LOGINWir hatten es schon mittlerweile September und ich telefonierte nun regelmäßig mit meinen Eltern. Sie wussten immer noch nicht alles und ich wollte es auch dabei belassen . Wir hatten Sonntag Nachmittag und den wollte ich mit Tilly verbringen. Ich hatte sie schon seit langem nicht besucht und hatte dabei ein sehr schlechtes Gewissen. Schon fast bei ihr angekommen hörte ich mein Namen rufen was mich auf der Stelle erstarren ließ. Mein Herz raste mein Verstand setzte aus und ich konnte mich nicht bewegen. Wie konnte er mich finden ? Ich bin so vorsichtig gewesen. Seine Schritte kamen näher nein ,nein ,nein . Könnte ich schreien ? Aber was dann ? Würde er mir den Mund zu halten? Würde er mich betäuben und mich dann wieder einsperren? Leise Tränen begannen aus meinen Augen zu fließen . Und plötzlich war er da , ganz nah stand er hinter mir . ,,Adalaine ",flüsterte er leise von hinten in mein Ohr . Ich zuckte leicht zusammen meine Beine zitterten , kurz vor dem wegknicken . Ich betete da
Es vergingen weitere Wochen und nichts passierte. Ich wurde ruhiger ,entspannter und mutig. Ich hatte das letzte Jahr und Wochen soviel erlebt und konnte es doch mit niemandem teilen. Ich wollte meine Eltern sehen oder wenigstens anrufen, doch noch immer hielt mich was zurück. Aber heute ,heute hatte ich den Mut um diesen Anruf zu tätigen. Ich hatte ein neues Handy was ich mir in London gekauft hatte und es konnte nicht zurück verfolgt werden redete ich mir jedenfalls ein . Kein Riccardo würde erfahren was ich tat und somit wären meine Eltern nicht in Gefahr. Es wahr früher Abend, mit zitternnen Händen wählte ich ihre Nummer . ,,Hallo ", erklang die Stimme meiner Mutter. Tränen stiegen mir in meine Augen . ,,Mom" Ich hörte wie meine Mom tief ein atmete . ,,Adalaine bist du es ? Oh mein Gott ,wo bist du und warum hast du dich nicht gemeldet? Wir haben uns solche Sorgen gemacht, wir dachten dir wäre was schlimmes zu gestoßen. Wir wollten zur Polizei gehen und dich als vermiss
Am nächsten Morgen betrat ich Riccardo sein Haus . ,, Riccardo bist du da ?" , rief ich und machte mich auf der Suche nach ihm . ,,Riccardo wo steckst du ?" Ich hatte fast das ganze Haus durch sucht bis ich ihn schließlich in seinen Büro fand . ,, Hier steckst du ? Hast du mich nicht rufen hören ?" Er sah noch nicht einmal von seinen Papieren hoch als ich ihn fragte . Ich wollte gerade erneut fragen ..... ,,Ich habe sie gefunden Saphier. " Der erste Gedanke den ich sofort hatte ..Oh nein ,bitte nicht ...Doch dann fragte ich ..Wie ! Er blickte auf seine Augen müde und sein Gesicht mit einen Bartschatten versehen . Er musste die ganze Nacht wach geblieben sein . ,,Christian hat mich gestern nach der Pressekonferenz angerufen und mir ein Bild geschickt von einer Frau in Bibury. Er war sich nicht sicher und das Bild das ich von ihr hatte entsprach nicht dem Bild was ich von dir und ihr in London hatte . Da sie nur mit dem Rücken zu sehen war. Ich konnte ihn nur ein äl
Ich saß mit Freunden in einer Bar und der Fernseher lief und nur durchZufallschaute ich dort hin . Ich verschluckt mich fast an mein Getränk. ,,Kannst du das mal lauter schalten ", rief ich den Barkeeper zu. Er tat es ohne mir der Wimper zu zucken . Samantha stieß mich mit ihren Ellenbogen in die Seite . ,,Ist das nicht dein Bruder?" ,,Schsch , ja und jetzt ruhig bitte .Ich möchte das hören !" Er tut es wirklich, er tritt zurück. Das hätte ich nicht erwartet. Ich hatte seit dem Zusammenbruch bei mir zu Hause nicht mehr mit ihm gesprochen. Und ich hatte mich auch nicht beim ihm gemeldet. Ich wollte ihm Zeit geben . Und nun verkündet er sein Rücktritt öffentlich ohne mit mir geredet zu haben . Ich hatte gerade ein weiteren Schluck vom meinem Cocktail und spuckte ihn in Sekunden später über den Tisch in Ben seiner Richtung. ,,Sorry Ben " ,lächelte leicht und wischte mir mit einer Servertte über mein Mund . ,,Hast du das auch gehört oder habe ich was an meinen Ohren ?" ,fra
Weitere 60 Tage sind vergangen ohne jede Spur von ihr . Als ich aus Paris zurück kam dachte ich das mir irgendjemand ein Ergebnis liefern kann , aber nichts. Ich hätte mir nie vorstellen können das man vom Erdboden verschwunden sein kann. Es müssten doch irgend welche Spuren zu ihr führen. Sie müsste doch Fehler machen ,das hatte sie schon einmal. Kann man so vorsichtig sein ohne nicht doch und sei es nur ein klitzekleinen Fehler zu machen . Man kann und Adalaine war daß beste Beispiel. Man ist an mich heran getreten und fragte mich ob ich noch einmal Kandidieren möchte auf das Amt als Gouverneur. Ich dachte die ganze Zeit das sollte ich ,aber meine Priorität hatte sich geändert. Meine ganze Welt hat sich geändert und das seit ich so die Kontrolle bei Saphier verloren hatte. Ich hatte so viel Zeit zum Nachdenken das ich das Leben so wie es wahr nicht mehr wollte . Ich wollte kein Gouverneur mehr sein .Ich wollte nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen und mich den Paparazzi stellen. D
Weitere 60 Tage sind vergangen und immer noch schau ich mich um ob ich nicht wieder beobachtet werde . Bei jeden Klingeln der Tür von der Bäckerei zucke ich zusammen. Margarete blickt dann mit fragenden Blick zu mir . Ich würde ihr gerne erzählen warum ich erschrecke oder warum ich ständig über meine Schulter schaue . Aber ich weiß noch nicht ob ich ihr vertrauen kann . Die Leute hier in Bibury sind alle sehr freundlich und nett und haben mich in ihrem Städtchen mit offenen Armen empfangen, trotz allem bleibe ich vorsichtig. Heute ist mein freier Tag und ich habe beschlossen mir ein paar Wohnungen anzuschauen. Ich kann nicht ewig bei Tilly im Bed and Breakfast wohnen . Ich brauche was eigenes ,ein Rückzugsort wo ich sagen kann das ist mein zu Hause. Ich möchte meine Freiheit genießen solange ich kann und ich hoffe das es dieses mal länger oder vielleicht sogar ewig sein wird. Oder bis ich auf ein neues alles stehen und liegen lassen muss ,nur um von neuen zu fliehen. Wenn ich doch nur







