Mag-log inDrei Tage vor meiner Markierungszeremonie steckte jemand das Brautmodengeschäft in Brand, während ich drin mein Zeremonienkleid anprobierte. Alpha Marcus ließ den Brandstifter ins Rudelgefängnis werfen und verurteilte ihn zu der härtesten Strafe, die unsere Gesetze zuließen. Ich lag im Krankenhausbett, mein Körper übersät mit Verbrennungen dritten Grades, und wollte gar nicht richtig aufwachen, weil die Realität meiner Entstellung immer mehr auf mich einstürzte. In meinem halbbewussten Zustand hörte ich, wie Marcus mit der Heilhexe des Rudels sprach. „Alpha, wir können sie mit der alten Magie immer noch vollständig heilen. Wenn wir länger warten, wird Sarah diese Narben lebenslang tragen! Du willst doch nur, dass Miss Rachel an der Markierungszeremonie deine Luna wird. Das ist unmenschlich!“ „Sie soll die Narben behalten. Ich werde für sie sorgen, solange sie lebt, aber wenn sie geheilt wird, macht sie bestimmt Ärger bei der Zeremonie.“ „Ich habe Rachel versprochen, dass ihr Kind mit allen Ehren ins Rudel aufgenommen wird. Nur wenn Sarah völlig entstellt ist, wird sie dankbar genug sein, Rachels Kind wie ihr eigenes großzuziehen. Die Narben sind notwendig – so wird sie sich niemals trauen, das Kind schlecht zu behandeln.“ In der dunklen Ecke des Zimmers, wo niemand hinsah, lief mir eine Träne über die verbrannte Wange. Das war also die Wahrheit. Die Markierungszeremonie, von der ich immer geträumt hatte, war nichts als eine Lüge. Das Band, nach dem ich mich so sehr sehnte, sollte zu meinem Todesurteil werden. Wenn es so sein sollte, dann würde ich ihm geben, was er wollte.
view moreI woke up sore, every muscle aching, my body still humming with the memory of last night. Heat lingered on my skin, the sweetest kind of ache. My lashes fluttered open and there he was, lying right beside me.
Reid. My world. My husband. The steady rise and fall of his chest, the faint stubble shadowing his jaw, the way his arm was already draped across my waist as if he couldn’t let go even in sleep, it all made my heart squeeze. I shifted closer, snuggling into his warmth, breathing in that intoxicating scent of cedar and skin that was uniquely his. Just as I tilted my face to look at him, his lips brushed the curve of my neck. A shiver shot through me. “Mm… Reid…” I whispered, my voice half a moan, half a plea. His lips curved into a smirk against my skin. “Good morning, my baby,” he murmured, his voice low, rough with sleep, but devastatingly tender. His hand slid over my hip, pulling me closer until not even a breath could fit between us. I turned in his arms, catching the hunger in his eyes the moment they opened. “You’re insatiable,” I teased, though my voice trembled with want. “Only with you,” he replied, brushing his thumb over my bottom lip before capturing it with a possessive kiss. I gasped against his mouth as his weight shifted over me, his body covering mine with protective heat. My hands tangled in his hair, pulling him deeper, needing him closer. His kisses grew urgent, tasting of promises and fire, tracing down my throat as if he couldn’t get enough of me. “Reid,” I moaned again, my nails raking lightly over his back. “We… we shouldn’t… it’s morning…” He chuckled, dark and wicked, lips grazing the swell of my chest. “Then let the morning start with you,” he whispered. “Let every day start like this, with my wife in my arms, moaning my name.” The words melted what little resistance I had left. His touch became bolder, his kisses hotter, until the room blurred around us and the only thing that mattered was him, his hands, his mouth, the way he made me forget the world outside our bed. Every sigh, every shiver, every whispered endearment became a symphony between us, building again until I was consumed, lost in the love of the man who held me like I was everything he’d ever wanted. Reid brushed my hair back gently, his lips ghosting over my temple before he rolled onto his back with a satisfied sigh. I curled against him, still dazed. “Where are you going?” I asked when he started to sit up. My voice came out small, uncertain. “It’s Sunday… we should be spending the day together.” Reid reached for his shirt, buttoning it lazily while giving me that familiar smile, the one that always made me forgive too easily. “I’m going to meet Natalie,” he said matter-of-factly. “She’s having trouble with that property case in court. She needs my help.” At the mention of her name, something tightened in my chest. Natalie. His childhood best friend. She always seemed to need him. Always managed to find her way into our weekends, our evenings, our moments. I tried to keep my voice steady. “But… it’s Sunday, Reid. I thought… maybe just for once, we’d stay in bed, spend the day together. Just us.” He leaned over and kissed my forehead softly, lingering as if that would erase my unease. “You’re my wife. My everything. But Natalie's been by my side since we were kids. She really needs me today, and I promise I’ll be back before evening.” I forced a smile, nodding even though doubt pricked at me like needles beneath my skin. “Alright,” I whispered. “I’ll wait.” Reid cupped my face, his thumb brushing along my cheek. “Don’t worry,” he said gently, his eyes holding mine. “It’s just Natalie. Nothing more. You have my heart, always.” I nodded again, this time more hesitant than before. My lips curved, but inside, unease lingered. As the door clicked shut behind him, I lay back against the sheets still warm from his body, my mind whispering questions my heart didn’t want to hear.Ich konzentrierte mich auf meine Heilung in der Höhle des fremden Rudels und blendete alle Nachrichten von zu Hause aus.Oliver kam fast jeden Tag vorbei, um mir bei der Genesung zu helfen.Die Tage vergingen ruhig schnell.Doch für Marcus geriet alles außer Kontrolle.Nach einer Woche ohne jede Spur von mir verlor er den Halt.Er ertränkte seine Sorgen in whiskeygetränktem Wolfsbann, war kaum noch bei Verstand.In einem Anfall von Raserei forderte er einen anderen Alpha mitten auf der Straße heraus.Der Kampf endete damit, dass er schwer verletzt auf der Krankenstation lag.Sein alter Freund, der Rudelheiler – derjenige, der meinen Wolf vergiftet hatte – stellte ihn endlich zur Rede:„Soll ich dir die Wahrheit sagen? Sarah war bei der Silber-Injektion bei Bewusstsein. Sie hat alles gehört, auch wenn sie sich nicht bewegen konnte.“„Ich habe ihre Tränen gesehen, als das Silber durch ihre Adern brannte.“„Marcus, du hast sie völlig zerbrochen. Sie wird nie zurückkommen.“„Ic
Tränen tropften auf sein Handy-Display.Marcus schickte Nachricht um Nachricht.Er gestand seine immerwährende Liebe.Er bekannte seine Verrätereien.Doch jede Nachricht kam als „nicht zugestellt“ zurück.Ich hatte ihn überall blockiert.Marcus zögerte keine Sekunde mehr, raste panisch los, um sich den Suchtrupps anzuschließen.Aber es war zu spät.Am Ort des vermeintlichen Angriffs fand niemand eine Spur von mir.Währenddessen war mein Flug längst im Ausland gelandet.Der fingierte Angriff der Streuner war mein Abschiedsgeschenk gewesen.Meine sorgfältig ausgelegte Falle für den Alpha, der mich zerstören wollte.Er wollte mich gezeichnet, meinen Wolf tot sein. Er wollte, dass ich in seinem Netz aus Lügen weiterlebte.Also hinterließ ich ihm mein eigenes Geschenk.Meine Freundin Oliver wartete am Flughafen, schnappte nach Luft, als sie meine verbrannte Haut sah.Behutsam fuhr sie mit den Fingern über die Narben, Tränen liefen ihr übers Gesicht.„Wie konnte das passieren
Schuld und Reue tobten in Marcus’ Herzen wie zwei kämpfende Wölfe, seine Alphakraft schwankte gefährlich bei jedem neuen Ausbruch von Gefühlen.Nach einer langen Stille kam seine Stimme eiskalt hervor, jedes Wort war ein Alpha-Befehl:„Sarah ist meine einzige Gefährtin“, knurrte er, seine Fänge sichtbar. „Mein Wolf hat sie gewählt, auch wenn ich zu blind war, es zu sehen.“„Ob sie lebt oder tot ist, sie ist die Einzige, die ich je beanspruchen werde. Die Rudelbande lügt nicht – sie hat Rachel nie akzeptiert.“Seine Krallen fuhren aus, während er weitersprach: „Es ist mir egal, ob Rachel gebunden ist oder allein. Das bedeutet mir jetzt nichts mehr. All ihre Lügen, all ihre Manipulationen – sie sind weniger wert als Staub.“„Diese Nacht vor drei Jahren war ein Fehler“, spuckte er die Worte wie Gift. „Hätte ich gewusst, dass Oliver daraus entsteht, hätte ich sie nie begegnet. Niemals hätte ich diese Kette der Zerstörung begonnen.“Seine Kraft entlud sich so stark, dass die Kerzen de
Die Rudelältesten bahnten sich durch die Menge ihren Weg zu Marcus, Erleichterung war in ihren Gesichtern deutlich zu erkennen.Doch ihre Worte trafen ihn wie reines Silber, brannten sich tiefer ein als jede körperliche Wunde.„Jetzt, wo Sarah weg ist, kannst du Rachel endlich richtig für dich beanspruchen“, sagte seine Mutter, Zufriedenheit in jeder Silbe. „Du musst diese anstrengende Maskerade nicht länger aufrechterhalten.“Mit geübter Eleganz richtete sie ihre zeremonielle Robe. „Diese Omega war sowieso wertlos. Ein Alpha ohne Wolf als Gefährtin – das ist unnatürlich. Das Rudel hätte sie niemals wirklich akzeptiert.“„Such bald ein Datum aus“, fügte sein Vater voller Vorfreude hinzu. „Macht eure Bindung offiziell. Das Rudel hat seit Jahren keinen Anlass zum Feiern gehabt! Nach der Zeremonie räumen wir sofort Sarahs Zimmer aus. Rachel kann heute Nacht schon einziehen – es gibt jetzt keinen Grund mehr zu warten.“Marcus stand wie erstarrt da, starrte in die jubelnden Gesichter s
Marcus’ Eltern, das ehemalige Alpha-Paar des Rudels, blickten mich offen feindselig an.Oliver schluchzte neben ihnen unkontrollierbar.„Böse Hexe! Böse Hexe hat Mama wehgetan! Ich will sie nicht in unserem Rudel!“„Ich will Mama! Ich will meine echte Mama!“Rachel lehnte schwach an Marcus, ihre
Ich stand nicht fest genug, und die Tür schwang unter meinem Gewicht auf.Marcus’ Augen blitzten vor Panik auf.„Sarah, was machst du hier?“„Denk nicht zu viel hinein“, eilte er zu erklären. „Rachel ist die Aufseherin unseres Rudelwaisenhauses und schützt alle Welpen. Sie ist heute zufällig hier
Ich sah ihm fest in die Augen. „Ein Omega hat keinen Platz im Hauptrudelregister. Ich… passe mich nur meiner neuen Realität an.“Marcus’ Miene wurde besorgt. „Du wirst immer meine Luna sein, Sarah. Du hast hier einen Platz in unserem Rudel.“Ich blickte ihm standhaft entgegen. „Als deine zukünftig
Ich zwang mich, aufzustehen, obwohl jeder Muskel meines neu vernarbten Körpers schmerzte.Marcus’ Arbeitszimmer lag gleich nebenan. Der Safe in seinem Schreibtisch hatte eine mir nur allzu vertraute Kombination – das Datum, an dem wir uns kennengelernt hatten.„Diesen Tag werde ich niemals vergess





