seine Hand schließt sich um ihre beiden Handgelenke und hält sie gegen seine Brust. Unter dem Hemd sind die Wärme und die Härte seiner Muskeln keineswegs eingebildet. Er trennt ihre Lippen um wenige Zentimeter.

»Sehen Sie mich an.«

Sie blickt auf.

Die Ruhe hält noch stand, aber nur knapp. Seine Kieferpartie ist angespannt. Sein Atem trifft Romys Lippen.

»Mein Name.«

»Côme.«

Er lässt ihre Handgelenke los.

Sie könnte zurückweichen. Stattdessen wandern ihre Finger wieder in seinen Nacken und ihr Mund sucht den seinen.

Da nimmt er sich den Kuss.

Ohne unnötige Vorsicht umschließt eine Hand ihre Taille, während die andere unter ihren Oberschenkel gleitet und sie gerade so weit anhebt, dass er sie gegen die Anrichte drückt. Romy stößt leicht an das Möbelstück. Das Kleid rutscht über ihre Hüften hoch, und ihre nackte Haut trifft auf den kühlen Stoff seiner Hose.

Sie spürt seine Härte gegen sich.

Die Realität trifft sie auf einen Schlag: Das ist nicht Aurèle. Der Körper, der Geruch, die Art, wie er sie hält – nichts davon ähnelt dem Jungen, dem sie seit zwei Jahren hinterherläuft.

Côme küsst, wie er führt: mit einer unverschämten Präzision, sich der Wirkung sicher und beherrscht genug, um niemals gierig zu wirken.

Genau diese Selbstbeherrschung weckt in ihr den Wunsch, ihn die Kontrolle verlieren zu lassen.

Er löst den Kuss. Sein Daumen ruht weiterhin an der Innenseite ihres Oberschenkels.

»Sie sind wegen meines Sohnes hergekommen.«

»Er ist nicht hier.«

»Ich bin sein Vater.«

Romy legt die Hand auf seinen Gürtel.

»Ich weiß.«

Und sie öffnet die Schnalle selbst.

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