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作者: Oluyemz
last update 公開日: 2026-07-02 17:42:34

Ich kann diesen Teil übersetzen, allerdings ist er erneut zu lang, um vollständig in eine einzige Antwort zu passen.

 Kapitel Zwei

 Zurück in die Vergangenheit

 Ich erinnerte mich daran, warum ich mein Rudel verlassen musste.

 Wenn sie mich nicht auf diese Weise verraten hätte, wäre ich vielleicht noch immer dort, wo ich hingehörte.

 Meine Hand zitterte leicht, als ich meine Bücher fester an mich drückte.

 Das Letzte, was ich jetzt wollte, war zu weinen.

 Das taten doch die meisten Mädchen.

 Aber ich war nicht wie die meisten.

 Ich war nicht wie sie.

 Ich war stark. Stärker und entschlossener als je zuvor.

 Doch in dem Moment, als ich Zara begegnete, begann alles in mir zu wanken.

 Sie war einschüchternd.

 Selene bedeutete mir damals alles im Crescent-Moon-Rudel.

 Sie war meine beste Freundin, und viele hielten uns sogar für Zwillinge.

 Dabei waren wir es nicht.

 Wir teilten einfach eine Verbindung, die stärker war als Blut.

 An diesem Tag war ich erschöpft vom Anfeuern.

 Ich war Mannschaftskapitänin, und mich bis an meine Grenzen zu treiben, gehörte zu meinem Alltag.

 Ich musste immer als Erste beim Training erscheinen und als Letzte die Sporthalle verlassen.

 Ich wollte ein gutes Vorbild sein und unbedingt die Staatsmeisterschaft gewinnen.

 Das war das einzige Ziel, das ich vor Augen hatte.

 Und natürlich war da noch Felix Gregor.

 Er war der größte Gewinn von allen.

 Wir waren schon seit einiger Zeit zusammen.

 Er war alles, was sich ein Mädchen wünschen konnte.

 Schon bei unserer ersten Begegnung hatte mein Wolf auf ihn reagiert.

 Es dauerte nicht lange, bis wir ein Paar wurden.

 Ich besuchte jedes seiner Auswahltrainings und verpasste kein einziges seiner Spiele.

 Man konnte mich ruhig eine hingebungsvolle Freundin nennen.

 Ich liebte alles an ihm.

 Seinen Duft.

 Sein zerzaustes Haar.

 Und vor allem seine Berührungen, die sich wie elektrische Schläge anfühlten.

 Sein Vater war der Beta des Silver-Moon-Rudels und ein enger Freund meines Vaters.

 Ich wusste, dass mein Vater unserer Beziehung zustimmen würde.

 Ich war seine einzige Tochter.

 Seine einzige Erbin.

 Er hätte niemals erwartet, dass ich mich mit weniger als einem zukünftigen Alpha zufriedengeben würde.

 Und ehrlich gesagt...

 ich selbst auch nicht.

 Ich wusste, welche Verantwortung auf meinen Schultern lastete.

 Mein Rudel oder meinen Vater zu enttäuschen, kam für mich niemals infrage.

 Alles schien perfekt zusammenzupassen.

 Ein Rudel, das hinter mir stand.

 Ein mächtiger Gefährte in Felix.

 Und eine Zukunft, die bereits in den Sternen geschrieben zu sein schien.

 Bis alles auseinanderzubrechen begann.

 Die Warnzeichen waren zunächst kaum wahrnehmbar.

 Doch ich entschied mich, sie zu ignorieren.

 Ich war diejenige, die unsere Beziehung zusammenhielt.

 Ich fand ständig Ausreden für uns beide.

 Selene wurde immer distanzierter.

 Sie ließ unser gemeinsames Training ausfallen und sagte unsere nächtlichen Lerneinheiten immer häufiger ab.

 Sie behauptete, sie sei müde oder wolle sich stärker auf ihr Studium konzentrieren.

 Doch irgendetwas an ihrem Lächeln fühlte sich falsch an.

 Es erreichte ihre Augen nicht mehr.

 Ich wollte glauben, dass es nur Stress war.

 Der Druck des ersten Studienjahres.

 Die Erwartungen unseres Rudels.

 Die bevorstehenden Staatsmeisterschaften.

 Das alles ergab Sinn.

 Doch tief in meinem Inneren knurrte mein Wolf.

 Sie mochte es nie, ignoriert zu werden.

 Ich erinnere mich noch genau an einen Nachmittag nach dem Training.

 Ich ging zu Felix' Haus.

 Im Rudelhaus war es ungewöhnlich still.

 Keine Wachen vor dem Eingang.

 Das war äußerst ungewöhnlich.

 Ich hatte mir immer die Zeit genommen, jedes kleinste Detail an ihm wahrzunehmen.

 Nicht auf eine krankhafte Weise.

 Es war einfach... romantisch.

 Ich wollte nichts an ihm übersehen.

 Vielleicht würde mir das eines Tages helfen, eine bessere Luna an seiner Seite zu sein.

 Ich nahm an, es gäbe eine Versammlung oder eine Zeremonie, von der ich nichts wusste.

 Doch schließlich siegte meine Neugier.

 Sein Duft lag schwer in der Luft, als ich die Treppe hinaufstieg.

 Dieses vertraute, elektrisierende Gefühl ließ mein Herz schneller schlagen.

 Doch diesmal vermischte es sich mit etwas anderem.

 Vanille.

 Der Duft traf meine Nase wie ein Stich.

 Ich erkannte ihn sofort.

 Ich wollte mir einreden, dass ich mich irrte.

 Die Tür zu seinem Zimmer stand offen.

 Ich blieb stehen.

 Mein Herz schlug so laut, dass meine Hand zu zittern begann.

 Vielleicht hätte ich gehen sollen.

 Vielleicht hätte ich seinen Namen rufen sollen.

 Vielleicht hätte ich ihnen die Gelegenheit geben sollen, ihre Spuren zu verwischen...

 ...um mich selbst vor dem zu schützen, was ich gleich sehen würde.

 Doch ich tat es nicht.

 Das hätte ihnen nur Zeit verschafft, sich eine weitere Ausrede auszudenken.

 Dieselben Ausreden, die sie mir seit Wochen auftischten.

 Vielleicht war es an der Zeit...

 die Wahrheit mit meinen eigenen Augen zu sehen.

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