공유

Kapitel 16

작가: Lina
last update 최신 업데이트: 2026-03-08 21:25:14

Enzo

Mein ganzer Körper brennt. Jede einzelne Faser meiner Muskeln schreit nach Sauerstoff und meine Seite fühlt sich an, als hätte jemand ein Messer darin gestochen und es langsam herumgedreht. Aber der Schmerz ist ein Witz gegen das, was in meiner Brust tobt, als ich die Pistole aus Isabellas zitternden Händen nehme.

Sie steht da, das Gesicht verschmiert mit Staub, die Augen geweitet. Sie hat gerade einen Mann erschossen. Für mich.

In diesem Moment will ich nichts lieber, als sie zu packen, s
이 작품을 무료로 읽으실 수 있습니다
QR 코드를 스캔하여 앱을 다운로드하세요
잠긴 챕터

최신 챕터

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 29

    ​Isabella​Das Schlauchboot wirkt auf dem offenen Meer wie eine Nussschale. Die Wellen sind nicht hoch, aber langgezogen und schwarz; sie heben uns an und lassen uns mit einem harten Schlag wieder in die Täler krachen. Der Motor hustet. Er spuckt unregelmäßig blauen Qualm aus, und jedes Mal, wenn er stottert, setzt mein Herz einen Schlag aus.​Ich knie im Wasser, das im Boot hin und her schwappt. Es ist eine ekelhafte Mischung aus Salzwasser, Benzin und Enzos Blut. Der Gestank ist so penetrant, dass er mir die Kehle zuschnürt.​„Enzo“, sage ich. Meine Stimme ist rau vom aufgewirbelten Staub der Explosion.​Er reagiert nicht. Er liegt auf dem Rücken, den Kopf gegen den Gummirand gepresst. Sein Gesicht ist jetzt so weiß, dass es in der Morgendämmerung fast leuchtet, eine Maske aus blassem Marmor. Die Hände, die er eben noch gegen seine Flanke gepresst hat, sind schlaff zur Seite gefallen. Sie treiben leblos in der roten Brühe am Boden des Bootes. Der Stoff seines Hemdes ist schwarz gesä

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 28

    Isabella ​Das Donnern der Rotoren über dem Haus wird ist so extrem laut . Der Winddruck presst die Gischt gegen die Fensterfront, bis das Glas in den Rahmen vibriert. Vittorio packt mich am Oberarm und zerrt mich zurück in den dunklen Flur. ​„Der Schacht ist hinter der Küche“, schreit er gegen den Lärm an. ​Wir rennen durch den Wohnbereich. Enzo schwankt, eine Hand fest gegen seine blutige Flanke gepresst, das Gesicht vor Schmerz verzerrt. Er flucht bei jedem Schritt, ein abgehacktes, heiseres Keuchen. ​Oben auf dem Dach knallt es. Schwere Stiefel auf Beton. Sie sind da. ​Vittorio tritt gegen eine unscheinbare Holzverkleidung neben dem Vorratsschrank. Das Holz splittert, und eine schmale, dunkle Öffnung wird frei. Es riecht nach Moder und nassem Stein. „Isabella, zuerst! Da ist eine Leiter. Halt dich an den Seiten fest, sie ist locker.“ ​Ich schiebe die Glock in den Hosenbund – das kalte Metall brennt auf meiner Haut – und schwinge meine Beine in das Loch. Die Leiter ist r

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 27

    Isabella ​Der Kaffee in der Blechtasse ist kalt und schmeckt nach verrostetem Eisen. Ich starre in die dunkle Brühe, während Vittorio am Laptop hantiert. Das einzige Geräusch im Raum ist das unregelmäßige Klicken der Tasten und das Pfeifen des Windes an den Betonecken des Hauses. Es ist ein fieser, grauer Morgen. Das Licht draußen macht alles flach und leblos. ​Vittorio flucht leise. „Die Datei ist korrupt. Oder verschlüsselt.“ ​„Mach es einfach auf“, sage ich. Meine Stimme ist belegt, ein trockenes Krächzen. ​Vittorio dreht den Bildschirm zu mir. Da ist kein glatter Ladebalken. Nur ein verzerrtes Fenster, das nach einem Scan verlangt. Ich beuge mich vor. Die kleine Kameralinse leuchtet kurz rot auf, spiegelt sich in meiner Iris. Ein hässliches, mechanisches Surren, dann springt ein Fenster auf. ​Es ist kein sauberes Video. Es ist eine Überwachungskamera, schwarz-weiß, grieselig. Man sieht einen klinischen Raum. Mein Vater steht an einem Tisch, den Rücken zur Kamera. Er bewegt si

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 26

    Isabella ​Der Sand knirscht unter meinen Stiefeln, als ich Enzo vom Boot auf den Strand hieve. Er ist schwer, ein nasser Klotz, der nach Eisen und Salzwasser riecht. Sein Arm liegt schwer um meinen Nacken, und jedes Mal, wenn er ausatmet, spüre ich die feuchte Hitze seines Atems an meiner Schläfe. Vittorio geht vor, ohne ein Wort zu sagen, die Stiefel fest im weichen Boden. Oben an der Klippe wartet das Haus – ein dunkler Block aus Beton und Glas. ​Drinnen ist es klamm. Die Luft steht. Vittorio verschwindet sofort wieder nach draußen, die Tür fällt mit einem trockenen Klicken ins Schloss. Wir sind allein. ​Im Schlafzimmer drücke ich Enzo auf die Matratze. Das Laken ist kühl und riecht nach Staub. Er sitzt auf der Kante, den Kopf tief zwischen die Schultern gezogen. Sein Hemd ist eine Ruine, der Stoff steif und dunkel verfärbt. ​Ich trete zwischen seine Knie. Meine Finger sind taub von der Kälte draußen, und die kleinen Knöpfe seines Hemdes gleiten mir immer wieder weg. Sie sind

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 25

    Isabella ​Der Motor dröhnt in einem tiefen, mahlenden Rhythmus, der mir bis in die Zähne vibriert. In der Kabine ist es eng und stickig; es riecht nach Diesel, altem Fisch und diesem stechenden Wodka-Geruch, der von Enzos Haut aufsteigt. Das Boot schlägt hart auf die Wellen auf, und bei jedem Aufprall knackt es im Gebälk. ​Ich knie im Dreck auf dem Boden. Enzo hat den Kopf gegen die Wand gelehnt, seine Haut ist nass und glänzt im fiesen, grünlichen Licht des Radars. Seine Augen sind nur noch schmale Schlitze. Als ich den Verband zur Seite schiebe, sehe ich, dass das Blut mit dem Stoff verkrustet ist. Ich reiße es vorsichtig ab. Das Geräusch, als sich die Fasern von der Wunde lösen, ist ekelhaft. ​Enzo atmet scharf ein und seine Finger graben sich in mein Handgelenk. Sein Griff ist feucht und heiß. Er sagt nichts, aber seine Knöchel treten weiß hervor. Ich tupfe mit einem nassen Lappen über den Riss in seiner Schulter. Das Wasser verfärbt sich sofort dunkel. In diesem Moment gibt es

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 24

    Isabella ​Vittorio tritt das Gaspedal bis zum Boden durch. Der Wagen macht einen Satz, die Reifen kreischen auf dem Asphalt, und mein Kopf knallt gegen die Seitenscheibe. Ein stechender Schmerz schießt mir durch den Nacken. Auf meinem Schoß liegt Enzo. Er ist eine glühende, schwere Last. Sein Atem geht stoßweise, ein feuchtes Rasseln, das bei jeder scharfen Kurve lauter wird. ​Ich kralle meine Finger in sein Hemd, das an meinen Händen klebt. Es riecht im Auto nach Schweiß, altem Polster und dem metallischen Dunst von frischem Blut. ​„Wie weit noch?“, presse ich hervor. Meine Zunge klebt am Gaumen. ​„Halt den Mund und halt ihn fest“, knurrt Vittorio. Er starrt starr auf die Fahrbahn, seine Unterarme vibrieren vom harten Griff am Lenkrad. ​Im Rückspiegel tauchen zwei Lichtpunkte auf. Sie tanzen über die dunklen Baumstämme am Straßenrand, kommen näher, werden größer. ​„Sie sind dran“, sage ich. Mein Puls hämmert gegen meine Schläfen wie ein gefangener Vogel. ​Vittorio antwortet ni

더보기
좋은 소설을 무료로 찾아 읽어보세요
GoodNovel 앱에서 수많은 인기 소설을 무료로 즐기세요! 마음에 드는 작품을 다운로드하고, 언제 어디서나 편하게 읽을 수 있습니다
앱에서 작품을 무료로 읽어보세요
앱에서 읽으려면 QR 코드를 스캔하세요.
DMCA.com Protection Status