ANMELDENIn der Nacht vor der Zeremonie bricht die Zurückhaltung. Beide haben hungrigen, umwerfenden Sex, nach dem sich ihre Körper sehnen. Wren führt Kade in ihr Zimmer. Er streift ihr das Kleid gegen die Wand ab und saugt ihre Nippel hart, bis sie schmerzen. Zwei dicke Finger stoßen tief in ihre nasse Muschi, bis sie auf seiner Hand kommt. Er geht auf die Knie, spreizt sie und leckt ihre Klitoris, bis sie gegen sein Gesicht zittert. Dann beugt er sie über das Bett und stößt hart in sie hinein, fickt sie von hinten mit einer Hand in den Haaren und der anderen an ihrer Klitoris. Er nimmt sie auf dem Rücken, Beine hoch, und starrt ihr in die Augen. Sie reitet ihn, bis sie erneut kommt. Gegen die Wand. Auf dem Boden. Von hinten mit angehobenem Bein. Stundenlang. Am Ende ist sie schweißnass und tropft von seinem Sperma. Eine Nacht, die sie nicht rückgängig machen können. Wren Ashby hat zehn Jahre gehört, sie sei nichts. Kein Wolf. Keine Macht. Keinen Wert. Während ihre Zwillingsschwester Celeste als zukünftige Luna verehrt wird, schrubbt Wren Böden und schluckt jede Beleidigung. Dann sieht Alpha Kade sie so an wie noch nie jemanden. Er soll Celeste nach Rudelsgesetz beanspruchen. Stunden später schnappt die Mate-Bindung vor dem ganzen Rudel. Sie wählt Wren, nicht Celeste. Die Ältesten zwingen Kade, sie öffentlich abzulehnen. Eine wolflose Luna schwächt das Rudel. Sein Körper kannte die Wahrheit schon. Alte Feinde kreisen. Eine verborgene Macht in Wrens Blut erwacht. Geheimnisse steigen auf. Sie muss entscheiden, ob eine weitere Chance sie heilt oder zerbricht, während ein Krieg um sie beide zieht.
Mehr anzeigenI blieb aus dem Wasserbecken. Das war sofort klar. Die Kälte kroch meinen Arm hinauf und ließ meine Schulter taub werden. Das Wasser zog weiter hart. Aber meine Füße verließen den Boden nie. Es konnte mich halten. Es konnte mich nicht wegnehmen. Das Ding im Wasser wollte, dass ich glaube, es könne es.Ihr Gesicht lag knapp unter der Wasseroberfläche. Nah genug, um ihre hellen Wimpern zu sehen. „Da bist du“, sagte sie. Ihre Stimme kam aus dem Wasser und dem Raum zugleich. „Ich habe sehr lange darauf gewartet, dich so nah zu sehen, kleiner Farsight. Odette sagt, du seist klug. Wir werden sehen.“„Lass sie los.“ Kade hielt meine Taille fest. Seine Schuhe stemmten sich gegen den Boden, während er zurückzog. „Jetzt.“„Calloway.“ Die Hexe blickte glücklich an mir vorbei. „Du hast die Augen deines Vaters. Er stand genauso an meinem Wasser wie du. Er ist nicht gegangen.“Ein tiefes Geräusch kam von Kade. Es begann in seiner Brust und erschütterte mich. „Was hast du ihm angetan?“„Nichts, was
Wren’s SichtDie Patrouillenheuler erklangen zweimal, bevor die Sonne aufging, ein langer Ton, gefolgt von einem kurzen, was bedeutete, dass die Grenze ruhig geblieben war, während die Wölfe die Wache wechselten. Ich stand am Küchenfenster, die Hände flach auf dem kalten Sims, und lauschte einer Sprache, die ich nie gelernt hatte. Jeder Wolf in Ashwood konnte diesem Ruf von innen antworten, aber ich konnte nur stillstehen und ihn über mich hinwegwaschen lassen, so wie ich es jede Nacht meines Lebens getan hatte.Schlaf kam nicht. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, stand die Frau aus meiner Vision neben jenem dunklen Wasser, die Hand nach mir ausgestreckt, und der alte Zug hinter meinen Rippen zog sich fest zusammen wie ein Faden, der um einen fernen Finger gewickelt war. Ich sagte mir, Odette würde wissen, was es bedeutete, denn Odette wusste immer etwas, selbst an den Tagen, an denen sie es für sich behielt.Ein Kiesel schlug gegen die Scheibe. Ich öffnete die Hintertür vorsichti
Wrens SichtDas klare Bild traf mich eine Stunde vorher. Es war stärker als jedes Bild, das ich in vielen Wochen gemacht hatte. Mein Körper zitterte noch ein wenig, als Odette Grier und Priya in das kleine Zimmer brachte, in dem ich saß.„Sag ihnen jedes Wort, das du mir gesagt hast“, sagte Odette zu mir. Sie saß neben mir. Sie hielt meine Hand, als dächte sie, ich bräuchte den Halt.Ich schloss für kurze Zeit die Augen. Das Bild blieb innen klar. „Eine Frau. Haar wie Metall, aber ihr Gesicht sah noch jung aus. Helle Augen, die fast nie geschlossen waren. Sie stand neben Wasser, aber ich kannte den Ort nicht. Sie sah mich direkt an, als wüsste sie schon, dass ich ihren Blick sehen würde.“Griers Kiefer wurde fest. „Das ist dieselbe Frau, von der Corin gesprochen hat. Es passt vollständig.“„Es gibt mehr.“ Meine Stimme brach. Der nächste Teil war schwerer zu sagen. „Sie stand nicht nur da. Sie streckte die Hand nach etwas aus. Nach mir, denke ich. Aber ich weiß nicht, ob es jetzt oder
**Priyas POV** Die Leute kamen langsam in den großen Raum. Die alten Anführer gingen zu zweit oder zu dritt hinein. Sie sprachen mit leisen Stimmen. Diese stille Art zeigte, dass jeder bereits von der letzten Nacht wusste. Die Nachricht hatte sich weiter verbreitet, als Grier es wollte. Ich saß hinten neben Grier. Ich beobachtete, wie Thane sich in der Mitte der erhöhten Sitze setzte. Sein Stock lag auf seinen Beinen. Sein Gesicht blieb ausdruckslos. Ich kannte diesen Blick. Er bedeutete, dass er bereits entschieden hatte, was er tun würde, bevor das Gespräch überhaupt begann. Kade stand vorne. Celeste war auf einer Seite von ihm. Grier war auf der anderen Seite. Ich sah Celeste von meinem Platz aus genau an. Ich versuchte zu erkennen, ob ihr ruhiges Gesicht echt war oder nur ein Spiel. Sie trug an diesem Morgen schlichte Kleidung. Nichts Lautes oder Auffälliges. Ihre Hände blieben vor sich zusammengelegt. Sie zitterten nur ein wenig. Dieses kleine Zittern konnte sie nicht verhindern











