共有

KAPITEL 89: WAS FELIX LERNT

作者: Viv Rex
last update 公開日: 2026-05-19 19:07:22

November.

Der Wald hatte das Laub fast vollständig verloren. Die Bäume standen kahl, aber nicht leer, das war der Unterschied, den Mia in diesem Jahr zum ersten Mal wirklich sah. Kahl bedeutete nicht leer. Es bedeutete, dass das Wesentliche sichtbar war, die Struktur, die Form, das, was immer da gewesen war und das das Laub manchmal verdeckte.

Das hatte etwas.

---

Felix kam dreimal in der Woche.

Das war das neue Muster.

Er kam, arbeitete, hörte zu, fragte. Er hatte eine Art gefunden, die Arbeit
この本を無料で読み続ける
コードをスキャンしてアプリをダウンロード
ロックされたチャプター

最新チャプター

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 113: WAS BLEIBT

    Drei Monate nach der Hochzeit. Juli.Der Apfelbaum trug jetzt kleine grüne Früchte.Noch nicht reif. Aber da. Das Weiß der Blüten war längst gefallen, der Boden hatte es aufgenommen, und jetzt wuchsen die Äpfel langsam heran, unsichtbar fast, wenn man nicht genau hinsah.Mia sah sie jeden Morgen.Das war ihr Ritual geworden. Der Kaffee, das Fenster, der Baum. Nicht lange. Nur kurz genug, um zu sehen, ob sich etwas verändert hatte.Jeden Tag ein bisschen mehr.Das war gut.---Eisenberg hatte im Mai geantwortet.Ein kurzer Brief, handschriftlich, was Mia überrascht hatte. Kein formelles Dokument. Keine Drohung. Keine Zustimmung.Er schrieb:Lieber Lukas Brenner, liebe Mia Voss,ich habe die letzten Monate beobachtet. Nicht aus Misstrauen. Aus Interesse. Ich wollte sehen, ob das, was ihr aufgebaut habt, Bestand hat – oder ob es zusammenbricht, sobald der erste Druck nachlässt.Es hat Bestand.Ich bin nicht einverstanden mit allem, was ihr tut. Das werde ich nie sein. Aber ich habe verst

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 112: DIE ERSTE NACHRICHT NACH DER HOCHZEIT

    Der Morgen nach der Hochzeit brachte keine Ruhe.Mia wachte auf, weil ihr Telefon vibrierte, früh, vor sieben, was niemand tat, der wusste, was gestern gewesen war.Sie sah den Namen.Reiter.Sie setzte sich auf.Lukas wachte auch auf, spürte ihre Bewegung.„Was ist?" fragte er.„Reiter," sagte Mia, und öffnete die Nachricht.Sie las sie zweimal.Dann reichte sie Lukas das Telefon.Die Nachricht lautete: Die Gruppe im Westen ist gespalten. Drei wollen jetzt sofort kommen, heute wenn möglich. Die vier anderen haben gedroht, alles öffentlich zu machen, wenn die drei gehen. Mit öffentlich meinen sie: an Eisenberg. Ich brauche eine Antwort.Lukas las es zweimal.Sah Mia an.„Das ist kein Zufall," sagte er. „Eisenberg."„Vielleicht," sagte Mia. „Vielleicht auch nur Angst, die einen Ausweg sucht."Sie stand auf.Der Hochzeitstag war vorbei.Das Leben war schon wieder da.---Sie riefen Reiter um halb acht zurück.Mia sprach, Lukas hörte zu, beide im Bett noch, die Decke um sie, die Aprilkäl

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 111: DER TAG

    Der Morgen der Hochzeit kam grau.Nicht der freundliche Grau des frühen Morgens, der sich in Blau verwandelte, wenn die Sonne aufging. Ein echter Grau, der blieb. Die Wolken, die tief hingen und keine Absicht zeigten, sich zu bewegen.Mia stand am Fenster und sah hinaus.Der Garten. Der Apfelbaum, dessen Blüten im windstillen Grau anders leuchteten als im Sonnenlicht. Weicher. Echter.Das war in Ordnung.---Hedda kam kurz nach sechs.Das war früher als sonst.Sie trat durch die Hintertür, hängte den Mantel auf, sah Mia am Küchentisch.Sagte nichts.Setzte Wasser auf.Machte Kaffee.Stellte die Tasse vor Mia hin.Dann setzte sie sich.Auch das war ungewöhnlich. Hedda saß selten, wenn andere saßen.„Wie geht es dir?" fragte Hedda.Mia sah sie an.Die echte Frage. Nicht die höfliche.„Ich weiß es nicht," sagte Mia ehrlich.Hedda nickte.Das Nicken von jemandem, die das erwartet hatte.„Das ist richtig," sagte Hedda.„Warum?"„Weil jemand, der weiß, wie er sich an seinem Hochzeitstag füh

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 110: APRIL KOMMT

    Klaus kam am zwanzigsten.Wie angekündigt.Mit Bello, der aus dem Taxi sprang und sofort zur Auffahrt lief, als wäre er nie weg gewesen, als wäre das Anwesen sein Territorium, das er kannte und das er begrüßte.Klaus stieg aus.Sah das Anwesen an.Dann sah er den Apfelbaum, der jetzt vollständig blühte, das Weiß der Blüten, das im Aprilmorgen leuchtete.„Ich bin pünktlich," sagte Klaus.„Ja," sagte Mia. „Der Baum auch."---Die Woche vor der Hochzeit war voll.Nicht mit Vorbereitung im aufwendigen Sinn. Mit dem Ankommen der Menschen. Mit dem Füllen des Anwesens, das sich anders anfühlte, wenn viele da waren.Alva kam am zweiundzwanzigsten.Lars holte sie vom Bahnhof.Sie trat durch die Haustür und blieb einen Moment stehen, den Geruch des Anwesens in sich aufnehmend, den sie kannte, weil sie jetzt öfter hier war.Dann sah sie Klaus.Die zwei kannten sich nicht.Aber das Kribbeln von Alva erkannte Klaus auf eine Art, die Mia interessant fand.Nicht das Mondwächterwissen.Das Blut.Alva

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 109: WAS LUKAS NICHT SAGT

    Es begann mit einem Telefonat.Mia hörte es nicht. Sie war im Garten, der Apfelbaum, die Blüten, die täglich mehr wurden. Lukas war drin, im Arbeitszimmer, die Tür geschlossen.Das war nicht ungewöhnlich.Lukas führte viele Gespräche, als Alpha, als Mensch, als jemand, der Verantwortung trug, die nicht aufhörte, nur weil Eisenberg gegangen war.Was ungewöhnlich war, war sein Gesicht, als er rauskam.Mia sah ihn durch das Küchenfenster kommen.Das Kribbeln registrierte ihn, wie es ihn immer registrierte, die vertraute Frequenz.Aber die Frequenz war anders.Nicht alarm. Nicht gefährlich.Schwerer.---Sie wartete.Das hatte sie gelernt. Nicht sofort fragen. Ihm Zeit geben, das zu sagen, wenn er bereit war.Lukas setzte sich.Hedda brachte Kaffee, ohne gefragt zu werden, weil Hedda das tat.Er trank.Schwieg.Dann: „Das war Eisenberg."Mia sah ihn an.„Er hat dich angerufen?"„Ja."„Was wollte er?"Lukas sah auf die Tasse.Das war das Zeichen. Wenn Lukas auf die Tasse sah, war das, was

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 108: ZWEI WOCHEN VOR APRIL

    Die Knospen am Apfelbaum öffneten sich langsam.Mia sah sie jeden Morgen an, wenn sie den Kaffee holte und kurz durch das Küchenfenster schaute. Nicht lange. Nur kurz genug, um zu sehen, ob sich etwas verändert hatte.Jeden Morgen ein bisschen mehr.Das war gut.---Das Leben hatte nach Eisenbergs Besuch seinen Rhythmus zurückgefunden.Nicht denselben wie davor, das war nie so, wenn etwas Wichtiges passiert war. Aber einen stabilen Rhythmus.Das Rudel arbeitete.Felix koordinierte.Britta schrieb.Hedda kochte.Gregor las die Zeitung und legte sie manchmal hin.Das Gewöhnliche, das das Fundament war.---Jana kam an einem Dienstag.Sie klopfte an die Hintertür.Das war jetzt ihr Muster.Sie setzte sich, trank den Kaffee, den Mia hinstellte, und sah Mia an.„Ich möchte etwas fragen," sagte Jana.„Frag."„Die Hochzeit," sagte Jana. „Ich habe gehört, dass sie bald ist."„Ende April," sagte Mia.Jana schwieg einen Moment.Das Kribbeln von ihr, das Mia kannte, war anders als sonst. Nicht ä

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 2: DIE NACHT, DIE ALLES ÄNDERTE

    Here is Chapter 2 — natural, not AI-sounding:---Mia konnte nicht sprechen.Die vier Worte hingen zwischen ihnen wie Rauch – unsichtbar, aber schwer. Mein Wolf kennt deinen. Sie kannte diese Worte. Jeder Wolf kannte diese Worte. Sie waren die Worte, die ein Alpha sagte, wenn er seinen Schicksalspa

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   DAS MÄDCHEN, DAS NIEMAND SAH

    Der Regen hörte nicht auf.Mia zog die Schultern hoch und lief schneller, aber es nützte nichts mehr. Ihr Haar klebte ihr ins Gesicht, ihr billiger Kapuzenpullover war längst durchnässt. Der Kiesweg zum Anwesen schimmerte im Dunkel, und irgendwo hinter den Bäumen leuchtete der Vollmond durch die Wo

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 7: LENAS GEFÄHRLICHSTER ZUG

    Mia merkte es beim Frühstück.Nicht sofort. Zuerst war es nur ein Gefühl, so dünn und unscharf wie Nebel am frühen Morgen, ein leises Unbehagen, das sie nicht benennen konnte. Sie stand am Herd und rührte den Haferbrei für Frau Brenner, ihre Bewegungen automatisch und vertraut, während der Rest ihr

  • Vom Alpha Erwählt – Doch Verflucht   KAPITEL 6: DIE WORTE IHRER MUTTER

    Der Brief war zwei Seiten lang. Mia las ihn langsam. Dann noch einmal. Und ein drittes Mal, weil ihre Augen beim ersten Durchgang über Wörter hinweggeglitten waren, die zu schwer waren, um sofort zu landen. Die Handschrift ihrer Mutter war so, wie sie sie in Erinnerung hatte. Rund und gleichmäßi

続きを読む
無料で面白い小説を探して読んでみましょう
GoodNovel アプリで人気小説に無料で!お好きな本をダウンロードして、いつでもどこでも読みましょう!
アプリで無料で本を読む
コードをスキャンしてアプリで読む
DMCA.com Protection Status