LOGINDer Juckreiz hatte seine Stimme gefunden, und er wurde jeden Tag lauter.
Ich versuchte, ihn zu ignorieren. Wirklich. Ich vergrub mich in Papierkram, flirtete in der Teeküche mit O’Malley wie ein normaler Mensch und redete mir ein, dass ich nicht jede Sekunde die Erinnerung an den armen Kerl in Dalston durchspielte, sobald ich die Augen schloss. Aber der Juckreiz scherte sich einen Dreck um meine guten Vorsätze. Er wollte nur gefüttert werden.
Er fand seine Mahlzeit an einem regnerischen Donnerstagabend.
Sein Name war Leon. Ein kleiner Dealer, der in den falschen Kreisen zu viel über den Dalston-Mord gequatscht hatte. Mein Informant hatte mich gewarnt. Leon kam Marks zu nah. Zu nah an die Wahrheit, die ich begraben wollte.
Ich folgte ihm von einem trostlosen Estate in Hackney in eine dunkle Gasse hinter einem verlassenen Laden. Kein richtiger Plan. Nur der Juckreiz, der mich wie an einer Leine vorwärts zog.
Er pisste gerade gegen eine Wand, als ich aus dem Schatten trat, Regen durchnässte meine Kapuze.
„Leon“, sagte ich leise.
Er zog schnell den Reißverschluss hoch und fuhr herum. „Wer zur Hölle bist du, yeah?!! Hast du dich verlaufen oder was?!”
Ich lächelte, das Messer schon in der Hand. „Nicht verlaufen. Nur müde von deinem Gequatsche.“
Seine Augen weiteten sich, als er die Klinge sah. „Warte, warte, Moment, ich kenn dich gar nicht, Bruv. Was auch immer das ist, wir können das regeln. Ich hab Geld. Ich hab …“
Bevor er noch mehr Blödsinn reden und nach seinem Handy greifen konnte, bewegte ich mich schnell. Der erste Stich ging in seinen Bauch. Er keuchte und krümmte sich. Der zweite folgte sofort. Dann der dritte, hoch in den Hals, als er versuchte zu schreien. Er hustete und gurgelte, hielt sich Bauch und Kehle.
„Fuck!! Nein!! Bitte!!!“ gurgelte er, Blut blubberte aus seinem Mund.
Ich hockte mich neben ihn in den Regen und schaute zu. Seine Hände krallten sich schwach und verzweifelt in meinen Ärmel. Seine Augen waren weit vor Panik. Ich sah jede Sekunde davon, genoss das Gezappel, das Langsamerwerden, die finale Stille. Die Ruhe danach war perfekt. Rein und wunderschön.
Ich blieb lange dort, atmete es ein. Als ich endlich aufstand, zitterten meine Hände, aber nicht vor Angst. Vor purer Befriedigung. Ein riesiges Lächeln lag auf meinem Gesicht, so eins wie bei den Creepy-Leuten aus dem Film „Smile“. Nicht, dass ich creepy wäre.
Ich räumte die Szene auf, als hätte ich mein Leben lang nichts anderes gemacht. Wischte Fingerabdrücke ab. Nahm sein Handy. Ließ nichts zurück, was zu mir führen konnte. Als ich nach Hause kam, hatte der Regen das meiste Blut von meinen Klamotten gewaschen. Ich stand fast eine Stunde unter der Dusche, spielte jede Sekunde nach, während das heiße Wasser rot zu meinen Füßen lief.
Die Erinnerung war besser als jeder Rausch, den ich je gekannt hatte.
Am nächsten Morgen ging ich ins Revier, als wäre nichts passiert. O’Malley saß schon an seinem Schreibtisch. Als er mich sah, schnitt sein warmer irischer Singsang durch den Lärm.
„Morgen, Mari. Du siehst… anders aus heute. Gut anders. Hast du endlich mal geschlafen?“
Ich lehnte mich an seinen Schreibtisch, nah genug, um sein Aftershave zu riechen. „So was in der Art, Sarge. Und du?“
Er lachte leise, seine Augen blieben länger an mir hängen. „Ah sure, ich war die halbe Nacht wach und hab über diesen verdammten Dalston-Fall nachgedacht. Du bist immer noch überzeugt, dass es kein Selbstmord war?“
„Absolut“, sagte ich und hielt seinen Blick etwas zu lange. „Der Messergriff war zu sauber. Keine Zögerungsspuren. Jemand anderes war mit ihm in der Wohnung.“
Er rieb sich das Kinn und lächelte sanft. „Du hast gute Instinkte, das geb ich dir. Aber der Superintendent will den Fall schnell abschließen. Was ist dein nächster Schritt, Detective?“
„Ich will Marks holen. Er hängt mit den Schulden des Opfers zusammen. Ich denke, es lohnt sich, mit ihm zu reden.“
O’Malley zog eine Augenbraue hoch, aber in seinen Augen funkelte Amüsement. „Du warst fleißig. Gut. Wir machen es zusammen. Aber Mari…“ Er senkte die Stimme und lehnte sich vor. „Du wirkst ein bisschen zu begeistert von dem Fall. Alles okay? Du kannst mit mir reden, weißt du. Off the record.“
Bevor ich antworten konnte, schlenderten wir beide in die Teeküche. Sie war leer, nur wir. O’Malley goss zwei Kaffee ein und reichte mir einen, seine Finger streiften meine mit Absicht.
„Weißt du“, sagte er, Stimme tief und neckend, „wenn du mich weiter so anschaust, fangen die Leute an zu reden.“
Ich nahm einen Schluck und lehnte mich an die Theke. „Sollen sie reden. Was sollen sie schon sagen? Dass ich auf den irischen Charmeur mit der schönen Stimme stehe?“
Er lachte leise und trat etwas näher. „Ah sure, und was, wenn ich dir sage, dass ich die Aufmerksamkeit von einer bestimmten lockenköpfigen Detective, die viel zu clever für ihr eigenes Wohl ist, gar nicht übel finde?“
Ich zog eine Augenbraue hoch und grinste. „Flirten im Dienst, Sarge? Das verstößt gegen die Regeln, oder?“
„Regeln sind flexibel“, antwortete er, Augen funkelnd. „Besonders, wenn die Detective mir diesen Blick zuwirft. Den, der sagt, dass sie an mehr als nur Akten denkt.“
Ich trat näher, Stimme gesenkt. „Vielleicht tue ich das. Vielleicht kannst du mir zeigen, wie flexibel diese Regeln sind, wenn wir diesen Mist abgeschlossen haben.“
Er schluckte, sein irischer Akzent wurde dicker. „Jesus, Mari… du bringst mich noch in Schwierigkeiten.“
„Gute Schwierigkeiten?“ fragte ich und biss mir auf die Lippe.
„Die besten“, murmelte er.
Bevor mehr passieren konnte, stürmte mein Kollege Jamal rein, laut wie immer.
„Oi, ihr zwei! Sucht euch ein Zimmer oder so. Mari, du starrst dieses Board an, als würde es dir Geld schulden. Alles klar bei dir, yeah? Oder verlierst du langsam den Verstand wegen diesem Stichfall?“
Ich verdrehte die Augen. „Verpiss dich, Jamal. Manche von uns arbeiten tatsächlich.“
Er lachte und schnappte sich einen Keks. „Nee, du bist richtig besessen. Der Rest von uns denkt, es war Selbstmord. Du bist die Einzige, die tut, als wäre es Jack the Ripper. Pass auf, ja? Die Leute sagen schon, du gehst voll in den Detective-Roman-Modus.“
O’Malley warf ihm einen warnenden Blick zu. „Lass sie in Ruhe, Kumpel. Sie macht gute Arbeit.“
Jamal zuckte mit den Schultern und schlenderte davon, immer noch lachend. „Wie du meinst, Sarge. Aber ich sag’s euch, Mari ist durchgedreht.“
Am Nachmittag holten wir Marks rein. Er betrat den Verhörraum, als gehörte er ihm, ruhig und selbstsicher. Als sich unsere Augen trafen, sprang etwas Dunkles und Elektrisches zwischen uns über.
„Detective Peters“, sagte er, Stimme tief und rau. „Schön, dich endlich richtig kennenzulernen.“
O’Malley saß neben mir, Arme verschränkt. „Marks. Du weißt, warum du hier bist?“
Marks lehnte sich zurück, völlig entspannt. „Erleuchtet mich, Sergeant.“
Ich sprang ein. „Das Opfer in Dalston schuldete dir Geld. Wir haben Unterlagen. Anrufe in der Nacht, in der er starb. Willst du uns sagen, wo du warst?“
Marks sah mir direkt in die Augen und ignorierte O’Malley. „Ich war beschäftigt. Geschäfte. Du weißt, wie das läuft, Detective. Manchmal müssen Leute an ihre Schulden erinnert werden.“
O’Malley mischte sich ein. „Und hast du diesen Mann ein bisschen zu hart erinnert?“
Marks lächelte langsam. „Ich töte keine Leute, Sergeant. Ich bin Geschäftsmann. Aber ich verstehe, warum ihr das denken könntet. Manche Leute… die ziehen es auf sich.“
Seine Augen wanderten zurück zu mir. „Würdest du nicht zustimmen, Detective Peters?“
Ich spürte, wie der Juckreiz aufflammte. „Ich denke, manche Leute bekommen, was sie verdienen.“
O’Malley warf mir einen kurzen, überraschten Blick zu, sagte aber nichts.
Das Verhör dauerte fast eine Stunde. Marks tanzte um jede Frage herum. Als es vorbei war und wir ihn gehen lassen mussten (nicht genug, um ihn festzuhalten), zog O’Malley mich auf dem Flur zur Seite.
„Was zur Hölle war das da drin?“ fragte er leise. „Du hast ihn fast noch ermutigt.“
Ich zuckte mit den Schultern. „Nur mitgespielt. Manchmal kriegt man mehr, wenn sie denken, man versteht sie.“
Er musterte mein Gesicht. „Mari… sei vorsichtig. Dieser Fall geht dir unter die Haut. Das gefällt mir nicht.“
Ich trat näher an ihn heran. „Und was, wenn es mir gefällt, Sarge?“
Für einen Moment knisterte die Luft zwischen uns. Er sah aus, als wollte er mich direkt im Flur küssen. Stattdessen seufzte er.
„Geh nach Hause. Ruh dich aus. Das ist ein Befehl, Liebes.“
In dieser Nacht traf ich Marks wieder im selben ruhigen Pub in Hackney.
Er wartete schon, als ich ankam. Zwei Drinks auf dem Tisch.
„Du bist gekommen“, sagte er, als ich mich setzte.
„Neugierig“, antwortete ich. „Du wolltest reden.“
Er schob mir einen Drink hin. „Du hast Leon letzte Nacht getötet.“
Es war keine Frage. Ich nahm einen Schluck Whiskey und sah ihm in die Augen.
„Was meinst du?“ sagte ich und tat so, als verstünde ich nicht.
„Oh Gott. Peters, verarsch mich nicht.“ Er schaute mir tief in die Augen und ich fühlte, als würde er in meine Seele starren. Mein Herz begann wild zu schlagen.
„Yeah. Hab ich.“ Ich gab es endlich zu und lächelte.
Marks lächelte langsam und echt. „Ich hab die Leiche gesehen. Sehr saubere Arbeit. Du hast es genossen, oder?“
Ich leugnete es nicht. „Mehr als erwartet.“ Er lachte leise und ich lächelte auch.
Er lehnte sich vor. „Die meisten lügen bei dem Teil. Tun so, als hätten sie Schuldgefühle. Aber du… du verstehst es. Die Stille danach. Die Macht. Wie die Welt endlich die Fresse hält.“
Wir redeten stundenlang. Echte Gespräche. Kein Bullshit wie bei O’Malley. Wir redeten über Kontrolle. Darüber, wie wir der Welt einen Gefallen taten, wie gut es sich anfühlte, wenn das Gezappel aufhörte, wie der erste Mord alles verändert.
„Bereust du es je?“ fragte ich ihn irgendwann.
Marks schüttelte den Kopf. „Nie. Das Einzige, was ich bereue, ist, so lange gewartet zu haben, bis ich angefangen hab.“
„Na ja, meine dumme Kindheitskatze hat das in mir geweckt und ich werde diesem Mistvieh ewig dankbar sein.“ Ich lächelte.
„Oh Gott, du bist ein Monster. Wie konntest du diesen Engel töten?“ fragte er mit ernstem Gesicht, aber ich ignorierte ihn.
Als wir den Pub endlich verließen, brachte er mich zu meinem Auto. Bevor ich einstieg, packte er mein Handgelenk.
„Du bist etwas Besonderes, Mari. Lass nicht zu, dass sie das abstumpfen. Wenn du je aufhören willst, so zu tun… du weißt, wo du mich findest.“
Seine Berührung blieb hängen. Ich dachte daran, ihn mit nach Hause zu nehmen. Daran, ihn mich ficken zu lassen, während ich ihm genau erzählte, wie Leon gestorben war.
Stattdessen lächelte ich nur und drehte mich zur Autotür.
In dem Moment bewegte er sich.
In einer fließenden Bewegung zog er ein Messer aus seiner Jacke und drückte es gegen meine Wange. Die Klinge war kalt. Scharf. Ein dünner Schmerz blühte auf, als er mich schnitt – nicht tief, aber genug, um zu brennen und Blut zu ziehen.
Ich erstarrte, Herz hämmernd.
Marks lehnte sich nah heran, Stimme leise und gefährlich. „Spiel keine Spielchen mit mir, Detective. Ich sehe dich. Ich weiß, was du bist. Beim nächsten Mal bin ich nicht mehr so sanft.“
Er trat zurück, das Messer verschwand so schnell, wie es gekommen war. Dann lächelte er – dunkel, zufrieden – und ging in den Regen davon.
Ich berührte meine Wange. Warmes Blut mischte sich mit Regenwasser. Der Schnitt brannte, aber der Schmerz ließ den Juckreiz nur lauter singen.
Ich fuhr mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.
Als ich ankam, hatte O’Malley eine Sprachnachricht hinterlassen.
„Mari… ruf mich an, wenn du das hörst. Ich mach mir Sorgen um dich, Liebes. Was auch immer los ist, wir können reden. Ich mein’s ernst.“
Ich hörte sie zweimal ab, dann lag ich im Bett und dachte an beide. O’Malleys Wärme. Marks’ Dunkelheit und den scharfen Kuss seiner Klinge.
Das Spiel hört nicht einfach auf, nur weil Wochenende ist. Aber manchmal muss man so tun, als ob — wenigstens für ein paar Stunden.Ich ließ mich von meinen Freundinnen am Samstagabend in „The Book Club“ in Shoreditch schleppen. Eines dieser umgebauten alten Gebäude, das jetzt ein mehrstöckiger Club war: unten die Tanzfläche, oben die Bar, und noch ein Rooftop. Der Laden war voll. Der Bass aus dem Hauptbereich vibrierte durch den Boden. Die Luft roch nach verschütteten Cocktails, Parfüm, Schweiß und diesem typischen Londoner Club-Geruch aus Verzweiflung und Aufregung.Tasha sah mich zuerst und schrie über die Musik hinweg. „Endlich! Wir dachten schon, du hast wieder abgesagt wegen irgendeiner Leiche!“Ich zwang ein Lachen hervor und setzte mich zu ihnen an den hohen Tisch an der Bar. Tasha, Priya, Chloe und mein schwuler bester Freund Kai waren schon drei Drinks voraus, lachten laut und zogen Blicke aus der Menge auf sich.Priya schob mir einen Tequila-Shot rüber. „So muss das. Wir fe
Der Juckreiz hatte seine Stimme gefunden, und er wurde jeden Tag lauter.Ich versuchte, ihn zu ignorieren. Wirklich. Ich vergrub mich in Papierkram, flirtete in der Teeküche mit O’Malley wie ein normaler Mensch und redete mir ein, dass ich nicht jede Sekunde die Erinnerung an den armen Kerl in Dalston durchspielte, sobald ich die Augen schloss. Aber der Juckreiz scherte sich einen Dreck um meine guten Vorsätze. Er wollte nur gefüttert werden.Er fand seine Mahlzeit an einem regnerischen Donnerstagabend.Sein Name war Leon. Ein kleiner Dealer, der in den falschen Kreisen zu viel über den Dalston-Mord gequatscht hatte. Mein Informant hatte mich gewarnt. Leon kam Marks zu nah. Zu nah an die Wahrheit, die ich begraben wollte.Ich folgte ihm von einem trostlosen Estate in Hackney in eine dunkle Gasse hinter einem verlassenen Laden. Kein richtiger Plan. Nur der Juckreiz, der mich wie an einer Leine vorwärts zog.Er pisste gerade gegen eine Wand, als ich aus dem Schatten trat, Regen durchnäs
Jetzt fingen die echten Spiele an. Das Universum verarschte mich richtig.Der Juckreiz war nicht nur zurück. Er war lauter, schärfer, als hätte er wieder Blut geschmeckt und sich erinnert, wie süß es war. Jeden Morgen wachte ich mit diesem vertrauten Ziehen auf, genau wie damals nach Peaches. Dasselbe, das mich an Tatorten wie eine Verrückte grinsen ließ. Der Entzug war schlimm gewesen, aber dieser neue Hunger war schlimmer. Er wollte gefüttert werden.Und das Universum, diese grausame Schlampe, gab mir ständig neue Gelegenheiten.Am Morgen, nachdem ich Marks richtig gesehen hatte, kam ich schon summend ins Revier. O’Malley saß an seinem Schreibtisch, Krawatte gelockert, Ärmel hochgekrempelt, als wäre er seit dem Morgengrauen da. Als er mich sah, schnitt sein warmer irischer Singsang durch den Bürolärm.„Morgen, Mari. Du siehst aus, als hättest du kaum geschlafen, Liebes. Alles in Ordnung?“Da war es wieder. Diese Stimme. Dieses lässige „Liebes“, das etwas tief in meinem Bauch zusamme
Also jetzt zum ersten Fall, der fast meine Tarnung auffliegen lassen hätte.Zu wissen, wie man auf den Scheiß wie Opium oder Kokain abfährt…und dann setzt der Entzug ein und reißt dich auseinander…genau so fühlt sich mein Leben gerade an, oder?Ich hab einen neuen Fall.Einen Mordfall.Ein Mann wurde erstochen.Das Handy vibrierte um halb sieben, ratterte über die Bettdecke, als wollte es mich von den Toten zurückholen. Ich fühlte mich schon halb tot. Hände zitterten wie bei nem alten Säufer, Mund schmeckte, als hätte ich einen Aschenbecher ausgeleckt, dieses leere Ziehen in der Brust, das nach etwas griff, das ich nicht mal benennen konnte. Gestern Klamotten klebten noch an meiner Haut, Haare totales Vogelnest. Ich schnappte mir das Handy, sah Sergeant O’Malleys Namen und krächzte „Yeah?“„Ah Mari, Liebes, sorry, dass ich dich so früh aus dem Bett hole“, sagte er, dieser warme irische Singsang rollte durch den Lautsprecher wie Honig über Kies. „Aber wir haben hier ein richtiges Cha
Hi… also, ich bin Detective Marilyn Peters – Mari, wenn ihr cool seid, ansonsten verpisst euch. Eine 1,70 m große, hellhäutige Schwarze mit wilden Locken, die ich weder glätte noch stundenlang im Salon verbringe. Ich könnte locker als eine dieser perfekten Barbiepuppen durchgehen – große Rehaugen, volle Lippen, hübsche Nase, das ganze sexy Paket. Genug von One-Night-Stands, Leute… aber ihr könnt mich alle mal – ihr Schlampen, Nutten, ihr alle. Das ist meine verrückte kleine Geschichte, nicht wahr?PS: Falls du das total beleidigend findest und dich aufregst, ist mir das völlig egal. Ich bin gerade einfach unglaublich tollpatschig und habe einen furchtbaren Kater (Schluckauf) (Kichern). Xo.Ich weiß nicht mal, was das hier ist – Prolog? Erstes Kapitel? Meine Schreibblockade macht mich gerade fertig, aber ich werde es schon herausfinden, wenn es mir besser geht. Oder vielleicht auch nicht. Egal.Also gut, ich fange mal mit dem an, was die meisten von euch Weißen oder die Woken wohl als