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VERONICA

Auteur: STEAMY WRIITE
last update Date de publication: 2026-08-20 18:49:07

Alles löst sich schlagartig auf, als ein wiederholtes, lautstarkes Hämmern durch den Raum dröhnt. Ich schrecke mit einem heftigen Satz aus dem Schlaf hoch, blicke mich panisch im Zimmer um und begreife erst nach und nach, dass ich bloß geträumt habe. Tastend fahre ich mir über den Hals und meinen Oberschenkel, um mich zu vergewissern, dass alles intakt ist.

Keine Spur von Fangzähnen.

Warum zur Hölle träume ich bitteschön so einen kranken Scheiß?!

Schon im nächsten Augenblick klinkt sich die Tür auf und die gesamte Band marschiert mit besorgten Gesichtern herein. Ich ziehe die Bettdecke blitzschnell bis zum Kinn hoch, obwohl die Decke mich ohnehin schon verhüllt. Mein Brustkorb hebt und senkt sich in rasender Geschwindigkeit.

„Alles ok bei dir?“, erkundigt sich Caspian besorgt. Ich bringe keinen Ton heraus. Ich starre sie einfach nur der Reihe nach an, während in meinem Kopf ausschließlich dieser verdammte Traum herumspukt.

„Wir haben gehört, wie du dich im Bett hin- und hergeworfen hast“, meint Slate und setzt sich an mein Fußende.

„Sag schon was, Mädchen“, gluckst Zeke leise.

„Alles gut … nur ein schlechter Traum.“ Es war ein albtraumhafter Traum – ein Traum, den ich niemals hätte haben dürfen! Schon gar nicht von einer Horde Vampiren, die gierig von mir trinkt. Wenn sie mich nicht geweckt hätten … wäre ich dann im Traum etwa gestorben?! Wahrscheinlich wäre ich ohnehin eher durch den heftigsten Orgasmus meines Lebens hochgeschreckt.

Ich spüre, wie mir die Hitze noch tiefer in die Wangen steigt.

Mein Blick wandert von einem zum anderen, doch einzig Rush grinst mich schief von der Seite an – so, als könnte er meine Gedanken haargenau mitlesen. Als wüsste er ganz genau, was für einen schmutzigen Traum ich gerade hatte.

„Bist du wirklich sicher, dass du ok bist?“, bohrt Caspian nach.

„Sie ist vollkommen in Ordnung. Wie sie schon sagte: einfach nur ein schlechter Traum.“ Rush zwinkert mir süffisant zu, was meine Wangen nur noch glühender werden lässt.

„Wenn du meinst …“ Caspian tritt näher an mein Bett und lässt sich neben mir nieder. Mir schießt augenblicklich wieder das Bild in den Kopf, wie er seine Zähne in meinen Hals schlägt. Ein Glück, dass er nicht Gedankenlesen kann.

„Mir geht’s gut.“ Er nickt kurz, erhebt sich wieder und alle trotten nacheinander hinaus – bis auf Rush, der wie angewurzelt stehen bleibt.

„Das muss ja ein ziemlich wilder Traum gewesen sein“, raunt Rush und sieht mir tief in die Augen.

„Ich möchte absolut nicht darüber reden.“

„Glaube ich dir aufs Wort. Aber eine Sache brennt mir dann doch auf der Seele“, lächelt er verschmitzt.

„Und die wäre?“

„Habe ich eine gute Figur gemacht?“ Ein glasklares Bild von ihm zwischen meinen Beinen blitzt vor meinem inneren Auge auf – und ich habe das Gefühl, Rush kann mir mitten in die Seele blicken. „Ich nehme das mal als Ja. Dein Herzschlag hat gerade eine gewaltige Pause eingelegt. Wir sollten definitv mal Beichten und Traumgeschichten austauschen.“ Er zwinkert mir noch einmal zu, ehe er verschwindet und die Tür hinter sich zufallen lässt.

Ich schlage die Decke zurück und stöhne entgeistert auf, als mir klar wird, dass meine Unterwäsche klatschnass ist. Und ich habe nicht eine einzige Wechselgarnitur hier. Meine einzige Kleidung besteht aus dem Rock und der Bluse von gestern. Ich kann da draußen unmöglich ohne Höschen herumlaufen!

Ein Blick auf die Uhr lässt mich erschrecken: Es ist schon nach fünf Uhr nachmittags! Ich muss wirklich kochend müde gewesen sein. Oder der Traum war einfach viel zu gut, um aufzuhören, redet mir mein Verstand ein. Ich schnappe mir mein Handtuch und flitze ins Badezimmer. Zum Glück ist weit und breit keiner der Jungs zu sehen.

Ich gönne mir eine glühend heiße Dusche und schrubbe jeden Zentimeter meines Körpers gründlich ab. Nach dem Zähneputzen öffne ich die Tür vorsichtig einen Spalt weit und luge nach links und rechts, um sicherzugehen, dass ich niemandem in die Arme laufe. Bei meinem Glück würde mir sonst prompt das Handtuch herunterrutschen.

Ich ziehe mich an und fühle mich extrem unwohl bei dem Gedanken, untenrum komplett ohne alles dazustehen. Ich brauche dringend eine Bürste oder einen Kamm – und frische Unterwäsche. Ich muss wohl oder übel die Jungs fragen. Ich schwöre, mehr Demütigung an einem Tag geht wirklich nicht, aber es hilft ja alles nichts.

Ich trete in den Wohnbereich, wo die Typen alle stramm auf den Sofas fläzen. Als sie mich entdecken, richten sie sich sofort auf. Nun ja, bis auf Rush natürlich.

„Jungs … ich müsste euch mal um einen Gefallen bitten.“ Ich beiße mir nervös auf die Unterlippe. Vier Paare Augen stieren mich an.

„Was für einen Gefallen denn?“, hakt Zeke nach.

„Eigentlich sind es zwei …“, halte ich kurz inne. „Ich bräuchte irgendwie eine Haarbürste oder einen Kamm.“

„Kannst meinen haben“, reagiert Slate sofort, steht auf und drückt mir einen Moment später seinen Kamm in die Hand. „Und was ist das Zweite?“

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    „Sie sind spät dran und haben mich gebeten, dich zu holen. Hier ist mein Ausweis.“ Er reicht mir sein Badge, aber so was lässt sich ja spielend leicht fälschen. Ich habe noch nie in meinem Leben den Ausweis eines Roadies gesehen, woher soll ich also wissen, ob das Teil echt ist?„Ich bleibe lieber hier, bis sie mich holen kommen.“„Ich tue dir schon nichts“, sagt er mit ehrlich wirkender Miene. Mag ja sein, dass er ein netter Kerl ist, aber ganz sicher nicht mit mir.„Ist mir egal. Ich bleibe hier sitzen.“ Ich lasse mich auf das Sofa fallen, verschränke die Arme und schlage die Beine übereinander. Mag sein, dass ich mich wie ein stures Kind aufführe, aber das ist mir herzlich egal.„Komm schon, bitte! Die bringen mich um, wenn ich dich nicht mitbringe!“„Ich werde es ihnen sagen, falls sie fragen. Aber ich rühre mich hier keinen Zentimeter weg. Du müsstest schon dieses ganze Sofa samt mir raustragen oder mich mit Gewalt mitnehmen.“ Der Typ seufzt kapitulierend. „Slate! Rush! Caspian!

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