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98. Verworfener.

Author: LORA ASHLEY
last update publish date: 2026-11-01 05:33:26

~ RAELIN ~

Nachdem Tante Gaia am Abend meine Wache im Krankenhaus übernommen hat, kehre ich zum Packhaus zurück und gehe geradewegs in die Zellen.

Drinnen angekommen, erwidere ich den Gruß der Wachen, und einer von ihnen führt den Weg zu Kiras Zelle.

Sekunden später kommen wir an. Sie ist auf dem Bett zusammengekauert und der Wand zugewandt.

Ich nehme die Zellenschlüssel vom Wächter und schließe die Zelle auf. Das Klimpern der Schlüssel lässt sie sich auf dem Bett umdrehen und uns ansehen.

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    ~ RAELIN ~Nachdem Tante Gaia am Abend meine Wache im Krankenhaus übernommen hat, kehre ich zum Packhaus zurück und gehe geradewegs in die Zellen.Drinnen angekommen, erwidere ich den Gruß der Wachen, und einer von ihnen führt den Weg zu Kiras Zelle.Sekunden später kommen wir an. Sie ist auf dem Bett zusammengekauert und der Wand zugewandt.Ich nehme die Zellenschlüssel vom Wächter und schließe die Zelle auf. Das Klimpern der Schlüssel lässt sie sich auf dem Bett umdrehen und uns ansehen.Sie setzt sich auf.Als ich die Zelle betrete, spüre ich sofort die Kälte, die mich umhüllt. Die Tür knallt hinter mir zu. Eine dünne Linie von Kondenswasser kriecht über das einzige vergitterte Fenster der Zelle, während die Abendsonne den Nebel auflöst.Und Kira, sie sitzt auf dem Bett in der hinteren Ecke, die Beine übereinandergeschlagen, als loungte sie auf ihrem Lieblings-Polstersofa. Ein schwaches Grinsen breitet sich über ihre Lippen aus, trotz der Prellungen der silbernen Ketten um ihren Ha

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    ~ RAELIN ~„Kira Gandall war hier, Alpha. Sie hat versucht, sich gewaltsam Zugang zu verschaffen.“In dem Moment, in dem die Wachen ihren Namen sagten, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Und als sie dann sagten, dass eine Krankenschwester gerade einige Minuten nach Kiras Abgang hereingekommen sei, um Laylas Vitalwerte zu checken, spürte ich ein Bauchgefühl, dass meiner Luna etwas Schlimmes zustoßen würde.Und fuck, dieses Bauchgefühl lag nicht falsch, denn nachdem ich hereingestürmt war, sinkt mein Herz.Eine Krankenschwester steht neben Laylas Bett, Spritze in der Hand, die Nadel nur Zentimeter von der Infusionsleitung entfernt. Als sie mich sieht, fällt die Spritze aus ihrer Hand und zu Boden.„Tritt von ihr weg.“ knurre ich, der Raum vibriert bereits unter der Kraft meines Alpha-Befehls, während die Luft sich verschiebt.Die Krankenschwester starrt mich an, und obwohl sie eine Maske und einen Augenpatch trägt, spüre ich, dass etwas an ihr nicht stimmt.„Stimmt etwas nicht, Alpha

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    ~ KIRA ~Die Räder meines Autos quietschen protestierend, als ich in den Krankenhausparkplatz einbiege.Endlich.Ich schalte den Motor aus und sitze einen Moment in meinem Auto, die Finger um das Lenkrad gekrampft, bis die Knöchel beinahe ausrenken. Mein Herz pocht, nicht vor Angst, sondern vor Wut.Warum zum Teufel habe ich so lange gewartet? Nun, ich schätze, weil ich immer gehofft habe, dass andere Pläne funktionieren würden, ohne dass ich jemals einen Finger rühre.Aber jetzt….. muss ich die Sache selbst in die Hand nehmen. In dem Moment, in dem ich von dieser ahnungslosen Omega im Supermarkt gehört habe, wusste ich, dass die Gelegenheit gekommen ist.Das Schicksal wird sich mir endlich beugen.Ich steige aus dem Auto und schließe die Tür. Nachdem ich meine Sonnenbrille aufgesetzt habe, gehe ich ins Krankenhausgebäude, und gerade als ich zur Rezeption gehen will, um nach Laylas Zimmernummer zu fragen, sehe ich einen der Packhaus-Wächter, der irgendwo einen Flur hinuntergeht.Schne

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