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Kapitel 3

ผู้เขียน: Muhea
Ich hörte das Kichern von Kindern in der Nähe und musste unwillkürlich lächeln.

Die Krankenschwester war kurz auf die Toilette gegangen und hatte mich gebeten, hier zu warten.

Ich nickte.

Wenige Minuten später hörte ich plötzlich einen Tumult um mich herum.

„Lena, was machst du denn hier?“

„Lena, bist du es wirklich? Bist du nicht geflohen, um der Strafe zu entgehen? Die Polizei ist doch sogar zur Schule gekommen, um dich festzunehmen, und trotzdem tauchst du hier so dreist auf.“

Ich runzelte die Stirn.

„Ich habe doch nichts Illegales getan. Warum sollte die Polizei mich festnehmen?“

Plötzlich packte mich jemand und zog mich hoch.

„Lena, das bist du wirklich. Komm sofort mit mir zur Polizeiwache und stell dich!“

Ich erkannte Leons Stimme und stieß ihn mit einem Ruck von mir weg.

„Leon, bist du verrückt? Warum sollte ich mich stellen?“

Schlagartig packte Sophie mich am Arm und sprach eindringlich, fast flehend:

„Lena, bitte geh diesen falschen Weg nicht weiter! Es geht um drei Menschenleben – du schuldest ihnen eine Erklärung. Wenn du deine Schuld eingestehst, werden wir uns alle für dich einsetzen und vielleicht ein mildes Urteil erreichen.“

Ich stieß sie scharf von mir weg.

„Was redest du da für einen Unsinn? Ich habe nichts getan. Warum sollte ich die Schuld eingestehen?“

Plötzlich packte mich jemand am Kragen.

„Bist du diejenige, die gestern über die rote Ampel gerast ist und meine Frau getötet hat?“

„Du Teufelsfrau! Weißt du überhaupt, dass meine Frau gerade schwanger war? Unsere ganze Familie wollte feiern – und dann hast du sie getötet! Du hast meine Familie zerstört, und dafür wirst du mit deinem Leben bezahlen!“

Ich wurde zu Boden geworfen, mein ganzer Körper schmerzte.

Mühsam versuchte ich mich zu erklären:

„Sie verwechseln mich! Ich war den ganzen Tag im Krankenhaus und bin überhaupt nicht gefahren. Außerdem habe ich mein Auto als gestohlen gemeldet, nachdem es verschwunden war.“

Der Mann sah auf meinen Krankenhauskittel und zögerte.

Doch Sophie meldete sich erneut zu Wort:

„Lena, ich weiß, dass deine Familie reich und mächtig ist und dass du vielleicht sogar das Krankenhaus dazu bringen könntest, falsche Beweise auszustellen. Aber hier geht es um Menschenleben – wie kannst du das leugnen?“

Auch Leon zeigte wütend auf mich und schrie:

„Lena, du hast Menschen getötet! Wie kannst du so tun, als wäre nichts passiert? Ich kann es bezeugen: Ich habe Lena schon früher sagen hören, dass sie, sobald sie ihren Führerschein hätte, in die Innenstadt fahren, rasen und über rote Ampeln fahren wollte, nur um den Kick zu suchen. Sie dachte, mit ihrem Geld und ihrer Macht müsse sie sich um die Folgen keine Sorgen machen. Ich habe versucht, sie davon abzuhalten, aber sie hat es trotzdem getan.“

Die Umstehenden sahen nun wütend auf mich und begannen, alles, was sie gerade in den Händen hielten, nach mir zu werfen.

„Wie kann jemand so herzlos sein? Du hast Menschen getötet und trittst trotzdem noch so arrogant auf!“

„Ihr Reichen saugt den Armen das Blut aus, und jetzt zählt unser Leben für euch nichts mehr. Leute wie du verdienen den Tod!“

Der Mann packte mich wütend am Hals und schrie:

„Nur weil ihr reich und mächtig seid, zählt unser Leben für euch nichts? Ich will, dass du mit deinem Leben bezahlst!“

Sirenen heulten auf, und sofort rief ein Polizist dem Mann zu:

„Was tun Sie da? Lassen Sie sie sofort los!“

Der Mann brüllte trotzig:

„Ich will nur meine Frau und mein Kind rächen! Warum hat sie meine Familie zerstört – und kommt trotzdem einfach so davon?“

Der Polizist versuchte ihn sofort zu beruhigen:

„Beruhigen Sie sich. Wir sorgen dafür, dass Ihnen Gerechtigkeit widerfährt.“

Der Mann ließ mich los, und der Polizist legte mir sofort Handschellen an.

Mit heiserer Stimme versuchte ich mich zu erklären:

„Herr Polizist, hier liegt ein Irrtum vor. Ich war den ganzen Tag im Krankenhaus, ich bin überhaupt nicht gefahren.“

Der Polizist starrte mich kalt an.

„Lena Müller, ist Ihnen bewusst, dass die schwangere Frau gestorben ist, weil Sie geflohen sind, keine Hilfe gerufen haben und damit die Rettung verzögert wurde?“

Ich fragte:

„Welche Beweise haben Sie? Ich bin nicht gefahren – das war nicht ich.“

Der Polizist seufzte, sein Ton war von Abneigung durchzogen.

„Lena Müller, das Unfallfahrzeug wurde bei Ihnen zu Hause gefunden, und sowohl die Überwachungskameras als auch die Dashcam zeigen, dass Sie gefahren und nach dem Zusammenstoß geflohen sind. Außerdem haben viele Zeugen Sie gesehen.“

Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Ich war doch gar nicht dort gewesen – warum sollte ausgerechnet ich es gewesen sein?

„Wenn Sie jetzt ein Geständnis ablegen, besteht noch die Möglichkeit auf Strafmilderung.“

Plötzlich fragte jemand:

„Was ist hier passiert?“

Jemand schrie mich wütend an:

„Dieses Mädchen hat jemanden mit dem Auto angefahren und getötet und ist geflohen. Die Polizei nimmt sie gerade fest.“

Jemand zerrte an mir, und aus Versehen wurde das Tuch, das meine Augen bedeckte, heruntergezogen.

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