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VERONICA

Auteur: STEAMY WRIITE
last update Date de publication: 2026-08-20 18:50:56

Ich starre verlegen auf den Boden. „Es ist mir ehrlich gesagt ein bisschen unangenehm …“

„Nun, deine Tage hast du jedenfalls nicht“, stellt Rush klipp und klar fest. Ich blicke zu ihm auf, der Mund steht mir offen. „Wir sind Vampire. Wir spüren so was. Wir riechen es sofort, wenn irgendwo Blut im Spiel ist.“

„Das ist einfach nur eklig und absolut zu viel Information!“, gebe ich zurück. Ein Glück, dass ich ein Verhütungsimplantat trage und ohnehin praktisch keine Periode mehr bekomme.

„Ich sag’s ja nur, Blümchen.“

„Nun, wie du siehst … Es ist nicht das …“, fange ich verlegen an, an meinen Fingern herumzuspielen.

„Es kann doch wohl nicht so schlimm sein“, gluckst Zeke amüsiert.

„Ich … ich müsste mir von euch Unterwäsche leihen.“

„Das ist doch nicht unangenehm! Ich verstehe schon, du hast geduscht und willst dich frisch fühlen – aber kannst du nicht einfach abwarten, bis wir deine Sachen haben?“, fragt Zeke. Das hätte ich natürlich zu gerne getan, wenn mich dieser verdammte Traum nicht so unglaublich heißgemacht hätte.

„Würde ich ja … aber ich habe sie gewissermaßen nass gemacht“, bringe ich mit brüchiger Stimme hervor.

Rush sieht mich an, ein wissender Blick stiehlt sich in seine Augen, und ich wende mich sofort blitzschnell ab. „Das heißt also, du trägst jetzt gerade gar nichts drunter?“, steht Rush langsam auf und kommt auf mich zu.

„Nein. Und genau deshalb frage ich doch!“, blicke ich ihm direkt in die Augen.

„Schade nur, dass wir so was nicht tragen“, grinst er mich dreist an. Ich trete einen Schritt zur Seite, um an ihm vorbeizusehen und die anderen Bandmitglieder ins Visier zu nehmen.

„Ihr Jungs tragt keine Unterwäsche?!“ Alle vier schütteln synchron den Kopf.

„Tut mir leid, Blümchen. Wir fühlen uns ohne einfach viel wohler. Aber ich bin sicher, du überstehst das schon. Wir kommen in etwa einer Stunde an unserem nächsten Zwischenstopp an“, erklärt Slate friedfertig.

„Na wunderbar.“ Was soll ich dazu auch sonst noch sagen?! Ich fass es einfach nicht, dass die alle untenrum unten ohne rumlaufen! Das werde ich ab jetzt nie wieder aus meinem Kopf kriegen. Und nun hänge ich also mit ihnen ab – wir alle komplett commando.

Warum schießen mir eigentlich ständig irgendwelche schmutzigen Bilder durch den Kopf?!

„Du hältst das doch bis dahin aus, oder, Blümchen?“, neckt mich Rush.

„Aber sicher doch. Ich bin dann mal in meinem Zimmer und chill ein bisschen.“ Und rufe unverzüglich Emz an! Ich renne fast zurück in mein Zimmer, werfe die Tür hinter mir zu und greife nach meinem Handy. Ich wähle Emz’ Nummer – zum Glück hebt sie sofort beim ersten Klingeln an. „Ich stecke in der Scheiße! Ich schaff das nicht!“, jammere ich ins Mikrofon.

„Warte, hallo?! Ganz ruhig, was ist denn bitte passiert?!“

„Wo soll ich überhaupt anfangen?! Zeke ist in mein Zimmer geplatzt, als ich nur in Unterwäsche da stand! Dann bin ich – lediglich in ein T-Shirt gehüllt – frontal gegen einen oben-ohne-Slate geknallt! Danach hatte ich einen saumäßig schmutzigen Traum, in dem mich die ganze Band begrapscht und gebissen hat – und zwar so heftig, dass ich im Schlaf fast gekommen wäre! Und genau diese Bandmitglieder standen plötzlich in meinem Zimmer, weil sie dachten, ich hätte einen Albtraum! Und Rush weiß ganz genau, dass ich von Dingen geträumt habe, von denen ich definitv nicht hätte träumen dürfen! Oh, und meine Unterwäsche ist wegen meines Traums komplett durchnässt, weshalb ich jetzt ohne Höschen herumlaufe – nur um zu erfahren, dass die komplette Band grundsätzlich commando geht!“, sprudelt es in einem einzigen Atemzug aus mir heraus.

„Heilige Scheiße! Das ist alles in einer einzigen Nacht passiert?! Ich dachte, du fährst gar nicht in ihrem Bus mit?!“

„Ja, dachte ich eigentlich auch! Aber der andere Bus war schon abgefahren, also hatte ich keine Wahl. Aber sie haben mir immerhin das große Zimmer überlassen.“

„Und wie ist der Bus so? Schön groß?“

„Allerdings, er ist … Emz, konzentrier dich mal bitte! Ich schaff das einfach nicht! Mein Körper schreit diese Typen förmlich an, ich bin kurz davor, mich von jedem einzelnen von ihnen flachlegen zu lassen! Ich muss kündigen. Es ist gerade mal ein einziger Tag vergangen und ich drehe schon vollkommen durch! Warum zur Hölle dachte ich eigentlich, ich packe diesen Job?!“

„Veronica, jetzt atme erst mal durch und beruhige dich wieder. Du hast diesen Job angenommen, weil du die Kohle verdammt noch mal dringend brauchst, erinnerst du dich? Du willst deinen Platz in der Wohnung nicht aufgeben. Du musst jetzt einfach auf die Zähne beißen und deine Erwachsenen-Höschen anziehen – rein metaphorisch gesprochen natürlich!“

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    „Sie sind spät dran und haben mich gebeten, dich zu holen. Hier ist mein Ausweis.“ Er reicht mir sein Badge, aber so was lässt sich ja spielend leicht fälschen. Ich habe noch nie in meinem Leben den Ausweis eines Roadies gesehen, woher soll ich also wissen, ob das Teil echt ist?„Ich bleibe lieber hier, bis sie mich holen kommen.“„Ich tue dir schon nichts“, sagt er mit ehrlich wirkender Miene. Mag ja sein, dass er ein netter Kerl ist, aber ganz sicher nicht mit mir.„Ist mir egal. Ich bleibe hier sitzen.“ Ich lasse mich auf das Sofa fallen, verschränke die Arme und schlage die Beine übereinander. Mag sein, dass ich mich wie ein stures Kind aufführe, aber das ist mir herzlich egal.„Komm schon, bitte! Die bringen mich um, wenn ich dich nicht mitbringe!“„Ich werde es ihnen sagen, falls sie fragen. Aber ich rühre mich hier keinen Zentimeter weg. Du müsstest schon dieses ganze Sofa samt mir raustragen oder mich mit Gewalt mitnehmen.“ Der Typ seufzt kapitulierend. „Slate! Rush! Caspian!

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