Die Geheime Milliardärs-Exfrau

Die Geheime Milliardärs-Exfrau

last updateDernière mise à jour : 2026-10-23
Par:  GabiMis à jour à l'instant
Langue: Deutsch
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Vor drei Jahren heiratete Caroline Hill den Mann, von dem sie glaubte, dass er sie eines Tages lieben könnte. Sie war überzeugt, dass aus ihrer arrangierten Ehe mit dem skrupellosen CEO Knoxx Wayne irgendwann echte Liebe werden würde. Sie schenkte ihm ihr Herz – nur um mitanzusehen, wie er es mit Füßen trat. Am Abend ihres dritten Hochzeitstages zerbricht Carolines Welt. Knoxx erscheint im Restaurant, doch nicht ihretwegen, sondern wegen seiner Ex-Freundin Dolly – die ausgerechnet jene Rubinkette trägt, von der er behauptet hatte, sie sei für eine ganz besondere Person bestimmt. Ihre Hoffnungen, ihre Träume von einer gemeinsamen Zukunft mit Knoxx – alles zerbricht. Doch der schlimmste Verrat steht ihr noch bevor. Als Knoxx Caroline beschuldigt, ihn mit einem anderen Mann zu betrügen, und ihr belastende Fotos vor die Füße wirft, erkennt sie, wie wenig er ihr jemals vertraut hat. Wenn Liebe zu Verrat wird, kann ein gebrochenes Herz das überstehen?

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Chapitre 1

Kapitel 1

Carolines Sicht

Die erste große Liebe meines Mannes ruiniert unseren dritten Hochzeitstag.

Ich sitze am Fenster eines eleganten Restaurants und warte nervös auf Knoxx, meinen Ehemann. Ich habe mein liebstes schwarzes Kleid angezogen. Wir sind seit drei Jahren verheiratet – drei Jahre voller Hoffnung und Warten darauf, dass der Mann, den ich liebe, mich endlich sieht und endlich versteht, dass ich mehr bin als nur eine Ehefrau aus Zweckmäßigkeit. Dass es bei unserer Ehe nicht nur um die arrangierte Hochzeit geht.

Nervös spiele ich mit der Serviette auf meinem Schoß und werfe einen Blick auf die Uhr, während jede Minute quälend langsam vergeht. Jeden Moment wird Knoxx durch die Tür kommen.

Heute Abend fühlt sich alles anders an. Heute Abend habe ich das Gefühl, dass sich etwas ändern wird.

Anfang dieser Woche hatte ich die Schlagzeilen gesehen:

[Erbe der Wayne Corporation gibt ein Vermögen für eine seltene Rubinkette aus – ein Geschenk für eine ganz besondere Person!]

„Ganz besondere Person.“ Diese drei Worte gehen mir seit dem Moment, in dem ich sie gelesen habe, nicht mehr aus dem Kopf. Wer ist ihm wichtiger als ich, seine Ehefrau?

Nach all der Distanz zwischen uns, den vergessenen Jahrestagen und dem eisigen Schweigen … Vielleicht ist Knoxx endlich bereit, mir zu zeigen, dass ich ihm etwas bedeute. Vielleicht ist heute Abend der Abend, an dem er alles wiedergutmacht.

Das Restaurant ist warm und einladend. Das Klirren von Gläsern und leise Gespräche erfüllen den Raum. Doch während die Zeit weiter verstreicht, beginnt meine Hoffnung langsam zu schwinden.

Wo ist er?

Ich werfe erneut einen Blick zur Tür. Mein Herz setzt einen Schlag aus, als sich der Türsteher aufrichtet.

„Mr. Wayne“, sagt er, und mir stockt der Atem.

Ich sehe, wie Knoxx durch die Tür tritt, und halte unwillkürlich den Atem an. Sein dunkles Haar fällt in satten, welligen Locken, die sein markantes Gesicht perfekt umrahmen und seine scharf geschnittene Kieferpartie betonen. Ein Hauch von Bartstoppeln verleiht seinem ohnehin atemberaubenden Aussehen eine gewisse raue Note. Seine tief liegenden blauen Augen funkeln mit einer Intensität, durch die ich mich immer gesehen fühlte, als könnte er direkt in meine Seele blicken.

Heute trägt er einen maßgeschneiderten Anzug, der seine breiten Schultern und seine schmale Taille betont. Der Stoff sitzt perfekt und verleiht ihm eine mühelose Selbstsicherheit. Wenn er sich bewegt, liegt eine gewisse Eleganz in seinen Bewegungen, ein natürlicher Charme, der alle Blicke auf sich zieht, auch meinen. Genau diese Mischung aus Charisma und gutem Aussehen machte es mir so schwer, ihn loszulassen.

Er hält einen Strauß roter Rosen in der Hand, deren Blütenblätter an dunklen, samtigen Wein erinnern. Und für einen Augenblick schmilzt alles in mir dahin. Ich wusste es. Er kommt. Genau wie ich es meinem Vater gesagt habe, lernt Knoxx langsam, mich zu lieben. Vielleicht, nur vielleicht, wird unsere Ehe doch noch zu dem, wovon ich immer geträumt habe.

Ich beginne aufzustehen, bereit, ihm entgegenzugehen, als mich etwas abrupt innehalten lässt.

Knoxx kommt nicht auf mich zu. Er wirft mir nicht einmal einen Blick zu. Mein Herz beginnt vor Verwirrung zu rasen. Stattdessen geht er an mir vorbei, und seine langen Schritte tragen ihn zu einem Tisch auf der anderen Seite des Raumes. Meine Stirn legt sich in Falten, und ein dumpfer Schmerz beginnt sich an meinem Hinterkopf auszubreiten.

Dann bleibt er vor jemand anderem stehen.

Einer sexy blonden Frau. Sie ist atemberaubend schön, und mein Herz sinkt noch tiefer, als ich bemerke, dass sie ihm mit geöffneten Armen entgegenkommt. Sie umarmen sich herzlich und lächeln einander an, als teilten sie ein Geheimnis, von dem die ganze Welt nichts weiß. Ein Geheimnis, an dem ich keinen Anteil habe.

Bevor ich das Geschehen richtig begreifen kann, stockt mir der Atem, als sich die Frau dreht und ihr Profil vollständig sichtbar wird. Es ist Dolly – Knoxx' Ex-Freundin. Die Frau, von der ich immer gewusst habe, dass er sie in seiner Nähe hält, auch wenn er es nie offen ausgesprochen hat.

Plötzlich schießt mir das Blut in den Kopf. Für einen Moment verschwimmt meine Sicht, als mich die Erkenntnis wie eine Flutwelle überrollt: Sie trägt die Rubinkette.

Die Rubinkette, die er bei der Auktion gekauft hat.

Diejenige, von der ich dachte, dass sie für mich bestimmt war.

Ich erstarre. Es ist, als würde die Zeit ihre Türen schließen. Meine Hände zittern auf meinem Schoß, und das Geräusch des Restaurants verschwindet im Hintergrund, während meine ganze Welt um mich herum zusammenbricht. Er hat sie für sie gekauft.

Wut brennt heiß in meiner Brust. Bevor ich nachdenken kann, stehe ich auf und balle die Hände zu Fäusten. Ich will zu ihnen stürmen, ihr die Kette vom Hals reißen und ihr dieses selbstgefällige Grinsen aus dem Gesicht wischen. Ich will Knoxx zur Rede stellen – von ihm verlangen, dass er mir erklärt, was er sich dabei denkt.

Meine Beine bewegen sich, bevor mein Verstand aufholen kann. Doch gerade als ich einen Schritt nach vorn mache, legt ein Kellner sanft seine Hand auf meinen Arm.

„Gnädige Frau“, sagt er leise. Seine Stimme ist wie ein Anker, der mich zurück in die Wirklichkeit zieht. „Ist alles in Ordnung?“

Ich halte inne. Die Wut, die in mir brodelt, kühlt gerade weit genug ab, damit ich einmal tief durchatmen kann. Ich darf keine Szene machen. Nicht hier. Nicht jetzt. Ich lasse mich zurück auf meinen Stuhl sinken, während mein ganzer Körper vor unterdrückten Gefühlen zittert. Ich sehe zu, wie Knoxx sich zu Dolly hinunterbeugt und ihr etwas ins Ohr flüstert. Sie kichert und streicht mit ihren Fingern über seinen Arm. Meine Kehle zieht sich schmerzhaft zusammen.

Die Welt erscheint mir viel zu hell, viel zu scharf, als ich mich von der Szene abwende und mich auf die Beine zwinge. Ich will nicht länger hier sein und mit ansehen müssen, welche Verbindung auch immer noch zwischen ihnen besteht. Der Abend, der mit so viel Hoffnung begonnen hat, ist zu einem Albtraum geworden, den ich mir niemals hätte vorstellen können.

Ich kann mich kaum noch an die Heimfahrt erinnern. Erst als ich durch die Tür trete, wird mir die ohrenbetäubende Stille in unserem Haus bewusst. Der Raum ist genauso hergerichtet, wie ich es mir für diesen Abend vorgestellt hatte. Sanftes Kerzenlicht flackert an den Wänden und wirft Schatten auf den Raum. Der Esstisch ist für zwei Personen gedeckt. In der Mitte stehen frische Blumen, deren Rosenduft die Luft erfüllt.

Alles war für ihn. Für uns.

Doch er war nicht hier.

Ich streife meine High Heels ab und werfe meine Handtasche auf das Sofa. Dabei wische ich mir die Träne aus dem Gesicht, die sich endlich ihren Weg nach draußen bahnt. Der Schmerz ist erstickend, doch darunter brodelt noch etwas anderes. Verrat. Wut. Verzweiflung.

Ich schenke mir ein Glas Wein ein und sitze schweigend da, während ich den Raum betrachte, den ich stundenlang vorbereitet habe. Wie konnte ich nur so naiv sein? Wie konnte ich glauben, dass er mich nach all dem endlich sehen würde? Dass er mich lieben würde?

Nachdem ich eine Weile getrunken habe, höre ich, wie sich die Haustür öffnet, und erstarre. Ich lausche den allzu vertrauten Schritten, während Knoxx hereinkommt und mit seiner bloßen Anwesenheit den Raum erfüllt. Ich sehe nicht auf. Noch nicht.

Er bleibt stehen und betrachtet die Dekoration, die Kerzen und all die Mühe, die ich mir gegeben habe, um diesen Abend zu etwas Besonderem zu machen. Sein Blick fällt auf mich, und ich kann spüren, wie er mich ansieht, doch ich bringe es nicht über mich, seinem Blick zu begegnen.

„Du hast es vergessen, nicht wahr?“ Meine Stimme ist leise, doch der Schmerz darin ist unverkennbar.

Knoxx sagt einen Moment lang kein Wort. Dann erklärt er schließlich in völlig ausdruckslosem Ton: „Es tut mir leid. Ich habe unseren Hochzeitstag vergessen.“

Das Schweigen zwischen uns dehnt sich wie eine Schlucht. Ich hasse es, wie kalt er aussieht. Wie gleichgültig. Dieser Abend sollte etwas Besonderes sein. Ein Abend, an dem wir uns vielleicht endlich nähergekommen wären.

„Wo warst du?“, frage ich mit zitternder Stimme.

„Ich habe Dollys Geburtstag gefeiert“, antwortet er. Seine Stimme klingt wie immer kalt. „Ich hatte ihr versprochen, dabei zu sein.“

Die Worte hängen zwischen uns, bitter und scharf. Ich starre ihn mit offenem Mund ungläubig an.

Dolly. Schon wieder.

„D-Dollys Geburtstag? Du hast es ihr versprochen?“ Meine Stimme bricht. 

„Und was ist mit mir? Deiner Ehefrau? Was ist mit unserem Hochzeitstag? Mit den Versprechen, die du mir gegeben hast?“

Knoxx' Blick wird hart. Er greift in seine Anzugtasche, holt ein Scheckbuch heraus und kritzelt seine Unterschrift auf ein Blatt Papier.

„Hier.“ Er reißt den Scheck aus dem Buch und legt ihn vor mich auf den Tisch. 

„Eine Million Dollar. Kauf dir, was immer du willst. Betrachte es als Entschuldigung.“

Ich starre auf den Scheck. Galle steigt mir in den Hals. Meine Tränen drohen, meine Sicht zu verschleiern. Eine Million Dollar? Mehr ist das für ihn nicht? Er versteht es nicht. Das hat er noch nie.

„Ich will dein Geld nicht“, flüstere ich. Meine Stimme ist von einem bitteren Lachen durchzogen. Ich stehe auf und stelle mich ihm gegenüber. Meine Hände zittern, während mein Herz in tausend Stücke zerbricht. 

„Das passiert jedes Jahr. Du versäumst unseren Hochzeitstag, verbringst ihn mit jemand anderem und wirfst mir dann Geld hin, als könnte es alles wieder in Ordnung bringen.“

Knoxx' Gesichtsausdruck verändert sich. Seine Augen verdunkeln sich, während er die Arme vor der Brust verschränkt. Die Wärme, die ich mir vorhin eingebildet hatte, als er das Restaurant betrat, ist vollständig verschwunden. Jetzt ist er wie ein Eisblock.

„Ist das nicht der Grund, warum du mich geheiratet hast?“, sagt er kalt. Seine Worte schneiden wie Messer durch mich hindurch. „Wegen meines Geldes?“

Ich zucke zusammen, als hätte er mich geschlagen. Mir bleibt die Luft weg, und einen Moment lang kann ich nicht atmen. Er glaubt, dass ich nur wegen seines Geldes mit ihm zusammen bin? Nach allem, was ich getan habe? Nach drei Jahren voller Demütigungen und all den Versuchen, die Ehefrau zu sein, die er sich wünschte, sieht er in mir immer noch nichts weiter als eine Goldgräberin?

„Glaubst du wirklich, dass ich dich wegen deines Geldes geheiratet habe?“, flüstere ich. Meine Stimme ist kaum hörbar.

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