LOGINAlina Hayes hatte nie geplant, eine Vertragsehe einzugehen, besonders nicht mit Adrian Kingston, dem kalten und rücksichtslosen CEO des Kingston Empire, doch erst als eine alte Schuld zu einer Bedrohung gegen ihre einzige Familie wird, bleibt ihr kein Ausweg. Sie geht in sein Büro und schlägt eine einjährige Zweckehe vor. Keine Liebe und keine Erwartungen. Nur eine Vereinbarung. Adrian stimmt zu, weil eine Ehefrau sein öffentliches Image stabilisieren und den Druck seiner mächtigen Familie dämpfen wird. Was als Blitzehe beginnt, wird schnell komplizierter, sobald Alina in seine private Welt einzieht. Gezwungen, dasselbe Dach zu teilen, den falschen Schein zu wahren und die Wahrheit zu verbergen, beginnt die Distanz zwischen ihnen dünner zu werden. Anziehung wächst dort, wo sie nie hätte wachsen sollen, doch Geheimnisse, Verrat und eine gefährliche Verbindung aus Alinas Vergangenheit drohen alles zu zerstören, sobald die Wahrheit ans Licht kommt. Was als Vereinbarung begann, wird schwieriger, da die Wahrheit das zerbrechliche Leben zerstören könnte, das sie aufbauen. Alina lernt, dass manche Abkommen einen zuerst schützen und einen später ruinieren
View MoreKapitel 7 – Erster Eindruck Das Anwesen war noch größer, als Alina es sich jemals vorgestellt hatte. Sauberer Stein, weite Fenster und sorgfältig gepflegte Gärten umgaben ein Haus, das seinen Reichtum nicht beweisen musste. Es entfaltete sich einfach. Sie hielten vor dem Herrenhaus, wo ein schöner Brunnen still auf dem offenen Platz stand. Adrian hielt an und ließ den Wagen verstummen. Die Luft zwischen ihnen fühlte sich eng an, unangenehm eng. „Ich werde den Großteil des Redens übernehmen, und du antwortest nur, wenn es wirklich nötig ist. Verstehst du das?“ „Damit kann ich arbeiten.“ „Gut. Warte hier.“ Er stieg aus, ging um das Auto herum und öffnete ihre Tür. Seine Hand streckte sich nach ihr aus. Alina starrte sie schockiert an. „Was macht er da?“, fragte sie sich. Dann klickte es. Sie waren in der Kingston-Villa. Leute würden zusehen, vielleicht sogar Kameras. Das musste echt aussehen. Sie nahm sich zusammen und ergriff seine Hand. Seine Handfläche legte sich in ihren u
Kapitel 6 – Das FamilienessenEin leises Klopfen an der Tür riss Alina aus dem Schlaf. Als sie die Augen langsam öffnete, begrüßte sie eine ungewohnte Umgebung. Das blasse Morgenlicht, das durch die dicken Vorhänge fiel, erhellte ein Zimmer, das viel zu luxuriös war, um sich wie ihres anzufühlen.Dann kam alles zurück. Die Ehe, seine Villa und der Ring, der perfekt an ihrem Finger saß, als gehöre er dorthin.Sie hätte beinahe geschnaubt. Es war nur ein Einjahresvertrag und nichts weiter. Sie würde das überstehen.Das Klopfen kam erneut und riss sie diesmal aus ihren Gedanken.„Herein“, rief sie und setzte sich im Bett auf.„Guten Morgen, Mrs. Kingston“, begrüßte die Haushälterin sie höflich.Der Titel ließ sie innerlich zusammenzucken.„Guten Morgen.“„Mr. Kingston hat mich gebeten, Ihnen mitzuteilen, dass das Styling-Team um zehn Uhr eintreffen wird, um Sie für das Abendessen in der Familienresidenz vorzubereiten.“„Natürlich, typisch Adrian – immer direkt zur Sache“, dachte sie und
Kapitel Fünf — Mrs. KingstonAm Sonntagmorgen fühlte sich ihr Wochenende nicht mehr normal an, und der Diamantring an ihrem Finger machte es nur noch unangenehmer.Dann begann ihr Telefon zu vibrieren. Einmal, zweimal und dann ohne Pause. Nachrichten füllten den Bildschirm von Kunden, alten Kontakten, Nummern, die sie nicht gespeichert hatte.„Siehst du das?“„Alina, ruf mich an.“„Ist das wahr?“Sie öffnete den ersten Link.„ADRIAN KINGSTON HEIRATET HEIMLICH INNENARCHITEKTIN ALINA HAYES“Ihr Magen zog sich zusammen. Eine weitere Schlagzeile folgte.„WER IST ALINA HAYES?“Dann eine weitere.„CEO DES KINGSTON EMPIRE NIMMT MYSTERIÖSE FRAU ZUR FRAU“Bevor sie die Seite schließen konnte, klingelte ihr Telefon.Claire Bennett, ihre beste Freundin.Alina nahm ab. „Hey.“„Sag mir, das ist fake.“„Claire—“„Ich bin ein paar Wochen weg und du heiratest Adrian Kingston?“Alina lehnte sich zurück. „Es ist echt.“Stille.„Du hast ihn tatsächlich geheiratet“, sagte Claire.„Ja.“„Warum hast du mir
Kapitel Vier — Der VertragDas war vor drei Tagen.Jetzt war Samstagmorgen, und in dieser Realität hatte Adrian Kingston Alina Hayes’ Antrag angenommen.Einen Moment nach dem Aufwachen lag sie still da und starrte an die Decke, ließ die Tatsache sacken. Der Antrag, seine Zustimmung und die Warnung in seiner Stimme, als er ihr gesagt hatte, sie solle ihn das nicht bereuen lassen. Es fühlte sich bereits zu schnell an. Ihre Hand schloss sich fester um ihr Telefon.Sollte sie Xavier informieren? Nein, sie wollte es ihm nicht sagen.Sie schob die Decke beiseite und ging aus dem Schlafzimmer, noch halb in der Stille des Morgens, als ihr Telefon klingelte.Alina nahm ab. „Dad.“„Geht es dir gut?“, fragte Daniel sofort.„Mir geht’s gut, Dad, warum …?“„Sag mir das nicht.“ Seine Stimme war rau von Schlafmangel. „Nach dem, was in jener Nacht passiert ist, sag mir das nicht.“Sie blieb in der Nähe der Küchentheke stehen. „Bist du in Sicherheit?“„Ich bin zu Hause. Die Tür ist abgeschlossen und s












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