MasukIn der Nacht ihrer Geburt färbte Blut den Mond rot. Der Alpha-König wurde ermordet. Sein Königreich wurde geraubt. Und seine einzige Tochter, die rechtmäßige Thronfolgerin – verschwand spurlos. Alle glaubten, Prinzessin Lunara MoonBlood sei tot. Sie irrten sich. Von Wolfsjägern unter Menschen aufgezogen, wächst Lunara – die nun Lexi Dawson heißt – auf, ohne etwas von der uralten Kraft in ihren Adern zu ahnen. Schwach, unfähig, sich zu verwandeln, und gequält von Träumen von silbernen Augen und purpurroten Monden, glaubt sie, ganz gewöhnlich zu sein. Bis das Schicksal sie mit Kaelen Blackwood zusammenführt, einem gefährlichen abtrünnigen Werwolf. Als die Mondgöttin offenbart, dass Lexi seine schicksalhafte Gefährtin ist, tut Kaelen das Unvorstellbare. Er weist sie zurück. Gedemütigt und mit gebrochenem Herzen schwört Lexi, ihm niemals zu vergeben. Doch dunkle Geheimnisse erwachen. Als uralte Feinde aus den Schatten auftauchen und die Wahrheit über ihre Vergangenheit ans Licht kommt, entdeckt Lexi, dass sie kein gewöhnlicher Wolf ist – sie ist die verlorene Tochter des ermordeten Alpha-Königs. Der letzte rechtmäßige Herrscher. Mit einem gestohlenen Thron, den es zurückzuerobern gilt, und einem Königreich, das nach Gerechtigkeit schreit, muss sie den Wolf erwecken, den sie ihr ganzes Leben lang geleugnet hat. Eine Kraft, die unter ihrer Haut schlummert … eine, die ihr Volk entweder retten … oder vernichten könnte. Die Menschen, die ihren Vater ermordet haben, sind noch am Leben. Und dieses Mal ist der Verborgene Alpha hinter ihrer Krone her.
Lihat lebih banyak🐺 KAELEN 🐺 Das ganze Tal war hellwach. Die Schurken strömten aus ihren Hütten, die Waffen bereits in der Hand. Knurren hallte durch die Siedlung, während Krieger auf den Eingang zustürmten. Das Tal war umzingelt worden. Mein erster Gedanke war einfach. Varg. Oder ein weiterer Überfall der Wilden. Ich veränderte meinen Griff am Schwert, als Ronan, Garrick und mehrere Deltas neben mir in Formation aufnahmen. Wortlos überquerten wir die Lichtung. In dem Moment, als wir die Grenze erreichten … blieb ich stehen. Es waren keine Wilden. Es waren Krieger der Dreadhowl. An ihrer Spitze stand ein mir bekannter schwarzer Wolf. Er verwandelte sich, und Augenblicke später stand Vilkras Blackwood vor uns. Unsere Blicke trafen sich, und die Luft wurde kälter. Vilkras ließ seinen Blick langsam durch das Tal schweifen, wobei sich seine Lippe vor kaum verhohlener Abscheu verzog. „Also …“ „Hier hat sich also der große Kaelen Blackwood versteckt.“ Ich ging nicht auf seine Provokation ein.
•PERSPEKTIVE DER DRITTEN PERSON• Die Schurken murmelten weiter. Lexi hielt den Kopf gesenkt, das kleine Wolfsjunge klammerte sich immer noch an ihre Hand. Sie spürte, wie sich jeder Blick in ihre Haut brannte. Die Feindseligkeit lag schwer und erstickend in der Luft. Sie konnte es ihnen nicht verübeln. Sie gehörte zu den Menschen, die das Ende ihrer Art herbeigeführt hatten, auch wenn sie nicht aktiv an der Jagd auf sie teilgenommen hatte. Kaelens Kiefer spannte sich an. Er blieb in der Mitte der Lichtung stehen und wandte sich den versammelten Abtrünnigen zu. Seine Stimme erklang ruhig, aber gebieterisch. „Sie ist meine Gefährtin.“ Im Tal wurde es still. Dann brach ein Raunen los. „Eine menschliche Gefährtin?“ „Unmöglich!“ „Sie ist eine Jägerin!“ Kaelens goldene Augen huschten über die Menge. „Sie steht unter meinem Schutz. Wer sie auch nur anrührt, hat es mit mir zu tun.“ Die Abtrünnigen verstummten, doch der Groll blieb in ihren Augen zurück. Kaelen nahm Lex
• PERSPEKTIVE DER DRITTEN PERSON • Ein ohrenbetäubendes Gebrüll durchdrang den Wald. Die Bäume barsten auseinander, als ein riesiger schwarzer Wolf auf die Lichtung stürmte und mit solcher Wucht zwischen Lexi und den wilden Wölfen landete, dass der Boden bebte. Blätter und Staub wirbelten in die Luft. Das kleine Wolfsjunge schnappte nach Luft. Lexi erstarrte. Sie hatte Kaelen schon einmal gesehen, aber noch nie so. Er überragte jeden anderen Wolf, sein pechschwarzes Fell schimmerte in der frühen Nachmittagssonne. Seine goldenen Augen brannten vor stiller Wut, während ein tiefes Knurren aus seiner Brust dröhnte. Zum allerersten Mal … verstand Lexi, warum alle ihn fürchteten. Selbst die wilden Wölfe wichen instinktiv mehrere Schritte zurück. Nur einer blieb, wo er stand. Varg. Ein leises Lachen entfuhr ihm. „Also …“ „Der verbannt Prinz ist endlich eingetroffen.“ Der riesige schwarze Wolf ignorierte ihn völlig. Sein Blick wanderte von Varg … zu Lexi. Sie stand
•Perspektive der dritten Person• Das gesamte Jägerlager war wie erstarrt. Niemand sprach. Niemand rührte sich. Alle Augen waren auf Lexi gerichtet. Das kleine Wolfsjunge versteckte sich zitternd hinter ihren Beinen. Der Agent mit dem Wolfsbann-Dolch senkte langsam seine Waffe – nicht, weil er Angst hatte, sondern weil Gretonia ihm still signalisiert hatte, anzuhalten. Gretonia hatte bereits gewonnen. Er brauchte das Kind nicht mehr. Ein Jäger flüsterte mit zitternder Stimme: „Sie … hat Krallen.“ Ein anderer bemerkte ihre Augen – den kurzen roten Schimmer, der noch nicht ganz verblasst war. Jemand anderes sah ihre Reißzähne. Dann breitete sich Angst wie ein Lauffeuer aus. Jäger begannen, zurückzuweichen. Andere zogen ihre Waffen. Jemand rief: „Sie ist eine von ihnen!“ Die Stimmung änderte sich schlagartig. Tomas sah Lexi an. Sie stand schützend vor dem Kind, obwohl sich die Jäger gegen sie wandten. Er sah die Jäger an – die bereits ihre Waffen erhoben. Er sah Ha












Ulasan-ulasan