LOGINIm glitzernden Schatten eines Mafia-Imperiums wird ein unschuldiges Dienstmädchen zur ultimativen verbotenen Obsession. Lila Voss hätte sich nie träumen lassen, dass die Spielschulden ihres Vaters sie in die Sklaverei treiben würden. Mit dreiundzwanzig Jahren tauscht die behütete Schönheit ihre Freiheit gegen eine Stelle als Dienstmädchen in der befestigten Küstenvilla der Familie Valtieri. Ihre einzigen Regeln: Blick gesenkt, Mund geschlossen und nach Einbruch der Dunkelheit niemals Don Marco Valtieris Privatflügel betreten. Doch von dem Moment an, als der skrupellose vierzigjährige Don seinen durchdringenden grünen Blick auf sie richtet, gerät jede Regel ins Wanken. Marco ist die Verkörperung der Macht – breitschultrig, vernarbt und von tödlicher Schönheit. Ein König, der mit blutbefleckten Händen und eiserner Entschlossenheit regiert. Er nimmt sich, was er will, wann immer er es will. Und nie zuvor hat er jemanden so sehr begehrt wie die neue Magd mit den zitternden Lippen, den weichen Kurven, die sich kaum unter ihrer strengen schwarz-weißen Uniform verbergen, und dem unschuldigen Feuer, das seinen Penis schon beim ersten Blick hart werden lässt. Was mit verstohlenen Blicken beginnt, entwickelt sich zu gefährlicher Nähe. Späte Nächte verbringt sie damit, sein luxuriöses Schlafzimmer abzustauben. Seine befehlende Stimme hält sie fest, während er sein blutbespritztes Hemd auszieht. Die elektrisierende Spannung entlädt sich, als Marco Lila schließlich an seinen massiven Eichenschreibtisch drängt. Seine große Hand gleitet unter ihren Rock, seine Finger reizen ihre feuchten, jungfräulichen Schamlippen, bis sie seinen Namen wimmert. Er nimmt sie völlig in Besitz – roh, dominant und unersättlich. Grobe Seidenbänder fesseln ihre Handgelenke an sein Kopfteil.
View MoreDie drei darauffolgenden Tage fühlten sich länger an als die Woche zuvor.Lila bewegte sich mit bedächtiger Gewöhnlichkeit durch das Haus. Sie stand zur selben Stunde auf, trug denselben sorgfältigen Gesichtsausdruck und beantwortete Mrs. Elenas kurze Fragen mit denselben emotionslosen, belanglosen Antworten. Sie verweilte nicht in der Nähe des privaten Flügels. Sie warf keinen Blick zur Tür des Arbeitszimmers, als sie daran vorbeiging. Sie hielt den Kopf gesenkt, die Hände beschäftigt und hoffte, dass die Ausführung ihrer Routine genügen würde.Es war nicht gänzlich erfolgreich.Am zweiten Morgen spürte sie Blicke im Rücken, als sie Wäsche die Haupttreppe hinauftrug. Als sie sich umdrehte, stand Mrs. Elena am anderen Ende des Flurs und beobachtete sie ausdruckslos. Die ältere Frau sagte nichts. Sie nahm Lilas Anwesenheit lediglich zur Kenntnis und ging weiter. Diese stille Aufmerksamkeit blieb Lila länger im Gedächtnis als jede Zurechtweisung es je gekonnt hätte.An diesem Abend fand
Die nächsten zwei Tage trafen Lila wie ein plötzlicher Wetterumschwung.Sie wachte früher als sonst auf, kleidete sich mit derselben sorgfältigen Präzision und ging ihren Pflichten nach, als könne sie sich durch jede noch so unauffällige Bewegung unsichtbar machen. Es gelang ihr nicht. Frau Elenas Blick verweilte länger, als sie vorbeiging. Eine der jungen Zofen verstummte, sobald Lila den Wäscheraum betrat. Selbst Anna, die ihr noch immer in die Augen sah, tat dies mit zusammengepressteren Lippen als zuvor.Am zweiten Morgen polierte Lila gerade das lange Treppengeländer der Haupttreppe, als sie hörte, wie Frau Elena sich in der Nähe der Eingangshalle mit einem der älteren Hausdiener unterhielt.„Sie war abgelenkt. Soweit ich weiß, kam sie diese Woche zwei Abende zu spät in ihr Zimmer. Ich mag keine unerklärlichen Verhaltensmuster.“„Glaubst du, sie trifft sich mit jemandem?“„Ich glaube, Mädchen, die mit Schulden hierherkommen, treffen manchmal unkluge Entscheidungen. Beobachten Sie
Die zwei Tage zwischen den Treffen zogen sich länger hin als sie hätten dauern sollen.Lila bewegte sich durch das Haus, als trüge sie etwas Zerbrechliches, das sie nicht ablegen konnte. Jede alltägliche Tätigkeit schien von der Erinnerung an die Steinmauern, Marcos Worte und seine leisen Anweisungen überschattet. Sie war vorsichtig. Sie sprach wenig. Sie senkte den Blick, als Mrs. Elena vorbeiging. Dennoch schien die Luft um sie herum schwerer zu sein als zuvor.Am ersten Morgen fand Anna sie in der Wäscherei und drückte ihr mit einem Blick, der mehr sagte als Worte, eine saubere Schürze in die Hände.„Du verschwindest nachts“, sagte Anna leise. „Ich muss nicht wissen, wohin. Sag mir einfach, dass du nicht übertreibst.“Lilas Finger umklammerten den Stoff fester. „Ich bin so vorsichtig wie möglich.“Anna hielt ihren Blick einen Augenblick länger fest, nickte dann einmal und wandte sich ab. Dieser Augenblick hinterließ in Lila ein leises, kaltes Unbehagen, das sie den ganzen Tag begle
Das Morgenlicht fiel schwach und grau durch das kleine Fenster von Lilas Zimmer. Vorsichtig legte sie ihre übliche Uniform an und strich die Schürze zweimal glatt, bevor sie ging. Das Fehlen von Unterwäsche unter dem Rock wirkte nun bewusster, eine private Fortsetzung der vergangenen Nacht. Jeder Schritt die Dienstbotentreppe hinunter erinnerte sie an den Wintergarten, den Zitronenbaum und Marcos Blick, als es ihr nicht gelungen war, völlig still zu sein.In der Küche herrschte bereits reges Treiben. Anna blickte vom Schneidebrett auf, als Lila hereinkam, nickte kurz und wandte sich wieder ihrer Arbeit zu. Niemand sprach mit ihr, außer wenn es unbedingt nötig war. Das war zur Normalität geworden. Was sich weniger normal anfühlte, war, wie Mrs. Elenas Blicke ihr folgten, als sie eine Stunde später mit einem Stapel sauberer Wäsche die Haupthalle durchquerte.„Du bist heute Morgen langsamer als sonst“, sagte Frau Elena und hielt sie in der Nähe des Fußes der großen Treppe an.Lila senkte











