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178. DEINE ANTWORT

Author: POOJA RAO
last update publish date: 2026-10-11 20:59:26

RONAN

Meine Hand brannte, als wäre geschmolzenes Feuer unter meiner Haut ausgebrochen, meine Adern entflammten, bis es sich anfühlte, als hätten sich die Flammen in mir gegen mich gewandt. Sie wärmten nicht, sie verzehrten mich. Mein Atem ging stockend, gebrochen, und jedes Zittern in meinem Körper verriet, wie nah ich daran war, mich selbst zu verlieren. Die Brunst hatte mich an der Kehle gepackt und riss sich durch Fleisch und Knochen, bis die Instinkte meines Wolfes an jede Grenze meiner ver
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    SERAPHINA„Spreiz deine Beine für mich.“Dieser eine Befehl allein war schon so anzüglich, dass das Verlangen zwischen meinen Schenkeln unerträglich pochte. Ich lag nur mit meinem Höschen bekleidet unter ihm, mein Körper seinem durchdringenden Blick ausgesetzt, mein Herz hämmerte so laut, dass ich sicher war, er könne es hören. Mein Blick verharrte auf dem Anblick vor mir: seinen vernarbten, wie aus Stein gemeißelten Acht-Pack-Bauchmuskeln und der gefährlichen, prallen Beule, die drohte, sich aus seiner Hose zu befreien. Ich schluckte schwer, mein Mund war trocken. Es schien … zu groß, zu überwältigend.„Wenn du mich weiterhin so ansiehst, Seraphina, werde ich mich nicht mehr zurückhalten können. Ich werde dich ficken, noch bevor ich dich überhaupt vorbereitet habe“, sagte Ronan mit schleppender Stimme, sein Grinsen dunkel und spöttisch, während seine Hand gegen seine Erregung drückte, als wäre er versucht, sie zu befreien.Hitze brannte auf meinen Wangen. Ich riss meinen Blick los, b

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    SERAPHINA„Liebling …“ Phinas Stimme zitterte in meinem Kopf, ein Flüstern voller Ehrfurcht, als sie die Wahrheit erkannte.Die Wahrheit über den Mann, mit dem ich die letzten drei Monate verbracht hatte.Der Mann, der mich seit dem ersten Moment, als sich unsere Blicke trafen, unerbittlich verfolgt hatte.Der Mann, der mich nun in seinen Armen hielt, die Lippen zu einem kaum wahrnehmbaren Lächeln geformt, als hätte er das alles schon die ganze Zeit gewusst.Mein Seelenverwandter.Mir stockte der Atem, meine Lungen weigerten sich zu arbeiten, während sich meine Augen vor Schreck weiteten.Wir stürzten gemeinsam in die verschlingende Dunkelheit, als sich unter uns eine Tür aufgoss. Unsere Blicke schwankten nicht, verbunden, als könne uns nichts auf der Welt, nicht einmal die Leere, auseinanderreißen. Doch im nächsten Herzschlag erschien eine weitere Tür, hinter der sich weiß leuchtende Federn entfalteten. Sie riss mich aus Ronans Armen, zog mich rückwärts in ihren Sog, während er in se

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    RONANMeine Hand brannte, als wäre geschmolzenes Feuer unter meiner Haut ausgebrochen, meine Adern entflammten, bis es sich anfühlte, als hätten sich die Flammen in mir gegen mich gewandt. Sie wärmten nicht, sie verzehrten mich. Mein Atem ging stockend, gebrochen, und jedes Zittern in meinem Körper verriet, wie nah ich daran war, mich selbst zu verlieren. Die Brunst hatte mich an der Kehle gepackt und riss sich durch Fleisch und Knochen, bis die Instinkte meines Wolfes an jede Grenze meiner verbleibenden Selbstbeherrschung stießen.„Was für ein verdammtes Geburtstagsgeschenk.“Ein bitteres Lachen entfuhr mir, noch während sich meine Lippen zu einem Knurren verzerrten. Fünfundzwanzig. Von allen verfluchten Tagen, an denen die Brunst ihre Krallen in mich versenken konnte, musste es ausgerechnet heute sein – mein Geburtstag. Genau in dem Moment, in dem sich die heiligen weißen Federtüren öffnen sollten.Die Hitze schwoll noch stärker an, kratzte rau über meine Rippen und verlangte nach B

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    PERSPEKTIVE DER DRITTEN PERSON„LAUFT! LAUFT!! LAUFT!!!“ Alpha Gideons Stimme donnerte immer noch durch die Gedankenverbindung und befahl den Alphas zu fliehen, bevor die Flüche sie verschlingen würden. Da brach die Verbindung plötzlich ab.Die Gedankenverbindung, die er nach so viel Mühe endlich hergestellt hatte, zerfiel wie ein ausgefranstes Seil und hinterließ bei Alpha Gideon nur Stille, wo eigentlich Dutzende von Gedanken hätten sein sollen.„Scheiße!!!“ Er knirschte mit den Zähnen, Wut blitzte in seinen Augen auf. Sie hatten den letzten Befehl nicht gehört. Die eine Anweisung, die sie vor ihrer eigenen Unwissenheit hätte retten können.„Sie wissen nicht, dass sie niemals durch diese Türen zurückkehren dürfen, sobald sie sie einmal betreten haben.“Wut und Panik durchströmten ihn zugleich. Zuvor war Hugo mit der Nachricht zu ihm gekommen, dass jemand ihren Fluch gebrochen hatte, doch als sie ihre kurze Untersuchung durchgeführt hatten, stellten sie fest, dass alle Mitglieder der

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    SERAPHINAWas hat die Verbindung gerade gesagt?Ryker hielt meinen Blick noch einen Moment lang fest, bevor er widerwillig an mir vorbeirannte. Auch meine Beine rannten, aber mein Kopf war völlig leer. Ich war bereits zutiefst verunsichert, als die Verbindung enthüllte, dass ich Finns erste Liebe gewesen war, und Ashers Schwärmerei lastete immer noch schwer auf mir, aber meine Verbindung zu Ryker erschütterte mich bis ins Mark. Sogar Phina schwieg, zu fassungslos, um etwas zu sagen. Denn ……ich hatte meinen Namen als meinen Alpha eingetragen. Phina knurrte heftig in mir. Niemand … niemand bedeutet, dass niemand mein Alpha sein darf!In diesem Moment tauchten zwei Alphas in meinem Blickfeld auf, die sich gegenseitig erkannten.„Du bist mein Omega.“Der Wolf, der als Omega bezeichnet wurde, war absolut stinksauer, denn die Bindung besagte, dass der Wolf, der ihn Omega nannte, sein Alpha war. Aber sie mussten es wegen des Prozesses sagen. Als ich das beobachtete, fiel mir ein, dass wir u

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    ALPHA HUGOS BÜROAlpha Jude stürmte in Alpha Hugos Büro und drückte ein altes, abgenutztes Buch an seine Brust. Sein Gesicht war ernst, seine Augen wirbelten hektisch hin und her.„Alpha Hugo! Ich habe dieses Buch gefunden!“, keuchte er, eilte zum Schreibtisch und knallte es auf die Tischplatte. „Schau, hier steht, dass der Fluch gebrochen werden kann!“„Wirklich?“ Alpha Hugos Antwort war ruhig, fast desinteressiert, zu langsam, zu bedächtig für die Panik, die unter den Alpha-Ausbildern ausgebrochen war. Alle waren außer sich, und in der Akademie herrschte Chaos.„Ja!“, beharrte Jude und schob das Buch näher zu ihm heran. „Das könnte die Alphas vor ihren Flüchen retten. Sie müssen sich ihrem Fluch stellen und ihn innerhalb von zehn Sekunden besiegen.“Hugo atmete tief aus und drückte seine Zigarette in einem Aschenbecher aus, der bereits überquoll von den Kippen, die er aus dem Stress heraus angezündet hatte, unter dem er stand, seit die Alphas verschwunden waren.„Weißt du, was mit d

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