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Kapitel 3

Author: Right
last update Petsa ng paglalathala: 2026-10-31 19:39:05

Yaras POV

Alora tauchte endlich aus dem Badezimmer auf, in ihren flauschigen rosa Bademantel gehüllt, Dampf hinter ihr aufsteigend, als wäre sie gerade aus einer Wolke gestiegen.

„Ich bin in der Küche unten“, rief sie, aber ich wartete nicht, um den Rest zu hören. Ich schoss an ihr vorbei, hielt mein Handtuch fest und knallte die Tür hinter mir zu.

Das Schloss klickte. Stille.

Ich atmete aus, als würde ich den Seufzer wegen ihr festhalten.

Vielleicht tat ich das.

Ich lehnte mich gegen die Badezimmerablage, mein Spiegelbild beschlug im Spiegel. Ich hätte duschen sollen. Ich hätte den Regen und die Demütigung von meiner Haut abwaschen sollen. Aber stattdessen wiederholte sich seine Stimme in meinem Kopf.

„Schön, Sie zu sehen, Miss Nightingale.“

Das Gewicht, das er auf „sehen“ gelegt hatte. Die Art, wie seine Augen durch mich schnitten, als hätte er den schmutzigsten Teil meiner Gedanken erfasst, bevor ich sie überhaupt hatte.

Und Gott, ich hatte sie jetzt.

Wenn meine Gedanken in Bilder übersetzt werden sollten, wie die Kanäle von Pornhub.

Ich machte mir nicht einmal die Mühe, zuerst die Dusche anzustellen. Mein Handtuch fiel zu Boden, und ich rutschte auf die kühlen Fliesen, mein Atem bereits keuchend. Meine Oberschenkel spannten sich, die Nässe breitete sich bereits dort aus, wo ich am meisten schmerzte.

Meine Hand zitterte, als ich sie über meinen Bauch gleiten ließ. Der erste Kontakt meiner Finger gegen meine geschwollene Klitoris ließ mich stöhnen. Zu laut. Ich schoss aufrecht, fummlte, um die Dusche anzustellen. Wasser donnerte in die Wanne und übertönte meine Stöhnen.

Ich presste meinen Rücken gegen die kalten Fliesen, biss mir auf die Lippe, während ich zwei Finger hineinschob. Die Dehnung ließ mich keuchen. Zuerst pumpte ich langsam, meine andere Hand machte verzweifelte Kreise um meine Klitoris.

Alles, was ich sehen konnte, war er.

Die Art, wie er im Parkplatz geschmunzelt hatte, als ich sagte, ich sei nass. Dieser Akzent, dunkel und schwer, tropfte von jedem Wort. Der Schnitt seines Kiefers, als er wegsah, als ob nichts zählte, als wäre er unberührbar.

Meine Hüften zuckten gegen meine Hand, mein Nasses beschichtete meine Finger, tropfte an meinen Oberschenkeln herunter. Ich stellte mir vor, es wären nicht meine Finger – stellte mir seine Hände, seinen Mund, sein Gewicht vor, das mich in die Matratze, in die Wand, in alles drückte.

„Rayan“, keuchte ich in den Sprühnebel, meine Stimme wurde vom Wasser verschluckt.

Ich schob einen weiteren Finger hinein, krümmte ihn, traf den Punkt, der meine Sicht verschwommen ließ. Meine Hand war rutschig, mein Körper drehte sich, verzweifelt.

Wie würde er über mir klingen? Würde seine Stimme genauso brechen wie meine jetzt? Würde er in diesem Akzent murmeln, während er mich sinnlos fickte?

Ich schrie, klatschte eine nasse Hand über meinen Mund. Meine Knie zitterten, mein Rücken bog sich. Ich ritt härter, schneller auf meinen Fingern, jagte es, ertrank darin.

Und dann traf es mich.

Ein Rausch durchzog mich, erschütterte jeden Nerv. Meine Zehen krümmten sich, mein Körper zuckte gegen die Fliesen, als ich kam, mein Schrei wurde vom Rauschen des Wassers gedämpft. Meine Finger bewegten sich weiter, milkten jeden letzten Puls, bis ich erschöpft zusammenbrach, zitternd, Schweiß vermischte sich mit dem Duschspray.

Ich lag einen Moment da, keuchend, mein Herz versuchte, aus meiner Brust zu entkommen.

Dann die Scham.

Ich zog mich hoch, zwang schließlich Seife und Wasser über meinen Körper, als könnte es das, was ich gerade getan hatte, auslöschen. Aber es konnte die Wahrheit nicht auslöschen: Ich hatte gerade dreißig Minuten damit verbracht, mich an dem Gedanken an Aloras Stiefbruder zu befriedigen. In ihrem Badezimmer. Während sie im nächsten Zimmer war.

Als ich schließlich ein frisches Handtuch um mich wickelte und in Aloras Kleidung schlüpfte, fühlten sich meine Beine immer noch schwach an.

Unten waren sie bereits am Tisch.

Alora wedelte mit einer Gabel in meine Richtung. „Endlich. Ich dachte, du bist ertrunken.“

Rayan sah nicht einmal auf. Er war über einen schlanken silbernen Laptop gebeugt, den ich nur in Auslagen im Einkaufszentrum gesehen hatte. Seine Finger bewegten sich schnell über die Tastatur, sein Fokus war absolut. Reich und unberührbar. Er bemerkte mich nicht. Oder vielleicht tat er es und entschied sich, nicht zu.

„Iss etwas, bevor du gehst“, bestand Alora, stach ein Stück Brathähnchen auf und schob es mir entgegen.

„Ich sollte wirklich nicht—“

„Diskutiere nicht. Du wirst ohnmächtig, wenn du das Abendessen auslässt.“

Ich setzte mich, aber das Essen fühlte sich wie eine Herausforderung an. Mein Körper summte immer noch mit den Nachwirkungen dessen, was ich oben getan hatte. Jetzt ihm gegenüber zu sitzen, machte mich hyperbewusst, als würde meine Haut jeden schmutzigen Gedanken, den ich hatte, ausstrahlen.

Ich konnte nicht essen. Ich konnte nicht einmal meine Gabel heben.

Und er… er sah mich kein einziges Mal an. Nicht ein Flimmern. Nur sein Laptop, seine langen Finger, sein unlesbares Gesicht.

Vielleicht hätte das es einfacher machen sollen. Aber das tat es nicht. Es machte mich unruhig, frustriert, als wäre ich die ganze Zeit unsichtbar gewesen.

Die Haustür öffnete sich.

„Mama!“ Alora sprang auf, küsste die Wange ihrer Mutter, als sie mit zwei Einkaufstaschen hereinkam.

„Guten Abend, Mrs. Salim“, begrüßte ich schnell.

Sie lächelte mich an, warm und freundlich, wie sie es immer tat. Ehrlich gesagt, sie war eine meiner Lieblingspersonen. Sie ließ dieses Haus weniger wie einen Palast und mehr wie ein Zuhause fühlen.

„Was für ein Sturm da draußen“, seufzte sie, während sie die Taschen abstellte. „Du musst erfroren sein, Liebling. Hast du dich umgezogen?“

„Ja, Ma’am“, sagte ich. „Danke.“

Alora erzählte bereits ihrer Mutter, warum ich gekommen war, wedelte mit den Händen in der Luft, als wäre ich auf einem epischen Abenteuer gestrandet, anstatt nur in einem liegengebliebenen Auto.

Ihre Mutter lachte, holte aus einer Tasche eine Packung Kekse und bot sie mir an. „Nimm dir welche für den Weg.“

Ich lächelte höflich. „Danke, aber ich sollte wirklich nach Hause. Ich habe heute Abend Pläne.“

Und dann sagte sie es. Die Worte, die mich an Ort und Stelle erstarren ließen.

„Rayan, könntest du sie bitte für mich nach Hause fahren? Ich kann sie nicht bei dieser Kälte nach dem Durchnässen nach Hause schicken.“

Die Luft veränderte sich. Ich drehte mich langsam.

Er sah mich bereits an, unlesbar wie immer. Mein Magen drehte sich so heftig, dass es wehtat.

Er schloss den Laptop mit einem leisen Klick.

„Gern geschehen, Mutter.“

Die Art, wie er es sagte – ruhig, formell, als würde er etwas zustimmen, das schwerer war als nur eine Fahrt – schoss Hitze direkt in meinen Kern.

Verdammtes.

Ich war in Schwierigkeiten.

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