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Kapitel 69: Knochen und Silber

Penulis: Adelina Beston
last update Tanggal publikasi: 2026-02-12 12:34:09

Aus Elaras Sicht

Der Kreis besteht nicht aus Steinen, sondern aus zweihundert Wölfen, die den Atem anhalten. Die Luft in der Schlucht ist von einer Grabesstille erfüllt, die nur vom Knistern der letzten Feuer gestört wird.

Rhys reißt sich seinen schwarzen Stahlbrustpanzer vom Leib und schleudert ihn in den Schlamm. Er ist eine Masse aus vernarbten Muskeln, eine Raubtierhitze, die von seiner gebräunten Haut ausstrahlt. Ich behalte mein Leder an. Ich brauche diesen Schutz, so lächerlich er auch s
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    POV ElaraDie Kälte sickerte ein, ausgehend von meinen Fingerspitzen, und wand sich meine Wirbelsäule hinauf.Ich saß wie verankert in dem Eichenstuhl, meine Finger in die geschnitzten Armlehnen gekrallt, während die Welt zu kippen begann. Jeder stoßweise Atemzug fühlte sich an, als würde ich Splitter aus Trockeneis einatmen. Meine Sicht begann auszufransen; die grauen Steine des Nordflügels lösten sich in einem schimmernden, goldenen Dunst auf, der sich viel zu sehr nach einer Erinnerung anfühlte.Plötzlich war die Zitadelle verschwunden.Ich war zurück auf den Wiesen, in einen Umhang gehüllt. Ich konnte den scharfen, sauberen Duft von Kiefern riechen und die sanfte Wärme der Haut meiner Mutter spüren. Ich fühlte ihre Arme um mich, wie sie mich mit einer Kraft vor dem beißenden Wind schützte, die sich immer absolut angefühlt hatte. Vielleicht endet es so, dachte ich, während eine seltsame, friedliche Lethargie sich über mein Herz legte.Wenn ich einfach aufhöre zu kämpfen, kann ich e

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    POV RhysDie Minuten zerflossen ineinander, schwer und erstickend.Fünfzehn qualvolle Minuten lang sah ich dabei zu, wie meine eigene Lebenskraft in Elaras blassen, leichtgeöffneten Lippen verschwand. Meine Sicht begann an den Rändern auszufransen; ein kaltes, hohles Taubheitsgefühl breitete sich von meinen Fingerspitzen bis zu den Schultern aus, doch ich wich nicht zurück. Mein Blut war der einzige Damm, der sich gegen die Flut ihres Todes stemmte.Langsam geschah das Wunder.Der träge, unaufhörliche Fluss aus ihrem Unterleib begann dickflüssiger zu werden. Die Verbände, die eben noch alle paar Sekunden durchgetränkt waren, hielten endlich stand. Das dunkle, zornige Rot der Wunde begann zu verkrusten, als ihr eigener Wolf schließlich die Verstärkung erkannte, die ich in sie hineingoss.„Es hört auf“, hauchte Hestia, ihre Stimme brach in einer Mischung aus Schock und Ehrfurcht. Mit zitternden Händen richtete sie den Umschlag, ihre Augen waren weit auf die geronnene Wunde gerichtet. „Es

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