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Kapitel 7

작가: Frida writes
last update 게시일: 2026-07-08 15:25:06

\~\~ Brittanys Sicht \~\~

Ich sprang aus dem Auto, kaum dass wir zu Hause ankamen, und eilte direkt ins Haus, wobei ich mit meinem Hochzeitskleid zu kämpfen hatte.

Zum Glück kamen mir ein paar Dienstmädchen an der Haustür zur Hilfe. Die Hausangestellten standen bereits im Wohnzimmer aufgereiht und warteten offensichtlich auf meine Ankunft.

Ihre Köpfe senkten sich tief, sobald sie mich sahen, und ich blieb erst stehen, als ich vollständig eingetreten war und nur noch wenige Meter von ihnen entfernt stand. Die beiden Dienstmädchen hinter mir reihten sich ebenfalls ein.

Sie verharrten eine Weile so, bis die älteste unter ihnen – eine Frau – das Wort ergriff.

„Herzlichen Glückwunsch, gnädige Frau, zu Ihrer Eheschließung. Wir haben bereits eine Weile auf Sie gewartet und hoffen, dass unsere Dienste Sie stets zufriedenstellen werden. Willkommen zu Hause, Mylady.“ Ein strahlendes Lächeln lag auf ihren Lippen, selbst nachdem sie geendet hatte.

Sie sah für ihr Alter sehr gut aus, vermutlich war sie zwischen fünfzig und sechzig. Ihr teilweise ergrautes Haar war zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und passte perfekt zu ihrem gepflegten Äußeren.

An ihrem Auftreten und ihrer Kleidung erkannte ich sofort, dass sie die Chefhaushälterin war. Ihre Professionalität beeindruckte mich.

„Wir bringen Sie jetzt in Ihr Zimmer.“ Sie gab den beiden Dienstmädchen von vorhin und zwei weiteren ein Zeichen, mich zu begleiten.

Sie halfen mir wie gewohnt mit dem Kleid, und bis wir das Zimmer erreichten, war ich immer noch sprachlos. Auch wenn ich mit dem Eigentümer dieser Villa nicht gut stand, konnte ich doch die wundervollen Innenausstattungen nicht übersehen.

Ich war schon immer jemand, der viel Wert auf seine Umgebung legte, und die Menschen, die mich kannten, wussten das.

„Ist das das Zimmer Ihres Chefs?“ war die erste Frage, die ich stellte, als ich den Raum betrat.

Anders als die anderen Bereiche des Hauses wirkte dieses Zimmer sehr maskulin, weshalb ich vermutete, dass es Aces Zimmer war.

„Ja, Mylady“, nickte eines der Dienstmädchen zögernd.

„Warum habt ihr mich hierher gebracht? Ich dachte, ich bekomme mein eigenes Zimmer.“ Ich drehte mich zu den vier Dienstmädchen um und zog fragend die Augenbraue hoch.

Ihre Köpfe senkten sich sofort wieder, und niemand sagte etwas, was mich beinahe verärgerte. Ihre Gesichtsausdrücke verrieten, wie sehr sie sich fürchteten.

„Wird mir jetzt jemand antworten? Warum habt ihr mich hierher gebracht? Und ich hoffe, hier sind nicht meine Sachen untergebracht.“ Die letzte Frage stellte ich bereits in dem Wissen, dass dem so war.

Ihre Entscheidung, mich hierher zu bringen, konnte nur bedeuten, dass meine Kleidung bereits in Aces Schrank eingeräumt worden war. Außerdem hatte ich einige meiner Kosmetika auf dem Tisch gesehen.

Endlich antwortete eine von ihnen: „Ihre Familie hat diese Anweisung gegeben. Sie haben ausdrücklich verlangt, Ihre Sachen hier unterzubringen, da Sie beide dasselbe Zimmer teilen sollen.“

„Mit Familie meint ihr meinen Vater?“ fragte ich, obwohl die Antwort offensichtlich war. Doch wieder erhielt ich keine Antwort.

Wahrscheinlich aus Angst.

Mein Gott! Dieser Mann überraschte mich immer wieder. Er hatte mich tatsächlich bis in diese Villa getrieben, selbst nachdem ich seiner Bitte nachgekommen war.

Ich hoffte wirklich, dass er mir keinen Spion auf den Hals gehetzt hatte.

Ein leiser Seufzer entwich meinen Lippen. Ohne weitere Worte setzte ich mich an den Bettrand.

Ich würde diese Nacht eben ertragen und später mit Ace darüber sprechen. Doch es würde definitiv schwierig werden; ich konnte ihn ja nicht einmal im Auto ertragen, das ich zuvor extra gerufen hatte.

„Ich brauche Hilfe, um dieses Kleid auszuziehen.“

Zwei der Dienstmädchen kamen zu mir. Eine öffnete den Reißverschluss, während die andere mir half.

„Es gibt nichts weiter zu tun. Ihr könnt jetzt alle gehen“, sagte ich, während ich das Kleid an meinem Körper festhielt, damit es nicht herunterfiel.

Es war ein schulterfreies Kleid, dessen Oberteil vollständig vom Reißverschluss gehalten wurde.

„Wir müssen aber noch Ihr Bad vorbereiten, Mylady“, meldete sich eines der Dienstmädchen neben mir.

„In Ordnung, macht, was ihr wollt“, antwortete ich und ließ mich rücklings aufs Bett fallen.

Die Mädchen verließen den Raum, und ich setzte mich sofort wieder auf. Aces Parfüm auf der Matratze war so intensiv, dass es mich förmlich benebelte. Die Mädchen würden das Bettzeug definitiv wechseln müssen, bevor ich mich wieder darauflegen würde.

Da klopfte es zweimal hintereinander an die Tür.

„Herein.“

Die Tür öffnete sich, und ein Dienstmädchen trat mit einem Umschlag in der Hand ein.

„Dieser wurde heute Morgen abgegeben. Er ist für Sie und den jungen Herrn.“ Ihr Kopf war leicht gesenkt, während sie mir den Umschlag reichte, den ich mit gerunzelter Stirn entgegennahm.

„Gut.“

Sie verließ den Raum nach einer weiteren Verbeugung, und ich öffnete den Umschlag und las den Inhalt.

Fast sofort entwich mir ein verärgertes Schnauben. Damit hatte ich ja rechnen müssen, vor allem von meinem Vater, doch trotzdem stieg wieder Wut in mir auf.

Wenn mein Vater mich schon zwang zu heiraten, obwohl er bestimmte Dinge wusste, wer war er dann, auch noch einen idiotischen Honeymoon zu organisieren?

Er hatte sogar am Hochzeitstag noch die Tickets geschickt. Wie herzlos!

√√√√√√√√ **Am nächsten Morgen**

„Guten Morgen, Ma'am.“ Das war alles, was ich hörte, als ich das Firmengebäude betrat.

Viele lächelten mich an, doch das interessierte mich nicht. Ich war sicher, dass diese Lächeln nur Fassade waren, um sich bei mir einzuschmeicheln. Leider war es die schlechteste Taktik überhaupt.

„Guten Morgen, Ma'am“, sagte Clarissa, meine Sekretärin, und trat mit ein paar anderen Leuten hinter sich auf mich zu.

Einer von ihnen nahm mir meine Tasche ab, und ich ging an ihnen vorbei. Sie folgten mir, wobei nur Clarissa an meiner Seite blieb und versuchte, mit meinem Tempo mitzuhalten.

Unser Weg wurde plötzlich von einer Person blockiert, die ich lieber den ganzen Tag über nicht gesehen hätte. Ihre Anwesenheit war für viele eine Störung, doch sie lächelte nur, als hätte sie etwas Großartiges getan.

„Hallo, große Schwester“, sagte Lora in ihrem gewohnt lockeren Ton.

Nur wenige – darunter meine Mutter, Clarissa und ich – wussten, wie viel Hass in dieser Stimme gegen mich mitschwang.

Sie war wie eine tickende Zeitbombe, und ich war mehr als bereit, ihr endlich das zu geben, was sie verdiente.

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