Mag-log inYaras POV
Jetzt im Auto mit dem arabischen Prinzen.
Ich hatte meine Augen auf mein Handy geklebt, als ob mein Leben davon abhinge. Nicht scrollen, nicht tippen, nur… starren. Vorstellen. Alles, um mich davon abzuhalten, mich umzudrehen und ihn in mich aufzusaugen. Mein Gehirn war im Überdrive—Panikattacke vermischt mit Hitze, als wäre ich nur einen Befehl davon entfernt, in seinen Schoß zu klettern und zu flehen.
Die schmutzigen Dinge, die ich wollte, dass er mir auf diesem Ledersitz antut…
Sag mir, ich soll meine Jeans während der Fahrt herunterziehen, meine Beine für ihn spreizen. Lass ihn mich so lange finger, bis ich ganz durch bin, während er die Augen auf der Straße behält, als ob nichts Sündhaftes passiert.
Gott, ich war erbärmlich.
Fass. Dich. Zusammen.
Aber sein Duft war um mich gewickelt wie eine Schlinge—teuerer Duft, durchzogen von warmem Moschus. Es machte es unmöglich, klar zu denken. Meine Brust zog sich zusammen, mein Unterleib pochte, und jeder Zentimeter von mir schrie, schau ihn einfach an. Starr nicht nur auf dein Handy.
Und dann sprach er.
„Wenn du weiter so auf deinen Bildschirm starrst, könnte er unter so einem Blick zerbrechen.“
Geschmeidig. Amüsiert. Als ob er mich beobachtet hätte, wie ich mich zum Narren mache. Seine Stimme wickelte sich wie ein samtener Strick in mein Ohr, der mit jedem Wort fester zog.
Ich sah zu ihm auf, klebte mir das falscheste Lachen auf, das es gibt.
„Hahaha… sehr witzig.“
Und drehte mich sofort um, um meine Augen stattdessen auf das Fenster zu kleben.
Feigling.
Mein Haus war kaum drei Meilen von Aloras entfernt, aber jede Sekunde fühlte sich an wie eine Ewigkeit, in der ich neben einem Mann saß, den ich nicht begehren sollte. Meine Oberschenkel juckten gegen das Leder, jeder Nerv schrie seinen Namen. Meine Finger zuckten, wollten ihn berühren, um zu sehen, ob er echt war.
Und dann sah ich es auf der anderen Straßenseite.
Ihn.
Kevin.
Das Wort schoss durch mich wie ein Blitz und bevor ich mich stoppen konnte, riss es aus meiner Kehle:
„Halt das verdammte Auto an!“
Die Bremse schleuderte mich nach vorne, ich schlug gegen das Armaturenbrett. Es war mir egal. Ich war schon draußen, ließ Rayan meinen Namen hinter mir rufen.
Meine Schritte fraßen den Asphalt, rücksichtslos, stark. Ich sah nicht auf den Verkehr. Hupen dröhnten. Reifen quietschten. Es war mir egal. Mein Blut kochte zu schnell.
Denn da war er. Kevin. Schön sitzend im Café von Mrs. Hawthorne mit ihr.
Die Plastik-Barbie-Prinzessin der Falcon Falls High School selbst. Cassie.
Und gerade als ich hereinkam, beugte er sich vor—seine Lippen zielten auf ihre.
Etwas knackte in mir.
„Wow,“ sagte ich laut genug, um Köpfe zu drehen. „Ist das nicht süß.“
Jedes Paar Augen im Café drehte sich zu mir. Stühle quietschten. Kaffeelöffel erstarrten in der Luft. Handys wurden hochgehalten, mit dem kleinen roten Aufnahmepunkt, der leuchtete. Kevins Lippen schwebten nur wenige Zentimeter von Cassies entfernt. Cassie erstarrte wie eine Puppe, die jemand vergessen hatte aufzuziehen.
Und ich? Ich konnte nicht aufhören. Ich brannte bereits lebendig und jedes Wort war Benzin.
„Wisst ihr,“ schnitt ich Cassie an, „er und ich sollten in den nächsten fünfundvierzig Minuten auf einem Date sein? Und danach wollten wir uns ein Zimmer im Longview Hotel für eine kleine Sexcapade-Nacht nehmen?“
Gasps. Ein scharfer Atemzug durchzog das Café. Jemand flüsterte „heilige Scheiße.“ Handys wurden höher gehalten, Winkel verschoben sich für den besten Schuss.
Cassies glänzender, pinker Mund fiel auf, ihre falschen Wimpern zitterten, als könnte sie sich nicht entscheiden, ob sie ohnmächtig werden oder kämpfen sollte. Sie umklammerte ihre glitzernde Handtasche wie ein Schild. Kevins Gesicht wurde blass, dann fleckig rot, sein Adamsapfel hüpfte heftig, während er versuchte, die Szene herunterzuschlucken.
„Hör auf—“ begann er, die Stimme erstickt.
Aber ich brannte.
„Oh, schau nicht so schockiert, Cassie. Du solltest wissen, mit wem du es zu tun hast. Er hat einen kleinen Schwanz—“
„Yara!“ knurrte Kevin, seine Stimme scharf genug, um Glas zu schneiden, aber ich war schon zu weit gegangen.
„—zwei Minuten und er keucht schon nach einer Pause. Hat gesagt, ich sei zu viel zu handhaben. Ist das nicht richtig, Kev?“
Lachen brach wie Donner. Jemand schniefte so laut, dass es widerhallte. Andere versuchten—und scheiterten—zu kichern, während sie Kaffeetassen hielten. Cassie zuckte zusammen, als hätte sie Bleichmittel geleckt, ihr Lipgloss verschmiert, weil sie auf ihrer falschen Lippe gebissen hatte.
Die Demütigung hätte mich ertränken sollen, aber ich machte einfach weiter. Laut. Roh. Hässlich. Meine Brust brannte mit jedem Blick, jedem Flüstern, jedem halben Lachen um mich herum. Ich konnte fühlen, wie sich meine Nässe sammelte, meine Oberschenkel zusammenpressten, und ich hasste, dass er so eine Kontrolle über mich hatte, ohne es zu versuchen.
„Zwei Minuten, Cassie. Das ist alles, was du bekommst. Hoffe, du hast nichts gegen Enttäuschung eingewickelt in Varsity-Charme.“
Kevin stand auf, sein Stuhl kratzte wie ein Schuss. Seine Nasenlöcher weiteten sich, Fäuste ballten sich an seinen Seiten. Er sah aus, als wäre er einen Moment davon entfernt, mich zu packen und vor allen zu schütteln.
„Es ist vorbei,“ spuckte er, seine Stimme brach, aber bösartig. „Du bist verrückt. Du bist zu viel. Zu dramatisch. Fertig.“
Seine Worte stachen, aber die Art, wie er mich ansah—kalt, endgültig, als wäre ich Müll, der rausgebracht werden sollte—tat noch mehr weh.
Und dann Stille. Die Art, die dich lebendig frisst. Jedes Auge auf mich gerichtet. Jedes Handy, das weiterhin aufnahm. Meine Scham summte in meinen Ohren wie statisches Rauschen, lauter als das Zischen der Espressomaschine. Ich fühlte, wie sich mein Magen drehte, die Hitze in meinem Unterleib fast unerträglich, wissend, dass ich nur vom Stehen hier tropfte.
Ich drehte mich um. Meine Augen verschwommen, als ich durch die Menge schob, Schultern streiften Fremde, Flüstern klebte an mir wie Spinnweben—
„Hat sie das wirklich gesagt?“
„Zwei Minuten? Verdammt.“
Ich konnte fühlen, wie meine Brust sich hob, mein Puls in meinen Ohren pochte, meine Oberschenkel immer noch prickelten, durchnässt von einem Verlangen, das ich nicht zugeben wollte.
Und dann prallte ich draußen gegen einen harten Körper.
Rayan.
Meine Brust kollidierte mit seiner, sein Duft traf mich wie Feuer. Seine Hände umklammerten meine Arme, stabilisierten mich mit einem Griff, der unerschütterlich schien. Seine Augen—dunkel, unleserlich, brennend—scannen mein Gesicht, meine zitternden Lippen. Er öffnete den Mund, die Lippen teilten sich, als wollte er durch das Chaos mit etwas Beruhigendem, Erdendem schneiden.
Aber ich schnitt ihn ab, bevor ich vor ihm zerbrechen konnte.
„Bring mich einfach nach Hause, bitte, Rayan.“
Und ich ging an ihm vorbei, meine Stimme brach, ohne mich zu trauen, zurückzuschauen.
Yaras POVIch knallte auf den Beifahrersitz, versuchte, es so aussehen zu lassen, als wäre ich in Ordnung, als hätte ich mich nicht gerade vor der halben Stadt bloßgestellt. Meine Hände wollten nicht aufhören zu zittern, sie krallten sich in den Rand des Leders, als könnte es mich an irgendeiner Form von Verstand festbinden.Stille. Absolute, unerträgliche Stille. Ich starrte aus dem Fenster und spielte die Café-Szene immer und immer wieder ab. Jedes Wort, das ich geschrien hatte, jede Beleidigung, die meine Lippen in einem Schwall aus Feuer und Scham verlassen hatte… alles tanzte hinter meinen Augenlidern.Gott. Warum konnte ich nicht einfach den Mund halten?Ich hatte mich selbst zu einem Spektakel gemacht. Das Mädchen, das ausgerastet ist, Kevin angeschrien hat, Cassie beschämt hat und die Falcon Falls High in eine Live-Realityshow verwandelt hat. Ich würde wochenlang ein Meme sein. Vielleicht für immer.Und wofür? Für einen Jungen?Ich riskierte alles für einen Jungen, der danach
Yaras POV Jetzt im Auto mit dem arabischen Prinzen. Ich hatte meine Augen auf mein Handy geklebt, als ob mein Leben davon abhinge. Nicht scrollen, nicht tippen, nur… starren. Vorstellen. Alles, um mich davon abzuhalten, mich umzudrehen und ihn in mich aufzusaugen. Mein Gehirn war im Überdrive—Panikattacke vermischt mit Hitze, als wäre ich nur einen Befehl davon entfernt, in seinen Schoß zu klettern und zu flehen. Die schmutzigen Dinge, die ich wollte, dass er mir auf diesem Ledersitz antut… Sag mir, ich soll meine Jeans während der Fahrt herunterziehen, meine Beine für ihn spreizen. Lass ihn mich so lange finger, bis ich ganz durch bin, während er die Augen auf der Straße behält, als ob nichts Sündhaftes passiert. Gott, ich war erbärmlich. Fass. Dich. Zusammen. Aber sein Duft war um mich gewickelt wie eine Schlinge—teuerer Duft, durchzogen von warmem Moschus. Es machte es unmöglich, klar zu denken. Meine Brust zog sich zusammen, mein Unterleib pochte, und jeder Zentimeter von m
Yaras POVAlora tauchte endlich aus dem Badezimmer auf, in ihren flauschigen rosa Bademantel gehüllt, Dampf hinter ihr aufsteigend, als wäre sie gerade aus einer Wolke gestiegen.„Ich bin in der Küche unten“, rief sie, aber ich wartete nicht, um den Rest zu hören. Ich schoss an ihr vorbei, hielt mein Handtuch fest und knallte die Tür hinter mir zu.Das Schloss klickte. Stille.Ich atmete aus, als würde ich den Seufzer wegen ihr festhalten.Vielleicht tat ich das.Ich lehnte mich gegen die Badezimmerablage, mein Spiegelbild beschlug im Spiegel. Ich hätte duschen sollen. Ich hätte den Regen und die Demütigung von meiner Haut abwaschen sollen. Aber stattdessen wiederholte sich seine Stimme in meinem Kopf.„Schön, Sie zu sehen, Miss Nightingale.“Das Gewicht, das er auf „sehen“ gelegt hatte. Die Art, wie seine Augen durch mich schnitten, als hätte er den schmutzigsten Teil meiner Gedanken erfasst, bevor ich sie überhaupt hatte.Und Gott, ich hatte sie jetzt.Wenn meine Gedanken in Bilder
Yaras POVDie Fahrt nach Hause war ein langsames Brennen, auf das ich nicht vorbereitet war.Alora saß auf dem Beifahrersitz und füllte die Luft fröhlich mit Geplauder über die Schule, unsere gemeinsame Geschichte und peinliche Dinge, von denen ich sie nie gebeten hatte, sie zu erzählen. Ich saß auf dem Rücksitz, gegen das kalte Leder gepresst, tropfte Regenwasser und versuchte, nicht zu existieren.Rayans Hände am Lenkrad waren ruhig, seine Knöchel scharf gegen das dunkle Leder. Er redete nicht viel, aber wenn er es tat, sank seine Stimme in die Stille des Autos wie eine Droge — tief, akzentuiert, reich. Die Worte waren mir egal. Ich konnte nicht anders. Jede Silbe fühlte sich an, als wäre sie direkt in meinen Blutkreislauf gegossen worden.Er warf mir einmal einen Blick durch den Spiegel zu. Nur einmal. Meine Brust zog sich zusammen. Ich wagte nicht, zurückzuschauen. Meine Schenkel pressten sich zusammen, mein Gesicht war zum Fenster gedreht. Ich wollte mich selbst anschreien, dass
Yaras POV„Verspätete Einreichung eures Blogbeitrags im Forum führt zu einem Abzug eurer Note. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt."Mr. Rogers' Stimme trug durch das Klassenzimmer, als hätte sie Zähne. Die Glocke läutete fast sofort, eine schrille Erleichterung, die alle Stühle scharren, Bücher in Taschen stopfen und zur Tür strömen ließ.Ich blieb eine Sekunde länger und kritzelte die letzten Zeilen meiner Notizen. Als ich aufstand, war meine beste Freundin Alora bereits an unserem Spind und wartete mit diesem ruhelosen Wippen, das sie nach dem Unterricht immer hatte.„Beeil dich, du schreibst, als würdest du für die Rolle als Shakespeares Sekretärin vorsprechen", neckte sie mich, als ich zu ihr kam. Der Flur war ein Chaos — Spindtüren knallten, Turnschuhe quietschten, Lachen prallte von den Wänden. Das Abschlussjahr an der Falcon Falls High School war nicht leiser als das erste Jahr; wir hatten nur gelernt, schneller zu gehen und lauter zu reden.„Besser Shakespeares Sekretäri







