LOGINAvery klopfte auch diesmal nicht an.Es war spät. Im Gebäude war es still. Die meisten Lichter auf dem Flur waren bereits aus. Sie drückte die Tür auf, trat ein und schloss sie leise hinter sich. Derek blickte von seinem Schreibtisch auf. Die Ärmel seines Hemdes waren wieder bis zu den Ellbogen hochgekrempelt. Neben einem Stapel Unterlagen stand ein halb leerer Kaffeebecher.Er starrte sie einen langen Moment lang an.„Ich habe dir beim letzten Mal gesagt, dass du gehen sollst.“„Ich weiß.“ Sie trat näher, ging um den Schreibtisch herum, bis sie direkt vor ihm stand. „Ich gehe nicht.“Er rührte sich nicht. Sein Blick glitt zu ihrem Mund und wanderte dann weiter nach unten – zu der Stelle, an der ihre Bluse oben gerade weit genug offen stand. Als er wieder sprach, klang seine Stimme rauer.„Das ist keine gute Idee.“„Dann halt mich doch auf.“Sie trat zwischen seine Knie. Er hätte seinen Stuhl zurückschieben oder aufstehen und sie auffordern können, zu gehen. Stattdessen blieben seine
Die Tür der Toilettenkabine hielt kaum stand.Averys Rücken presste sich gegen das kalte Metall; ein Bein hatte sie hoch um die Hüfte des Mannes geschlungen, während er in kurzen, dringlichen Stößen in sie eindrang. Die Herrentoilette roch nach billiger Seife und Desinfektionsmittel. Irgendwo hinter der dünnen Trennwand tropfte ein Wasserhahn. Ihr war das egal. Sie hatte sein Hemd in beiden Händen fest umklammert, ihren Mund an seinem Ohr, und atmete schwer bei jedem tiefen Stoß.„Härter“, flüsterte sie.Er gehorchte. Die Kabine bebte. Ihr anderer Fuß blieb fest auf den Fliesen stehen, sodass sie ihm entgegenkommen konnte; ihre Hüften kreisten und ließen ihn voll in sie eindringen. Bei jedem Stoß erzeugte das Kondom leise, feuchte Geräusche. Es war schnell, ungestüm und genau das, was sie sich zwischen den Vorlesungen gewünscht hatte – mehr nicht.Er kam mit einem gedämpften Stöhnen zum Höhepunkt, seine Stirn sank auf ihre Schulter. Avery blieb einen Moment lang regungslos, damit er z
Am nächsten Abend kam er nicht in mein Zimmer.Ich ging in seines.Meine Mutter hatte Spätschicht. Das Haus war leer, bis auf uns beide. Ich fand ihn im Hauptschlafzimmer; er saß auf der Bettkante, bekleidet nur mit einer dunklen Jogginghose. Die deutliche, dicke Wölbung seines Schwanzes lag schwer auf seinem Oberschenkel. Die Nachttischlampe tauchte den Raum in ein sanftes, goldenes Licht. Als er aufsah und mich im Türrahmen stehen sah – ich trug wieder nur das kurze Shirt von jener Nacht in der Garage –, blitzte etwas Gieriges und zugleich Befriedigtes in seinen Augen auf.„Schließ die Tür ab“, sagte er.Und das tat ich.Ich ging langsam durch den Raum; der Saum meines Shirts streifte meine nackten Oberschenkel. Als ich bei ihm ankam, wartete ich nicht auf Anweisungen. Ich stieg aufs Bett, setzte mich rittlings auf seinen Schoß und verlagerte mein Gewicht auf die harte Form, die noch immer im weichen Stoff verborgen war. Meine nackte Muschi drückte sich gegen die deutliche Wölbung.
Zwei Nächte später kam er wieder zu mir.Diesmal sagte er kein Wort, als er meine Tür öffnete. Er stand einfach im Türrahmen – komplett bekleidet mit dunklen Jeans und einem schwarzen T-Shirt – und streckte mir seine Hand entgegen. Ich ergriff sie ohne zu zögern. Meine nackten Füße folgten ihm den Flur entlang, vorbei an der geschlossenen Tür meiner Mutter, bis hin zu dem unfertigen Abstellraum am Ende des oberen Flurs – jenem Raum, den er seit Wochen unter dem Vorwand, „zusätzlichen Stauraum“ zu schaffen, heimlich umgebaut hatte.In dem Moment, als die Tür hinter uns ins Schloss fiel, verstand ich.Dicke schwarze Gurte hingen von stabilen Deckenverankerungen herab, die er wohl selbst angebracht haben musste. Auf einer niedrigen Bank lag ein gepolstertes Ledergeschirr bereit. Weiche Manschetten. Eine Spreizstange. Und auf einem kleinen Metalltisch an der Wand lag ein großer, dicker, täuschend echt wirkender Dildo – von derselben beeindruckenden Größe wie der Schwanz, den ich bereits z
Den Rest des Abends habe ich ihn nicht mehr gesehen.Nach der Sache in der Garage hatte er einfach seine Jogginghose wieder hochgezogen, mich ein letztes Mal mit diesem dunklen, schweren Blick angesehen und war zurück ins Haus gegangen. Ich blieb noch eine Weile auf dem Betonboden sitzen, die Beine zitterten noch immer, und der Geschmack seines Spermas lag noch deutlich auf meiner Zunge. Als ich schließlich nach oben ging, war meine Mutter bereits in ihrem Schlafzimmer – die Tür war geschlossen. Ich wusch mein Gesicht, zog ein weiches Tanktop an – und sonst nichts – und kroch in mein Bett, während mein Herz noch immer wie wild schlug.An Schlaf war nicht zu denken. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, spürte ich wieder seine Finger in mir, die Art, wie dieser dicke Schwanz mich gedehnt hatte, und wie die warme Flut seines Ergusses meinen Hals ausfüllte. Meine freie Hand wanderte immer wieder zwischen meine Beine und berührte die empfindlichen, geschwollenen Schamlippen, die er so wu
Er hatte immer noch kein Wort gesagt.Die einzigen Geräusche in der Garage waren das leise Summen der Leuchtstoffröhren und das langsame, schwere Heben und Senken seines Brustkorbs. Sein Blick blieb zwischen meinen Beinen haften – selbst nachdem mein Shirt wieder nach unten gefallen war, wirkte es, als könne er immer noch alles darunter sehen. Mein Puls hämmerte so heftig, dass ich ihn bis in den Hals spürte, in meiner Klitoris, in meinen Fingerspitzen, die noch immer den Schraubenschlüssel umklammerten.Ich legte das Werkzeug auf die Motorhaube, ohne den Blick von ihm abzuwenden. Meine Stimme klang leiser, als ich erwartet hatte.„Du wirktest oben frustriert.“Seine Kiefermuskeln spannten sich an. Der vordere Bereich seiner Jogginghose zuckte erneut; die wuchtige Kontur bewegte sich, als hätte sie mich gehört. Er stieß sich von seinem Rollbrett ab und stand in einer fließenden Bewegung auf. Durch diese Bewegung verlagerte sich das schwere Gewicht seines Schwanzes unter dem Stoff. Ich







