Home / Werwolf / Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt / 153. VOR DEM BEGIEREN FLIEHEN

Share

153. VOR DEM BEGIEREN FLIEHEN

Author: POOJA RAO
last update publish date: 2026-10-03 00:12:43

SERAPHINA

Ausgerechnet jetzt, im ungünstigsten Moment, setzte meine Läufigkeit ein, als vor mir der Alpha stand, der mich schon immer wie Beute beobachtet hatte – wie etwas Sündhaftes und Köstliches, das nur für ihn bestimmt war. Sein Blick verschlang mich, sein Wolf blitzte in seinen Augen auf, hungrig und wild, und labte sich am Anblick des feuchten Hemdes, das sich an meine Kurven schmiegte und die Wölbung meiner Brüste sowie die Wölbung meiner Taille nachzeichnete.

Plötzlich beugte er sich
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt   154. KRONE UND LIEBE

    SERAPHINAMein Herz setzte einen Schlag aus. Meine von Tränen verschleierten Augen weiteten sich, als mein Wolf bei der Wiedererkennung unruhig wurde. Sein Geruch erreichte mich, noch bevor sich mein Blick klärte.Ronan.Er stand nur wenige Schritte entfernt, sein kräftiger Körper durchnässt, das dunkle Haar an seine markanten Gesichtszüge geklebt. Sein Blick brannte, unnachgiebig, auf mich gerichtet, auf meinen von Hitze geröteten und unter dem Sturm entblößten Körper.Ich erstarrte, der Atem stockte mir in der Kehle, mein Herz hämmerte in hilfloser Hingabe, während seine Präsenz alles um mich herum verschlang.Wie hatte er mich gefunden? Panik krallte sich in meine Kehle. Ich war völlig nackt, zitterte und war zu schwach, um auch nur wegzukriechen.Als Ronan näher trat, der Regen tropfte von seinem Haar und seinen Schultern, rang ich einen Schrei hervor. „K-Komm mir nicht näher!“Er hielt inne, nur für einen Atemzug. Doch dann spritzte sein Stiefel gegen den durchnässten Boden und ü

  • Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt   153. VOR DEM BEGIEREN FLIEHEN

    SERAPHINAAusgerechnet jetzt, im ungünstigsten Moment, setzte meine Läufigkeit ein, als vor mir der Alpha stand, der mich schon immer wie Beute beobachtet hatte – wie etwas Sündhaftes und Köstliches, das nur für ihn bestimmt war. Sein Blick verschlang mich, sein Wolf blitzte in seinen Augen auf, hungrig und wild, und labte sich am Anblick des feuchten Hemdes, das sich an meine Kurven schmiegte und die Wölbung meiner Brüste sowie die Wölbung meiner Taille nachzeichnete.Plötzlich beugte er sich vor mir herab, so nah, dass ich seinen berauschenden Duft einatmen konnte, scharf und unbestreitbar männlich. Seine Stimme erklang als leises, heiseres Murmeln: „Du duftest so süß, Seraphina.“ Seine Hand streifte meine gerötete Wange, die Berührung brannte wie Feuer. „So süß, dass ich dich lebendig verschlingen könnte.“Noch bevor ich auch nur Luft holen konnte, eroberten seine Lippen meine. Ich schnappte nach Luft, mein Herz stockte unter dem Gewicht seiner gefährlichen Worte, sein Kuss war san

  • Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt   152. DIE WAHRE SERAPHINA

    SERAPHINAIn diesen zehn Tagen habe ich mich unzählige Male gefragt, warum ich Ronans Kuss erwidert habe. Wie konnte ich diese Grenze überschreiten, meinen Schutzwall fallen lassen und mich so sehr in seine besitzergreifenden Fesseln verstricken, dass ich in diesen Momenten den Verstand verlor und seinen Lippen folgte? Ich gab meiner Jungfräulichkeit die Schuld, die so sehr schmerzte, dass ich handelte, ohne nachzudenken; ich gab meinem Wolf die Schuld, dass er sich im Moment der Hitze von seinem Wolf hatte verführen lassen; ich gab mir selbst die Schuld, dass ich dank seines Charmes die Selbstbeherrschung verloren hatte. Doch gerade jetzt, als ich auf seinen Schoß gezogen wurde und hörte, wie er … davon sprach, dass ich ihn an jenem Tag geküsst hatte … wurde mir etwas Schreckliches bewusst, das ich mir niemals hätte vorstellen können.Dass ich Ronan nicht wegen meines Wolfes geküsst hatte, sondern weil … ich … mein Herz … es wollte …Verängstigt von meiner eigenen Erkenntnis und zu v

  • Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt   151. VON DER LUST ÜBERWÄLTIGT

    SERAPHINAWas ist gerade passiert?Der Fluss verschlang uns im Handumdrehen, als kaltes Wasser über meine Haut strömte, doch ich spürte es kaum. Nicht, solange seine Arme mich noch fest umschlangen, nicht, solange sein Körper meinen schützte, während wir tiefer tauchten. Ich öffnete die Augen und sah nur einen verschwommenen Schleier aus Blasen, die um uns herum aufstiegen, während das Licht von der Oberfläche in gebrochenen Strahlen durchdrang.Da sah ich ihn.Ronans Gesicht war so nah an meinem, sein dunkler Blick brannte sogar durch das Wasser hindurch. Die Welt verlangsamte sich, verstummte und ließ nur uns beide in der Strömung schweben. Sein fester Griff um mich nachließ nie, als könne der Fluss selbst mich nicht von ihm losreißen.Ein Teil von mir schrie danach, zu kämpfen, mich zu befreien. Doch der Zauber seiner Lippen, die so nah über meinen schwebten … er riss mich völlig auf. Erst als sich die Hitze seiner harten Brust an meine drückte – trotz des kalten Wassers –, kehrte

  • Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt   150. DIE JAGD AUF NAMEN

    SERAPHINA„Deine Konkurrenz ausschalten?“, wiederholte ich und runzelte verwirrt die Stirn.Aber wir Alphas waren doch alle gegenseitig Konkurrenz. Jeder einzelne von uns.Alpha Gideons Stimme hallte durch den Wald, fest und gebieterisch. „Die Alpha-Ausbilder haben an einem Ort, der eurer aktuellen Position entspricht, ein Blatt mit eurem jeweiligen Namen platziert. Eure Aufgabe ist es, euer Blatt zu finden. Sobald ihr das geschafft habt, qualifiziert ihr euch automatisch für die nächste Prüfung und dürft sofort zum Akademiegebäude zurückkehren.“Er beendete seine Rede, seine Worte waren bedächtig, sein Tonfall endgültig.Ich stand wie erstarrt da, fassungslos.Das war’s? Wir mussten einfach nur unser Blatt finden? Mehr nicht?„Die Aufgabe beginnt jetzt!“, donnerte Alpha Gideon.Sofort atmete der Wald auf. Das Leben kehrte zurück: das Rascheln der Blätter, die Rufe entfernter Tiere, das Stampfen von Pfoten und Schritten, als die Alphas losstürmten. Auch ich stürmte los, getrieben von

  • Wenn Der Mond Seine Krone Verbirgt   149. DIE AUFGABE

    SERAPHINAMeine Gedanken drehten sich wie wild im Kreis, und ich deutete viel zu viele Bedeutungen hinter seinen Worten, von denen eine beunruhigender war als die andere. Meine Brust zog sich zusammen, mein Herz hämmerte, als wolle es aus meinen Rippen entfliehen. Ich interpretierte zu viel in alles hinein, das wusste ich, doch ich konnte mich nicht davon abhalten. Von plötzlicher Panik erfasst, machte ich einen Schritt zurück.Ich wusste nicht, warum … warum mir, selbst wenn ich Ronan vergessen wollte … sein Geständnis, seine Wut, seine Berührung, seine Eifersucht, sein Lächeln, seine Lippen … all das durch den Kopf schoss. Mein Atem wurde leicht unregelmäßig, während ich heimlich meine Gefühle unter Kontrolle brachte, bevor ich zu Finn aufsah.„Eifersucht ist ein ganz normales menschliches Gefühl, Finn“, sagte ich und zwang mich zu einem Lächeln, während ich verzweifelt versuchte, die Unbehaglichkeit in seiner Stimme zu mildern. „Es ist in Ordnung, manchmal eifersüchtig zu sein, bes

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status