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Isola

Author: Ifyx💋
last update publish date: 2026-07-29 23:40:45

„Guten Nachmittag, Ms. Wren. Ich bin Dr. Stone.“

Seine Stimme riss meinen Kopf und meine Aufmerksamkeit zu mir hin, seine männliche Stimme zog meinen Blick von den Deckenfliesen, die ich gezählt hatte, direkt zu ihm.

Er stand in der Tür und füllte den gesamten Türrahmen mit seinen ganzen ein Meter achtundachtzig an schlanker Muskulatur unter dem weißen Kittel.

Sein welliges schwarzes Haar war auf eine gute Art unordentlich.

Seine braunen Augen lagen auf meinen, sein Blick war fest, als würde er mich einschätzen.

Er lächelte nicht, aber etwas in seinem Ausdruck ließ meinen Bauch umkippen.

Ich schluckte schwer, das Papier knisterte, als ich mich zurechtrückte.

„Hi. Isola reicht.“

Er nickte und schloss die Tür mit einem leisen Klicken.

Er ging zum Waschbecken, wusch sich die Hände, die Ärmel waren hochgekrempelt und enthüllten seine geäderten Unterarme.

Wasser strömte über seine Finger, und aus irgendeinem verrückten Grund konnte ich keinen Moment lang weggucken.

Etwas an der Art, wie er sich die Hände wusch, Seife auftrug und sie aneinander rieb, während Wasser über seine Hände spritzte, fühlte sich intim an.

Ich sollte das nicht tun, ich sollte nicht hier sitzen und all diese verrückten Gedanken haben. Ich versuchte, mich selbst daran zu erinnern. Aber es fühlte sich an, als würde ich mich vom Gegenteil überzeugen wollen.

„Erzählen Sie mir, was los war“, sagte er, trocknete sich die Hände und drehte sich dann zu mir um.

Keine Akten. Keine Ablenkungen. Nur er, der sich an die Arbeitsplatte lehnte, die Arme vor der breiten Brust verschränkt.

Oh verdammt, konzentrier dich, Isola. Die Stimme in meinem Kopf warnte. Ich kann nicht, es ist schwer, antwortete ich.

Ich erklärte die Symptome, unregelmäßige Zyklen, die wiederkehrende Müdigkeit, die schmerzhaften und unerträglichen Krämpfe, die mir das Leben nehmen.

Überraschenderweise kam meine Stimme gefasster heraus, als ich mich fühlte.

Er hörte aufmerksam zu, nickte gelegentlich, seine Augen verließen meine nie.

Es war keine klinische Distanz, es war Fokus. Als wäre ich die einzige Patientin der Welt.

„Klingt, als könnte es Stress sein“, murmelte er und stieß sich von der Arbeitsplatte ab.

Er trat näher an mich heran, und sein Duft füllte meinen Raum, er war holzig. „Aber wir werden alles überprüfen.“

„Legen Sie sich für mich zurück, Isola.“

Die Art, wie er meinen Namen sagte… weich, fast zärtlich.

Ich gehorchte und legte mich auf den Tisch. Er justierte die Steigbügel, seine Hände streiften meine Waden, als er meine Füße positionierte.

Es war sanft und professionell. Aber meine Haut erhitzte sich bei der Berührung, Funken liefen meine Oberschenkel hinauf.

„Atmen Sie ruhig“, sagte er, seine Stimme tief.

Er zog das Tuch über meine Knie, dann zog er einen Handschuh an.

Ich starrte an die Decke und nahm meine offizielle Arbeit wieder auf, die Deckenfliesen zu zählen.

Aber mein Körper verriet mich, mein Puls pochte, ich fühlte Wärme dort unten. Ich sollte mich nicht so fühlen.

Seine Handfläche drückte zuerst auf meinen Unterleib. „Irgendeine Empfindlichkeit hier?“ Er kreiste langsam, die Finger weit gespreizt, und übte gerade genug Druck aus, dass ich mich leicht wölbte.

Seine Handfläche drückte zuerst auf meinen Unterleib, warm und vorsichtig. „Irgendeine Empfindlichkeit hier?“

Dann kreiste er seine Hände langsam, bewegte seine Finger mehr und übte mehr Druck aus, der ausreichte, dass ich zuckte.

„Nein“, flüsterte ich, aber meine Stimme war kaum hörbar.

Seine Berührung verweilte eine Sekunde länger als nötig, oder vielleicht bildete ich es mir ein.

„Gut.“ Er bewegte sich tiefer, sein Atem gleichmäßig, als er das Spekulum vorbereitete. „Das könnte sich kalt anfühlen. Entspannen Sie sich für mich.“

Ich versuchte es. Gott, ich versuchte es. Das Instrument glitt in mich hinein, es war kühl gegen die Wärme dort.

Aber seine Finger führten es mit sorgfältigen und sanften Bewegungen, die sich eher anfühlten, als würde er mich streicheln, statt mich zu untersuchen.

Mein Atem stockte, und meine Oberschenkel spannten sich an. Er hielt inne, seine Augen trafen meine über dem Tuch.

„Sie machen das großartig“, sagte er leise, es klang, als würde er mich loben.

Seine freie Hand lag auf meinem Knie, sein Daumen strich leicht über mich.

Es war eine tröstende Geste, die Elektrizität direkt in meinen Kern schickte.

Ich biss mir auf die Lippe.

Ich versuchte, die Wärme zu bekämpfen, die ich in meinen Wangen spürte.

Das war falsch. So falsch. Aber der Schmerz, der sich zwischen meinen Beinen aufbaute, kümmerte sich nicht darum.

Er arbeitete effizient, aber jede Bewegung fühlte sich absichtlich und intim an.

„Alles sieht normal aus“, murmelte er, die Stimme wie Sünde. Eine Sünde, der man zu entkommen versucht, aber nicht kann.

Als er zurückzog, streiften seine behandschuhten Finger meine empfindliche Haut, und ich keuchte leise, aber er hörte es.

Was zum Teufel geht hier überhaupt vor? fragte ich niemanden Bestimmten.

Seine Augen verdunkelten sich für ein paar Sekunden, anerkennend, dass er verstand, was vor sich ging, bevor er es maskierte.

Er half mir aufzusitzen, seine Hand am Ellbogen, und stabilisierte mich, während ich das Gleichgewicht fand.

Seine Berührung verweilte eine Weile, sein Daumen rieb meinen Arm.

„Wir werden einige Labore laufen lassen. Ergebnisse in einer Woche.“ Dann, leiser, sagte er, die Augen auf meinen:

„Passen Sie bis dahin auf sich auf. Sie verdienen das.“

Ich nickte, die Worte steckten in meiner Kehle. Er trat zurück, zog die Handschuhe aus, aber die Luft zwischen uns hatte sich verändert.

Es war unangenehm.

Ich zog mich hinter dem Vorhang an, die Finger zitterten an den Knöpfen, während ich die Kleidung anzog und jede Berührung, jedes Wort nachspielte.

Als ich herauskam, saß er an seinem Schreibtisch und schrieb Notizen. Wieder professionell.

Aber als er mir den Folgezettel reichte, streiften sich unsere Finger – diesmal absichtlich?

Und mein Körper erhitzte sich.

„Bis bald, Isola.“

Ich verließ das Krankenhaus benommen, der Stadtlärm war zu laut und verwirrte meinen Kopf, während ich darüber nachdachte, was geschehen war.

Elias schrieb, als ich ein Taxi anhielt: Habe dich heute Morgen vermisst. Dinner morgen. Blaues Kleid.

Ich starrte auf den Bildschirm und überlegte, ob ich antworten sollte oder nicht.

Der Bluterguss an meinem Handgelenk war immer noch da, aber Dr. Stones Stimme klang noch in meinem Kopf. Passen Sie auf sich auf.

Die Woche verlief träge, Meetings, Gedanken und Elias’ zunehmende Forderungen.

Er hielt sich öfter in meiner Nähe auf, kontrollierte mein Handy, kritisierte meine Outfits, er wurde kontrollierender und unsicherer.

„Du gehörst mir“, flüsterte er im Bett, seine Hand wanderte besitzergreifend über meinen Körper.

Aber seine Berührungen ließen mich jetzt kalt. Ich heuchelte Lächeln und auch Stöhnen, mein Geist driftete zu den behandschuhten Händen und den braunen Augen, die mich durchschauten.

Am Freitag zog sich meine Brust zusammen. Ich trug das blaue Kleid, das er ausgesucht hatte.

Die Seide des Kleides umschmeichelte meine zierliche Figur und betonte die Kurven, die ich mir durch gestohlene Yoga-Sessions verdient hatte.

Meine brünetten Wellen waren lose hochgesteckt, ich trug dunkelblauen Lidschatten, der zu meiner Augenfarbe passte und auch die Schatten unter meinen Augen verdeckte.

Ich blitzte meine Zahnlücken in einem geübten falschen Lächeln auf. Dem, das Elias gutheißen würde.

Seine Penthouse-Wohnung war voller Gäste, Kollegen in Anzügen, Sozialiten, die von Diamanten tropften.

Elias stand im Zentrum, seine Arme um meine Taille, als würde er Anspruch erheben.

„Du siehst perfekt aus“, murmelte er, seine Lippen bissen sanft in mein Ohr.

Aber sein Griff verstärkte sich, als ein Kellner zu lange verweilte.

Die Türklingel ertönte. Und Elias grinste und entschuldigte sich. „Der Ehrengast ist da.“

Ich nippte an Champagner und plauderte geistesabwesend mit einem Fremden, als Elias zurückkam. Flankiert von ihm.

Dr. Stone. Alaric.

„Warte, was?“

Der Name ließ mich erstarren. Das konnte nicht stimmen.

Ich blinzelte einmal, zweimal. Und dann sank mein Magen.

Er stand da in einem sorgfältig geschneiderten Anzug, den Mantel über einem Arm. Er hatte immer noch die gleiche gebieterische Präsenz, aber jetzt war sie lässiger.

Er musterte den ganzen Raum, und dann landeten seine Augen auf mir. Sie weiteten sich für eine Sekunde und kehrten dann zum Normalzustand zurück.

„Dad, das ist Isola Wren. Meine Freundin.“ Elias zog mich vor, ahnungslos.

Alaric streckte die Hand aus, und ich schüttelte sie. Aber sein Daumen strich über meine Handfläche. Ein Geheimnis, eine sengende Berührung.

„Vergnügen“, sagte er, seine Stimme fest, während seine Augen immer noch auf meinen lagen.

Die Welt kippte. Wie konnte das sein?

Mein Arzt.

Elias’ Vater.

Doppelt so alt wie ich.

Der Mann, dessen Hände in mir gewesen waren.

Das Dinner war Folter. Ich saß ihm gegenüber, jeder Blick, den er mir zuwarf, entzündete etwas in mir.

Sein Fuß streifte meinen unter dem Tisch und glitt dann meinen Waden hinauf. Langsam und absichtlich.

Ich drückte zurück, meine Oberschenkel öffneten sich von selbst unter der Seide.

Elias’ Hände lagen auf meinen Oberschenkeln, während er plauderte. Seine Hände auf meinen Oberschenkeln fühlten sich jetzt kindisch an.

Elias beugte sich vor. „Alles okay? Du bist gerötet.“

„Mir geht’s gut“, hauchte ich. Aber Alarics Augen versprachen mehr.

Das Gespräch floss, während das Dinner weiterging. Ich nickte, lachte, aber ich starb innerlich.

Alarics Augen versprachen Ruin. „Warte, ist das nicht der ruhige Arzt, den ich getroffen habe, oder hat er über Nacht gewechselt?“

Das Essen kam, und da vibrierte Elias’ Handy, er ging raus, um den Anruf entgegenzunehmen und entschuldigte sich.

Die Gäste waren fertig mit Essen und zogen auf die Terrasse, der Tisch war leer, voller gebrauchter Teller und Besteck.

Ich sammelte die Teller ein, ohne nachzudenken, ich musste hier raus.

Ich brauchte einfach Luft. Ich brauchte Abstand.

Alaric tauchte aus dem Nichts auf und stand neben mir in der Küche, die Ärmel hochgekrempelt, die Krawatte gelockert.

Er nahm einen Teller aus meinen zitternden Händen.

„Du solltest nicht hier sein, Miss Wren“, murmelte er, die Stimme so leise, dass sie zwischen meinen Beinen streichelte.

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