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Scheidung akzeptiert – mein Don in Panik

Scheidung akzeptiert – mein Don in Panik

Oleh:  Serein MTamat
Bahasa: Deutsch
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Gerade als ich nach einem Sturz kurz vor einer Fehlgeburt stand, veranstaltete mein Ehemann – der mächtigste Don New Yorks – eine prunkvolle Geburtstagsgala für seine Jugendfreundin Camilla. Ich rief ihn an und flehte um Hilfe, doch er hielt alles für einen billigen Trick und legte kalt auf. Als seine Ehefrau trug ich den ehrenvollen Titel der Donna. Trotzdem wusste niemand, dass ich nicht einmal tausend Dollar auftreiben konnte. Denn um mich zu einer „würdigen“ Donna zu erziehen, hatte er Camilla die vollständige Kontrolle über mein Leben und meine Finanzen übertragen. In meiner Verzweiflung bat ich jeden um Hilfe, der mir überhaupt zuhörte. Doch als ich das Geld endlich zusammenhatte, war der Herzschlag meines Kindes für immer verstummt. Nachdem ich in diesem Krankenhausbett aufgewacht war, schleppte ich mich in sein Penthouse zurück, um meine Sachen zu packen. Dort stieß ich auf den Auktionsbeleg für Camillas Geburtstagsgeschenk. Eine Villa in Beverly Hills für zehn Millionen Dollar – dazu unzählige maßgefertigte Schmuckstücke. In diesem Moment drang seine tiefe, raue Stimme aus dem benachbarten Arbeitszimmer. Er telefonierte mit seinen Unterbossen. „Boss, hat Scarlett Sie im Krankenhaus wirklich wegen tausend Dollar angefleht?“ Cassius höhnte. „Scarlett ist meine Donna. Meine Männer bewachen sie rund um die Uhr. Wie sollte ihr überhaupt etwas geschehen? Sie führt nur einen billigen Trick auf, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Camilla hat recht. In letzter Zeit habe ich Scarlett zu sehr verwöhnt. Wenn Camilla nicht streng mit ihr ist, wie soll ein Waisenkind jemals den Respekt der Famiglia verdienen? Später wird sie meine guten Absichten verstehen.“ Tränen liefen mir über das Gesicht. Zum Teufel mit seinen Regeln. Zum Teufel mit seiner Donna. In dem Augenblick, als der Arzt den Todeszeitpunkt meines Kindes feststellte, beschloss ich, aus seinem Leben zu verschwinden – und niemals zurückzukehren.

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Bab 1

Kapitel 1

Ich schob den Beleg gerade noch in die Schublade zurück, als die Eingangstür mit einem Klicken aufging.

„Scarlett. Endlich hast du dich dazu herabgelassen, nach Hause zu kommen.“

Cassius trat ein und ließ sich auf das Sofa fallen. Seine Krawatte hing locker um seinen Hals.

Seine tiefgrauen Augen waren voller Ungeduld. Als er sprach, klang es, als würde er einen ungehorsamen Welpen zurechtweisen.

„Machst du wegen tausend Dollar noch immer diesen Aufstand? Werd erwachsen, Scarlett. Nimm dir ein Beispiel an Camilla. Du sollst die Donna der Gallo-Familie werden und nicht irgendein heulendes Straßenmädchen.“

Er klang so selbstgerecht.

Als wäre das alles nur strenge Fürsorge.

Doch die Botschaft dahinter war brutal eindeutig: Erst wenn ich eine makellose, vollkommen gehorsame Marionette war, wäre ich würdig, an seiner Seite zu stehen und sein Imperium mit ihm zu beherrschen.

Er streckte die Hand aus, um mich auf seinen Schoß zu ziehen. Instinktiv wich ich zurück und entzog mich seiner bestimmenden Berührung.

Cassius erstarrte. Er starrte auf seine leere Hand und verengte anschließend gefährlich die Augen.

In seinen Gedanken veranstaltete ich lediglich wegen meines kleinen Dramas im Krankenhaus einen kindischen Wutanfall.

Er seufzte. Dann kam er näher und strich mir achtlos mit dem Daumen über die Wange.

„Gut, hör auf zu schmollen“, beschwichtigte er mich sanft. „Sei ein braves Mädchen, dann gebe ich dir alles, was du willst. Es geht doch nur um tausend Dollar, oder? Morgen lasse ich dir ein noch teureres Schmuckset schicken.“

Er nahm mein Gesicht in beide Hände.

Für einen kurzen Augenblick sah er mich genauso an wie vor fünf Jahren – als wäre ich die einzige Frau in seiner Welt.

„Aber du musst verstehen“, murmelte er, „du bist kein wildes kleines Mädchen mehr. Du bist die zukünftige Donna. Du musst endlich lernen, dich entsprechend zu verhalten und das große Ganze zu sehen.“

Immer dieselbe Rede. In den vergangenen fünf Jahren hatte ich genau diese Worte tausendmal gehört.

Plötzlich glitten meine Gedanken zurück in die Vergangenheit. In die Zeit, bevor ich wusste, wer er wirklich war.

Als wir uns kennenlernten, war er nur Barkeeper in einer heruntergekommenen Kneipe in Brooklyn.

Spät in der Nacht strich er mir über das Haar, küsste mein Gesicht und hielt mich im Arm, als wäre ich seine ganze Welt.

„Scarlett, ich besitze nichts. Ich kann dir kein sicheres Leben bieten“, hatte er mit aufrichtigem Blick gesagt. „Aber wir können es gemeinsam aufbauen. Es wird uns gehören.“

Ich glaubte seinen Lügen und sagte Ja.

Dann kam die Wahrheit ans Licht. Ich sah, wie er aus einem kugelsicheren Geländewagen stieg, flankiert von schwer bewaffneten Wachen, und einen exklusiven Club betrat.

„Unsere Ehe muss im Verborgenen bleiben“, hatte er erklärt.

Ich besaß weder eine einflussreiche Herkunft noch Schutz. Würde unsere Ehe öffentlich, wäre ich sofort zur Zielscheibe geworden.

Also musste ich durchhalten. Im Unternehmen der Familie musste ich Camillas erniedrigende und missbräuchliche „Donna-Ausbildung“ ertragen.

Doch Cassius verschloss die Augen vor meinem Leid.

Denn jedes Mal gelangte Camilla zuerst zu ihm und verdrehte die Geschichte.

Cassius’ Stimme riss mich in die Gegenwart zurück.

„Wenn du dich wirklich krank fühlst, bleib einfach zu Hause. Aber hör auf, mich mit solchen extremen Aktionen zu testen“, seufzte er herablassend und erschöpft. „Wenn die Famiglia sieht, wie du weinst und einen Aufstand machst, wird sie nur noch stärker auf dich herabsehen.“

Seine Worte klangen wie ein widerwärtiger Scherz.

Ich konnte nur an den zerreißenden Schmerz in meinem Unterleib und an die kalten Worte des Arztes denken: kein Herzschlag.

Ich wollte ihm überhaupt nichts erklären. Ich konnte seinen Anblick nicht einmal mehr ertragen.

Ich stand auf und wollte diesen erstickenden Raum verlassen, doch erneut öffnete sich die Eingangstür.

Camilla kam einfach herein und gab den Zugangscode ein, als gehörte ihr die Wohnung. Sie war von Kopf bis Fuß in Chanel gekleidet.

Als sie mich sah, stieß sie ein theatralisches Keuchen aus und eilte an Cassius’ Seite.

„Scarlett? Du bist tatsächlich zu Hause? Nachdem du den Benimmkurs geschwänzt, die Fusionsbesprechung verlassen und den Führungskräften die Finanzberichte vor die Füße geworfen hattest, dachte ich, du wärst endgültig davongelaufen.“

Kalt sah ich Cassius an.

„Korrigier mich, falls ich mich irre, aber dieses Penthouse ist unser Zuhause. Warum kennt sie den Zugangscode? Weshalb spaziert sie hier herein, als würde ihr alles gehören?“

Camilla spielte augenblicklich das Opfer.

Sie setzte sich Schulter an Schulter neben Cassius und blickte ihn verletzt an. Ihre Hand stieß „versehentlich“ die Finanzberichte um, die ich die ganze Nacht hindurch geordnet hatte. Die Blätter verteilten sich über den Boden.

„Cassius, sieh sie dir an ... Ich bin nur aus reiner Hilfsbereitschaft gekommen, um die Unterlagen für die morgige Fusion abzugeben. Ich weiß, dass sie wegen ihrer Herkunft all jene von uns hasst, die in diesem Geschäft aufgewachsen sind. Aber ich will dir doch nur helfen. Ich möchte, dass sie lernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Wie kann sie mir so etwas unterstellen?“

Nur Gott wusste, wie viel von diesem Gift sie ihm im Laufe der Jahre eingeflüstert hatte.

Cassius sah darin nichts Falsches. Für ihn ergab jedes ihrer Worte vollkommenen Sinn.

„Camilla hat recht. Scarlett, sie ist hier, um dir zu helfen. Hör auf, so abwehrend und verbittert zu sein. Wenn du nicht einmal ein wenig Haltung zeigen kannst, wie willst du dann jemals diese Famiglia führen?“

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