Married to my bodyguard

Married to my bodyguard

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-02-05
Oleh:  Augusta moonOngoing
Bahasa: English
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When Ariana Blake, daughter of one of the world’s most powerful CEOs, becomes the target of a shadow organization, her father hires an elite personal bodyguard—Cole Maddox, an ex-special forces soldier known for his cold precision and zero emotion. Cole’s rule is simple: Never get involved. But Ariana isn’t the spoiled heiress he expected—she’s brave, wounded, and desperate for freedom from her father’s control. When danger strikes close, Ariana and Cole are forced into hiding—alone, off-grid, and pretending to be married to stay safe. Lines blur. Hearts fall. And soon, protection becomes passion. But the deeper they fall, the more secrets surface—about her family, the threats against her, and Cole’s hidden past. The man she loves might be the reason she’s being hunted. Will Ariana survive the truth… or the man sworn to protect her?

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Bab 1

Chapter 1 – The Ambush

KAPITEL 1

Drei Wochen vor meiner Hochzeit fragte ich mich, ob ich den größten Fehler meines Lebens beging. Nicht, weil ich Nathan nicht liebte. Zumindest redete ich mir das immer wieder ein, um den erdrückenden Druck der bevorstehenden Trauung zu ertragen.

Ich saß vor dem Schminkspiegel und starrte auf den fünfkarätigen Verlobungsring, der schwer an meinem Finger hing, während mein Handy neben mir auf dem polierten Mahagoni-Schreibtisch unaufhörlich aufleuchtete.

NATHAN: *Verspäte mich.*

Ich las die Nachricht zum dritten Mal. *Verspäte mich.* Das war alles. Keine Entschuldigung. Keine Erklärung. Nur zwei kalte, sachliche Worte von dem Mann, dem ich in einundzwanzig Tagen mein Leben schwören sollte.

Ich drehte den Platinring an meinem Finger, der Diamant funkelte im grellen Licht der Deckenleuchte. „Einundzwanzig Tage“, flüsterte ich meinem Spiegelbild zu. Plötzlich fühlte es sich weniger wie eine Deadline an, sondern eher wie ein Satz, der sich um meine Kehle schloss.

Mein Handy klingelte, die heftige Vibration zerriss die Stille. *Mom.* Ich holte tief Luft und wischte zum Abnehmen.

„Hallo?“

„Kommst du heute Abend nach Hause?“, fragte sie mit scharfer Stimme, ohne ihren sonst so einstudierten aristokratischen Charme.

Ich runzelte die Stirn und hielt mir das Handy ans andere Ohr. „Ich dachte, wir essen morgen zusammen, Mom.“

„Ich habe es mir anders überlegt.“

„Wegen des Abendessens?“

„Wegen allem.“

Ich richtete mich auf, mein Puls raste. „Was soll das heißen?“

„Es heißt, ich brauche dich heute Abend hier, Rosalie. Sofort.“

Ihre Stimme klang seltsam angespannt. „Ist etwas nicht in Ordnung?“

„Nein.“ Sie antwortete zu schnell.

„Warum klingst du dann so?“

„Wie denn?“

„Besorgt.“

Eine kurze, drückende Stille breitete sich in der Leitung aus, bevor sie wieder sprach. „Wir sehen uns gleich, Rosalie. Bleib nicht länger.“ Das Gespräch endete mit einem scharfen Klicken.

Ich starrte auf den schwarzen Bildschirm. Meine Mutter war nicht der Typ, der ohne triftigen, kalkulierten Grund anrief. Arabella Cross hatte ihr ganzes Leben lang dafür gesorgt, in der High Society immer drei Schritte voraus zu sein. Wenn sie sagte, sie brauche mich zu Hause, dann war das ein Zeichen dafür, dass unser Haus untergegangen war.

Ich schlüpfte in ein Seidenkleid, schnappte mir meine Clutch und verließ meine Wohnung. Als ich die schmiedeeisernen Tore des Anwesens der Crosses erreichte, hatte Nathan immer noch nicht zurückgerufen. Ich sah auf mein Handy, während ich durch die hohen Eingangstüren ging. Nichts. Die Hochzeitsplanerin hatte mir sechs panische Nachrichten über die Tischdekoration geschickt. Mein Vater hatte eine geschickt.

**Leonard:** *Wir müssen morgen reden. Unter vier Augen.*

Damit verhielten sich innerhalb einer Stunde drei Familienmitglieder seltsam. Ich steckte mein Handy in die Tasche; die Luft in der großen Eingangshalle fühlte sich plötzlich stickig an.

„Rosalie.“ Die Stimme meiner Mutter hallte aus dem formellen Esszimmer.

Ich folgte dem Klang und trat an den schweren Samtvorhängen vorbei. Sie saß bereits am Kopfende des langen Tisches, zwei halbvolle Weingläser vor sich. Neben ihrem Gedeck stand ein leerer Stuhl.

Ich blieb wie angewurzelt stehen. „Wo ist Papa?“

„Er kommt heute Abend nicht.“

„Hat Nathan dir nichts gesagt?“

„Er kommt auch nicht.“ Ich sah ihren Gesichtsausdruck.

Ich sah sie stirnrunzelnd an. „Du hast mich zum Essen eingeladen, ohne mir zu sagen, dass mein Verlobter nicht kommt?“

„Ich habe Nathan nicht eingeladen“, sagte sie trocken und hob ihr Glas an die Lippen.

„Warum?“

„Weil es heute Abend um dich geht.“

Ich zog ihr gegenüber einen Stuhl heran, meine Absätze klackten laut auf dem Marmorboden. „Was ist los, Mama?“

Mama nahm ihr Glas, ihre Knöchel traten weiß hervor, als sie den Kristallstiel umklammerte. „Ich muss dir etwas sagen.“ Der Tonfall ihrer Stimme ließ mir einen heftigen Schauer über den Rücken laufen.

„Was?“

Sie lächelte – nicht ihr sonst so beherrschtes, unnahbares Lächeln. Dieses wirkte zerbrechlich, fast nervös. „Ich heirate.“

Einen Moment lang weigerte sich mein Gehirn, die Worte zu verarbeiten. „Du … was?“

„Heiratest.“

Ich starrte sie an, völlig fassungslos. „Wen?“

Ihre Finger umklammerten das Glas so fest, dass ich dachte, es würde jeden Moment zerspringen. Bevor sie antworten konnte, hallten schwere, bedächtige Schritte den Marmorflur entlang. Mein erster Gedanke war, dass Nathan endlich aufgetaucht war, um seine Nachricht zu erklären. Ich drehte mich zur Tür um.

Der Mann, der in der Tür stand, war nicht Nathan.

Es war *er*.

Lucian Hayes.

Mein Herz hämmerte so heftig gegen meine Rippen, dass es sich wie ein Schlag anfühlte. Nein. Das durfte nicht sein. Nicht er. Nicht hier. Nicht im Haus meiner Mutter.

Seine dunklen, durchdringenden Augen trafen meine, und ich wusste sofort, dass er sich erinnerte. Sechs Monate waren mit einem Atemzug vergangen. Eine schattige Hotelsuite. Regen gegen die Scheiben. Eine Nacht, von der ich geschworen hatte, sie für immer zu vergessen. Ein Mann, dessen vollen Namen ich bis heute nicht einmal gekannt hatte.

Lucian Hayes. Der skrupellose Milliardär. Ich hätte nie erwartet, ihm jemals wieder zu begegnen, geschweige denn unter einem Dach zu stehen.

Meine Mutter stand auf und strich ihr Seidenkleid glatt. „Rosalie, ich möchte dir jemanden vorstellen.“ Sie ging mit einem strahlenden Lächeln auf ihn zu. Ich konnte mich nicht rühren. Meine Füße waren wie festgenagelt.

„Das ist Lucian Hayes.“

Lucian betrat den Raum. Seine breiten Schultern zeichneten eine furchteinflößend imposante Silhouette. Er reichte mir die Hand. „Rosalie.“ Er sagte meinen Namen ruhig. Zu ruhig.

Ich starrte auf seine Hand. Dann auf sein Gesicht. Die dunkle, grüblerische Intensität in seinen Augen ließ keinen Zweifel – er wusste *ganz genau*, wer ich war.

Meine Mutter blickte zwischen uns hin und her, ihr Blick huschte von meinem blassen Gesicht zu seinem undurchschaubaren Ausdruck. „Kennt ihr euch schon?“

Lucian antwortete, noch bevor ich etwas sagen konnte.

„Nein.“

Nur ein Wort. Ich zwang mich, meine Muskeln zu entspannen und setzte ein geübtes, schwaches Lächeln auf. „Nein. Noch nicht.“

Seine dunklen Augen blieben auf meine gerichtet.

Meine Mutter lächelte wieder, ahnungslos. „Gut. Dann ist es perfekt.“

„Perfekt?“, wiederholte ich, kaum hörbar.

„Ja.“ Sie trat näher an ihn heran und legte ihre Hand mühelos in Lucians Arm. „Er ist der Mann, den ich heiraten werde.“

Ich spürte, wie mir das Blut aus dem Gesicht wich und eine kalte Taubheit meine Glieder überkam. Ich starrte auf ihre Hand, die sich vertraut an seinen dunklen Anzug schmiegte. Dann blickte ich zu dem Mann auf, dessen nackte Arme mich vor sechs Monaten gehalten hatten – dem Fremden, den ich für sicher in meiner Vergangenheit begraben glaubte, der nun als zukünftiger Ehemann neben meiner Mutter stand.

„Du … heiratest ihn?“

„Ja.“

„Lucian Hayes?“

Mama lachte leise, ein helles, melodisches Lachen, das mir eine Gänsehaut bescherte. „Ja, Rosalie. Lucian Hayes.“

Ich brachte kein Wort heraus. Lucians Gesichtsausdruck veränderte sich nicht, doch sein Kiefer verhärtete sich, seine Finger umklammerten leicht die Stelle, wo meine Mutter ihn hielt.

Meine Mutter zog den Stuhl neben sich heran. „Setz dich, Liebes. Ich möchte mit dir über die Hochzeit reden.“

„Die Hochzeit?“

„Meine.“

Ein bitteres, atemloses Lachen entfuhr mir. „Du planst eine Hochzeit … drei Wochen vor meiner?“

„Ich weiß, der Zeitpunkt ist plötzlich.“

„Plötzlich?“ Meine Stimme klang schärfer als beabsichtigt und durchdrang die drückende Stille. „Du hast mir gerade erzählt, dass du einen Mann heiratest, von dem ich noch nie in meinem Leben etwas gehört habe!“

Mamas Lächeln wich einem angespannten, abweisenden Ausdruck. „Es gibt vieles, was du nicht weißt, Rosalie.“

Die Worte ließen mich erschaudern. „Was soll das heißen?“

„Es heißt, du wirst es irgendwann verstehen.“

Ich sah Lucian an. Er beobachtete mich wieder. Nicht meine Mutter. Mich. Das Abendessen wurde serviert, aber es fühlte sich an wie ein surrealer Albtraum. Meine Mutter redete unaufhörlich über Hochzeitsplaner, Blumengestecke, prominente Gäste und die Möglichkeit, die Zeremonie im Frühling auf dem Anwesen der Hayes abzuhalten. Ich hörte kaum ein Wort. Alle paar Minuten zog es mich wie magisch zu Lucian zurück.

Ich fragte mich, ob er sich noch daran erinnerte, wie ich in jener Nacht zusammengebrochen war. Ob er sich an die Geheimnisse erinnerte, die ich ihm anvertraut hatte. Ob er sich noch daran erinnerte, wie er mich angesehen hatte, bevor ich zur Tür hinausging.

Mein Handy vibrierte auf meinem Schoß. *Nathan.* Ich blickte unter die Tischkante.

**Nathan:** *Es ist etwas im Büro dazwischengekommen. Wir sehen uns morgen.*

Ich starrte auf den Bildschirm, und tief in mir breitete sich ein Riss aus. Drei Wochen vor unserer Hochzeit, und das war alles, was er sich für uns einfallen ließ. Ich sperrte den Bildschirm und legte das Handy mit dem Display nach unten.

„Alles in Ordnung, Liebling?“, fragte Mama und unterbrach ihren Monolog über Jahrgangschampagner.

„Gut“, log ich leise.

Lucians Augen verengten sich. Er wusste, dass ich log.

Ein paar Minuten später klingelte das Telefon meiner Mutter. Sie sah auf die Anrufer-ID, entschuldigte sich und ging ins Foyer, um den Anruf anzunehmen. Die schweren Türen fielen hinter ihr ins Schloss und ließen uns in einer erdrückenden Stille zurück.

Sobald sie außer Hörweite war, beugte sich Lucian vor. Seine Stimme war ein tiefer, gebieterischer Bariton.

„Heirate Nathan nicht.“

Ich riss den Kopf hoch und starrte ihn schockiert an. „Was?“

Seine dunklen Augen brannten sich in meine, rücksichtslos und unnachgiebig. „Ich sagte, heirate Nathan nicht.“

„Du hast mir gar nichts zu sagen“, flüsterte ich wütend, das Blut schoss mir in die Ohren. „Du kennst mich erst seit einer Nacht!“

Sein Kiefer spannte sich an, ein gefährlicher Muskel in seiner Wange zuckte. „Das stimmt nicht.“

Mir stockte der Atem. „Du … du erinnerst dich.“

„Ich habe keine einzige Sekunde von dir vergessen, Rosalie.“

Die Wucht seiner Worte traf mich wie ein Schlag. Ängstlich blickte ich zu den geschlossenen Flurtüren. „Meine Mutter könnte jeden Moment wieder hereinkommen!“

„Ich weiß.“

„Warum sagst du mir das dann jetzt?!“

Er beugte sich näher über den Tisch, sein breiter Körper warf einen langen Schatten auf mich. „Weil du wissen musst, was für einem Mann du dein Leben anvertraust.“

„Was weißt du über Nathan?“, fragte ich eindringlich, meine Hände zitterten unter dem Tisch.

Lucian hielt meinem Blick stand, seine dunklen Augen verfinsterten sich. „Genug.“

„Das ist keine Antwort!“

„Nein“, krächzte er, seine Stimme triefte vor dunkler Autorität. „Aber es ist die einzige Antwort, die ich dir heute Abend unter ihrem Dach geben kann.“

Ich schüttelte den Kopf und kämpfte gegen die beängstigende Anziehungskraft an, die er auf mich ausübte. „Du heiratest meine Mutter, Lucian. Du hast kein Recht, dich in mein Leben einzumischen oder meinen Verlobten infrage zu stellen.“

„Das weiß ich.“

„Dann halt dich da raus!“

Er schwieg einen langen, quälenden Moment lang, sein dunkler Blick suchte mein Gesicht. „Ich würde ja“, sagte er leise.

Ich runzelte die Stirn, überrascht von dem plötzlichen Tonfall. „Aber?“

Seine Augen verhärteten sich und blitzten mit einer tödlichen, entfesselten Intensität auf, die mir einen heftigen Schauer über den Rücken jagte. „Aber ich weiß etwas, was du nicht weißt.“

Mein Herz hämmerte wie ein gefangener Vogel gegen meine Rippen. „Was weißt du?“

Lucian warf einen Blick zu den großen Flügeltüren, um sicherzugehen, dass meine Mutter nicht zurückkam. Dann sah er mir direkt in die Augen.

„Bevor du zum Altar schreitest“, warnte er mich mit rauer, gefährlicher Stimme, „musst du hören, was ich über ihn weiß.“

Ich starrte ihn an, unfähig mich zu bewegen, unfähig, den Blick abzuwenden. „Warum?“

Lucians Gesichtsausdruck veränderte sich, die kalte Berechnung wich einem Ausdruck düsterer, erdrückender Ernsthaftigkeit.

„Weil du, wenn du Nathan heiratest“, sagte er, „vielleicht nicht lange genug lebst, um es zu bereuen.“

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