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Kapitel 41

last update Date de publication: 2026-04-03 23:58:45

KAPITEL 14

CLARA

Auf dem Bürgersteig stehend, winkte ich vergeblich den vorbeirasenden Taxis zu, blind für meine einsame Gestalt. Jede Absage war eine kleine Erinnerung an meine Verletzlichkeit, ein entferntes Echo des Überfalls, das seitdem wie ein Schatten über mir schwebte.

Das dumpfe Geräusch einer sich entriegelnden Autotür ließ mich zusammenzucken. Ein schwarzes, luxuriöses Auto, dezent aber unverkennbar kraftvoll, war am Bordstein stehen geblieben. Die getönte Scheibe senkte sich, gab da
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    KAPITEL 45POV CLARAEinen Augenblick lang streiften seine Finger noch meinen Nacken, zeichneten unsichtbare Muster auf meine Haut, als wollte er seinen Namen in mein Fleisch gravieren, und im nächsten Moment hatten sich seine Hände um meine Hüften gelegt, mit dieser Besitzergreifung, die mich immer noch erzittern ließ. Keine Gewalt diesmal, nein – nur eine kalkulierte Festigkeit, als fürchtete er, ich könnte entkommen, mich in der dicken Luft des Zimmers auflösen. Als wäre ich eine Erscheinung, ein Traum, von dem er sichergehen musste, dass er nicht erwachte.Er drehte mich gegen die Bettkante, seine Brust an meinem Rücken, und ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr, während er etwas murmelte, das ich nicht verstand – vielleicht meinen Namen, vielleicht ein Gebet. Egal. Seine Worte verloren sich bereits im Geräusch der Seide, die an meinen Oberschenkeln rieb, als er mich nach vorne beugte, gerade so weit, dass mein gerundeter Bauch die Matratze streifte. Ich hielt den Atem an. N

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    KAPITEL 44POV CLARADie Tür der Suite schloss sich mit einem endgültigen Klicken hinter der Welt. Der dezente Luxus des Raumes – die weißen Rosen, der Blick auf das erleuchtete Paris, das riesige Bett – existierte nicht mehr. Da war nur die Stille, und er.Das Gewicht des Tages, der Emotionen, der ausgesprochenen Gelübde, ließ mich plötzlich zittern. Es war keine Angst mehr. Es war eine sanfte Fiebrigkeit, eine heilige Ungeduld. Ich stand mitten im Zimmer, mein Satinkleid plötzlich zu schwer, zu feierlich.Ich wandte den Blick Alexandre zu. Er sah mich an, an die Tür gelehnt, mit einer Intensität, die mich verbrannte. Er war nicht mehr der CEO, nicht mehr der Sohn, nicht einmal mehr der Verlobte. Er war mein Ehemann. Und in seinen Augen las ich dieselbe Erwartung, denselben Durst nach Realität nach all den Lügen.„Alex“, flüsterte ich mit etwas heiserer Stimme. „Komm. Komm und zieh mir dieses Kleid aus. Schnell.“Ein langsames, vielversprechendes Lächeln erhellte sein Gesicht. Er tra

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    KAPITEL 43POV ALEXEine Woche. Sieben Tage, die in einem Wirbel aus puren Emotionen vergangen waren, die Lügen, Erpressungen und Berechnungen weggewaschen hatten. Eine Woche, in der ich Clara mit neuen Augen ansah. In der ich meine Hand auf ihren noch flachen Bauch legte, wissend, dass dort zwei Herzen schlugen. In der ich meinen Vater nicht mehr als Richter, sondern als gerührten Mann sah, der bereits über Namen und das Kinderzimmer für die Zwillinge nachdachte. Eine Woche, in der mir klar wurde, dass ich, ohne danach gesucht, vielleicht ohne es verdient zu haben, alles bekommen hatte. Und weit mehr, als ich je zu hoffen gewagt hatte.Und nun war der Tag gekommen.Die Kirche Saint-Augustin war zum Bersten voll. Das Morgenlicht fiel durch die Buntglasfenster, warf Teppiche aus Farben auf das Kirchenschiff. Das Murmeln der Gemeinde – Familie, Freunde, Geschäftspartner, alle, die an unser Märchen glaubten – bildete ein feierliches Summen. Ich stand vor dem Altar, Lucas an meiner Seite

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    KAPITEL 42POV CLARADas Schweigen nach meinem Geständnis war zum Schneiden dick. Jacques Duvalls Blick, jetzt voller Staunen, wanderte von den Bildern zu meinem Bauch, als könnte er dort bereits seine Enkel sehen. Aber meine ganze Welt hing an Alexandres Blick. Dieser leere, fassungslose Blick, der mich durchbohrte und mich nackter, verletzlicher zurückließ denn je.Er trat einen Schritt vor, langsam, wie ein Schlafwandler. Ohne ein Wort streckte er die Hand nach seinem Vater aus, der ihm die Ultraschallbilder gab. Alexandre nahm sie, seine Finger berührten das Papier mit unendlicher Vorsicht, als fürchtete er, es zu beschädigen.Er las sie. Wirklich las. Jede Zeile des Befunds, jede medizinische Fachbezeichnung. Seine Augen ruhten lange auf den zwei verschwommenen Bildern, auf den Notizen „Embryo A“ und „Embryo B“. Die Zeit schien sich zu dehnen, endlos. Ich sah die Muskeln seines Kiefers sich anspannen, seinen Hals sich bewegen, als schluckte er bittere Worte.Dann hob er den Blick

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    KAPITEL 41POV CLARADie Stille nach dem Fall des Vertrags war schwer vom Schiffbruch. Die Scham brannte auf meinen Wangen, die Niederlage lähmte meine Glieder. Ich sah Alexandre, erstarrt, seine Welt um ihn herum in Schutt und Asche. Ich sah Lucas‘ triefenden Triumph. Und ich sah die Enttäuschung, die zerreißende Wut auf dem Gesicht von Jacques Duvall.Es war zu viel. Die Lüge hatte lange genug gedauert. Sie hatte genug zerstört. Es war Zeit, endlich die Wahrheit zu sagen. Die ganze Wahrheit. Koste es, was es wolle.Ich atmete tief ein, das Geräusch schien das tödliche Schweigen zu zerreißen. Alle Blicke richteten sich auf mich.„Monsieur Duvall …“, begann ich mit zitternder, aber klarer Stimme. „Es stimmt. Ich habe diesen Vertrag unterschrieben. Und am Anfang … war es eine Komödie.“Ein Grunzen des Ekels entglitt ihm. Ich hob eine Hand, wie um ihn zu beruhigen.„Es tut mir leid. Von ganzem Herzen. Sie haben mich aufgenommen, Sie waren gut zu mir, und ich habe Sie belogen. Das ist un

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    KAPITEL 40POV ALEXDas Telefon vibrierte auf meinem Schreibtisch mit dem Eindringling einer aggressiven Wespe. Das Display zeigte: „Vater“. Nicht „Papa“. „Vater“. Ein schlechtes Zeichen. Er rief nie mitten am Nachmittag ohne Grund an.„Alexandre.“ Seine Stimme war angespannt, schneidend, ohne Vorrede. Ein Ton, den ich seit dem Ultimatum in seinem Büro nicht mehr gehört hatte. „Du kommst. Sofort. Nach Hause.“Die Frage „Was ist los?“ starb mir auf den Lippen. Er hatte bereits aufgelegt. Ein kurzer, gebieterischer Anruf. Ein Befehl. Ein Eisklumpen bildete sich in meinem Magen. Lucas. Es konnte nur er sein. Er hatte gesprochen.Das Adrenalin durchflutete meine Adern, vertrieb die Müdigkeit der letzten Tage. Ich sprang auf, schnappte mir meine Jacke. Mein Geist raste, entwarf Leugnungen, Gegenangriffe, aber ein Teil von mir wusste, dass Lucas, wenn er sich getraut hatte, zu meinem Vater zu gehen, einen Trumpf in der Hand hatte.Ich durchquerte das Penthouse mit großen Schritten, der Geis

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