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Veronica

Author: STEAMY WRIITE
last update publish date: 2026-08-18 20:40:55

Ich zehrte nach ihrer Berührung. In Gedanken malte ich mir bereits die Größe ihrer Glieder aus … Um Himmels willen. Ich bin gerade so verdammt geil.

Was ist nur los mit mir? Warum habe ich solche schmutzigen Gedanken? Na gut, sie sind unverschämt gutaussehend, da fällt das Widerstehen schwer.

„Verzeiht, ich hoffe, ich komme nicht ungelegen. Ich bin Veronica und werde euch auf der Tour als persönliche Assistentin unterstützen“, sprudelt es aus mir heraus, bevor mein Verstand schalten kann.

Rush, der Frontmann der Band, setzt ein süffisantes Grinsen auf – er genießt es sichtbare, wie perplex ich bin. „Du musst das arme Seelchen sein, das man uns zum Babysitten aufgehalst hat. Ich hätte nicht gedacht, dass Finn eine Frau für den Job auswählt – und erst recht nicht jemanden wie dich.“ Seine Blicke wandern unverhohlen über meine Brust, meine Hüften, von Kopf bis Fuß. Ich spüre, wie meine Muschi feucht wird; ich kann an nichts anderes mehr denken, als sein Stativ tief in mir zu spüren. Verdammt, seine Stimme weckt etwas Dunkles in meinem Innersten. Er verkörpert die klassische Bad-Boy-Aura – seine dunkelgrauen Augen und das zerzauste braune Haar sprechen da eine eindeutige Sprache.

„Ach ja? Und was für ein Schlag Frau bin ich deiner Meinung nach?“, frage ich mit einem verhrerischen Lächeln. Er macht einen Schritt auf mich zu, als wollte er etwas erwidern, doch kein Laut entweicht seinen Lippen. Sein Blick bleibt an meinen Mundwinkeln hängen.

„Schätzchen, ich glaube kaum, dass du dem gewachsen bist. Nicht falsch verstehen, aber du strahlst einfach dieses brave Mädchen aus. Wir hingegen sind knallharte Vampire, die sich an keine Regeln halten.“ Er rückt noch ein Stück näher. „So wie du aussiehst, bist du garantiert noch Jungfrau. Ich würde glatt tausend Dollar darauf wetten.“ Mir klappt förmlich der Kiefer herunter. Ausgerechnet solche Worte aus seinem Mund!

Was stimmt mit diesem Typen nicht? Wie kommt er überhaupt dazu, über meine Jungfräulichkeit zu urteilen?

„Das geht Sie absolut gar nichts an. Und mal ehrlich: Was hat das Braver-Mädchen-Image oder meine Jungfräulichkeit mit diesem Job zu tun? Wenn Sie jemanden zum Vögeln suchen, sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Blöd gelaufen, aber Sie sitzen jetzt nun mal mit mir im selben Boot. Versuchen Sie, die Enttäuschung zu verkraften. Finden Sie sich damit ab, Schönling.“

„Du meine Güte, ich glaube, ich habe meine Traumfrau gefunden! Ich habe mich auf der Stelle verliebt, junge Dame. Wie du Rush eben die Leviten gelesen hast – bildschön! Gut, ich habe alles gesehen, ich kann glücklich sterben“, klinkt sich Zeke ein, der wuschelköpfige Schlagzeuger der Band, und kommt herüber, um mich stürmisch zu umarmen. „Willkommen in unserer glorreich durchgeknallten Familie.“ Er lächelt mich an; anders als Rush wirkt Zeke sofort warmly und einladend.

Seine Augen haben einen weichen Braunton, gerahmt von dichten, schokoladenbraunen Haaren, und sein gewinnendes Lächeln lässt einen wie einen Idioten mitgrinsen, noch ehe man es merkt.

„Oh, danke, Zeke.“ Ein sanftes Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen, als ich seinen Blick erwidere.

„Etwas sagt mir, dass ich deine Anwesenheit sehr genießen werde.“ Slate, der Gitarrist der Band, zieht mich in seine Arme und drückt mich fest.

„Ich liebe dein Parfum, du riechst fantastisch.“ Er atmet tief ein, woraufhin ich einen Schritt zurückweiche. Er zwinkert mir zu und lässt sich dann unverfroren auf die Couch fallen. Schweigend mustert er mich, lässt den Blick von meinem Hals hinab zu meinem Ausschnitt gleiten. Slates dreckig-blondes Haar ist perfekt verwuschelt, und seine grauen Augen wirken fast künstlich – als trüge er Farbkontaktlinsen, was er aber nicht tut. Ich könnte den ganzen Tag einfach nur davor sitzen und ihn anstarren, als ginge von seinen Augen eine magnetische Anziehungskraft aus. Dennoch zwinge ich mich, wegzusehen.

Mein Blick wandert zu Caspian, dem Bassisten. Er steht einfach nur da, an die Wand gelehnt, und fixiert mich mit einem Blick, der mich förmlich zu durchbohren versucht. „Hallo, du bist Caspian, richtig?“ Ich gehe auf ihn zu und strecke ihm die Hand hin, doch er lässt mich einfach hängen. Sein Blick bleibt unbewegt auf mich gerichtet. Ich weiche zurück und trete wieder neben Abigail. Sein tiefdunkles, fast schwarzes Haar fällt ihm über die Stirn und verleiht ihm etwas Unnahbares, Undurchdringliches.

Das Erste, was mir schon bei meiner Social-Media-Recherche aufgefallen war: Sie teilen alle dieselbe atemberaubende Statur. Sie wirken wie kleine Götter. Makellose Haut, muskulös, großgewachsen, mit gestochen scharfen Achtpacks und langen, geraden Beinen. Diese Männer sehen aus wie Male Models.

„Siehst du, alle Blicke sind auf dich gerichtet“, flüstert mir Abigail ins Ohr. Ich blicke einen nach dem anderen an – und tatsächlich starrt mich jeder einzelne von ihnen unverwandt an.

Falls ihr Plan war, mich einzuschüchtern oder mir Angst einzujagen: Es funktioniert definitiv.

„Oh Veronica, da bist du ja!“, ertönt eine Stimme von der Tür. Ich drehe mich um und ein leichtes Lächeln huscht über mein Gesicht, als ich Finn erblicke, den Manager der Band. Finn ist derjenige, der das Vorstellungsgespräch mit mir geführt hat. „Ich hoffe, du hattest keine Probleme an der Security vorbei zu kommen?“ Er kommt auf mich zu und schüttelt mir fest die Hand.

„Nein, absolut keine Probleme“, antworte ich.

„Ich hoffe doch sehr, die Jungs haben dir an deinem ersten Tag nicht direkt einen Schrecken eingejagt?“

„Ach komm schon, Finn, sehen wir etwa danach aus?“, antwortet Rush und versucht, eine unschuldige Miene aufzusetzen.

„Ja, Rush, ich weiß genau, wozu ihr fähig seid. Vergiss nicht, dass du die letzten vier Assistentinnen vertrieben hast.“ Ich starre Rush an und frage mich, was damals wirklich vorgefallen ist – warum haben die letzten vier persönlichen Assistentinnen ihren Job geschmissen?

„Ich habe ihnen ganz genau gesagt, worauf sie sich einlassen, wonach wir suchen und womit sie rechnen müssen. Finn, es ist nicht meine Schuld, wenn die Assistentinnen, die du anheuerst, dem Druck nicht standhalten. Das liegt an ihnen.“ Rush steht auf und kommt mit einem feisten Grinsen im Gesicht auf uns zu.

„Nun, Veronica ist keine Frau, mit der man Spielchen treibt. Sie ist völlig anders als die Assistentinnen vor ihr. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass sie genau die Richtige für diesen Job ist“, sagt Finn mit einem triumphierenden Lächeln. Tja, schön zu wissen, dass er so großes Vertrauen in mich hat.

Ich wünschte nur, ich würde selbst so sehr an mich glauben wie er.

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