The Wolf Who Shouldn’t Love

The Wolf Who Shouldn’t Love

last updateLast Updated : 2025-12-07
By:  the1999cutOngoing
Language: English
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In the heart of Nightbrae Dominion, where forests are alive and magic pulses through every root and leaf, Aella Wynfell has always felt different. Raised among humans but drawn inexplicably to the living woods, she senses the heartbeat of the forest and communes with its whispered secrets. Yet she has always believed her life would remain quiet and ordinary— until the night the forest called her name. From the shadows emerges Thalen Varynthorn, the Alpha King of Nightbrae, a being as majestic as he is terrifying, his presence commanding the forest itself. When corrupted creatures known as Ferals invade, threatening the fragile balance of the Dominion, Thalen intervenes, saving Aella and binding her fate to his own. He reveals that the forest has chosen her, a human, to calm the growing darkness that stirs in Hollow Glen—the ancient heart of Nightbrae’s magic. Thrown into a world of living trees, glowing moonfire, and ancient curses, Aella must navigate a dangerous path between loyalty to her village and obedience to the forest’s will. She discovers that her bond with Thalen is unlike any other: magnetic, forbidden, and fraught with peril. The forest watches, tests, and sometimes threatens, forcing them closer while hinting at consequences too severe to ignore. As Ferals grow bolder and dark magic seeps deeper into the Dominion, Aella’s courage, wits, and newfound connection to the forest are tested. Every decision could mean life or death—for herself, for Thalen, and for the forest she never imagined she would protect. Bound by prophecy, desire, and the living will of Nightbrae, Aella and Thalen must face the darkness together. Yet the question remains: will their forbidden love save the forest… or destroy them both?

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Chapter 1

Prologue

„Du bist wirklich dreist! Hast du keine Angst, dass deine Luna Diana etwas merkt?“

Es herrschte lange Stille. Dann antwortete Nate gelassen:

„Sie wird nichts herausfinden.“

„Bist du dir da so sicher?“

„Sie ist völlig von mir abhängig.“ Seine Stimme klang ohne jedes Zögern.

„Was immer ich sage, sie glaubt es.“

Der andere schwieg kurz. Seine Stimme wurde leiser: „Dann hoffe ich, dass du nie von Reue und Schuld geplagt wirst.“

Er lachte leise. Seine Stimme klang so entspannt, als wäre es ihm gleichgültig. „Dieser Tag wird nie kommen.“

Die Wahrheit war so grausam.

Ich stand vor seinem Konferenzraum. Meine Fäuste waren so fest geballt, dass die Nägel Blutspuren in meine Handflächen gruben, doch ich spürte keinen Schmerz.

Eigentlich ... wollte ich ihm nur seinen Mantel bringen.

In den letzten Tagen pfiff ein eisiger Nordwind. Ich hatte Angst, er könnte bei der Patrouille durch sein Revier frieren.

Jetzt fühlte es sich an, als hätten Wolfskrallen meine Brust aufgerissen. Der kalte Wind pfiff durch mein rohes Fleisch.

Meine Wölfin spürte meinen Schmerz und heulte in meinem Kopf.

Ich taumelte zurück zu unserer Villa. Vor dem Kamin sank ich auf den Teppich, rollte mich zusammen und umklammerte mich selbst. Unkontrollierbares Zittern schüttelte meinen Körper, und die Tränen strömten unaufhaltsam.

Plötzlich ging die Tür auf.

Er war zurück.

Seine schweren Stiefel traten auf den Teppich. Schritt für Schritt kam er näher.

Er kniete sich neben mich. Seine Stimme war sanft, voller alltäglicher Wärme und Fürsorge.

„Warum hast du nicht die Bediensteten gebeten, den Kamin anzuzünden? Die Haushälterin sagt, du hast heute nichts gegessen und siehst sehr unwohl aus.“

Er strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. Seine Augen waren voller Sorge. „Diana, was ist los mit dir?“

Er nahm meine Hand. Seine Handfläche war warm wie immer. „Du musst etwas essen. Unsere Welpen are auf deine Nährstoffe angewiesen.“

Ich sah zu ihm auf. Dieses sanfte Gesicht schien perfekt.

Also konnte ein Alpha Liebe so überzeugend vorspielen.

Vor vier Jahren erwischte man meinen Schicksalsgefährten und meine Schwester Rose dabei, wie sie sich auf meiner eigenen Markierungszeremonie küssten.

Meine Eltern zwangen mich, meinen Gefährten aufzugeben. Sie sagten, Rose und ich seien durch Blutsbande verbunden. Es sei doch nur ein männlicher Wolf, deshalb dürfe das keine Kluft zwischen uns aufreißen.

Sie verkündeten öffentlich, die Einladungen seien falsch verschickt worden. Die Markierungszeremonie sei für Rose.

In meiner tiefsten Demütigung war es Alpha Nate, der zu mir trat. Er nahm meine Hand und biss ohne Zögern in meinen Hals, um mich zu markieren.

Ich dachte, er sei meine Rettung aus diesem Albtraum. Er befreite mich von all den verachtenden Blicken.

Schon als Kind hatte ich Geschäftssinn. Ich war die Vorsitzende hinter den Kulissen der größten Handelsgilde der Südlande.

Nach der Hochzeit zog ich mich aus allen persönlichen Geschäften zurück. Ich widmete mich ganz meiner Rolle als Luna hinter dem Stammes-Alpha. Ich sicherte sein Hinterland.

Mit meinem Wissen über die Stämme der Südlande und die Ressourcenverteilung half ich ihm bei Strategien und Plänen.

In wenigen Jahren machte ich aus seinem fast zerfallenen kleinen Stamm eine aufstrebende Macht im Südreich.

Dieses Jahr bekamen wir durch künstliche Befruchtung endlich unseren Nachwuchs. Alles schien perfekt zu werden.

Er umarmte mich und sagte, diese Welpe sei Geschenk des Himmels. Die Anbetung in seinen Augen ließ mich bereit sein, alles für ihn und unser Kind zu opfern.

Jetzt begriff ich endlich: Alles war nur eine weitere, sorgfältig inszenierte Lüge.

Wenn du so liebevoll tun kannst, wie könnte ich da zurückstehen?

Ich schloss die Augen. Als ich sie wieder öffnete, war meine Sanftheit identisch mit seiner.

„Nichts. Ich bin nur etwas müde.“

Meine zärtliche Stimme klang kokett. Keine Spur meiner wahren Gefühle.

Er entspannte sich sichtlich und tätschelte meinen Handrücken: „Gut. Ich sage der Haushälterin, sie soll dir eine Massage geben.“

Gut. Dann spielen meine Wölfin und ich noch drei Tage mit.

In drei Tagen ist zwischen uns alles vorbei.

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