LOGIN„Aria, ich weiß bereits, dass die Ehe zwischen Dad und dir auf einem Vertrag basiert. Sie beruht nicht auf Liebe. Außerdem liegt er im Koma, und wir wissen nicht, ob er jemals wieder aufwachen wird. Warum trittst du also nicht zurück und wirst meine Geliebte? Ich werde mich um dich und deine Kinder kümmern ...“Klatsch!Bevor Marco seinen Satz beenden konnte, landete eine kräftige Ohrfeige auf seiner Wange.Arias Augen brannten vor Wut.„Wie kannst du es wagen, Marco!“Marco hatte ein spöttisches Lächeln auf den Lippen, während er sich das Blut von seiner aufgeplatzten Lippe wischte.Arias Lippen zitterten vor Wut. „Wage es nie wieder, meinen Mann zu verfluchen. Er wird wieder aufwachen, und ich bin deine Stiefmutter. Lass dir das ein für alle Mal durch den Kopf gehen. Ich werde niemals deine Geliebte sein, und ich werde auch nicht als kommissarische CEO zurücktreten.“„Aria ...“„Verschwinde jetzt, bevor ich den Sicherheitsdienst rufe!“, unterbrach Aria ihn und deutete auf die Tür.S
Eine sarkastische Stimme begrüßte sie sofort.„Und wen haben wir denn hier, wenn nicht die Ehefrau meines Vaters? Oder sollte ich sagen ... seine Vertragsehefrau?“Marco hatte ein spöttisches Grinsen im Gesicht, als er sich zu Aria umdrehte.Arias Gesichtsausdruck wurde ausdruckslos, während sie ihn finster ansah.Er war noch nie zuvor in der Firma gewesen. Was machte er also jetzt hier?Und seit Reed angeschossen worden und ins Krankenhaus eingeliefert worden war, hatte er ihn nicht ein einziges Mal besucht. Und trotzdem besaß er die Frechheit, hier aufzutauchen.Arias Augen weiteten sich leicht, als sie sich an seine Worte erinnerte.Die Vertragsehefrau seines Vaters?Wusste er etwa, dass sie und Reed einen Ehevertrag unterschrieben hatten?Moment. Wie hatte er davon erfahren?Als Marco die Verwirrung auf ihrem Gesicht bemerkte, wurde sein Lächeln breiter, während er einen Schritt näher auf sie zuging.„Überrascht, dass ich das kleine Geheimnis zwischen dir und meinem Vater herausge
Aria konnte Victor nur anstarren, unfähig, das gerade Gehörte zu verarbeiten.All die Jahre hatten sie in Armut gelebt, und ihre Mutter war im Krankenhaus gestorben, weil sie die Rechnungen nicht bezahlen konnten. Ihre Mutter war eine Erbin gewesen?Ihr ganzes Leben lang hatte Aria geglaubt, dass ihre Mutter von ihrer Familie verlassen worden war. Sie war mit dem Glauben aufgewachsen, dass ihre Familie ihre Mutter verstoßen hatte und nichts mehr mit ihr zu tun haben wollte.„Sie haben nach ihr gesucht?“ Aria flüsterte schließlich.Victor lachte bitter. „Ja.“Arias Finger schlossen sich fest um die Kante des Stuhls.„Du bist so grausam. Warum hast du es ihr nicht gesagt? Sie war immer traurig und hat nach ihnen gefragt.“Victors Gesichtsausdruck blieb kalt, während er leise auflachte.„Weil ich wusste, was passieren würde, wenn sie sie finden würde.“Arias Augen verengten sich wütend.„Was wäre passiert, wenn du ihr von den Menschen erzählt hättest, die sie liebte und nach denen sie si
„Reed, ich hoffe, du kannst mich hören.“Aria hielt Reeds Hand sanft fest. Ihre Finger zitterten, während Tränen über ihre Wangen liefen.„Die Drillinge und ich vermissen dich so sehr. Bitte bleib nicht zu lange in diesem Schlaf. Komm zu uns zurück.“Es war eine Woche her, seit Reed die Kugel abgefangen hatte, die für sie bestimmt gewesen war, und eine Woche, seit er ins Krankenhaus gebracht worden war.Eine Woche, seit Aria jeden Tag neben seinem reglosen Körper gesessen und verzweifelt darauf gewartet hatte, dass er die Augen öffnete.Die Ärzte hatten die Kugel entfernen können, doch sie war gefährlich nahe an seinem Herzen gewesen. Obwohl Reed unglaublich viel Glück gehabt hatte, die Schießerei zu überleben, hatte das Trauma dazu geführt, dass er ins Koma gefallen war, und er war noch immer nicht aufgewacht.Aria wischte sich die Tränen von den Wangen und betrachtete sein blasses, schlafendes Gesicht.Der Arzt hatte ihr gesagt, dass vertraute Stimmen und die Anwesenheit geliebter M
Aria stockte der Atem und Reeds Augen wurden augenblicklich eiskalt.„Freya …“Seine Stimme war nicht länger sanft.„Wage es nicht.“Freya ging auf ihn zu und tätschelte sanft seine Schulter. Ein bösartiges Lächeln spielte auf ihren Lippen.„Jetzt werde nicht gleich so bedrohlich. Du musst dich einfach entscheiden, ob du sie lebend oder tot sehen willst.“Sie legte spöttisch den Kopf schief.„Oh, diese armen kleinen Babys. Wegen der Entscheidung ihres Vaters werden sie ohne ihre Mutter aufwachsen.“Arias Augen wurden sofort kalt.„Wage es nicht, mit diesem dreckigen Mund über meine Babys zu sprechen.“Ihre Stimme zitterte vor Wut.„Niemand wird sterben und Reed wird deinen Forderungen nicht nachgeben.“Freya zuckte mit den Schultern.„Na gut.“Ihr Lächeln wurde breiter.„Dann gib mir nicht die Schuld für das, was als Nächstes passiert.“Sie drehte sich zu ihren Männern um.„Beim Zählen bis drei drückt ihr ab.“Arias Herz hämmerte in ihrer Brust.Reed stand vollkommen still, seine Fäus
Arias Augen füllten sich mit Tränen, als sie an den Tag zurückdachte, an dem sie in den Wehen gelegen hatte.Sie erinnerte sich daran, wie gebrochen sie sich gefühlt hatte, als Reed nicht erschienen war, obwohl er ihr versprochen hatte, bei ihr zu sein, wenn ihre Babys geboren wurden.Doch nun kannte sie die Wahrheit. Reed hatte sie nicht verlassen.Er hatte nicht einmal gewusst, was geschah. Er war für eine Sünde bestraft worden, die er niemals begangen hatte.Fast eineinhalb Monate lang hatte er seine Kinder nicht richtig sehen oder in den Armen halten können, und Freya war der Grund dafür, dass ihre Familie auseinandergerissen worden war.Als Freya die Traurigkeit auf Arias Gesicht sah, brach sie plötzlich in Gelächter aus.„Ich war so glücklich, als ich zusehen konnte, wie du und Reed euch voneinander entfernt habt“, sagte sie, während ihre Augen vor Genugtuung funkelten. „Aber als ich herausfand, dass Reed Beweise sammelte, um seine Unschuld zu beweisen, konnte ich nicht stillsit







