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Author: MAY LUNA
last update Petsa ng paglalathala: 2026-09-24 01:34:07

KAI

Ich kann das Zischen nicht zurückhalten, das rausrutscht, als diese Worte aus dem Mund meines nervtötenden Cousins platzen. Blake steht da und grinst, die Augen kleben an mir mit diesem schelmischen Lächeln, das sich über sein Gesicht dehnt.

Ich kenne dieses Lächeln zu gut.

Wenn ich ihn mitten in einem intimen Moment mit seiner Freundin unterbrochen hätte, hätte ich denselben verdammten Blick getragen – vielleicht schlimmer. Ich würde vielleicht noch nicht einmal lächeln, ich würde ihn nu
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  • Verstrickt Mit Dem Bad Boy   109

    AVA„Ich kann nicht,“ platze ich heraus. Es rutscht raus, bevor ich überhaupt merke, dass ich spreche. Es ist das Einzige, was Sinn ergibt, mit dem Schock und der Peinlichkeit, die mich würgen.„Was meinst du mit ‚ich kann nicht‘?“ fragt Kai, die Augenbrauen ziehen sich zusammen.„Ich kann da nicht mit dir reingehen. Ich kann nicht.“ Ich schüttle den Kopf. „Warum sind wir überhaupt hier?“Dann trifft mich ein schrecklicher, dummer Gedanke.Was, wenn die Titans drinnen sind? Was, wenn das wieder so eine St.-Wynters-Team-Sache ist, eines dieser ‚exklusiven‘ Dinner, mit denen sie gerne angeben? Genau die Art Scheiß, die Luke früher abgezogen hat. Und wenn das der Fall ist, dann ist er da drin. Die Cheerleader sind da drin. Die Hälfte der verdammten Schule ist da drin.Und ich stehe hier in Jeansshorts und einem basic Top wie ein Idiot.Bevor Kai den Mund öffnen kann, unterbreche ich ihn. „Wenn das irgendeine Party mit deinen Teamkollegen und wem auch immer ist, gehe ich nicht rein. Ich h

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    AVAIch öffne Kais Text, seine Antwort auf mein „wo bist du“ kommt so schnell. Es ist, als hätte er da gesessen mit den Augen am Handy geklebt und darauf gewartet, dass ich ihn anschreibe.Kai: Sollte das eine Frage sein? Ich bin im Auto und warte auf dich, Ma’am.Ein Lachen rutscht aus mir. Ich kann ihn praktisch tippen sehen – Augenbrauen zusammengezogen, Kiefer angespannt und so tun, als wäre er nicht genervt, obwohl er es definitiv ist. Was mich nur noch härter lachen lässt.Er hat mir vor ein paar Minuten schon gesagt, dass er draußen ist. Ich weiß genau, wo er ist. Ich bin absichtlich nervig und ragebaite ihn. Warum? Weil ich kann.Und weil nach dem, was er gestern in der Küche seines Onkels abgezogen hat, er es verdient. Nicht, dass er es nicht wiedergutgemacht hätte… hat meine Beine so sehr zittern lassen, dass ich dachte, sie würden einknicken, hat mich so laut schreien lassen, dass ich immer noch peinlich berührt bin, wenn ich dran denke.Die Erinnerung flackert schnell

  • Verstrickt Mit Dem Bad Boy   107

    KAIIch kann das Zischen nicht zurückhalten, das rausrutscht, als diese Worte aus dem Mund meines nervtötenden Cousins platzen. Blake steht da und grinst, die Augen kleben an mir mit diesem schelmischen Lächeln, das sich über sein Gesicht dehnt.Ich kenne dieses Lächeln zu gut. Wenn ich ihn mitten in einem intimen Moment mit seiner Freundin unterbrochen hätte, hätte ich denselben verdammten Blick getragen – vielleicht schlimmer. Ich würde vielleicht noch nicht einmal lächeln, ich würde ihn nur anstarren und meine Augen sprechen lassen.Aber jetzt, wo ich der bin, der am empfangenden Ende steht? Nichts daran ist lustig. Noch nicht einmal ein bisschen.„Wirst du einfach da stehen und verdammt noch mal rausgehen?“ belle ich und werfe ihm einen Blick zu, der scharf genug ist, um Haut abzuschälen.„Sag nicht mehr,“ antwortet er mit einem Augenzwinkern und huscht schon zur Tür raus, bevor ich noch einen Fluch auf seinen Kopf loslassen kann.Was mir gefällt, ist, wie Blake die Augen nur au

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    AVASeine Finger gleiten in mein Haar und ziehen mich bündig gegen ihn, während er den Kuss vertieft – zuerst langsam, dann scharf vor Hunger, als hätte er danach gehungert, seit wir durch die Haustür getreten sind. Ich bin immer noch zu starr, um ihn zurückzuküssen, und er zieht sich gerade weit genug zurück, um mich anzuschauen.Diese blauen Augen… Gott. Dunkel. Intensiv. Hungernd.„Willst du mich immer noch nicht küssen?“ fragt Kai.Seine Augenbrauen ziehen sich zusammen, und die Art, wie er mich anschaut – als wäre er einen Atemzug davon entfernt, die letzte Geduld zu verlieren – schickt einen heißen Schauer durch meinen Körper.Ich will ihn. Ich wollte ihn, seit dem Moment, in dem wir reingetreten sind. Worte reichen nicht.Also benutze ich keine Worte.Seine Lippen öffnen sich, gerade dabei, etwas anderes zu sagen, als ich die Vorderseite seines Shirts packe und meinen Mund auf seinen knalle.Der Laut, der aus seiner Kehle rutscht – halb Stöhnen, halb Fluch – trifft mich wie ein

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    AVAKais Hand, die um die meine geschlungen ist, tut etwas, was mein Atmen nicht konnte – sie stabilisiert mich. Die Nerven, die meinen Rücken hinaufkriechen, legen sich, nur ein bisschen. Ich schaffe das. Einfach ich selbst sein. Ich werde es nicht vermasseln.Als Kai nach vorne greift und die Klingel drückt, schaue ich noch einmal über das Grundstück. Das Haus, die getrimmten Hecken, der saubere Steinweg – alles sieht aus, als wäre es direkt aus einem Magazin gehoben worden. Sein Onkel ist definitiv vermögend. Dann wieder – Kais Dad war auch vermögend. Trotz all seiner Fehler hat er genug hinterlassen, dass Kai sich nie Sorgen machen musste. Immobilien, Versicherung, finanzielle Sicherheit… ein Leben, von dem die meisten Leute nur träumen.Ich räuspere mich und ziehe meine Aufmerksamkeit zurück zur Haustür. Kein Abschweifen. Kein Spiralisieren. Ich sollte mich darauf konzentrieren, wofür ich hier bin.Kai ist gerade dabei, erneut auf die Klingel zu drücken, als die Tür aufschwingt

  • Verstrickt Mit Dem Bad Boy   104

    AVA„Das ist perfekt!“ schreit Gemma durch den Lautsprecher des Handys. „Ernsthaft, denk nicht mal zwei Mal nach. Dieses Kleid? Du musst es tragen.“Ich höre sie kaum – meine Augen kleben an der Ganzkörperansicht von mir auf dem Bildschirm und beobachten das Kleid an meinem Körper. Im kleinen Fenster in der Ecke strahlt Gemmas Gesicht mich an und grinst über beide Ohren, aber ich kann mich nicht auf sie konzentrieren. Alles, was ich sehe, ist das Kleid, das sich mit mir bewegt, während ich das Handy verschiebe, um einen besseren Winkel zu bekommen.„Findest du nicht, dass es zu kurz ist?“ frage ich und treffe Gemmas Blick – dieses immer präsente Grinsen immer noch in ihrem Gesicht.„Nein, ist es nicht!“ schießt sie zurück, die Augen leuchten auf. „Eines Tages plündere ich deinen Schrank. Ich klaue all deine Kleider. Du hast so viele hübsche und irgendwie überdenkst du trotzdem, was du für einen einfachen Ausflug anziehen sollst.“Ein einfacher Ausflug? Ich will sie fast durchs Handy

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