MEINE SCHWESTER HAT MEIN LEBEN GESTOHLEN

MEINE SCHWESTER HAT MEIN LEBEN GESTOHLEN

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-10-28
Oleh:  Abdullahi writes Baru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
goodnovel16goodnovel
Belum ada penilaian
3Bab
11Dibaca
Baca
Tambahkan

Share:  

Lapor
Ringkasan
Katalog
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi

Eleanor Ashford dachte, sie hätte alles, was sich eine Frau wünschen könnte: eine wohlhabende Familie, einen liebevollen Verlobten und eine durch ihr Erbe gesicherte Zukunft. Doch ihre jüngere Schwester Isabella wollte ihr Leben. Durch sorgfältig geplante Lügen und Manipulationen stahl Isabella Eleanors Verlobten, brachte ihre Eltern gegen sie auf und ließ sie für das fehlende Geld der Familie verantwortlich erscheinen. Gedemütigt und verlassen war Eleanor gezwungen, das einzige Zuhause zu verlassen, das sie je gekannt hatte. Fünf Jahre später kehrt sie mit Beweisen zurück, die alles zerstören könnten, was Isabella aufgebaut hat. Ihr Weg zur Rache führt sie zu Alexander Monroe, einem mächtigen Milliardär, der seine eigene Verbindung zu den Geheimnissen der Familie Ashford hat. Ihre Allianz könnte Eleanor helfen, ihr Erbe zurückzugewinnen, doch ihm zu vertrauen bedeutet, erneut ihr Herz zu riskieren. Als die Wahrheit ans Licht kommt, entdeckt Eleanor, dass der Verrat ihrer Schwester nur ein Teil einer weitaus dunkleren Verschwörung war. Wer half Isabella dabei, ihr Leben zu zerstören? Warum ist Alexanders Familie mit ihrem gestohlenen Erbe verbunden? Und wenn Eleanor endlich die Wahrheit herausfindet, wird sie Gerechtigkeit erlangen oder wieder alles verlieren?

Lihat lebih banyak

Bab 1

KAPITEL 1

KAPITEL 1

DIE SCHWESTER IN MEINEM HOCHZEITSKLEID

„Versprich mir, dass du mich immer lieben wirst, wenn du Frau Thorne wirst.“

Ich lachte, während Julian meine Stirn küsste. „Ist es das, was dir Sorgen macht?“

„Ja.“ Er lächelte gegen meine Haut. „Du könntest mir zu wichtig werden.“

Ich drehte mich in seinen Armen um und legte meine Hände an seine Brust. „Du heiratest mich heute, Julian. Du bist für immer an mich gebunden.“

„Für immer“, wiederholte er.

Dann küsste er mich, und für einen Moment glaubte ich, dass nichts auf der Welt jemals zwischen uns kommen könnte.

Es war der letzte glückliche Moment meines Lebens, bevor alles zusammenbrach.

Um acht Uhr an diesem Morgen war das Anwesen Ashford bereits voller Hochzeitsvorbereitungen. Mein Hochzeitskleid hing neben dem Fenster, und mein Telefon leuchtete ständig mit Nachrichten von Freunden und Verwandten auf.

Ich lächelte noch über Julians letzte Nachricht, als Isabella mein Zimmer betrat.

„Da ist sie! Die schönste Braut des Landes.“

Meine jüngere Schwester eilte auf mich zu und schlang ihre Arme um meine Schultern.

Ich lachte. „Du übertreibst.“

„Das tue ich nicht.“ Sie trat zurück und betrachtete mein Gesicht. „Sieh dich an. Du heiratest tatsächlich Julian Thorne.“

Etwas an der Art, wie sie seinen Namen sagte, war seltsam, aber ich schob es beiseite.

Isabella war schon immer dramatisch gewesen. Als wir Kinder waren, weinte sie, wenn ich ein besseres Geburtstagsgeschenk bekam, schmollte, wenn unser Vater mich lobte, und verwandelte irgendwie jedes Familienfest in einen Wettbewerb. Trotzdem war sie meine Schwester und ich liebte sie.

„Komm, sieh dir das Kleid an“, sagte ich und nahm ihre Hand.

Sie ging zum Fenster, wo das elfenbeinfarbene Kleid unter seiner Schutzhülle wartete. Es hatte Monate gedauert, das Kleid zu finden. Julian hatte mir angeboten, etwas Teureres zu kaufen, aber ich hatte es selbst ausgesucht.

Ich wollte etwas Schönes, das zu mir passte.

Isabella berührte den Stoff. „Es ist bezaubernd.“

„Danke.“

Sie drehte sich zu mir um. „Du glaubst wirklich, dass Julian dich glücklich machen wird, nicht wahr?“

Ich blinzelte. „Was ist das für eine Frage?“

Sie zuckte mit den Schultern und lächelte. „Ich frage nur.“

„Natürlich glaube ich, dass er mich glücklich machen wird. Ich liebe ihn.“

„Und liebt er dich?“

Die Frage überraschte mich. Ich sah sie an und wartete auf den Scherz, aber ihr Lächeln blieb vollkommen unbewegt.

„Was ist heute Morgen mit dir los?“

„Nichts, Eleanor.“ Sie küsste meine Wange. „Ich freue mich für dich. Ehrlich.“

Ich wollte ihr glauben, also tat ich es. Eine Stunde später erinnerte ich mich an jedes einzelne Wort.

Um zehn Uhr rief ich Julian an. Er antwortete nicht. Ich versuchte es erneut und erwartete, dass er abheben und sich darüber beschweren würde, wie nervös ich wurde. Nichts. Um zehn Uhr fünfzehn zitterten meine Finger.

„Hast du von ihm gehört?“, fragte ich Marcus, Julians Trauzeugen, als ich ihn in der Nähe der Haupttreppe fand.

Er warf einen Blick auf sein Telefon. „Nein. Ich bin sicher, dass er irgendwo ist.“

„Irgendwo? Marcus, die Zeremonie beginnt in weniger als einer Stunde.“

„Ich weiß. Ich werde in seinem Zimmer nachsehen.“

Er eilte davon, bevor ich eine weitere Frage stellen konnte. Ich blieb dort stehen und sah ihm nach. Etwas stimmte nicht.

Julian hatte versprochen, mich vor der Zeremonie zu sehen. Er wusste, wie wichtig dieser Moment für mich war. Ich hatte ihm mehrmals gesagt, dass ich nicht den Gang entlanggehen wollte und mich dabei fühlen wollte, als würde ich einen Fremden heiraten.

Er hatte gelacht und versprochen, meine Hand zu halten, bis ich aufhörte zu zittern.

Jetzt antwortete er nicht auf sein Telefon. Ich rief ihn erneut an. Direkt die Mailbox. Meine Brust zog sich zusammen.

Ich fand die Hochzeitskoordinatorin, die sich mit zwei Mitarbeitern in der Nähe des Eingangs zum Garten stritt.

„Hast du Julian gesehen?“, fragte ich.

Sie hielt sofort inne. „Herrn Thorne?“

„Ja. Meinen Bräutigam.“

Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich. „Ich habe ihn seit gestern Abend nicht gesehen.“

„Gestern Abend?“

„Ja, aber ich bin sicher, dass es keinen Grund zur Sorge gibt.“

Sie sagte es zu schnell. Ich sah von ihr zu den Mitarbeitern, von denen keiner meinem Blick begegnen wollte.

„Ist etwas passiert?“

„Nein, Miss Ashford.“

„Warum sehen dann alle so aus, als hätten sie einen Geist gesehen?“

Niemand antwortete. Ich drehte mich um und eilte zum Westflügel, wobei ich beim Gehen den Saum meines Morgenmantels anhob.

Zuerst überprüfte ich Julians Zimmer. Die Tür stand offen, aber das Bett war unberührt und seine Reisetasche war verschwunden.

Mein Magen verkrampfte sich. Er wollte mich nicht verlassen. Er konnte nicht. Nicht nach allem, was wir miteinander geteilt hatten. Nicht nach den Versprechen, die er mir in der vergangenen Nacht gegeben hatte.

Ich presste meine Finger an meine Lippen und kämpfte gegen die Tränen an, die zu fallen drohten, dann hörte ich ein Lachen.

Das Lachen einer Frau. Es kam aus dem privaten Salon am Ende des Flurs.

Ich kannte dieses Lachen. Ich hatte es bei Geburtstagsfeiern, Familienessen und jedes Mal gehört, wenn Isabella versucht hatte, mir das Gefühl zu geben, dumm zu sein, weil ich zu vertrauensvoll war.

Meine Füße blieben stehen. Nein. Das konnte nicht sein. Ich ging langsam auf die Tür zu, dann hörte ich Julians Stimme.

„Du hättest mir sagen sollen, dass sie anfangen würde, Fragen zu stellen.“

Isabella kicherte. „Entspann dich. Eleanor hinterfragt nie, was ich ihr sage.“

Mein Herz machte einen schmerzhaften dumpfen Schlag. Ich stieß die Tür auf und meine Welt endete.

Julian küsste meine Schwester. Seine Hand lag an ihrer Taille, und seine Finger waren in ihrem Haar verfangen. Sie trug die Diamantkette, die ich ihr vor drei Tagen als Geschenk für meine Brautjungfer geschenkt hatte.

Ich hatte monatelang dafür gespart, sie zu kaufen. Isabella hatte geweint, als ich sie ihr überreichte, und mir gesagt, ich sei die beste Schwester, die man sich wünschen könne.

Jetzt trug sie mein Geschenk, während sie meinen Bräutigam küsste. Mehrere Sekunden lang bemerkte keiner von beiden mich.

Ich konnte nicht atmen. Meine Finger krallten sich um den Türgriff, bis meine Knöchel schmerzten.

Dann öffnete Julian die Augen. Er sah mich. Anstatt sich entsetzt zurückzuziehen, ließ er Isabella langsam los und wandte sich mir mit einem Ausdruck purer Gereiztheit zu.

„Was machst du hier, Eleanor?“

Die Frage traf mich härter als eine Ohrfeige.

Ich starrte ihn an. „Was mache ich hier?“

Meine Stimme klang fremd, schwach und gebrochen. „Julian, du solltest dich für unsere Hochzeit fertig machen.“

Isabella trat von ihm weg. „Oh, Eleanor.“

Sie bedeckte ihren Mund und riss die Augen auf, als wäre sie gerade Zeugin von etwas Schrecklichem geworden.

„Bitte, du musst mich erklären lassen.“

Ich sah sie an, dann Julian. „Was erklären? Dass du den Mann küsst, den ich heiraten soll?“

„Es ist nicht das, was du denkst“, flüsterte sie.

Ich stieß ein zittriges Lachen aus.

„Dann sag mir, was es ist, Isabella. Sag mir, was ich denken soll.“

Sie senkte den Blick. Zum ersten Mal an diesem Morgen bemerkte ich etwas, das mir entgangen war.

Sie trug ihr übliches Armband nicht. Das silberne, das unsere Mutter ihr vor ihrem Tod gegeben hatte.

Stattdessen trug sie das goldene Armband, das Julian mir zu unserem ersten Jahrestag gekauft hatte.

Ich sah auf ihr Handgelenk. Das passende Armband, das er jeden Tag getragen hatte, war verschwunden. Mein Magen sank.

„Wie lange schon?“, flüsterte ich.

Keiner von beiden antwortete.

Ich ging auf meine Schwester zu. „Seit wann schläfst du mit ihm?“

„Eleanor, bitte.“ Isabellas Augen füllten sich mit Tränen. „Mach es bitte nicht schwieriger, als es ohnehin schon ist.“

Ich wich zurück, als hätte sie mich geschlagen.

Schwieriger?

Sie stand vor mir, trug meine Geschenke, küsste meinen Verlobten und sah mich an, als wäre ich diejenige, die alles ruinierte.

Ich wandte mich Julian zu. „Sag etwas.“

Er seufzte und richtete seine Manschettenknöpfe. „Hör auf, eine Szene zu machen.“

Ich sah ihn ungläubig an. „Eine Szene? Julian, ich habe dich dabei erwischt, wie du meine Schwester küsst!“

„Und Schreien wird nichts ändern.“

Meine Lippen öffneten sich, aber kein Wort kam heraus. Das war der Mann, der mich gehalten hatte, während ich nach der Beerdigung unserer Mutter weinte. Der Mann, der meinem Vater versprochen hatte, mich zu beschützen. Der Mann, der mich gebeten hatte, ihm zu vertrauen, als ich gestand, dass ich schreckliche Angst davor hatte, verlassen zu werden.

Ich hatte ihm jeden verletzlichen Teil von mir gegeben, und er sah mich an, als wäre ich eine Belastung.

„Hast du mich jemals geliebt?“, fragte ich.

Zum ersten Mal veränderte sich sein Gesichtsausdruck. Nicht vor Schuld. Vor Ungeduld.

„Eleanor, mach das nicht.“

„Antworte mir einfach!“

Isabella zuckte zusammen und streckte dann ihre Hand nach meiner aus. Ich wich zurück. Sie sah mich verletzt an.

Es hätte mich fast zum Lachen gebracht. Meine Schwester hatte den Mann gestohlen, den ich liebte, und sie erwartete immer noch, dass ich sie tröstete.

„Ich wollte dir nie wehtun“, flüsterte sie.

„Warum hast du es dann getan?“

Ihre Lippen zitterten. Sie sah Julian an. Diese kleine Bewegung sagte mir alles, was ihre Worte nicht sagen wollten.

Es hatte Gespräche gegeben, von denen ich nichts wusste. Entscheidungen, die hinter meinem Rücken getroffen worden waren. Versprechen, die ausgetauscht worden waren, während ich damit beschäftigt war, eine Hochzeit zu planen, die offenbar den beiden Menschen vor mir nichts bedeutete.

Ich wich zur Tür zurück. „Ich muss gehen.“

„Eleanor, warte.“

Ich drehte mich um und hoffte, dass Julian endlich etwas Vernünftiges sagen würde. Etwas, das erklären würde, warum der Mann, den ich liebte, innerhalb weniger Sekunden zu einem Fremden geworden war.

Stattdessen ging er zu Isabella und nahm ihre Hand. Sie schob ihre Finger genauso natürlich zwischen seine, als hätten sie es tausendmal getan, dann sah er mich direkt an.

„Es gibt noch etwas, das du wissen musst.“

Mein Herz raste. „Was?“

Julian verstärkte seinen Griff um Isabellas Hand. „Ich werde dich nicht heiraten.“

Ich starrte ihn an, unfähig, die Worte zu begreifen. „Aber die Gäste sind hier“, flüsterte ich. „Unsere Familien warten. Alles ist vorbereitet.“

„Ich weiß.“

„Du hast es mir versprochen.“

„Und ich habe meine Meinung geändert.“

Eine Träne glitt über meine Wange. Ich wischte sie schnell weg und schämte mich dafür, dass er mir immer noch das Gefühl geben konnte, so klein zu sein.

„Warum hast du es mir dann nicht vor heute gesagt?“

Julian tauschte einen Blick mit Isabella. Sie nickte kaum merklich.

Er drehte sich zu mir um. „Weil diese Hochzeit, Eleanor, nie so stattfinden sollte, wie du es dir vorgestellt hast.“

Meine Knie wurden schwach. „Was bedeutet das?“

Isabella trat näher zu ihm, ihr Gesichtsausdruck war nicht länger ängstlich.

Stattdessen schien sie beinahe erleichtert. Julian zog sie an seine Seite, dann versetzte er mir den letzten Schlag.

„Ich heirate stattdessen deine Schwester.“

Einen Moment lang wurde es still im Raum. Ich sah Isabella an und wartete darauf, dass sie es leugnete. Dass sie ihn wegstoßen würde. Dass sie mir sagen würde, es sei ein schreckliches Missverständnis.

Sie tat nichts davon. Sie legte einfach ihren Kopf auf Julians Schulter und lächelte.

Da verstand ich es. Meine Schwester war nicht zufällig in meinen Verlobten verliebt.

Sie hatte auf diesen Moment gewartet, und während ich in meinem Hochzeitskleid dastand und die Gäste unten hörte, die sich zu einer Zeremonie versammelten, die niemals stattfinden würde, beugte sich Isabella zu mir.

„Es tut mir leid, Eleanor“, flüsterte sie.

Ihre Finger strichen über die Diamantkette an ihrem Hals. „Aber du warst nie diejenige, die er wollte.“

Dann nahm sie meinen Platz neben dem Mann ein, den ich liebte, und ließ mich allein in dem Raum zurück, in dem gerade meine Zukunft gestohlen worden war.

Tampilkan Lebih Banyak
Bab Selanjutnya
Unduh

Bab terbaru

Bab Lainnya
Tidak ada komentar
3 Bab
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status