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Mein Stiefvater ist mein One-Night-Stand
Mein Stiefvater ist mein One-Night-Stand
ผู้แต่ง: Little Miss Honey

Kapitel 1

ผู้เขียน: Little Miss Honey
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-28 05:57:18

Madisons Perspektive

„Hallo Miss Madison, es tut mir leid, Ihnen diese Nachricht überbringen zu müssen, aber Ihr Vater ist verstorben.“

Mr. Williams’ Stimme hallte in meinen Ohren wider, während ich um Luft rang.

Die Worte trafen mich wie ein Schlag in den Magen. Meine Sicht verschwamm, und ich verlor beinahe das Gleichgewicht.

„Ich… ich verstehe das nicht.“ stammelte ich.

„Mr. Williams, ist das irgendein Scherz?“ Meine Stimme brach, als ich den Kloß in meinem Hals hinunterdrückte.

„Das… das muss irgendein Streich sein, um uns nach Hause zu locken, oder?“ Ich klammerte mich verzweifelt an diese Hoffnung und betete, dass er mir sagen würde, es sei nur ein grausamer Scherz.

Aber die Stille am anderen Ende der Leitung sagte mir etwas anderes.

Als Mr. Williams schließlich sprach, war sein Ton sanft, aber bestimmt.

„Leider nicht, Miss Madison. Er ist fort.“

Ich keuchte auf, bedeckte meinen Mund mit der Hand, während Tränen über mein Gesicht liefen.

Die Worte hallten immer wieder in meinem Kopf wider: „Er ist fort.“

„Mr. Williams…“ versuchte ich es erneut, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.

„Miss Madison, egal wie oft Sie fragen – die Antwort wird dieselbe bleiben.“ Seine Worte waren weich, fast gütig, aber sie schnitten wie ein Messer durch mich hindurch.

„Nein…“ Ich schüttelte den Kopf und weigerte mich, die Wahrheit zu akzeptieren, die mir ins Gesicht starrte.

Es war zu viel, zu plötzlich.

Der Schmerz, die Reue – alles war überwältigend.

„Auf Wiedersehen, Miss Madison.“ Mit diesen letzten Worten legte Mr. Williams auf.

Ich kämpfte dagegen an, die Tränen zurückzuhalten, aber ich konnte nicht.

Mein Vater war fort.

„Dad…“ wimmerte ich.

Plötzlich schossen mir Gedanken an meine Mutter durch den Kopf. Ich musste mit ihr sprechen und ihr die Nachricht überbringen.

„Mom“, rief ich und rannte die Treppe hinauf zu ihr.

„Maddy, was ist los?“ Sie runzelte die Stirn, ohne mir auch nur einen Blick zu schenken, als ich ihr Zimmer betrat.

Sie saß vor dem Spiegel und trug Lipgloss auf.

Ich konnte nicht widerstehen, sie zu stören, obwohl sie sich gerade für die Arbeit fertig machte.

„Mom, Dad ist tot. Ich habe die Nachricht von Mr…“

„Ist das, was du sagen wolltest?“ schnappte sie mich an, bevor ich den Satz beenden konnte.

„Du weißt es?“

„Natürlich weiß ich es.“ zischte sie.

„Seit wann, und du hast es mir nicht einmal gesagt?“ schrie ich mit Tränen in den Augen.

„Pass auf deinen Ton auf, junge Dame.“ Sie rollte mit den Augen und drehte sich zu mir um.

„Maddy, verschwende keine Tränen an ihn. Er ist es nicht wert.“

Sie wandte sich wieder dem Spiegel zu und schmatzte ein paar Mal mit den Lippen.

„Kannst du das glauben? Der Bastard hat uns nicht einmal Geld hinterlassen.“

„Mom!“ rief ich ungläubig aus.

„Dad ist tot, und du redest über sein Geld.“

„Er war uns zu Lebzeiten nichts Gutes, also hatte ich gehofft, er wäre es wenigstens im Tod.“ Sie seufzte.

„Ich kann es nicht glauben.“ zischte ich.

Ich wusste, dass er nicht der Beste gewesen war, aber zumindest war er mein Vater, und ich wusste, dass er mich geliebt hatte.

„Maddy, komm zurück!“ schrie meine Mutter hinterher.

Ich sah mich nicht um. Ich rannte, bis ich auf der Straße war.

Ich brauchte eine Ablenkung, etwas, das den Schmerz betäubte, und sei es nur für eine Weile.

Als ich mich umsah, fiel mein Blick auf eine Bar ein Stück weiter vorne.

„Was wäre besser, um den Kummer zu vergessen, als sich in Alkohol zu ertränken?“ murmelte ich vor mich hin, während ich mich zum Eingang schleppte.

Ich stieß die schwere Holztür auf.

Es war das erste Mal, dass ich an einem solchen Ort war, und einen Moment zögerte ich. Doch der Schmerz in meiner Brust trieb mich vorwärts.

Ich setzte mich auf einen Barhocker ganz am Ende der Theke.

Ich brauchte nur Ruhe, Stille und eine Flasche Whiskey.

Der Barkeeper kam auf mich zu.

„Schwerer Abend?“ fragte er mit leiser, mitfühlender Stimme.

„Hmm“, grunzte ich, meine Stimme heiser vom Weinen.

„Was darf’s sein?“

„Whiskey.“ Das Wort kam wie ein Hauch, fast wie eine Bitte.

Er stellte keine weiteren Fragen, schenkte einfach ein und stellte das Glas vor mich.

„Danke“, murmelte ich und umschloss das kühle Glas mit den Fingern.

Der erste Schluck brannte beim Hinuntergehen, und ich begrüßte das Gefühl.

Es war scharf und heiß und schnitt durch die Taubheit, die sich langsam ausgebreitet hatte.

Innerhalb einer Minute war das Glas leer, aber sobald der Alkohol weg war, drohten die Tränen zurückzukehren. Ich hielt sie nicht zurück.

Der Barkeeper stellte ein weiteres Glas vor mich, und ich runzelte verwirrt die Stirn.

„Das habe ich nicht bestellt“, sagte ich.

„Jemand hat es bereits bezahlt“, antwortete er, bevor er zum nächsten Kunden weiterging.

Ich starrte einen Moment auf das Glas, bevor ich es nahm und in einem Zug leerte, in der Hoffnung, der Schmerz würde verschwinden. Aber er tat es nicht.

Die Erinnerungen an meinen Vater, die Reue und der Kummer waren immer noch da und lasteten schwer auf meinem Herzen.

Als ich mir mit dem Handrücken die Augen abwischte, spürte ich eine Präsenz neben mir. Ich blickte auf und sah einen Mann neben mir stehen, dessen Gesichtsausdruck sanfte Besorgnis zeigte.

„Hier“, sagte er und reichte mir ein Taschentuch.

„Danke.“ Ich tupfte mir die Augen ab und fühlte mich ein wenig albern, weil ich in einer Bar weinte.

Obwohl ich bereits angetrunken war, konnte ich das Aussehen des Mannes noch erkennen, als er sich auf den Hocker neben mir setzte.

Er wirkte älter, aber das hielt mich nicht davon ab, zu bemerken, wie attraktiv er war. Er war groß, mindestens eins achtzig, mit breiten Schultern, stechend grauen Augen und dunklem Haar. Er war die Art Mann, die eine stille Stärke ausstrahlte.

„Ich schätze, Sie sind derjenige, der das Getränk bezahlt hat?“ fragte ich und drehte mich zu ihm um.

„Spielt das eine Rolle?“ antwortete er mit einem Lächeln, das sein Gesicht aufleuchten ließ, während er sich auf den Tisch lehnte.

Er war gutaussehend, mehr als das – er war charmant, und einen Moment lang fand ich mich von der Traurigkeit abgelenkt, die an mir nagte.

Er bestellte ein weiteres Getränk und stellte eines vor mich, während er seinen Hocker näher heranzog.

„Sie sehen aus, als bräuchten Sie das“, sagte er.

Ich widersprach nicht. Ich drückte den Alkohol einfach die Kehle hinunter, dankbar für die Ablenkung.

„Sie sehen aus, als hätten Sie einen schweren Tag gehabt“, sagte er und nahm einen Schluck aus seinem Glas.

„Kann man so sagen“, brachte ich ein schwaches Lächeln zustande.

„Ich habe meinen Vater verloren, und bitte, ich brauche kein Mitleid“, fügte ich schnell hinzu, weil ich dieses Thema nicht anschneiden wollte.

Er schüttelte den Kopf, und ein kleines Lachen entwich seinen Lippen.

„Ich wollte kein Mitleid zeigen.“

„Wirklich?“ kicherte ich.

„Sie wollten nicht sagen: ‚Oh mein Gott, es tut mir so leid um Ihren Verlust‘?“ Ich rollte mit den Augen.

„Ich verstehe, was Sie durchmachen. Scheiß drauf.“

„Wow, Sie sind echt was Besonderes“, lachte er, und der Klang war tief und echt. „Das wollte ich nicht sagen, aber ich kann Ihnen sagen, dass ich verstehe, wie es ist, einen Elternteil zu verlieren.“

Er zögerte, bevor er hinzufügte: „Ich bin ein Waisenkind.“

„Oh.“ Das Wort rutschte mir heraus, bevor ich es verhindern konnte. Ich musste den Drang unterdrücken, ihm das Mitgefühl anzubieten, das ich gerade abgelehnt hatte.

Die Traurigkeit in seinen Augen war unverkennbar und zog an etwas in mir.

„Jedenfalls“, sagte ich und räusperte mich. „Prost darauf.“ Ich hob mein Glas, und er tat dasselbe.

„Ich bin sicher, Ihre Eltern waren wunderbar. Mein Vater war es nicht.“ Die Traurigkeit schlich sich wieder in meine Stimme, während ich sprach.

„Er war ein Versager. Er war nicht immer so, aber Menschen ändern sich. Meine Mutter musste sich von ihm scheiden lassen, und jetzt ist er tot.“

Ich nahm einen weiteren Schluck und spürte, wie die Tränen erneut drohten.

Ich brauchte die Worte dieses Mannes nicht, wollte sein Mitleid nicht.

Ich brauchte nur, dass der Alkohol seine Arbeit tat und den Schmerz betäubte.

Aber er sagte nichts. Er beobachtete mich nur mit einem Lächeln im Gesicht, sein Getränk in der Hand.

„Und Sie?“ fragte ich und blickte zu ihm auf. „Nach Ihrem Aussehen zu urteilen, glaube ich nicht einmal, dass Sie hier sein sollten.“

„Nun, das ist eine lange Geschichte“, sagte er, räusperte sich und leerte sein Glas.

„Ich brauche nicht die ganze Geschichte“, bemerkte ich und rollte mit den Augen.

„Meine Verlobte ist abgehauen. Wir sollten heiraten, aber sie hat mir gesagt, sie rennt mit der Liebe ihres Lebens davon.“ Er atmete aus, seine Stimme schwer von Niedergeschlagenheit.

„Verdammt, das ist hart.“

„Vermutlich“, murmelte er, sein Gesichtsausdruck niedergeschlagen.

Ich nahm einen weiteren Schluck und drehte mich vollständig zu dem Mann neben mir um.

Ich konnte nicht begreifen, dass jemand das alles wegwerfen würde.

Von der Art, wie er gekleidet war, bis zu dem Selbstbewusstsein, das er ausstrahlte – es war klar, dass er wohlhabend war. Und mehr als das: Er war teuflisch gutaussehend.

Plötzlich spürte ich einen Durst, den ich nicht ganz einordnen konnte, ein Verlangen, das sich anschlich und mich überraschte.

Vielleicht war es der Alkohol, vielleicht die Traurigkeit, oder vielleicht war es einfach er.

Ich schob mich vom Hocker und rückte näher an ihn heran, blickte in diese stechend grauen Augen.

Ich streckte die Hand aus und strich mit dem Daumen über seine Lippen, spürte die Weichheit unter meiner Berührung.

„Da Ihre Verlobte weggelaufen ist, gehe ich davon aus, dass Sie Single sind?“

Die Kühnheit in meiner Stimme überraschte sogar mich selbst.

Seine Augen weiteten sich leicht, die Wimpern zuckten, als er mich überrascht ansah.

„Hmm.“

„Perfekt“, kicherte ich leise.

Ich drückte meine Lippen auf seine und schmeckte den Alkohol in seinem Atem.

Die Welt um uns herum verblasste, während ich meine Hüften im Takt mit seinen bewegte und unsere Körper sich in einem langsamen, berauschenden Rhythmus aneinander schmiegten.

Als wir uns schließlich voneinander lösten, berührten sich unsere Stirnen noch, während wir nach Atem rangten.

„Warum nehmen wir das nicht irgendwohin, wo es passender ist?“ flüsterte ich keuchend.

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