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KAPITEL 54

last update Veröffentlichungsdatum: 11.08.2026 00:00:00

Kaum war das Auto zum Stehen gekommen, riss Ryder schon die Tür auf. Er wartete nicht auf den Fahrer – er hob mich einfach hoch, mein zerrissenes weißes Kleid hatte sich um meine Taille gewickelt, meine nackte Haut drückte sich gegen sein halb geöffnetes Hemd.

Instinktiv schlang ich meine Beine um seine Hüften, und schon lag sein Mund auf meinem, hungrig und rau, während er mich die Eingangstreppe hinauftrug.

Frau D. und zwei Dienstmädchen standen am Eingang, die Augen weit aufgeriss
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  • Vom Gefährten abgelehnt, vom Alpha Ryder beansprucht   KAPITEL 240

    Noch bevor die Rogues auf Romans plötzlichen Angriff reagieren konnten, wirbelte Gab herum und schlug dem Rogue, der Jasmine festhielt, mit voller Wucht ins Gesicht.Der Kopf des Mannes schnellte zurück.
Er sackte lautlos zu Boden.Bevor ich begreifen konnte, was gerade geschehen war, packte Gab Jasmine und mich an den Armen und riss uns auf die Füße.Ich starrte ihn völlig fassungslos an.
Gedanken rasend durch meinen Kopf.
Warum half er uns? Nach allem, was er gesagt und getan hatte.
Warum?Jasmine wischte sich den Schmutz aus dem Gesicht und starrte Gab mit weit aufgerissenen, tränengefüllten Augen an.
„Gab …“, flüsterte sie mit zitternder Stimme. „Hast du … hast du deine Meinung geändert?“Gab wandte sich uns zu, in seinen Augen brannte entschlossener Wille.
„Was?“, schrie er. „Glaubt ihr ernsthaft, ich würde einen Monster über meine eigene Familie stellen?“Er schüttelte den Kopf, der Kiefer fest vor Wut zusammengepresst.
„Niemals“, sagte Gab bestimmt und schüttelte erneut den Kop

  • Vom Gefährten abgelehnt, vom Alpha Ryder beansprucht   KAPITEL 239

    Eine Gestalt trat aus dem dichten Baumstreifen. In dem Moment, als ich ihn sah, weiteten sich meine Augen. Es war Roman Bone.
Kiaras Vater.Er trat in die Lichtung, das Kinn fest nach vorn gestreckt, das Gesicht ruhig, aber tödlich. Eine kleine Gruppe treuer, schwer bewaffneter Männer folgte ihm dicht auf beiden Seiten, kampfbereit.Lucious lachte langsam auf.
„Na, na …“, sagte er mit selbstgefälligem Grinsen. „Schau mal, wer sich nach so vielen Jahren endlich blicken lässt.“ Er musterte Roman von Kopf bis Fuß, ohne die geringste Spur von Furcht. „Der große Roman Bone.“„Ich sage das ein letztes Mal“, brüllte Roman, und seine Stimme erschütterte die gesamte Lichtung. „Lasst die Kinder frei und beendet dieses Übel jetzt!“Seine Blicke hafteten an dem Arm, der fest um Kiaras Hals gelegt war.
Als er sah, dass Lucious seine Tochter festhielt, verdüsterte sich sein Gesicht vor Wut.„Und nimm deine dreckigen Finger von meiner Tochter“, knurrte er und trat einen weiteren Schritt vor. „Wenn n

  • Vom Gefährten abgelehnt, vom Alpha Ryder beansprucht   KAPITEL 238

    „Lucious!“ schrie ich, sein Name riss mir wie ein Fluch aus der Kehle.Ein gemeines Grinsen breitete sich über sein Gesicht aus.„Also weißt du schon, wer ich bin?“, sagte er mit einem dunklen Lachen und machte einen weiteren langsamen Schritt auf uns zu. „Gut. Das macht die Sache noch interessanter.“Eine Welle der Panik überkam mich, aber meine Instinkte übernahmen.Ohne nachzudenken griff ich nach Kiara und Jasmine und zog sie hinter mich, schirmte sie mit meinem Körper ab.Mein Herz hämmerte gegen die Brust, als ich mich zu Gab umdrehte.Ich erwartete Angst oder Schock. Stattdessen breitete sich langsam ein kaltes Lächeln über sein Gesicht aus.„Gab, sag mir nicht, dass das die ganze Zeit dein Plan war!“, schrie ich und starrte ihn schockiert an. „Du hast uns wegen ihm hierher gebracht?“Lucious kicherte, genoss offensichtlich jede Sekunde.„Was hast du erwartet?“, sagte er mit einem spöttischen Lächeln. Dann drehte er sich zu Gab um und öffnete langsam die Arme. „Komm her, mein J

  • Vom Gefährten abgelehnt, vom Alpha Ryder beansprucht   KAPITEL 237

    Gab steuerte das Auto ruhig die stille Straße entlang, in Richtung Onkel Blades Grab. Ich warf einen Blick in den Seitenspiegel und sah zwei Fahrzeuge unserer Rudelkrieger hinter uns, nah genug, um uns zu schützen, aber weit genug, um die Straße nicht zu blockieren.Ich saß auf dem Beifahrersitz, um Gab Gesellschaft zu leisten, während er fuhr.Inzwischen hatten Jasmine und Kiara den Rücksitz komplett erobert. Die beiden unterhielten sich ununterbrochen, lachten über die kleinsten Dinge, als wären sie schon seit Jahren beste Freundinnen.Ich musste unwillkürlich lächeln, vermisste aber gleichzeitig meine Freundin an meiner Seite.Nicht, dass ich eine Wahl gehabt hätte.In dem Moment, als ich versuchte, mich auf den Rücksitz zu setzen, verschränkte Jasmine die Arme, sah mir direkt in die Augen und erklärte mir, dass ich dort hinten nicht erwünscht sei, weil sie „Mädchenzeit“ mit ihrer neuen besten Freundin brauche.Und so wurde ich kurzerhand auf den Vordersitz verbannt.Ich seufzte, l

  • Vom Gefährten abgelehnt, vom Alpha Ryder beansprucht   KAPITEL 236

    ~ Jason ~„Wovon redest du da, Schatz?“, fragte Mama.Sie erhob sich sofort von ihrem Platz am Kopfende des Tisches und ging zu Kiara, die noch immer auf dem Boden kniete. Mama beugte sich hinunter, fasste Kiara behutsam an den Armen und half ihr auf. Mit den Daumen wischte sie zärtlich die Tränen von Kiaras Wangen.„Schatz, für uns bist du kein Kind eines Verräters“, sagte Mama sanft, ihre Stimme voller Wärme. „Du bist Jasons Freundin, Jasmines beste Freundin und ab heute ein Teil dieser Familie. Also bitte … nenne dich nie wieder so schrecklich, ja?“Sie zog Kiara in eine enge, liebevolle Umarmung.Einen Moment lang stand Kiara einfach nur da, zu überwältigt, um sich zu bewegen.Dann entspannte sich ihr zitternder Körper an Mamas Schulter, und sie klammerte sich an sie, während frische Tränen still über ihre Wangen liefen.Sie nickte leise und ließ endlich den zittrigen Atem aus, den sie das Gefühl hatte, jahrelang angehalten zu haben.„Der einzige Weg, wie du die Sünden deines Vate

  • Vom Gefährten abgelehnt, vom Alpha Ryder beansprucht   Kapitel 235

    ~ Kiara ~Ein dumpfer Schmerz pochte hinter meiner Stirn, als ich langsam die Augen öffnete.Ein paar Sekunden starrte ich einfach an die unbekannte Decke über mir und versuchte mich zu erinnern, wie ich hierhergekommen war.Wo bin ich? Das war nicht mein Zimmer.Die Wände waren in einem weichen Cremeton gestrichen, und ich lag unter einer dicken, warmen Decke.Panik begann sich in meiner Brust auszubreiten.Das Letzte, woran ich mich erinnerte, war, dass ich mit Jasmine die Kneipe verlassen hatte …Bevor ich mich aufrichten konnte, legte sich plötzlich etwas Schweres über meine Taille. Jemand’s Bein.Ich keuchte auf und drehte den Kopf. Jasmine lag neben mir ausgebreitet, ihr Haar ein wildes, chaotisches Nest über den Kissen.Jasmines Zimmer, erkannte ich. Dann, wie eine heranbrandende Welle, stürzten die schrecklichen Erinnerungen an die letzte Nacht in meinen Kopf zurück.„Oh, Mondgöttin!“, keuchte ich und richtete mich blitzschnell im Bett auf.Meine plötzliche Bewegung erschreckt

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