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Morgen

Author: Alia Writes
last update publish date: 2026-08-05 01:40:28

Lila verbrachte den Rest des Tages in einem Nebel aus Scham und verzweifelter Not.

Bei jeder Bewegung spürte sie den Hauch von Marcos Fingern zwischen ihren Beinen – neckend, besitzend, verheißend. Ihr Slip war noch feucht. Ihre Klitoris pochte bei jedem Schritt. Sie hielt den Kopf gesenkt und putzte die Bibliothek, das formelle Esszimmer und die endlosen Flure, doch ihr Körper brannte vor dem Bewusstsein der Kameras, die sie beobachteten.

Er beobachtete sie.

Der Gedanke hätte sie entsetzen müssen. Stattdessen ließ er ihre Brustwarzen sich verhärten und ihr Unterleib sich ins Leere zusammenziehen.

Am Abend bemerkte Frau Elena ihre Zerstreutheit. „Was ist denn los mit dir, Mädchen? Du hast dieselbe Vase schon dreimal poliert.“

„Tut mir leid“, murmelte Lila. „Ich bin nur müde.“

„Achten Sie darauf, dass es Ihre Arbeit nicht beeinträchtigt. Der Don hat heute Abend wichtige Gäste. Bleiben Sie unauffällig.“

Unsichtbar. Das Wort klang mittlerweile fast lächerlich.

Das Abendessen für Marco und seine Männer wurde von erfahrenen Angestellten serviert. Lila musste weit weg in der Küche Geschirr spülen, bis ihre Hände ganz schrumpelig waren. Sie redete sich ein, sie sei erleichtert. Fast hätte sie es geglaubt.

Mitternacht rückte näher.

Sie sollte seinen Befehl ignorieren. Sie sollte ihre Tür abschließen und so tun, als wäre nichts geschehen. Eine kluge Frau würde ihre Sachen packen und fliehen, sobald die Schulden als beglichen gelten.

Als die Uhr im Dienstbotenzimmer halb zwölf schlug, schlüpfte Lila aus dem Bett. Sie zog ihre Uniform nicht aus. Sie flocht sich nur die Haare fester, spritzte sich kaltes Wasser ins gerötete Gesicht und bewegte sich lautlos durch das dunkle Herrenhaus wie eine Motte, die vom Licht angezogen wird.

Die Tür zu Marcos Büro stand einen Spalt offen. Eine einzelne Lampe tauchte den massiven Mahagonischreibtisch in warmes, goldenes Licht. Er saß dahinter, vertieft in seine Unterlagen, ein Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit in der Hand. Sobald sie eintrat, hob er den Kopf.

Diese grünen Augen fesselten sie.

„Mach die Tür zu“, befahl er leise.

Sie gehorchte, das leise Klicken klang dabei unglaublich laut.

Marco lehnte sich in seinem Ledersessel zurück und musterte sie. „Ich war mir nicht sicher, ob du kommen würdest.“

„Ich auch nicht“, flüsterte sie.

Ein langsames, räuberisches Lächeln umspielte seine Lippen. „Und doch bist du hier. Mein braves Dienstmädchen.“ Er bog einen Finger. „Komm her.“

Lilas Beine trugen sie vorwärts, bevor ihr Verstand protestieren konnte. Als sie den Schreibtisch erreichte, drehte er seinen Stuhl zu ihr und zog sie zwischen seine gespreizten Schenkel. Seine Hände ruhten auf ihren Hüften, seine Daumen strichen besitzergreifend über die Schürze.

„Sieh mich an.“

Das tat sie. Der unverhohlene Hunger in seinem Gesicht raubte ihr den Atem.

„Du warst den ganzen Tag schon feucht, nicht wahr?“ Seine rechte Hand glitt erneut unter ihren Rock und fand ihren durchnässten Slip. Mit festen Strichen rieb er den Stoff an ihrer geschwollenen Klitoris. „Ich dachte an meinen Schwanz. An meine Finger. Daran, wie sehr du es willst, auf diesem Schreibtisch gefickt zu werden.“

Ein erstickter Stöhnen entfuhr ihrer Kehle. Sie klammerte sich an seine Schultern, um das Gleichgewicht zu halten, als ihre Knie nachgaben.

„Antworte mir, Lila.“

„Ja“, keuchte sie. „Gott – ja.“

Er summte zustimmend und schob ihren Slip beiseite. Zwei dicke Finger glitten durch ihre feuchten Schamlippen, umkreisten ihren Eingang, bevor sie tief in sie eindrangen. Lila stöhnte leise auf und krampfte sich gegen das Eindringen zusammen. Er dehnte sie und streichelte jene empfindliche Stelle, die Sterne hinter ihren Augen aufsteigen ließ.

„So eng“, knurrte er. „Deine jungfräuliche Muschi umklammert meine Finger, als wolle sie sie nie wieder loslassen.“ Er bewegte sie langsam auf und ab, krümmte und spreizte sie, während sein Daumen ihren Kitzler im perfekten Rhythmus bearbeitete. „Ich werde dich für alle anderen verderben.“

Lila schmiegte sich schamlos an seine Hand, dem Vergnügen nachjagend. Ihr Atem ging stoßweise und verzweifelt. Marco beobachtete ihr Gesicht die ganze Zeit und sog jedes Wimmern und Zittern wie einen edlen Wein in sich auf.

Gerade als sich die Spannung in ihrem Bauch zur Erlösung zusammenzog, zog er seine Finger zurück.

Sie wimmerte protestierend.

„Noch nicht.“ Er führte seine glänzenden Finger zu ihren Lippen. „Öffne dich.“

Sie gehorchte. Der Geschmack ihrer eigenen Erregung, vermischt mit seiner Haut, machte sie schwindlig vor Lust. Gehorsam saugte sie, während er mit dunkler Befriedigung zusah.

„Braves Mädchen.“ Er zog sie auf seinen Schoß, sodass sie auf seinem kräftigen Oberschenkel saß. Die harte Wölbung seines erigierten Gliedes drückte gegen ihre Hüfte. „Heute Abend reitest du auf meinem Oberschenkel, bis du kommst. Dann gehst du zurück in dein Zimmer wie ein anständiges Dienstmädchen. Verstanden?“

„Ja, Marco.“

Der Klang seines Namens auf ihren Lippen ließ seinen Penis gegen sie zucken. Er umfasste ihre Hüften und führte sie, zog ihre feuchte Mitte an den festen Muskeln seines Oberschenkels entlang. Die Reibung an ihrer Klitoris war exquisit. Lila vergrub ihr Gesicht in seinem Hals und stöhnte leise, während sie sich schneller bewegte und dem Höhepunkt nachjagte, den er ihr zuvor verwehrt hatte.

„Genau so“, krächzte er und packte mit einer Hand ihren Zopf, um ihren Kopf nach hinten zu neigen. „Benutz mich. Tränk meine Hose mit deiner geilen kleinen Schlampe.“

Die schmutzigen Worte brachten sie völlig aus dem Gleichgewicht. Eine Welle der Lust überkam sie mit voller Wucht. Sie kam mit einem erstickten Schrei, ihre Schenkel zitterten, sie presste sich an ihn, während Wellen der Ekstase ihren Körper durchfluteten. Marco hielt sie dabei fest und flüsterte ihr schlüpfrige Lobeshymnen ins Ohr.

Als sie schließlich erschöpft gegen seine Brust sank, küsste er ihre Schläfe mit überraschender Zärtlichkeit.

Dann stand er auf, hob sie mühelos hoch und setzte sie auf den Schreibtisch. Vorsichtig strich er ihre Uniform glatt, obwohl seine Erregung noch immer deutlich gegen seinen Reißverschluss drückte.

„Geh zurück in dein Zimmer“, sagte er mit rauer Stimme. „Schlaf. Morgen wird es… schwierig.“

Lilas Beine fühlten sich wie Wackelpudding an, als sie zur Tür ging. Sie blieb stehen, die Hand am Türknauf.

„Marco?“

"Ja?"

„Was passiert, wenn es jemand herausfindet?“

Sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich und wirkte besitzergreifend. „Dann werde ich die Welt daran erinnern, wem du jetzt gehörst.“

Sie schlüpfte in den Flur hinaus, ihr Herz raste, ihr Körper vibrierte noch von den Nachwirkungen.

Die Schulden, die sie hierher gebracht hatten, erschienen ihr plötzlich als das Harmloseste in ihrem Leben.

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