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SECHSZEHN: Erste Runde

last update Veröffentlichungsdatum: 10.07.2026 07:20:39

• PERSPEKTIVE DER DRITTEN PERSON •

Die silberne Wölfin stand wie erstarrt im Mondlicht, ihre Brust hob und senkte sich schnell.

Sie verstand nicht, was aus ihr geworden war. Jeder Instinkt schrie sie an, wegzulaufen.

Ein leises Knurren grollte tief in ihrer Kehle, als sie ihren Blick auf den Mann richtete, der einige Fuß entfernt stand.

Gretonia blieb vollkommen ruhig. Sein Stock lehnte leicht gegen den Waldboden, während mehrere vermummte Männer hinter ihm zwischen den Bäumen verborg
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  • Mond Blut: Aufstieg des verborgenen Alphas    ACHTZEHN: Die gejagte Prinzessin

    •Perspektive der dritten Person• Das gesamte Jägerlager war wie erstarrt. Niemand sprach. Niemand rührte sich. Alle Augen waren auf Lexi gerichtet. Das kleine Wolfsjunge versteckte sich zitternd hinter ihren Beinen. Der Agent mit dem Wolfsbann-Dolch senkte langsam seine Waffe – nicht, weil er Angst hatte, sondern weil Gretonia ihm still signalisiert hatte, anzuhalten. Gretonia hatte bereits gewonnen. Er brauchte das Kind nicht mehr. Ein Jäger flüsterte mit zitternder Stimme: „Sie … hat Krallen.“ Ein anderer bemerkte ihre Augen – den kurzen roten Schimmer, der noch nicht ganz verblasst war. Jemand anderes sah ihre Reißzähne. Dann breitete sich Angst wie ein Lauffeuer aus. Jäger begannen, zurückzuweichen. Andere zogen ihre Waffen. Jemand rief: „Sie ist eine von ihnen!“ Die Stimmung änderte sich schlagartig. Tomas sah Lexi an. Sie stand schützend vor dem Kind, obwohl sich die Jäger gegen sie wandten. Er sah die Jäger an – die bereits ihre Waffen erhoben. Er sah Ha

  • Mond Blut: Aufstieg des verborgenen Alphas   SIEBZEHN: Das Kind und das Biest

    •Perspektive der dritten Person• Die näherkommenden Schritte gehörten Tomas. Er stürmte durch die Bäume, die Augen vor Panik wild. Der Anblick, der sich ihm bot, ließ ihn wie angewurzelt stehen bleiben. Lexi … seine Schwester … war in einen dunklen Umhang gehüllt, kaum noch bei Bewusstsein und lehnte erschöpft an dem Schurken Kaelen. Tomas’ Reaktion war explosiv. „Du!“, brüllte er und stürzte sich nach vorne. „Du bist derjenige, der sie entführt hat!“ Er packte Lexi am Arm, riss sie von Kaelen weg und zog sie hinter sich. Mit der freien Hand zog er seinen Dolch, dessen Klinge mit Wolfskraut bestrichen war, und richtete ihn auf den Schurken. „Halt dich von ihr fern, du Bestie!“ Lexi war kaum bei Bewusstsein und erholte sich noch von der Hitze. Ihr Körper zitterte, als sie versuchte zu sprechen. „Tomas … warte … es ist nicht …“ Ihre Stimme war zu schwach. Die Worte kamen kaum über ihre Lippen. Weitere Schritte näherten sich … die Jäger, angelockt durch den Lärm. To

  • Mond Blut: Aufstieg des verborgenen Alphas   SECHSZEHN: Erste Runde

    • PERSPEKTIVE DER DRITTEN PERSON • Die silberne Wölfin stand wie erstarrt im Mondlicht, ihre Brust hob und senkte sich schnell. Sie verstand nicht, was aus ihr geworden war. Jeder Instinkt schrie sie an, wegzulaufen. Ein leises Knurren grollte tief in ihrer Kehle, als sie ihren Blick auf den Mann richtete, der einige Fuß entfernt stand. Gretonia blieb vollkommen ruhig. Sein Stock lehnte leicht gegen den Waldboden, während mehrere vermummte Männer hinter ihm zwischen den Bäumen verborgen standen. Keiner von ihnen rührte sich. Er auch nicht. Seine scharfen blauen Augen musterten die silberne Wölfin mit stiller Faszination. Ein schwaches Lächeln umspielte seine Lippen. „Du bist endlich erwacht.“ Die Wölfin entblößte ihre Reißzähne. Sie machte einen vorsichtigen Schritt zurück. Gretonia bemerkte alles. Wie ihre Ohren bei jedem Geräusch zuckten. Die Unsicherheit in ihrer Haltung. Die Angst, die sich hinter der Aggression verbarg. Dies war ihre erste Verwandlung. S

  • Mond Blut: Aufstieg des verborgenen Alphas    FÜNFZEHN: Das Erwachen

    AM NÄCHSTEN TAG.... • PERSPEKTIVE DER DRITTEN PERSON • Das Morgenlicht drang durch die hoch aufragenden Kiefern des Verborgenen Tals und warf lange Schatten über die Siedlung der Schurken. Es hätte friedlich sein sollen. Stattdessen durchbrach ein markerschütterndes Heulen die Stille. Jeder Wolf im Tal erstarrte. Ein weiteres Heulen antwortete darauf. Dann noch eines. Garrick riss den Kopf in Richtung der nördlichen Grenze. „Einfall!“ Innerhalb von Sekunden strömten die Krieger der Abtrünnigen mit gezückten Waffen aus ihren Hütten. Andere verwandelten sich in riesige Wölfe, deren Knurren durch das Tal hallte, während sie auf den Eingang zustürmten. Hinter der Baumgrenze standen fast zwanzig Wölfe. Ihr Fell war dunkler als die Nacht, ihre Augen wild vor Blutdurst. Das Wappen, das in die Lederrüstung derjenigen eingebrannt war, die noch in menschlicher Gestalt waren, ließ keinen Zweifel aufkommen. Der Clan der „Vile Fang“. An ihrer Spitze stand ein riesiger sc

  • Mond Blut: Aufstieg des verborgenen Alphas    VIERZEHN: Die Wahrheit über uns

    🫶 LEXI 🫶 Ich lag auf meinem Bett und starrte an die Decke, während mir immer wieder dieselben Worte durch den Kopf gingen. „Finde unseren Partner.“ Der Schlaf wollte einfach nicht kommen, obwohl ich meine Augen fest schloss und mich zwang, einzuschlafen. Die Stimme hatte nicht wie meine eigenen Gedanken geklungen. Sie hatte … echt geklungen, fast so, als hätte jemand direkt in meinen Kopf gesprochen. Ich drehte mich auf die Seite und griff langsam nach meiner linken Schulter. Der blaue Fleck war immer noch da. Meine Fingerspitzen streiften über die dunkle Stelle, und ich zuckte zusammen. Es tat immer noch weh, aber nicht mehr so stark wie zuvor. Ich sah immer noch vor mir, wie Kaelen unter dem silbernen Pfeil zusammenbrach. Irgendwie … hatte ich jeden einzelnen Moment davon gespürt. „Partner …?“ Das ungewohnte Wort entglitt leise meinen Lippen. Ich hatte es noch nie zuvor gehört. Aber ich bin mir sicher, dass ich es irgendwo gesehen habe. In Büchern.

  • Mond Blut: Aufstieg des verborgenen Alphas    DREIZEHN: Finde unseren Partner…

    🫶 LEXI 🫶 Ein stechender, brennender Schmerz schoss durch meine linke Schulter. „Ahhh!“ Ich schrie auf und sank auf die Knie, während ich die Stelle umklammerte, als hätte mich etwas durchbohrt. Es tat weh. Es tat so sehr weh. Mein Atem ging unregelmäßig, während eine Welle der Qual nach der anderen durch meinen Körper schoss. „W-Warum…?“ Meine Finger gruben sich in meine Schulter. Da war keine Wunde. Auch kein Blut. Warum fühlte es sich dann an, als wäre ich getroffen worden? Ich hob den Blick, um ihn anzusehen. Der schwarze Wolf taumelte von mir weg, ein silberner Pfeil tief in seiner Schulter steckend. Blut tropfte auf den Waldboden, während seine Beine unter ihm zitterten. Ein leises Winseln entfuhr ihm. Mein Herz zog sich zusammen. Ohne nachzudenken kroch ich auf ihn zu. „…Kaelen.“ Der Name entglitt mir, noch bevor mir bewusst wurde, dass ich ihn ausgesprochen hatte. Um uns herum wurde es auf dem Schlachtfeld still. Die Jäger starrten uns an. Niem

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