LOGINEin gefährlicher Pakt. Ein skrupelloser Ehemann. Und eine Ehe, die nie echt sein sollte … bis er sie auf bittere Weise real werden ließ. Vivienne Carter ist auf der Flucht – vor ihrer Vergangenheit, vor ihren Fehlern und vor dem Monster, das sich einst ihren Ehemann nannte. Ohne Zuflucht wendet sie sich an den gefährlichsten Mann der Stadt und bietet ihm einen Deal an, den er nicht ablehnen kann: Heirate mich. Beschütze mich. Besitze mich. Ronan Calloway ist nicht für Gefälligkeiten bekannt. Als brutaler Präsident der Iron Vultures basiert seine Welt auf Blut, Macht und Kontrolle. Doch als Vivienne verzweifelt und ungestüm in sein Leben tritt, beschließt er, sie zu behalten. Sein Name lag auf ihren Lippen. Sein Ring an ihrem Finger. Seine Regeln. Seine Braut. Der Deal sollte einfach sein – keine Gefühle, keine Komplikationen. Doch Ronan spielt nicht fair. Und als seine neue Frau beginnt, sich ihm zu widersetzen, ihn zu provozieren und nach Ärger zu betteln, beschließt er, ihr zu zeigen, was es wirklich bedeutet, ihm zu gehören. Hart. Tief. Gnadenlos. Vivienne ist jetzt nicht mehr nur seine Frau. Sie ist seine Obsession. Und als er erfährt, dass sie von ihm schwanger ist, gibt es kein Zurück mehr. Sie kann sich wehren. Sie kann fliehen. Aber sie wird niemals frei sein. Denn Ronan teilt nicht. Und er wird jeden töten, der versucht, ihm das zu nehmen, was ihm gehört.
View MoreViviennes SichtIch stieg aus dem Auto und erstarrte. Das hatte ich überhaupt nicht erwartet. Vor mir stand eine riesige Villa, die jeden Winkel des Raumes verdunkelte. Tatsächlich waren die blendenden Lampen, die die Ecken des Anwesens erhellten, die einzige Lichtquelle, die mir vergönnt war.Das Anwesen war gewaltig, mit dunklen, efeubewachsenen Steinmauern. Hinter uns ragten eiserne Tore empor, und mir entgingen die Überwachungskameras an jedem Eingang nicht. Überall um uns herum standen Männer Wache, ihre Blicke durchdringend.Ich war nicht geübt im Umgang mit Schusswaffen oder anderen Waffen, aber ich wusste, dass diese Leute jemanden selbst aus der Entfernung eines Autos ausschalten konnten. Ihre Gesichter sprachen Bände.Kalt und rücksichtslos.Ich hatte ein Clubhaus erwartet. Eine raue, heruntergekommene Biker-Höhle. Aber ich hätte mich nicht mehr irren können.Dies war nicht einfach nur das Zuhause eines Bikers. Dies war das Zuhause eines Königs. Ein skrupelloser Biker-König,
Viviennes SichtIch öffnete langsam die Augen, und was ich dann sah, war ganz anders als erwartet. Ich war in einer warmen, festen Wärme aufgewacht.Mir war etwas schwindelig, aber irgendwie wirkte das, worauf ich lag, wie ein Kissen, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es brauchte. Aus dem Augenwinkel erkannte ich etwas, das sich wie eine Lederjacke anfühlte. Ich hatte sie immer für unbequem gehalten, aber jetzt könnte ich mich einfach darauflegen und würde gar nicht mehr aufwachen wollen.Einen Moment lang ließ ich mich darin versinken, das leise Brummen des Motors wiegte mich sanft in den Schlaf. Ich kuschelte mich in meinen festen, aber weichen Untergrund, bis mir etwas auffiel.Es bewegte sich nicht nur, sondern hob und senkte sich auch mit jedem Atemzug.Moment mal.Mein Herz hämmerte mir in die Brust, als mein Verstand es begriff.Ich war nicht in einem Bett. Ich war gar nicht mehr im Motel von letzter Nacht.Ich saß in einem Auto und lag auf Ronan.Scheiße.Seine Schulter l
Viviennes SichtIch holte tief Luft, als ich am Eingang der Kirche stand. Ich war nicht besonders religiös, aber selbst ich spürte, dass hier etwas nicht stimmte.Das ganze Gebäude wirkte heruntergekommen, als hätte es schon bessere Zeiten gesehen. Die Buntglasfenster fingen das Licht nicht ein, sondern schienen es komplett abzuschirmen. Überall lagen Müll und wuchernde Büsche herum, und für einen kurzen Moment wurde ich an meine Schlangenphobie erinnert.Was, wenn sich eine im Gebüsch versteckte oder herumlauerte und nur darauf wartete, zuzuschlagen …„Keine Zeit!“, rief jemand hinter mir, bevor er an mir vorbeihuschte und in die Kirche verschwand. „Steig ein.“Ich konnte sein Gesicht nicht einmal erahnen, aber er war einer von Ronans Männern. Einer der vielen, die mich nicht mochten.Ich seufzte. Nachdem ich bis zehn gezählt hatte, atmete ich tief ein und aus, bevor ich meine Beine zwang, mich in Richtung Kirche zu bewegen.Drinnen war es ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich hat
Ronans SichtIch wusste nicht viel über die Frau vor mir, aber eines war sicher: Sie war nicht erfreut über meine Reaktion.Ich hielt ihrem Blick stand, und während die Zeit langsam verstrich, unterdrückte ich den Drang zu lachen.Ihre großen blauen Augen wirkten wie die eines Rehs im Scheinwerferlicht, und ihre rosigen Wangen ließen sie wie eine verlegene Teenagerin aussehen.Wider besseres Wissen wanderte mein Blick ihren Hals hinab, bis er an ihrem Dekolleté hängen blieb. Es ließ nicht viel der Fantasie übrig, und ihre prallen Brüste zeichneten sich deutlich unter dem dünnen Baumwollstoff ab, den sie trug. Ich grübelte, ob sie gestresst war oder etwas anderes.„Habt ihr das gehört, Jungs?“, keuchte Damien, einer der Männer. „Der Boss heiratet! Wir müssen eine Hochzeit planen!“Alle lachten wieder mit, alle außer der Frau vor mir.„Wir brauchen einen Blumenjungen.“ Ich grinste breit. „Was meinst du, Justin? Würdest du mir die Ehre erweisen? Ich glaube …“„Du findest das vielleicht w











