Vater und Sohn wählen sie – ich den Mogul

Vater und Sohn wählen sie – ich den Mogul

作者:  Strandfisch剛剛更新
語言: Deutsch
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故事簡介

Starke weibliche Hauptfigur

Affäre

Erste Liebe

Nach der Scheidung

Dritte Person

Drama

CEO

Intelligent

Rücksichtslos

Fünf Jahre zuvor, im siebten Monat schwanger, verlor Emilia Hartmann ihr Kind, als Vivien Winter, die Jugendliebe ihres Mannes Vincent Falkner, ihr in den Bauch trat. Doch am meisten schmerzte sie, was Vincent danach sagte: „Vivi hat es nicht mit Absicht getan, sie darf nicht ins Gefängnis.“ Und dann unterschrieb er gegen ihren Willen in ihrem Namen die Vergebungserklärung. Fünf Jahre später kehrte Vivien nach ihrem Studium im Ausland zurück. Als der von Emilia adoptierte Junge Maximilian Falkner plötzlich sagte: „Mama ist böse! Sie ärgert Mama Vivi immer!“, begriff Emilia endlich: In diesem Haus war kein Platz für sie. Wütend schlug Emilia zurück und holte sich alles wieder, was sie verloren hatte. Acht Jahre Liebe ließ sie mit einem Schlag hinter sich. Während sie zusah, wie ihr Mann und seine Jugendliebe sich selbst ins Verderben stürzten, heiratete sie kurzerhand den mächtigen Mann, der sie all die Jahre beschützt hatte. Als Viviens wahres Gesicht endlich ans Licht kam, kniete Vincent unter Tränen vor Emilia und flehte sie um eine zweite Chance an: „Emmi, alles ist meine Schuld. Ich habe dich nicht zu schätzen gewusst. Bitte vergib mir und komm zu mir zurück.“ Doch sie lächelte nur gelassen und strich sich sanft über den leicht gewölbten Bauch, in dem neues Leben heranwuchs – während der Mann, der sie wirklich liebte, ihr keinen einzigen Tag von der Seite wich!

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第 1 章

Kapitel 1

„Herr Falkner, Ihre Frau ist zurück.“

Der Mann oben hörte die Stimme und warf durch das Panoramafenster einen Blick hinunter vor die Villa: Eine Frau mit anmutiger Figur stieg gerade aus einem Wagen und betrat das Haus.

Als Emilia Hartmann die Treppe hinaufkam, wurde sie plötzlich von einer kräftigen Hand gepackt. Sie drehte sich um – es war Vincent Falkner.

Wenn Vincent mit ihr intim wurde, sprach er für gewöhnlich kein Wort dabei.

Sie lag in seinen heißen Armen, als würde die Glut seines Körpers sie zum Schmelzen bringen. Nach einer Weile verebbte die Hitze.

Emilia betrachtete die zerknitterte, von der stürmischen Begegnung gezeichnete Bettdecke, bevor sie sich gelassen erhob, eine Packung Antibabypillen hervorholte und eine einnahm.

Der Mann sagte mit tiefer Stimme: „Willst du nicht selbst ein Kind haben? Ich verweigere es dir doch nicht.“

Emilia schluckte die Tablette hinunter und sagte:

„Hast du das vergessen? Als deine geliebte Jugendliebe mir das Kind weggetreten hat, habe ich dir gesagt: Wenn du es wagst, die Vergebungserklärung zu unterschreiben und ihr zu vergeben, bekommst du nie wieder ein Kind von mir!“

Emilias Augen wurden feucht und rot.

Schmerzhafte Erinnerungen überfluteten ihren Geist.

Fünf Jahre zuvor hatte sie Vincent geheiratet und geglaubt, ihr weiteres Leben würde für immer unter seinem Schutz und in seiner Liebe glücklich verlaufen.

Doch wer hätte gedacht, dass Vivien plötzlich auftauchte, als sie im siebten Monat schwanger war, und brutal gegen ihren Bauch trat – sie verlor dadurch das Kind.

Doch am meisten schmerzte sie, dass ausgerechnet ihr Ehemann Vincent von ihr verlangte, großzügig zu vergeben.

Sie würde Vincents Worte nie vergessen – Worte, deren Ton zwischen Zorn und Gleichgültigkeit lag und deren wahre Absicht sie bis heute nicht durchschaute.

„Vivi hat es nicht mit Absicht getan. Du kannst doch noch ein Kind bekommen. Vivi darf auf keinen Fall ins Gefängnis.“

Vivi? Was für ein zärtlicher Kosename.

In Emilias Augen war diese Frau die Mörderin ihres ungeborenen Kindes.

Emilia hatte drei Tage geweint und schließlich gesagt: „Ich werde ihr das nie im Leben verzeihen können. Ich werde niemals eine Vergebungserklärung für die Frau unterschreiben, die mein Kind weggetreten hat. Ich hasse sie zu sehr.“

Doch am Ende, egal wie hysterisch sie vor Vincent geschworen hatte, unterschrieb er die Vergebungserklärung trotzdem an ihrer statt.

Plötzlich klang Vincents Stimme in ihrem Ohr: „Das ist doch alles vorbei. Wir haben doch ein Kind adoptiert. Warum bringst du das immer wieder zur Sprache? Du machst dir selbst nur unnötig das Leben schwer.“

So leichthin und gleichgültig sprach er darüber.

Die Hand des Mannes strich ihr beruhigend übers Gesicht: „Wenn du kein Kind willst, dann eben nicht. Ganz wie du willst.“

Nach diesen Worten stieg er aus dem Bett, um duschen zu gehen.

Emilia hatte eigentlich sofort nach dem Kind sehen wollen, war jedoch von ihm aufgehalten worden. Nun machte sie sich schnell fertig und ging ins Kinderzimmer.

Die Haushälterin begegnete ihr.

„Wo ist Max?“, fragte Emilia.

„Er schläft.“

Emilia betrat das Kinderzimmer und stellte fest, dass der Junge zwar seinen Schlafanzug trug, aber gar nicht schlief.

Er saß konzentriert an seinem kleinen Tisch, hielt ein Handy in den Händen und führte ganz vertieft ein Videogespräch.

Er bemerkte nicht einmal, dass jemand den Raum betreten hatte.

„Max?“

Maximilian Falkner hörte es und beendete sofort mit seiner kleinen Hand das Videogespräch, ohne sich auch nur umzudrehen.

Emilia ging zu ihm, nahm ihn in die Arme und küsste ihn kurz. Doch sofort brach er in Tränen aus: „Nicht Mama! Ich will nicht die falsche Mama!“

Emilia erstarrte. Ein unerklärlicher Kummer stieg in ihr auf.

Der Junge war zwar nicht ihr leibliches Kind, doch Emilia hatte ihn stets wie ihr eigenes großgezogen und ihm nie erzählt, dass er adoptiert worden war.

Wie konnte es sein, dass er sie nach nur zwei Wochen Abwesenheit plötzlich für falsch hielt? Warum wehrte er sich so gegen sie, warum sagte er, er wolle sie nicht?

„Mama hat dich schon so lange nicht gesehen, mein Schatz. Sie hat dich vermisst.“

Doch egal, wie sehr sie es erklärte, Maximilian weinte und tobte weiter, bis Emilia schließlich das Zimmer verließ und er sich beruhigte.

Emilia nahm ihm das Handy weg, damit er nicht schon in diesem Alter ständig am Handy hing.

Sie warf einen Blick auf das Handy. Der Kontakt, mit dem Maximilian gerade telefoniert hatte, war unter „Tante Vivi“ gespeichert.

Emilias Herz zog sich zusammen, doch schnell redete sie sich ein, es könnte eine neue Erzieherin aus dem Kindergarten sein – unmöglich, dass es diese Frau war ...

Kaum hatte Emilia die Tür des Kinderzimmers geschlossen, fiel ihr etwas ein, und sie fragte die Haushälterin: „Gibt es im Kindergarten in letzter Zeit eine neue Lehrerin?“

Die Haushälterin schüttelte den Kopf.

Auf dem Rückweg ins Schlafzimmer sank Emilias Herz nur noch tiefer. Wie konnte der Name der Frau, die sie am meisten hasste und verabscheute, plötzlich auf irgendeine Weise im Handy ihres Kindes auftauchen?

Wer war diese Tante Vivi überhaupt?

Emilia griff abrupt nach dem Handy, das dort lag. Es gehörte Vincent. Auf dessen Bildschirm erschien mittig eine ungelesene Nachricht.

Vivien: „Vincent, es macht mich so glücklich, mit dir gemeinsam Zeit mit Max zu verbringen.“

Emilias Kehle schnürte sich zu.

Ihre Finger krallten sich so fest um das Handy, dass die Knöchel weiß hervortraten.

Sie tippte auf die Nachricht.

Im Chatverlauf zwischen Vincent und Vivien tauchten unzählige Nachrichten auf.

Fast täglich hatten sie sich ausgetauscht.

Nie hätte sie gedacht, dass Vivien, die vor fünf Jahren ihr beider Kind weggetreten hatte, dadurch keinen Funken Abneigung bei Vincent geweckt hatte – im Gegenteil, ihr Kontakt war seitdem sogar noch enger geworden.

Noch weniger hatte sie erwartet, wie zärtlich Vivien in den Nachrichten von Max sprach – so, als wäre er tatsächlich ihr gemeinsamer unehelicher Sohn!

Sofort liefen Emilia die Tränen wie Regentropfen über die Wangen und fielen auf den Bildschirm, den ihre Finger fest umklammerten.

Ihr ganzer Körper zitterte.

Wut, Demütigung und Schmerz brachen wie eine Flutwelle über ihr Herz herein.

War es also so, dass sie vor fünf Jahren ihr Kind verlor, weil Vivien von langer Hand geplant hatte, ihren unehelichen Sohn heimtückisch in Emilias Familie unterzubringen, und Vincent diesem Plan damals zugestimmt hatte?

Und weil sie damals, geschwächt vom Verlust ihres eigenen Kindes, all ihre Zuneigung auf dieses fremde Kind übertragen hatte – war sie die ganze Zeit nur wie eine Idiotin von den beiden benutzt und gelenkt worden?

Gerade als sie die Nachrichten als Beweis sichern wollte, verstummte plötzlich das Wasserrauschen aus dem Bad.

Vincent kam aus dem Badezimmer.

Emilia hatte sein Handy bereits weggelegt, doch sie sah aus wie eine Verrückte – die Haare zerzaust, das Gesicht tränenüberströmt, der ganze Körper von Schluchzen geschüttelt.

Vincent senkte den Blick zu ihr – jede Lust, die er eben noch verspürt hatte, verflog auf der Stelle.

„Weißt du eigentlich noch, an welchem Tag der Todestag unseres Kindes ist?“, fragte Emilia.

Vincent sagte kühl: „Du bist gerade emotional aufgewühlt. Beruhig dich erst mal, wir reden morgen weiter.“

Nach diesen Worten nahm er sein Handy und den auf dem Bett liegenden Schlafanzug und verließ das Schlafzimmer.

So viele Ehejahre waren vergangen, und abgesehen von diesen intimen Momenten war er Emilia gegenüber stets kühl, gleichgültig, distanziert und ungeduldig gewesen.

Selbst den Todestag ihres Kindes konnte er nicht nennen.

Vivien gegenüber dagegen war er unermüdlich geduldig, beantwortete jede Frage bereitwillig und zeigte grenzenlose Nachsicht.

Eigentlich hätte sie sich längst daran gewöhnen müssen.

Doch plötzlich wollte sie nicht mehr so weitermachen.

Es war Zeit für die Scheidung!

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